Proteste
Vermutlich ist damit einfach der Ausverkauf Chinas gemeint.
Ausverkauf meint, dass über das westliche Wirtschaftssystem halb China nachher dem Westen gehört. Das ist nicht fair.
Aber genau so unfair ist, was jetzt abläuft in China. Es findet ein Ausverkauf des Westens statt. Unternehmungen können nur mit Auflagen überhaupt in China produzieren.
Ich denke man müsste hier lernen das Mass zu halten. Beide extreme sind schlecht. Es ist jedermanns Verantwortung das zu tun, wozu er fähig ist und die Verantwortung hat.
Ich kann nachvollziehen, dass bei den Chinesen die Stimmung langsam umschlägt. Im Westen ist nicht alles Gold, was glänzt. Das Geld bestimmt die Politik, und nicht umgekehrt.
In China das andere Extrem. Die Politik verbietet jegliche Meinungsfreiheit, jede Kritik(nicht nur die destruktive), und jegliche Äusserung gegen das Kollektiv(die Partei). Also da muss man schon Fortschritte machen, das ist keine Zustand. Das Internet muss vollständig geöffnet werden. Die westlichen Universitäten bieten ja auch keine Lehrsperre für Chinesen, wenn diese im Ausland studieren und sich das Knowhow holen. Etc., etc.
Ich kann Melodie ein wenig nachvollziehen. Er sieht doch die Misbräuche zuallererst. Sein schönes China ist für ihn gesehen in Gefahr. Leider vergisst er, dass dem Westen die Konditionen aufgezwungen werden, und zwar ohne wenn und aber. Und das ist nicht richtig.
Ausverkauf meint, dass über das westliche Wirtschaftssystem halb China nachher dem Westen gehört. Das ist nicht fair.
Aber genau so unfair ist, was jetzt abläuft in China. Es findet ein Ausverkauf des Westens statt. Unternehmungen können nur mit Auflagen überhaupt in China produzieren.
Ich denke man müsste hier lernen das Mass zu halten. Beide extreme sind schlecht. Es ist jedermanns Verantwortung das zu tun, wozu er fähig ist und die Verantwortung hat.
Ich kann nachvollziehen, dass bei den Chinesen die Stimmung langsam umschlägt. Im Westen ist nicht alles Gold, was glänzt. Das Geld bestimmt die Politik, und nicht umgekehrt.
In China das andere Extrem. Die Politik verbietet jegliche Meinungsfreiheit, jede Kritik(nicht nur die destruktive), und jegliche Äusserung gegen das Kollektiv(die Partei). Also da muss man schon Fortschritte machen, das ist keine Zustand. Das Internet muss vollständig geöffnet werden. Die westlichen Universitäten bieten ja auch keine Lehrsperre für Chinesen, wenn diese im Ausland studieren und sich das Knowhow holen. Etc., etc.
Ich kann Melodie ein wenig nachvollziehen. Er sieht doch die Misbräuche zuallererst. Sein schönes China ist für ihn gesehen in Gefahr. Leider vergisst er, dass dem Westen die Konditionen aufgezwungen werden, und zwar ohne wenn und aber. Und das ist nicht richtig.
- Grufti
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Als die ersten gewalttätigen Auseineindersetzungen begannen, zeigte es sich, dass auch der allgegenwärtige Pöpel dabei war.
Entweder "Popel" oder "Pöbel"..
da das Wort wahrscheinlich vom französischen "peuple" kommt...ist der fehler nicht so gravierend.....
Entweder "Popel" oder "Pöbel"..
da das Wort wahrscheinlich vom französischen "peuple" kommt...ist der fehler nicht so gravierend.....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Solche Dinge passieren halt, wenn man nur das Kollektiv entwickeln will, und das Individuum dabei auf der Strecke bleibt.
Ein sinnvollerer Ansatz wäre, die Menschenrechte zu stärken, die Individualrechte. Dann müsste sich der Staat gar nicht mehr darum kümmern, ob das Kollektiv wächst oder nicht. Dann würde das von selbst geschehen.
Aber ja, der Staat muss natürlich noch immer den Rahmen für die Politik und die Wirtschaft geben. Das versteht sich von selbst.
Ein sinnvollerer Ansatz wäre, die Menschenrechte zu stärken, die Individualrechte. Dann müsste sich der Staat gar nicht mehr darum kümmern, ob das Kollektiv wächst oder nicht. Dann würde das von selbst geschehen.
Aber ja, der Staat muss natürlich noch immer den Rahmen für die Politik und die Wirtschaft geben. Das versteht sich von selbst.
nicht ganz falsch gedacht, aber es kommt aus dem lateinischen "plebs" der pöbel!Grufti hat geschrieben:Als die ersten gewalttätigen Auseineindersetzungen begannen, zeigte es sich, dass auch der allgegenwärtige Pöpel dabei war.
Entweder "Popel" oder "Pöbel"..
da das Wort wahrscheinlich vom französischen "peuple" kommt...ist der fehler nicht so gravierend.....
deshalb ist auch ein plebiszitäres systems eins, in dem der pöbel regiert (da sieht man was die römer von der demokratie hielten)
demokratie kommt ja auch aus dem lateinischen und ist ebenfalls als die herrschaft der massen/des pöbels zu verstehen.
das französische "peuple" hat keine so negative assoziationen sondern eher positive.
Rock is my Religion
"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
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demokratie kommt ja auch aus dem lateinischen und ist ebenfalls als die herrschaft der massen/des pöbels zu verstehen.
nu ...man lernt nie aus...
DEMOS = das Volk------ und "KRATEIN" herrschen.....
Da kommt auch der Spruch "Senatus DEMOSque Romanorum" her !!!!
