In diesem Forum können alle Fragen rund um Familienangelegenheiten, z.B. Heirat, Geburt, Scheidung, damit verbundene Visumsfragen und andere bürokratische und sonstige Hürden besprochen werden.
no1gizmo hat geschrieben:Für jemanden der wirklich an der Schwelle zur Entscheidung steht, hier noch ein letztes, vielleicht entscheidendes Argument: Der chinesische Pass ist vom Material her mindertwertiger als der deutsche Pass.
Auch wenn ich glaube zu wissen was du meinst, so wie du es geschrieben hast klingt es etwas -äh- Stilblütlerisch. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Staatsangehörigkeit sollte die Qualität des Reisepasses das allerletzte Argument sein
no1gizmo hat geschrieben:Der deutsche Pass hat einen stabilen Umschlag, der chineseisch Pass bekommt bereits beim Ansehen Risse, Knitter und Dellen...
Soso, stabiler Umschlag...
Das hier ist mein aktueller Reisepass:
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
Vorteil einer Einbürgerung ist sicherlich noch die leichtere Berufseinstellung in deutschen Unternehmen.
Könnte mir gut vorstellen dass einige Personaler ggf. Vorbehalte gegenüber Ausländern hegen bzw. die Gefahr eines mittelfristigen Absprungs (trotz Niederlassungserlaubnis) sehen, falls die Person wieder in die Heimat zurückziehen sollte und somit eventuelle langfristige Personalplanung verkomplizieren würde.
mr.shi hat geschrieben:Vorteil einer Einbürgerung ist sicherlich noch die leichtere Berufseinstellung in deutschen Unternehmen.
Könnte mir gut vorstellen dass einige Personaler ggf. Vorbehalte gegenüber Ausländern hegen bzw. die Gefahr eines mittelfristigen Absprungs (trotz Niederlassungserlaubnis) sehen, falls die Person wieder in die Heimat zurückziehen sollte und somit eventuelle langfristige Personalplanung verkomplizieren würde.
Dem ist nicht so.
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
no1gizmo hat geschrieben:Für jemanden der wirklich an der Schwelle zur Entscheidung steht, hier noch ein letztes, vielleicht entscheidendes Argument: Der chinesische Pass ist vom Material her mindertwertiger als der deutsche Pass.
Auch wenn ich glaube zu wissen was du meinst, so wie du es geschrieben hast klingt es etwas -äh- Stilblütlerisch. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Staatsangehörigkeit sollte die Qualität des Reisepasses das allerletzte Argument sein
Fehlende Smiley erhöhen den Interpretationsspielraum
laogai hat geschrieben:
no1gizmo hat geschrieben:Der deutsche Pass hat einen stabilen Umschlag, der chineseisch Pass bekommt bereits beim Ansehen Risse, Knitter und Dellen...
Soso, stabiler Umschlag...
Das hier ist mein aktueller Reisepass:
Keine Ahnung, was mit deinem Pass passiert ist, aber stimmt, wenn du einen chinesischen Pass gehabt hättest, wäre der jetzt neu!
mr.shi hat geschrieben:Vorteil einer Einbürgerung ist sicherlich noch die leichtere Berufseinstellung in deutschen Unternehmen.
Könnte mir gut vorstellen dass einige Personaler ggf. Vorbehalte gegenüber Ausländern hegen bzw. die Gefahr eines mittelfristigen Absprungs (trotz Niederlassungserlaubnis) sehen, falls die Person wieder in die Heimat zurückziehen sollte und somit eventuelle langfristige Personalplanung verkomplizieren würde.
Dem ist nicht so.
Denke ich nicht. Außer es geht um Stellen, die einen häufigen Einsatz direkt in China bedingen.
Wenn man z. B. einen Software-Entwickler einstellen möchte und sich zwischen einem ethnischen Chinesen mit deutschen Pass und einem mit chinesischen Pass entscheiden muss, wird man sich in Deutschland mit Sicherheit für den Deutschen entscheiden.
mr.shi hat geschrieben:Vorteil einer Einbürgerung ist sicherlich noch die leichtere Berufseinstellung in deutschen Unternehmen.
Könnte mir gut vorstellen dass einige Personaler ggf. Vorbehalte gegenüber Ausländern hegen bzw. die Gefahr eines mittelfristigen Absprungs (trotz Niederlassungserlaubnis) sehen, falls die Person wieder in die Heimat zurückziehen sollte und somit eventuelle langfristige Personalplanung verkomplizieren würde.
meist Du da hilft der deutsche Pass?
Ich glaube das die Personalleitung am Namen an der Aussprache und am Foto erkennen koennen ob es sich um "richtige" deutsche handelt.
Wenn die Personaler was gegen Auslaender haben hilf der Pass auch nicht weiter
da hai hat geschrieben:Wenn der Partner die chinesische Staatsbürgerschaft ablegt, wie sieht es dann in der Zukunft bzgl. Eigentum etc. aus? Gibt es Probleme bzgl. Erbschafts- und Besitzansprüchen beim Wohneigentum, Geld etc. der Eltern oder bei bisher eigenen Immobilien? Greifen dann für Ausländer, genau das ist dann ja der Partner, andere Regeln - steuerlich aber auch allgemein?
Meine Frau will jedenfalls ihre chinesische Staatsbürgerschaft behalten, einerseits um immer problemlos und schnell nach China zu können und weil obige Fragen wohl auch nicht mit Sicherheit - insbesondere mit Blick in die Zukunft (wie siehts in 20 oder gar 30 Jahren aus?) - beantwortet werden können. Im Endeffekt hat sie auch keine größeren Nachteile - mit Ausnahme der Visabeschaffung für den Urlaub.
Ich zitiere mich mal selbst, weil ich hier wirklich gern wissen würde, ob jemand Informationen darüber hat, wie das geregelt ist. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich hier vor allem jene, deren Partner die Staatsangehörigkeit gewechselt haben oder mit dem Gedanken spielen diese zu wechseln, keine Informationen zu so einem wichtigen Thema eingeholt haben.