Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
itzi
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von itzi »

Jojojo, Edmund und Angel, alles klar.
Spuckt mal kleinere Töne.

Keiner in diesem Forum hat bisher mal aus dem Nähkasten geplaudert, wie das nun eigentlich grosso modo so abläuft da in der "Visa-Stelle", stattdessen erledigt der eine den Job der Leute dort lustig, froh in der Freizeit und der andere erzählt seine Anekdoten und spekuliert wild rum.

Da tanzen jährlich x Leute an und y posten hier.

Ich schlussfolgere nicht mal eben dummdämlich auf Fall Z, verunsichere wen oder setze irgendwas in die Welt.

Mit dem Finanzamt kenne ich mich was aus. Ich bin da echt sehr vorsichtig Prognosen abzugeben über andere Stellen bzw. Behörden. Ich mag es nicht über das Recht zu schwatzen wie ein Waschweib/Kerl. Entweder weiß man es, kann schlüssig wenigstens eine vertretbare Meinung erstellen (Logo Gutachterstil) oder eben nicht. Gewürzt dann mit Erfahrung. Mehreren. Nicht nur durch anderer Leute Geschwätz.
mazzel
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von mazzel »

Mir ist grad nicht ganz klar, wie sich deine Postings in diesem Thread von deiner eigenen Darstellung unterscheiden:
itzi hat geschrieben:An der "Visa-Stelle" beschäftigt sich wer 2,5 min oder so mit Deinem Antrag.
Mit Deinem Post müsste sich wer, der sich damit auskennt, etwa 5 min geistig auseinandersetzen.
itzi hat geschrieben:Ich schlussfolgere nicht mal eben dummdämlich auf Fall Z, verunsichere wen oder setze irgendwas in die Welt.
Na komm, dann rück doch endlich raus mit der Sprache voher du diese Info hast! Ansonsten hast du mit diesem Post doch ziemlich was in die Welt gesetzt.
Außerdem mal was generelles: Hier haben einige Neulinge immer das Gefühl, die alten Hasen wollen ihnen das Visum madig machen indem direkt zu Beginn gepostet wird "Zeitraum zu lang", "Ausgangssituation nicht optimal" usw.
Das war bei meinem Thread genauso (kannst du ja nachlesen). Aber was bringt es denn den Leuten zu schreiben "jo, alles kein Ding", "mega easy, die gucken eh nur 2 Minuten drauf", "kannst gleich 3 Jahre beantragen, is ja nur Formsache". Is doch Quatsch! Man muss die Leute auch dran erinnern, dass es nunmal schief gehen kann, besonders wenn man sich nicht gut vorbereitet und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Wer ernsthaft nach Posts wie "drei Monate sind zu lang, mach weniger" oder "deine Freundin ist arbeitslos, das wird wahrscheinlich nix" sofort aufgibt, dem kann es sowieso nicht ernst sein.
Selbst wenn die Ausgangssituation nicht optimal ist sollte man es versuchen. Aber dann direkt in die Vollen gehen kann eben entäuschend sein. Der TE soll gerne 90 Tage versuchen. Wenn er alles gut dokumentieren und belegen kann und seine Freundin die entsprechenden Dokumente beisteuert, dann wird er das Visum sicherlich auch bekommen. Trotzdem sollen die Leute nie vergessen, dass es auch schief gehen kann. Und wenn dann alle hier im Forum gesagt haben, dass es auf jedenfall klappt, dann ist der Frust beim TE groß.
Keiner von uns Schengenvisum-Beantragern arbeitet im Konsulat, also können wir auch nur unsere Erfahrungen posten. Sind alles Einzelfallentscheidungen. Die mögen alle keinen Wert für de Einzelnen haben, trotzdem kann man wenigstens bei den Dokumenten unterstützen und moralischen Beistand leisten. Jeder der sich mal durch diese Prozedur gekämpft hat weiß, wieviele Nerven es kostet. Da kann man so neunmalkluge Beiträge wie deine gerade gebrauchen!
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mjs
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"Mein erster Behördengang" :D

Beitrag von mjs »

Ich habe mich soeben im Forum angemeldet, da ich nach einigem Lesen das Gefühl habe, dass es hier eine riesige Ballung an Wissen über das Beantragen eines Visums für den Schenge-Raum gibt.
Das ist so nicht korrekt.