Ich dachte immer, das Französische---als eine der Nachfolgesprachen der Römer --- benutzt das Wort Peuple mit dem Ursprung "populus" ...aber "Populus" scheint Deiner Auslegung nach Griechisch zu sein....
Ergo ist das Französische eine Nachfolgesprache des Griechischen...
Naja Masilia ( Marseilles) ist ja wirklich von den Griechen gegründet worden.....l
nu ...man lernt nie aus...
DEMOS = das Volk------ und "KRATEIN" herrschen.....
Da kommt auch der Spruch "Senatus DEMOSque Romanorum" her !!!!
Ich dachte immer, das Französische---als eine der Nachfolgesprachen der Römer --- benutzt das Wort Peuple mit dem Ursprung "populus" ...aber "Populus" scheint Deiner Auslegung nach Griechisch zu sein....
Ergo ist das Französische eine Nachfolgesprache des Griechischen...
Naja Masilia ( Marseilles) ist ja wirklich von den Griechen gegründet worden.....l
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Ich wollte gerade behaupten, dass auch die alten Römer mehrheitlich eine Demokratie hatten, und zwar in der Form der Res Publica(Republik). Aber dann habe ich diese Erklärung gefunden:
Die Römische Republik (res publica, die „öffentliche Sache“) bezeichnet die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der Königsherrschaft (wohl nach 500 v. Chr.) und der Errichtung des römischen Kaisertums am 13. Januar 27 v. Chr. durch den Machtverzicht des römischen Senats. Sie lässt sich am ehesten als eine aristokratische Staatsform mit demokratischen Elementen bezeichnen.
Die Römische Republik (res publica, die „öffentliche Sache“) bezeichnet die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der Königsherrschaft (wohl nach 500 v. Chr.) und der Errichtung des römischen Kaisertums am 13. Januar 27 v. Chr. durch den Machtverzicht des römischen Senats. Sie lässt sich am ehesten als eine aristokratische Staatsform mit demokratischen Elementen bezeichnen.
Rom war in der republikanischen Zeit demokratisch. Alle röm. Bürger hatten das Wahlrecht. Es gab auch Abstimmungen zu Sachthemen. Die Plebs war nicht organisiert und konnte sich natürlich selber nicht organisieren. Es braucht für eine Organisation immer kompetente Führer.
Die Aristokraten waren selbstverständlich gut organisiert. Denjenigen Aristokraten, die mit der Mehrheit nicht einverstanden waren, blieb nichts anderes übrig, als die Plebs für die eigenen Ziele einzuspannen.
Es gab also 2 Gruppierungen (oder Parteien), die Optimaten und die Popularen. Ein Beispiel für die Popularen sind die aus einer Aristokratenfamilie stammenden beiden Gracchii. Es gab aber auch Anführer der Popularen, die Aufsteiger waren. Cato war z. Bsp. ein solcher homo novus. Er stammte aus einer Ritterfamilie.
Die Optimaten vertraten die Ansicht, dass der Senat bei wichtigen Entscheidungen das letzte Wort haben sollte, die Popularen meinten, dass das Volk die definitive Entscheidung treffen sollte. Das von ihnen indoktrinierte Volk...
Das passive Wahlrecht war das grösste Problem. Gewählt in die hohen Aemter konnten nur Leute werden, die die Kosten der Amtsführung tragen konnten, die beiden Consuln das Staatsdefizit für ein Jahr zum Bsp.
Die Aemter waren nämlich Ehrenämter....
Was unsere heutigen Politiker zu einer solchen Regelung wohl sagen würden?
Die Aristokraten waren selbstverständlich gut organisiert. Denjenigen Aristokraten, die mit der Mehrheit nicht einverstanden waren, blieb nichts anderes übrig, als die Plebs für die eigenen Ziele einzuspannen.
Es gab also 2 Gruppierungen (oder Parteien), die Optimaten und die Popularen. Ein Beispiel für die Popularen sind die aus einer Aristokratenfamilie stammenden beiden Gracchii. Es gab aber auch Anführer der Popularen, die Aufsteiger waren. Cato war z. Bsp. ein solcher homo novus. Er stammte aus einer Ritterfamilie.
Die Optimaten vertraten die Ansicht, dass der Senat bei wichtigen Entscheidungen das letzte Wort haben sollte, die Popularen meinten, dass das Volk die definitive Entscheidung treffen sollte. Das von ihnen indoktrinierte Volk...
Das passive Wahlrecht war das grösste Problem. Gewählt in die hohen Aemter konnten nur Leute werden, die die Kosten der Amtsführung tragen konnten, die beiden Consuln das Staatsdefizit für ein Jahr zum Bsp.
Die Aemter waren nämlich Ehrenämter....
Was unsere heutigen Politiker zu einer solchen Regelung wohl sagen würden?
- Bellerophon
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Jetzt gehts aber los hier:
1. Demokratie kommt vom Griechischen (hat der Grufti gut erklärt)
2. Populus bezeichnete im römischen Sprachgebrauch das gesammte Volk. So wurden auch andere Völker u. a. populi genannt (öfter findet man aber natio oder gens,...) plebs ist ein spezifischer Begriff für eine bestimmte Bevölkerungsschicht und daher ist es naheliegend, dass es den Ursprung der Wörter Pöbel, people, usw... darstellt.
3. Der Begriff res publica ( die öffentliche Sache oder Sache des Staates) darf man nicht mit Republik wiedergeben. Die Römer wussten noch gar nicht was eine Republik ist, obgleich sie sprachlich eine Anlehnung an den lateinischen Begriff ist.
4. Cato war ja mal sowas von alteingesessenem römischen Adel, dass die Schwarte nur so kracht. Sein Vorfahr und Namensvetter Cato Maior pflegte immer zu sagen:
ceterum censeo cartaghinem esse delendam
Homo novus und gleichzeitig konservativ eingestellter Optimat war hingegen Cicero
5. Die römische Staatsform hatte tatsächlich demokratische Anwandlungen. Allerdings muss man auch anmerken, dass die Bedeutung der Wählerstimme durchaus vom Vermögen des Wählers abhängig war.
Politische Ämter wurden nicht vergütet beanspruchten aber einen enormen Zeitaufwand. Wer politisch aktiv werden wollte, musste meistens steinreich sein. Und selbst die Superreichen mussten sich für ihre politische Laufbahn noch verschulden.
6. Demokratie nach heutigen Maßstäben hat es in der Antike nie gegeben.
7. Einige sogenannte Popularen entpuppten sich als Leute, die nach der Alleinherrschaft trachteten. z.B.: Catilina und Caesar
Entschuldigt bitte meine Klugscheißerei. Ich wollte nur die vielen Unwahrheiten und Halbwahrheiten korrigieren. Und wenn die Antike zur Sprache kommt, da kann ich mich dann einfach nicht zurückhalten.
Außerdem hat dieser Beitrag auch gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Deshalb möchte ich nochmal auf meine ursprüngliche Frage verweisen.
1. Demokratie kommt vom Griechischen (hat der Grufti gut erklärt)
2. Populus bezeichnete im römischen Sprachgebrauch das gesammte Volk. So wurden auch andere Völker u. a. populi genannt (öfter findet man aber natio oder gens,...) plebs ist ein spezifischer Begriff für eine bestimmte Bevölkerungsschicht und daher ist es naheliegend, dass es den Ursprung der Wörter Pöbel, people, usw... darstellt.
3. Der Begriff res publica ( die öffentliche Sache oder Sache des Staates) darf man nicht mit Republik wiedergeben. Die Römer wussten noch gar nicht was eine Republik ist, obgleich sie sprachlich eine Anlehnung an den lateinischen Begriff ist.
4. Cato war ja mal sowas von alteingesessenem römischen Adel, dass die Schwarte nur so kracht. Sein Vorfahr und Namensvetter Cato Maior pflegte immer zu sagen:
ceterum censeo cartaghinem esse delendam
Homo novus und gleichzeitig konservativ eingestellter Optimat war hingegen Cicero
5. Die römische Staatsform hatte tatsächlich demokratische Anwandlungen. Allerdings muss man auch anmerken, dass die Bedeutung der Wählerstimme durchaus vom Vermögen des Wählers abhängig war.
Politische Ämter wurden nicht vergütet beanspruchten aber einen enormen Zeitaufwand. Wer politisch aktiv werden wollte, musste meistens steinreich sein. Und selbst die Superreichen mussten sich für ihre politische Laufbahn noch verschulden.
6. Demokratie nach heutigen Maßstäben hat es in der Antike nie gegeben.
7. Einige sogenannte Popularen entpuppten sich als Leute, die nach der Alleinherrschaft trachteten. z.B.: Catilina und Caesar
Entschuldigt bitte meine Klugscheißerei. Ich wollte nur die vielen Unwahrheiten und Halbwahrheiten korrigieren. Und wenn die Antike zur Sprache kommt, da kann ich mich dann einfach nicht zurückhalten.
Außerdem hat dieser Beitrag auch gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Deshalb möchte ich nochmal auf meine ursprüngliche Frage verweisen.
Als Beispiel möchte ich gerne zuerste über die Wahl in Deutschland sprechen. Ich möchte überhaupt nicht das Wahlsystem in Deutschland kritisieren. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich bin für Demokratie und ein Wahlsystem. Was ich in Europa gesehen habe und was ich von der Wahl in China auf der Gemeindenebene weiss führen nur zu meiner Frage, Wie kann ein Wahlkampf dazu beitragen, das Volk besser zu vertreten? wie sieht ein Wahlsystem in China aus, dass wirklich zur Wohlfahrt der Chinesen beitragen kann. Durch Beobachtung der zwei Wahlkämpfe in Deutschland und deren Ergebnisse, lasse ich mich glauben, diese deutsche Wahlsystem würde China nix gutes tun. Die chinesische Wahl ist zur Zeit nur auf Gemeindenebene, schon nicht Problemlos. Wasfür ein System soll China einführen, das muss man sich überlegen. Aber Wahlsystem ist nicht alles. Deutschland hat ein vollständiges Wahlsystem, aber die Deutschen, die ich kennen, fühlen hoffnungslos mit der gewählte Regierung. Die Mitglieder der chinesischen Regierung entsteht wurden nicht gewählt, aber sie lassen die Chinesen sehen eine Hoffnung in Zukunft, d.h. es wird immer besser in China. Wie viele hat die deutsche Regierung den Deutschen schon versprochen? Und wie viele haben sie eingehalten? Jetzt zu chinesischen Regierung. Die Regierung hat versprochen, die Steuer für Landwirtschaft und das Schulgebühr auf dem Land in westlichen China in 2006 abschaffen wird. Mir ist wichtig, ob diese realisiert wird und ob die Bauer dadurch wirklich erleichtert werden (Einmal wurde als Experiment die Steuer anstelle verschiedenen Gebühren auf dem Land eingeführt, um die Bauer zu entlasten, aber die Bauer in der Experimentprovinz wurden doch nicht entlastet da die Politik nicht richtig vollgezogen wurde.) Als meine Mutter bei meinen Verwandten auf dem Land war, habe ich sie nach der Implementierung diese Politik und der aktuellen Situation dort gefragt. Zu meiner Freud hat sie mir folgende Information gegeben: die Steuer wird schon seit letztem Jahr abgeschafft, die Bauer müssen nicht nur kein Gebühr von irgendwelcher Art bezahlen, sondern auch Subvention von der Regierung erhalten. Die Kinder von der Bauer müssen kein Schulgebühr für bis Mittelschule bezahlen, kriegen für ihre Essen in der Schuleaber auch Geld von der Regierung. Ich freue mich sehr über diese Nachrichten. Ich freue mich sehr zu wissen, dass meine Verwandte auf dem Land, die weder Geschäftsbewusst sind noch Geschäftstalent haben, auch immer besseres Leben haben können. Jeder kann reden, Unterschide ist nur manche kann sehr schön reden. Aber ich möchte nur sehen, wer hat was geleistet. Ich kümmere mich gar nicht so viele um die sogenanten Dissidenten in China, denn ich habe in der Realität und im Internet zu viele Quatschen von solchen Leuten gesehen, was die meisten von ihnen machen und reden zeigt nur dass sie machtstrebend sind, oder Ruhrstrebende sind um auch wirtschaftlichen Vorteile zu haben(名利双收). Was dem Volks braucht, kümmeren sie sich gar nicht darum. Das Volks sind nur ein Werkzeug für sie, um ihr eigenes Ziel zu erreichen, wenn sie nicht von den anderen untersützt werden, bezeichnen sie denn die anderen als Sklaven oder Verdummten. Zum Glück müssen die Chinesen nicht solchen Leuten die Wahlkämpf bezahlen und Geld verschwenden.Bellerophon hat geschrieben:Das täte mich schon interessieren.