Was es hier gibt sind Anekdoten, Kaffeesatzlesen und (sollte man nicht unerwähnt lassen) eine gehörige Portion Unsinn. Wo es tatsächlich Informationen zum Antragsverfahren gibt, ist auf der Webseite der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft und Konsulate in China). Da kann man z.B. nachlesen, was die Voraussetzungen für ein Schengenvisum sind. Muss man eben mal „Visum -> Schengenvisum -> FAQ -> Erteilungsvoraussetzungen“ anklicken.

Erteilungsvoraussetzungen: http://www.china.diplo.de/Vertretung/ch ... arken.html

Das sind dann grob zusammengefasst:

• Reisezweck klar
• Rückkehr ist zu erwarten
• Reise ist finanziert

Was man da am besten an Unterlagen einreicht, damit diese Punkte beurteilt werden können, schaut man am besten auf dem Annahmezentrum der Botschaft nach. Das ist TLScontact und da gibt man ein paar Eckdaten zu deiner Freundin ein (Reisezweck - Besuch / wie alt - volljährig / berufliche Situation - Studentin? familiäre Situation – ledig?) und erhält dann eine dem Fall entsprechende Liste.

TLScontact Unterlagen: https://cn.tlscontact.com/cnBJS2de/docs.php

Nehmen wir jetzt mal an, du kapierst da irgendeinen Punkt nicht. Oder irgendwas bekommt deine Freundin da an Unterlagen nicht zusammen. Oder sonst etwas läuft nicht rund. Dann schreibst du (oder besser: deine Freundin) an das Konsulat in Chengdu eine E-Mail und wartest mal ab, was da als Antwort kommt. In Peking warte ich da so gut wie nie mehr als 2 Tage auf Antwort.

Konsulat Chengdu: https://china.diplo.de/Vertretung/china ... ntakt.html

Chengdu habe ich einfach mal geraten, weil du irgendwas von Yunnan geschrieben hast und ich mir jetzt mal ausmale, diene Freundin lebt dort irgendwo. Da ist dann das Konsulat in Chengdu für ihren Antrag zuständig. Falls nicht: Dann hast du dir eben halt eine Fuhre Blödsinn von mir zur Zuständigkeit eingehandelt. Ja, ja – so schnell kann’s gehen. Andererseits: Selbst Schuld, warum fragst du auch hier nach Rat statt bei der Auslandsvertretung?

Soviel mal zum Punkt, wo du dir tatsächlich Antworten auf deine Fragen abholen kannst. Die Antworten aus Chengdu stellst du dann mal hier ins Forum – weil’s einfach netter ist auch Feedback zu geben und nicht nur welches zu erwarten. Ich z.B. wüsste mal gerne, wie schnell Chengdu antwortet.

Aber weil von dir ja sicher auch ein bisschen Kaffeesatzlesen erwartet wird, hier mal mein Senf zu deinem Vorgehen bisher.
möchte ich mich direkt an Euch wenden.
Fein, zur Belustigung kann man sowas machen. Wo die Leute sitzen, die dann aber tatsächlich zu (und in) dem Fall was zu sagen haben, habe ich dir ja oben verlinkt.
Wir wollen ein 90 Tage Visum zum Besuch eines Freundes beantragen. Sie hat bereits alle Dokumente beisammen und ausgefüllt.

90 Tage? So lange hätte ich gerne auch frei.

Schonmal gut, dass Sie das nicht auf dich abgewälzt hat. Gibt auch so Prinzesinnen, die das alles von Ihrem Prinzen machen lassen. Von Damen der Art würde ich die Finger von lassen, aber das ist Geschmackssache. Was du aber prüfen solltest: Hat Sie das wirklich selbst gemacht? Oder hat sie sich da an irgendein Reisebüro gerichtet? Da kenne ich leider genug Fälle, wo selbst der beste Antrag über so eine Reisebüro-Klitsche versaut wurde. Gebühren kassiert, Unterlagen für was ganz anderes zusammengerotzt (Tourismus statt Geschäft - und selbst dazu war der Mist gefälscht) und sich dann doof gestellt, als das nicht abgelehnt wurde.

Der Hauptunterschied zwischen dem Unsinn, den euch ein Reisebüro erzählt und dem Unsinn, den wir hier verzapfen, ist, dass der Unsinn hier im Forum kostenfrei ist.
4. Kranken-/ Unfall-/ Haftpflichtversicherung für sie
Musst nicht du machen, kann sie auch in China kaufen. Die Unterlagen muss grundsätzlich deine Freundin zusammenbekommen. Einladung gibts nur von dir, VE von deinem Vater aber alles andere kann sie selbst besorgen.
1. Mein Termin bei der Ausländerbehoerde ist erst am Montag. Wisst Ihr, ob ich das Original der Verpfichtungserklärung am selben Tag erhalten werde? Wenn nicht, wie viel später?
Das weiß eure Ausländerbehörde, nicht wir hier. Ich kenne Ausländerbehörden, die sind so überlaufen das kann man erstmal warten bis man überhaupt einen Termin bekommt, um die Verpflichtungserklärung zu beantragen. Und andere bekommen das von jetzt auf gleich hin.