Was genau ist es denn an Deutschland, das dich zu der Einsicht führt, dass China gar nicht so schlecht ist?
Bitte betrachte diese Frage nicht als Provokation!
Ich würde einfach nur gern den Standpunkt eines Chinesen hören.
Ach, schon so langer ein Text.
Dann noch ein kurzes Beipiel. Die chinesische Regierung schickt keine Armee ins Ausland mit der Ausrede, um Sicherheit zu kämpfen. Die deutsche Regierung macht es aber schon, obwohl das Land soweit von Deutschland ist. Dadurch werden das Leben der chinesischen Soldaten gesichert und auch Geld gespart.
Es gibt noch was, welche man aber auf die unterschiedliche Kultur in Deutschland zurückführen muss--ein Kompliziertes thema, das nur zu Zeitverschwendung führt. Darüber spreche ich lieber nicht.
Ich habe nur ein paar Punkte erwähnt, woran ich finde die chinesische Regierung besser als die deutschen Regierung. Meine Unzufriedenheit mit der chinesischen Regierung lasse ich hier aus. Ich gebe mein Verständnis zu dieser Regierung aber werde nie ganz zufrieden mit der.
长相思, 在长安
hmm, dann muss ich selbst auch mal gleich erwidern: das herummeckern ist typisch deutsch!
dennoch, ein volk wird sich immer über seine regierung beschweren, weil sie nie alles umsetzen werden kann, was alle möchten.
ansonsten hält die sutsche politik schon vieles. die mehrwertsteuer wird eingeführt, studiengebühren auch, rentner kriegen weniger geld ....kleiner scherz
deutschland hat lange (auf kosten anderer länder, wie ich meine) über seine verhältnisse gelebt.
meine theorie der globalisierung: insgesamt wird es zwischen LÄNDERN (nicht zwischen individuen) eine angleichung der lebensverhältnisse geben. manche länder, wie china, die lange zeit sehr schlecht dastanden werden nun aufstreben, andere länder, wie die europäischen, werden etwas absteigen. im prinzip ist das auch fair.
die schere zwischen arm und reich wird sich aber vermutlich öffnen, nicht zwischen ländern, aber zwischen verschiedenen klassen!
die bundesregierung hat 2 ganz große probleme (neben den nur großen problemen):
1. die von adenauer eingeführte rente, die schon damals (ludwig erhardt hat es prophezeit) zum scheitern verurteilt war.
2. die wiedervereinigung, die extremst teuer war!
das problem mit der rente hat china auch, aber china greift einfach hart durch und zahlt dann einfach keine rente, wenn kein geld da ist. deutschland macht das nicht. und aus der rente wieder auszusteigen, ohne eine altersgruppe zu benachteiligen ist ein echt schweres unterfangen.
in deutschland, und das muss ich unserem lande zugute halten, da kann china überhaupt nicht mitziehen, ist das prinzip der sozialen gerechtigkeit sehr groß geschrieben. es beklagt sich immer eine gruppe, dass sie benachteiligt werde, es allen recht zu machen ist aber extremst kompliziert. und die deutsche regierung gibt sich auch wirklich mühe es für alle gerecht zu gestalten.
da gehen aber immer die meinungen außeinander, was nun gerecht sei und was nicht.
natürlich kann man es wie die chinesische regierung machen und einfach hart durchgreifen und selbst bestimmen was gerecht ist und was nicht, das wollen wir in deutshcland aber nicht. die chinesische regierung kann auch gar nicht anders, die probleme chinas sind zu groß. deutschland kann es aber noch.
politik ist immer ein spiel von lügen und intrigen, aber deutschland hat viele möglichkeiten diese zu kontrollieren, nicht zuletzt aufgrund des demokratischen prinzips mit dem wir menschen, denen wir nicht mehr vertrauen, ihre macht entziehen. auch durhc die gewaltenteilung.
demokratie bedeutet auch immer kompromisse schließen. kompromisse sind nicht immer optimal, aber sie sorgen für soziale ruhe. viele köche verderben den brei, aber dann beschwert sich wenigstens keiner, dass es nicht schmeckt, denn er hat daran ja auch mitgekocht.
es wirkt immer so, als ob hier viel geredet und wenig gemacht werden würde, ist auch nicht ganz falsch, aber es wird etwas gemacht.
es werden nun ganztagsschulen unterstützt, eliteunis eingerichtet (ob das sinnvoll ist sei ein anderes thema), wir haben eine arbeitslosenvermittlung, wir erfüllen umweltauflagen die wir uns selbst auferlegen....
die politik sagt: das will ich machen. letztenendes kommt immer ein kompromiss bei raus.
es ist nicht perfekt, aber es funktioniert doch. und zwar gar nicht mal so schlecht.
dieses system wird sich china aufgrund seiner unheimlich vielen probleme gar nicht leisten können. vielleicht ist das ja falsch, aber ich glaube nicht, dass in china sozial gerecht regiert werden kann. was die westliche presse so alles berichtet brodelt der kessel einfach zu heiss.
was china aber sicherlich helfen könnte wären mehr rechtsstaatlichkeit, also was auf dem papier steht auh wirklich gilt, und mehr transparenz.
es gibt keinen haushalt, den man einsehen könnte! eine quelle für korruption.
und vielleicht kann das schon in 20 jahren sein, vielleicht noch eher, aber das wäre eher illusorisch (eigentlich auch 20 jahre), könnte china vielleicht eine demokratie werden.
so, ich gehe jetzt schlafen, muss morgen herrn yu jie paar fragen stellen
dennoch, ein volk wird sich immer über seine regierung beschweren, weil sie nie alles umsetzen werden kann, was alle möchten.
ansonsten hält die sutsche politik schon vieles. die mehrwertsteuer wird eingeführt, studiengebühren auch, rentner kriegen weniger geld ....kleiner scherz
deutschland hat lange (auf kosten anderer länder, wie ich meine) über seine verhältnisse gelebt.
meine theorie der globalisierung: insgesamt wird es zwischen LÄNDERN (nicht zwischen individuen) eine angleichung der lebensverhältnisse geben. manche länder, wie china, die lange zeit sehr schlecht dastanden werden nun aufstreben, andere länder, wie die europäischen, werden etwas absteigen. im prinzip ist das auch fair.
die schere zwischen arm und reich wird sich aber vermutlich öffnen, nicht zwischen ländern, aber zwischen verschiedenen klassen!
die bundesregierung hat 2 ganz große probleme (neben den nur großen problemen):
1. die von adenauer eingeführte rente, die schon damals (ludwig erhardt hat es prophezeit) zum scheitern verurteilt war.
2. die wiedervereinigung, die extremst teuer war!
das problem mit der rente hat china auch, aber china greift einfach hart durch und zahlt dann einfach keine rente, wenn kein geld da ist. deutschland macht das nicht. und aus der rente wieder auszusteigen, ohne eine altersgruppe zu benachteiligen ist ein echt schweres unterfangen.
in deutschland, und das muss ich unserem lande zugute halten, da kann china überhaupt nicht mitziehen, ist das prinzip der sozialen gerechtigkeit sehr groß geschrieben. es beklagt sich immer eine gruppe, dass sie benachteiligt werde, es allen recht zu machen ist aber extremst kompliziert. und die deutsche regierung gibt sich auch wirklich mühe es für alle gerecht zu gestalten.
da gehen aber immer die meinungen außeinander, was nun gerecht sei und was nicht.
natürlich kann man es wie die chinesische regierung machen und einfach hart durchgreifen und selbst bestimmen was gerecht ist und was nicht, das wollen wir in deutshcland aber nicht. die chinesische regierung kann auch gar nicht anders, die probleme chinas sind zu groß. deutschland kann es aber noch.
politik ist immer ein spiel von lügen und intrigen, aber deutschland hat viele möglichkeiten diese zu kontrollieren, nicht zuletzt aufgrund des demokratischen prinzips mit dem wir menschen, denen wir nicht mehr vertrauen, ihre macht entziehen. auch durhc die gewaltenteilung.
demokratie bedeutet auch immer kompromisse schließen. kompromisse sind nicht immer optimal, aber sie sorgen für soziale ruhe. viele köche verderben den brei, aber dann beschwert sich wenigstens keiner, dass es nicht schmeckt, denn er hat daran ja auch mitgekocht.
es wirkt immer so, als ob hier viel geredet und wenig gemacht werden würde, ist auch nicht ganz falsch, aber es wird etwas gemacht.
es werden nun ganztagsschulen unterstützt, eliteunis eingerichtet (ob das sinnvoll ist sei ein anderes thema), wir haben eine arbeitslosenvermittlung, wir erfüllen umweltauflagen die wir uns selbst auferlegen....
die politik sagt: das will ich machen. letztenendes kommt immer ein kompromiss bei raus.
es ist nicht perfekt, aber es funktioniert doch. und zwar gar nicht mal so schlecht.
dieses system wird sich china aufgrund seiner unheimlich vielen probleme gar nicht leisten können. vielleicht ist das ja falsch, aber ich glaube nicht, dass in china sozial gerecht regiert werden kann. was die westliche presse so alles berichtet brodelt der kessel einfach zu heiss.
was china aber sicherlich helfen könnte wären mehr rechtsstaatlichkeit, also was auf dem papier steht auh wirklich gilt, und mehr transparenz.
es gibt keinen haushalt, den man einsehen könnte! eine quelle für korruption.
und vielleicht kann das schon in 20 jahren sein, vielleicht noch eher, aber das wäre eher illusorisch (eigentlich auch 20 jahre), könnte china vielleicht eine demokratie werden.