Du merkst sicher langsam: Es gibt da ein Muster. Es gibt durchaus Ansprechpartner, die dir kompetente Antworten geben können. Und dann gibt es noch uns hier, die was raten können. Mache ich aber nur, wenn's da am Ende eine Tombola gibt für die lustigsten Antworten.
2. Ist es ratsam im Einladungsschreiben zu erwähnen, dass wir ein Paar sind oder sollte ich einfach nur schreiben, dass wir befreundet sind?
Lies dir einfach nochmal durch, dass der Reisezweck klar sein muss. (Link siehe oben) Dann überleg nochmal was wohl besser ist: Die Situation klar darstellen oder halt irgendwas zusammenschreiben?
Da ich selbst im Oktober anfangen werde zu studieren und gerade ein Praktikum mache, reicht mein Gehalt nicht um für sie zu bürgen, mein Vater wird das für mich tun. Sollte ich in der Einladung schreiben, dass ich für ihren Unterhalt aufkomme, oder er? Selbst wenn er durch Trennung meiner Eltern nicht mit mir zusammen lebt.
Siehe oben. Situation klar darstellen oder halt irgendeinen verworrenen Blödsinn schreiben? Z.B.: „Die Verpflichtungserklärung von meinem Vater müssen Sie nicht so ernst nehmen, an sich komme ich als Student für alle Kosten auf weil … (hier geht mir jetzt die Fantasie aus, ist aber auch nicht meine Sache).“
4. Ich selber lebe bei meiner Mutter, sollte ich eine Kopie des Mietvertrages mitschicken? Woanders habe ich so etwas gelesen.
Woanders wäre wo? Webseite von TLScontact (Link siehe oben)? Oder Webseite der Botschaft? Oder im Kaffeesatz? Falls letzteres: Link bitte. Ist sicher eine sehr lustige Webseite.
5. Da mein Vater für sie bürgt, muss auch eine Kopie seines Ausweises mitgeschickt werden?
6. Muss ein detaillierter Reiseplan vorgelegt werden, auch wenn wir den noch nicht haben?
7. Empfiehlt es sich überhaupt den Beleg über die Versicherung vor zu legen?
8. Muss die Einladung in anderen Sprachen ausser deutsch verfasst sein (englisch?, chinesisch?)
9. Muss ich dem Brief noch andere Dokumente beilegen, die unbedingt erforderlich sind?
Einfach mal bei TLS nachlesen? Wäre allgemein vielleicht mal Zeit.
Beleg über die Versicherung? In einem anderen Thread wurde geschrieben, dass das gar keine Gute Idee wäre.
Fein. Mal das Konsulat in Chengdu gefragt, wie die das sehen?

„Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Webseite von TLScontact steht, dass eine Reisekrankenversicherung für den gesamten Reisezeitraum einzureichen ist. In einem Internetforum (http://www.chinaseite.de) habe ich hingegen gelesen, dass sei keine gute Idee sei. Was gilt denn nun?

Mit freundlichen Grüßen,

Vallo“


Copy & Paste und dann dort loswerden (Link siehe oben). Würde mich auch interessieren, wie das Konsulat auf sowas antwortet.
10. Wie stehen unsere Chancen, dass in Anbetracht der kurzen Zeit die wir noch haben alles klappt?
Was hältst du denn hiervon?

http://www.china.diplo.de/Vertretung/ch ... ragen.html

So lange braucht die Auslandsvertretung. Wie lange deine Freundin braucht, um Ihre Unterlagen einzureichen … das fragst du jetzt aber nicht im Ernst auch uns, oder?

Oder war das eine Frage zu den Chancen, überhaupt ein Visum zu bekommen? Das stellt sich derzeit so dar:

• Derzeit ist die Situation deiner Freundin nur ihr und dir bekannt
• Nachdem deine Freundin ihre Unterlagen eingereicht hat, weiß das Konsulat auch was zu deiner Freundin.
• Hier im Forum weiß keiner wirklich was.

Derzeit schlage mal vor, du schaust dir nochmal die Erteilungsvoraussetzungen an, dann die Unterlagen, die deine Freundin einreicht und stellst dann eine Prognose auf. Wie gut die dann war, könnt ihr 3-10 Werktage später im Pass nachlesen.