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"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
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warte ,mal ab, bis die VR Armee in Taiwan ( oder von dem , was nach eine A-bomben Angriff davon noch übrig bleibt) einmarschiert.Dann noch ein kurzes Beipiel. Die chinesische Regierung schickt keine Armee ins Ausland mit der Ausrede, um Sicherheit zu kämpfen. Die deutsche Regierung macht es aber schon, obwohl das Land soweit von Deutschland ist.
ach ja...die chinesische Armee ist von ALLEN Bewohner Tibets um Hilfe angeschrieen worden.....und da konnte sie nicht umhin, dort den "Bedrohten" zur Hilfe zu eilen...
odser WIE war das denn im Korea-Krieg??????
Melodie..
Du pochst immer auf "Gerechtigkeit" vergißt aber bei diesem Deinem Vorwurf VÖLLIG und KOMPLETT, daß China in keinen einizigen Bündnisssystem integriert ist, durch das es gezwungen wird, solche Einmärsche in fremde Länder vorzunehmen.....
ich persönlich bin AUCH dagegen , daß Deutschland seine Soldaten nach Afghanistan...oder jetzt in den Kongo schickt. nur diesmal ist kein Kohl an der Macht, der mit dem Scheckbuch sich aus den Bündnisverpflichtungen loskaufen muß...oder ein Schröder...,der keine Soldaten gegen Saddam Hussein geschickt hatte.
Du machst einem Land Vorwürfe, das viel zu klein und unbedeutend ist, als daß es sich vornehm aus allen militärischen Aktionen heraushalten könnte..
ZUMINDEST schießen die eigenen Soldaten der BRD NICHT auf das EIGENE VOLK..
Richtig!!!! Dadurch, daß Deutschland seine Truppen nach Afghanistan schickt...wird "das Leben der chinesischen Soldaten gesichert und auch Geld gespart..Dadurch werden das Leben der chinesischen Soldaten gesichert und auch Geld gespart.
Diesen Aspekt hatte ich --zugegebenermaßen--- komplett übersehen...
EIGENTLICH müßtest Du als Chinesin Deutschland dankbar sein, daß es versucht, in Afghanistan "Sicherheit" zu schaffen, denn DAVON profitiert auch CHINA, das seine Truppen dadaurch wesentlich effektiver im Inland gegen Falungong, aufmüpfige Studenten und Taiwan Separatisten einsetzten kann...
ist es nocht so ????
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Melodie hat geschrieben:Ich habe nur ein paar Punkte erwähnt, woran ich finde die chinesische Regierung besser als die deutschen Regierung. Meine Unzufriedenheit mit der chinesischen Regierung lasse ich hier aus. Ich gebe mein Verständnis zu dieser Regierung aber werde nie ganz zufrieden mit der.
Hallo Melodie
Danke für deine Ausführungen. Das finde ich sehr, sehr interessant, was du alles sagst. Und du bist so offen. Hut ab.
Ich denke man kann die Situation in den westlichen Demokratien nur verstehen, wenn man auch versteht, wie sich die Gesellschaft aufbaut.
Die westlichen Nationen waren schon immer Vielvölkerstaaten, ein kunterbuntes Gemisch aus Ethnien, Berufsgruppen, Verbänden, Parteien, Ständen, etc. Um diese Kräfte an einen Tisch zu setzen musste man ein System erfinden, um sie nicht dauernd in Krieg aufeinander losstürzen zu lassen. Und das war eben die Demokratie. Die Demokratie und ihre Wahlsysteme erlauben es, dass diese Kräfte gegeneinander kämpfen können, ohne dass dabei jedesmal alles in Trümmer gelegt wird.
In China appelliert die Regierung an die Vernunft, und ebenso Mao in seiner roten Fibel, welche ich eben kürzlich gelesen habe. Aber, mein Lieber(oder meine Liebe), was ist denn die Vernunft? Selbst Vernunft arbeitet doch immer nur im Sinne einer einzigen Partei.
Du wirst jetzt vielleicht bemerken, dass in China alles 'super' läuft. Aber dies eben nur deshalb, weil alle über die Propaganda und die Wertevermittlung genau gleich denken. Im Westen haben alle an der Regierung beteiligten Kräfte gänzlich andere Vorstellungen von 'Vernunft'. Deshalb müssen diese Kräfte geordnet ihre Weltanschauungen vertreten können. Natürlich einer ist schlussendlich der Sieger. Aber auch der muss sich mit den anderen Parteien oftmals arrangieren.
Deshalb: So gross ist der Unterschied China - westliche Welt gar nicht. Ausser eben, dass alle Leute an der Regierung beteiligt sind. Selbst die Verlierer unterstützen schlussendlich die herrschende Regierung, weil sie in fairen Wahlen zustande kam. Das ist in China nicht so.
Das ist ein FUNDAMENTALER Unterschied.
Ich denke du solltest von deiner Idee der 'Idealen Regierung' wegkommen. Die gibt es nirgends auf der Welt, noch nicht einmal in China. Irgendwann wirst du zum Punkt kommen, wo dir die Regierung mit einer Regelung vollkommen gegen den Strich geht. Und du wirst dich innerlich dagegen aufbäumen, weil du noch nicht einmal die Chance hattest wählen zu gehen, mit einer Stimme von 1,3 Milliarden.
Deine Stimme mag wenig bedeuten, aber hätte dazu beigetragen, dass du dich vom Kollektiv ernst genommen fühlst.
Ich weiss jetzt nicht, ob du das alles verstanden hast. Es ist auch schwierig zu verstehen aus chinesischer Sicht. Aber die Vorteile sind meines Erachtens so gravierend, dass man im Westen dazu neigt die chinesische Regierung als sogar 'nationalsozialistisch' zu betrachten. Der Nationalsozialismus hat es auch fertiggebracht, dass die Leute in eine Ideologie gezwungen wurde für die 'Pläne eines Kollektives', welches schlussendlich sowieso nur vom Führer definiert wurde. Und in westlicher Meinung kann eine einzige Person nicht die Rechte und Pflichten aller vertreten, das ist unmöglich.
Irgendwann, wenn China sehr stark als Volkswirtschaft entwickelt ist, wird es zu extremen politischen Problemen im eigenen Lande kommen. Wenn die Reichen mächtiger werden und auch mitmischeln wollen, wenn die Berufsverbände sich strukturieren, wenn es andere Gruppierungen gibt, welche auch mitregieren wollen, etc. Und dann wird es zum Kollaps kommen, wenn man das Regierungssystem nicht reformieren kann.
Im Westen denkt man auch, dass nur das Volk selbst das beste für das Volk finden kann. Aber natürlich hat auch der Westen nirgends wirkliche Demokratien. Es ist immer eine Mischung aus vielen Regierungssystemen. Aber die Demokratie ist ein Mittel, um die verschiedenen Kräfte miteinander in einen zivilisierten Wettbewerb zu stellen, ohne dass dabei jedesmal alles zusammenbricht. Ja, wir sehen es als Kultur an, dass es so läuft. Die demokratische Regierungsform entspricht der natürlichsten Regierungsform, welche es gibt.
Nimm das Beispiel der Dorfgemeinschaft. Der Dorfälteste wird auch nicht ohne die Meinungen seiner Leute entscheiden. Er wird immer versucht sein, alle Meinungen zuerst zu hören. Und aufgrund dessen wird er eine Entscheidung fällen, welche irgendwo auch mehrheitsfähig ist, sonst läuft er Angst, abgesetzt zu werden. Das ist eine Form der Demokratie. Mao hat übrigens auch diese Form des Vorgehens verkündet. Mao hat sich immer für die Demokratie eingesetzt. Deshalb verstehe ich es nicht, weshalb heute immernoch die Einheitspartei über alles regieren muss.
Der Staat soll in der Verfassung das zentrale Organ bestimmen, den Senat oder was auch immer. Die Parteien sollen aber frei wählbar sein. Ich sehe da gar keinen Widerspruch zum chinesischen System, wie es Mao beschrieben hat.
Ja, Mao war ein Demokrat, durch und durch. Er hat aber nicht gemerkt, dass die Einparteien-Methode schlussendlich dieser Demokratie zuwider läuft.
Heute besteht noch keine demokratische Form nach Mao nur aus dem Grunde, weil die Partei selber zu einem korrupten Organ verkommen ist. Sie besteht praktisch nurnoch aus Nutzniessern eines Systemes, welche ihren Mitgliedern Sondervergünstigungen gibt, wo immer das möglich ist.
Eigentlich müsste das Volk schon lange aufgestanden sein und die politische Weiterführung der Reformen unter Mao verlangen.
- devurandom
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- Wohnort: Baeeeeerlin
@melodie
Churchill hat mal gesagt, "die Demokratie ist ein fürchterliches System, wir kennen aber leider nichts besseres". Die (westlcihe) Demokratie trägt hin und wieder seltsame Früchte, siehe Wahlen in Italien, Polen, Palästina, USA, und wenn man so will, sogar Iran. Es ist aber kein Grund dafür, das chin. System in die Himmel zu loben. Eine Ein-Partei Diktatur hat so seine Vorteile, man ist viel beweglicher in den Entscheidungsprozessen, weil keine politische Stolpersteine. Gleichzeitig birgt ein solches System aber auch enorme Gefahr. Alle Dynastien, die China durchlebt hat, weisen gleiche Merkmale auf: Das Land blüht regelrecht auf, wenn vernünftige Herrscher auf dem Tron sitzen, geht aber auch gleich so schnell vor die Hunde, wenn der Herrscher durchdreht. Zur Zeit hat in China einigermasse moderate Kraft die Ruder in der Hand, wer kann aber daran hindern, dass konservative Hardliner an die Macht kommt und das Land zugrunde richtet? Außerdem ist das ein-partei-System idealster Nährboden für Gesetzesmissbrauch und Korruption. Hier in D. mögen jede menge geldgeile Schwätzer in der Politik sitzen, in China sind's aber viel mehr. Immerhin liegt D. in der CPI (Corruption Perception(s) Index) 2005 von Transparancy International auf Platz 16 und China "stolzen" Platz 78. Wenn Du wie ich auf einer Schule gewesen wärst, wo die Kinder vieler (mittel)hohen Parteifunktionäre waren, dann würdest Du wahrscheinlich nicht mehr denken, dass die KP nur den Wohl des Volkes im Kopf hat. Die Luxus, in der manchen meiner Mitschüler lebten, wären sicher nicht finanzierbar mit dem "offiziellen" Gehältern deren Eltern gewesen.