Soviel mal von mir als Hilfestellung. Jetzt will ich aber auch was zurück:

90 Tage zu Besuch … wie kommt denn das? Da fällt mir spontan zu ein: Studentin, Lehrerin oder arbeitslos. Wie sieht es denn hier aus? Wird das Konsulat sich übrigens auch fragen, wenn sie sich überlegen, wann und warum deine Freundin wieder nach China zurückkehrt. Ich hingegen Frage, weil ich mir ja immer noch Hoffnungen auf einen Preis mache, wenn ich den besten Tip abgebe, wie es ausgeht.

[/Kaffeesatz]
PatrickB
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von PatrickB »

Guten Morgen,

mein Vorposter hat es ziemlich gut getroffen, endgültige Infos am besten auf offiziellen Seiten, hier gibt es nur Erfahrungen oder Flame.

Wir (meine Freundin und ich) hatten Glück und es hat 90 Tage auf anhieb geklappt, hier der Linkzu meinen Erfahrungen mit dem Visumsantrag (ohne Anspruch darauf, dass es bei gleicher Vorgehensweise auch funktioniert).

Besonders wegen der Rückkehrbereitschaft haben wir uns Sorgen gemacht. Haben sie dann mit folgenden "Dokumente" belegt:
  • schriftliche Bescheinigung ihrerseits und ihres Arbeitgebers, dass sie nach ihrer Rückkehr weiter dort arbeiten wird (und ihre Abwesenheit unbezahlter Urlaub ist)
  • Auszug Bankkonto um Guthaben darzulegen
  • Mietvertrag der Wohnung, noch ein Jahr gültig, im Voraus bezahlt
  • gebuchte Rückflugtickets (das war sicher mehr mutig als vernünftig... bei einer Ablehnung hätte man hier nur bedingt sein Geld zurück bekommen)
Außerdem hatten wir einen tagesgenauen Reiseplan... War kein großer Aufwand den zu erstellen. Und der Botschaft wird klar sein, dass man sich nicht tagesgenau an alles halten kann, aber man zeigt, dass man sich wenigstens Gedanken gemacht hat.

Hier noch meine Erfahrungen zu deinen Fragen (falls vorhanden)
1. Mein Termin bei der Ausländerbehoerde ist erst am Montag. Wisst Ihr, ob ich das Original der Verpfichtungserklärung am selben Tag erhalten werde? Wenn nicht, wie viel später? Ich habe bisher 2 Verpflichtungserklärungen (VEs) beantragt und sie immer gleich mitgenommen. Habe aber beide Male der Sachbearbeiterin geschrieben, offene Fragen geklärt, und mich angemeldet.
2. Ist es ratsam im Einladungsschreiben zu erwähnen, dass wir ein Paar sind oder sollte ich einfach nur schreiben, dass wir befreundet sind? Haben wir gemacht. Wenn man die Wahrheit sagt kann man sich nicht in Lügen verstricken (sei es nun in irgendwelchen Dokumenten, wenn die Botschaft zurückruft und Fragen hat, oder wenn man zum Interview muss (nicht für Schengenvisum, sondern nationale Visen.
3. Da ich selbst im Oktober anfangen werde zu studieren und gerade ein Praktikum mache, reicht mein Gehalt nicht um für sie zu bürgen, mein Vater wird das für mich tun. Sollte ich in der Einladung schreiben, dass ich für ihren Unterhalt aufkomme, oder er? Selbst wenn er durch Trennung meiner Eltern nicht mit mir zusammen lebt. Habe keine Erfahrungen dazu... Dokumente müssen einfach logisch und konsistent sein.
4. Ich selber lebe bei meiner Mutter, sollte ich eine Kopie des Mietvertrages mitschicken? Woanders habe ich so etwas gelesen. Hatten wir nicht im Visumsantrag. Bei der Ausländerbehörde meines Landkreises steht das aber dabei wenn man eine VE haben will. Habe die Sachbearbeiterin gefragt ob ich das benötige, da ich (wie du) bei meiner Familie lebe (aber ohne Mietvertrag). Sie meinte, dass sie dann keinen Mietvertrag bräuchte (und auch keinen "Nachweis über genügend Wohnraum" (stand ebenfalls als nötiges Dokument auf der HP)).
5. Da mein Vater für sie bürgt, muss auch eine Kopie seines Ausweises mitgeschickt werden? keine Erfahrungen meinerseits...
6. Muss ein detaillierter Reiseplan vorgelegt werden, auch wenn wir den noch nicht haben? Wir haben einen gemacht... hat uns 2 Stunden gekostet um im schlimmsten Fall hast du "nur" eine Liste mit möglichen Aktivitäten.
7. Empfiehlt es sich überhaupt den Beleg über die Versicherung vor zu legen? In einem anderen Thread wurde geschrieben, dass das gar keine Gute Idee wäre. Laut Botschaft ein Pflichtdokument! Wir haben immer eine Versicherung aus Deutschland gewählt (will hier keine Werbung machen... falls du wissen willst wen wir hatten frag einfach per PN), und die schicken i.d.R noch am selben Tag einen Ausdruck der für die Vorlage bei der Botschaft geeignet ist (per Mail)
8. Muss die Einladung in anderen Sprachen ausser deutsch verfasst sein (englisch?, chinesisch?)Meine Einladung war auf Deutsch und Englisch, Dokumente der Versicherung usw. auf Deutsch, die Dokumente meiner Freundin und Ihres Arbeitgebers auf Englisch, bzw. Chinesisch mit Englischer Übersetzung
9. Muss ich dem Brief noch andere Dokumente beilegen, die unbedingt erforderlich sind? vielleicht helfen 20 rote Maos :D ... ne, nur Spass... lege einfach alles bei, damit deine Dokumente sauber, rund, belastbar und konsistent sind. Gerade wenn man 90 Tage beantragt sollte man auf Nummer sicher gehen und alles mehrfach prüfen und hinterfragen.
10. Wie stehen unsere Chancen, dass in Anbetracht der kurzen Zeit die wir noch haben alles klappt?Das kann wirklich keiner sagen (siehe Post von mjs)

Okay.. .auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg, und hoffe auf Feedback, egal wie der Visumsantrag ausgeht.

Gruß
Be_happy
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von Be_happy »

Ist vergebliche Liebesmühe. Er wurde schon weit oben auf die Rückkehrbereitschaft hingewiesen, liest hier zwar mit, gibt aber keine Antworten auf die gestellten Fragen. Interesse usw. sehen anders aus. Spart euch jeden weiteren Kommentar.
Be_happy
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von Be_happy »

mazzel hat geschrieben: ... Man muss die Leute auch dran erinnern, dass es nunmal schief gehen kann, besonders wenn man sich nicht gut vorbereitet und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Wer ernsthaft nach Posts wie "drei Monate sind zu lang, mach weniger" oder "deine Freundin ist arbeitslos, das wird wahrscheinlich nix" sofort aufgibt, dem kann es sowieso nicht ernst sein.
Selbst wenn die Ausgangssituation nicht optimal ist sollte man es versuchen...
Gerade eine arbeitslose Antragstellerin hätte wohl eher gute Gründe für drei Monate, als eine die arbeitet (die müßte nämlich erklären, warum sie bei der Arbeit drei Monate entbehrlich ist)..

Dazu vom Fachmann:

"Alleinstehende, Vermögens- und Arbeitslose sowie Alte und Junge haben es in der Regel schwer, ihre Rückkehrbereitschaft nachzuweisen. Allerdings ist das erfahrungsgemäß nicht unmöglich, da eine heimatliche Verwurzelung auch auf anderen Gegebenheiten beruhen kann. Zum Beispiel wenn die kranke Großmutter zu pflegen ist, ein fast abgeschlossenes Studium, das man nachvollziehbar nicht aufzugeben beabsichtigt, usw.

Jeder konkrete Einzelfall ist individuell zu prüfen, auch anhand der wirtschaftlichen Situation im Herkunftsland."
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Re: Schengenvisum - Ein Berg von Fragen

Beitrag von mazzel »

Jo, da stimme ich dir absolut zu! Das war jetzt nur auf die ersten Kommentare in meinem damaligen Thread bezogen, die eben genau so lauteten. Bei uns war es halt so, dass meine Freundin den einen Job gekündigt hatte aber noch keinen neuen hatte. Dazu ein vorheriges Einkommen von ca. 1700 RMB pro Monat, sodass kein Geld auf dem Konto war. Eltern sind nicht pflegebedürftig, Studium war abgeschlossen, kein Auto, keine Wohnung, keine Kinder. Klar, gibt sicherlich noch schlechtere Ausgangssituationen, aber bei der Konstelation haben wir uns schon Sorgen gemacht :)
Es sind einfach alles nur Momentaufnahmen. Erfahrungsberichte. Auch wenn die Deutschen gerne sehr bürokratisch sind gibt es fürs Visum keine 100% Anleitung mit der man jeden Fall erfolgreich abschließen kann.
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