Das mit den Bauerentlastung, meine Eltern kommen ebenfalls ursprünglich vom Lande, daher habe ich auch gehört, dass Bauer nun entlastet werden. An sich ne feine Sache. Man sollte aber noch mal nachdenken, bevor man voll Rührung in Jubelschrei ausbricht. Der Hintergrund von der Entlasung der Bauer ist die jahrzehntelang andauernde gnadenlose Ausbeutung von dieser Volksgruppe. Die Chin. Agrarpolitik setzt auf Masse, weniger auf Modernisierung und Effizienz. Das Kunstück von Mao, die riesige Bevölkerung zu ernähern, kommt vom Ausquetschen der Landbevölkerung und der Bindung der Bauer an ihre Aker. Die Steuer für die Bauer (Abrichtmenge) sind an die Grenze getrieben worden. Außerdem sorgen viele Mechanismen der chin. Gesetze dafür, dass Abwanderung der Landbevölkerung möglichst erschwert bzw. verhindert wird. "Hu kou" sagt Dir sicher auch was. Mit der Markteröffnung funktionierte das ganze aber nicht mehr. Bei steigenden Chancen in den Städten halten immer wenige Bauer die schlechte Bedingung aus und wandern ab. Warum glaubst Du denn sonst sind die Wanderarbeiter bereit, z.T. unmenschliche Bed. in den Fabriken zu ertragen? Weil den's auf dem Land eben noch schlechter geht. Die chin. Agrarkapazität schrumpft folglich ständig bei gleichzeitig wachsenden Bedarf. Bis in die Achtzige hat China z.B. noch im grossem Stil Agrarprodukte wie Weizen oder Reis exportiert, ab die Neunzige musste aber schon solche Sachen importiert werden. Dazu kommt noch, dass immer wieder Baueraufstände ausbrechen, weil sie die Bedingunen nicht mehr aushalten. Die KP ist mit Hilfe der Landbevölkerung an die Macht gekommen und kennt auch aus der Geschichte, wie ernst Baueraufstände die Machtinhaber bedrohen können. Die Entlastung der Bauer ist mehr ein Schritt zu Machterhaltung als Wohlwollen fürs Landbevölkerung. Wenn Du darin einen Grund zum Jubel siehst, dann hast Du das mit dem Zuckerbrot und Peiltsche wohl falsch verstanden.
Ich will hier nicht alles schwarz malen, die aktuelle chin. Regierung macht sicher was richtig, es ist eine Tatsache, dass das Land dank entspr. Politik im Aufbruch befindet. Aber man sollte dennoch nicht alles glauben, was vom Parteipropaganda kommt, gerade als Chinese ist die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen und selbstständig nachzudenken von besonderer Bedeutung.
Gruß
/dev/urandom
Churchill hat mal gesagt, "die Demokratie ist ein fürchterliches System, wir kennen aber leider nichts besseres". Die (westlcihe) Demokratie trägt hin und wieder seltsame Früchte, siehe Wahlen in Italien, Polen, Palästina, USA, und wenn man so will, sogar Iran. Es ist aber kein Grund dafür, das chin. System in die Himmel zu loben. Eine Ein-Partei Diktatur hat so seine Vorteile, man ist viel beweglicher in den Entscheidungsprozessen, weil keine politische Stolpersteine. Gleichzeitig birgt ein solches System aber auch enorme Gefahr. Alle Dynastien, die China durchlebt hat, weisen gleiche Merkmale auf: Das Land blüht regelrecht auf, wenn vernünftige Herrscher auf dem Tron sitzen, geht aber auch gleich so schnell vor die Hunde, wenn der Herrscher durchdreht. Zur Zeit hat in China einigermasse moderate Kraft die Ruder in der Hand, wer kann aber daran hindern, dass konservative Hardliner an die Macht kommt und das Land zugrunde richtet? Außerdem ist das ein-partei-System idealster Nährboden für Gesetzesmissbrauch und Korruption. Hier in D. mögen jede menge geldgeile Schwätzer in der Politik sitzen, in China sind's aber viel mehr. Immerhin liegt D. in der CPI (Corruption Perception(s) Index) 2005 von Transparancy International auf Platz 16 und China "stolzen" Platz 78. Wenn Du wie ich auf einer Schule gewesen wärst, wo die Kinder vieler (mittel)hohen Parteifunktionäre waren, dann würdest Du wahrscheinlich nicht mehr denken, dass die KP nur den Wohl des Volkes im Kopf hat. Die Luxus, in der manchen meiner Mitschüler lebten, wären sicher nicht finanzierbar mit dem "offiziellen" Gehältern deren Eltern gewesen.
Das mit den Bauerentlastung, meine Eltern kommen ebenfalls ursprünglich vom Lande, daher habe ich auch gehört, dass Bauer nun entlastet werden. An sich ne feine Sache. Man sollte aber noch mal nachdenken, bevor man voll Rührung in Jubelschrei ausbricht. Der Hintergrund von der Entlasung der Bauer ist die jahrzehntelang andauernde gnadenlose Ausbeutung von dieser Volksgruppe. Die Chin. Agrarpolitik setzt auf Masse, weniger auf Modernisierung und Effizienz. Das Kunstück von Mao, die riesige Bevölkerung zu ernähern, kommt vom Ausquetschen der Landbevölkerung und der Bindung der Bauer an ihre Aker. Die Steuer für die Bauer (Abrichtmenge) sind an die Grenze getrieben worden. Außerdem sorgen viele Mechanismen der chin. Gesetze dafür, dass Abwanderung der Landbevölkerung möglichst erschwert bzw. verhindert wird. "Hu kou" sagt Dir sicher auch was. Mit der Markteröffnung funktionierte das ganze aber nicht mehr. Bei steigenden Chancen in den Städten halten immer wenige Bauer die schlechte Bedingung aus und wandern ab. Warum glaubst Du denn sonst sind die Wanderarbeiter bereit, z.T. unmenschliche Bed. in den Fabriken zu ertragen? Weil den's auf dem Land eben noch schlechter geht. Die chin. Agrarkapazität schrumpft folglich ständig bei gleichzeitig wachsenden Bedarf. Bis in die Achtzige hat China z.B. noch im grossem Stil Agrarprodukte wie Weizen oder Reis exportiert, ab die Neunzige musste aber schon solche Sachen importiert werden. Dazu kommt noch, dass immer wieder Baueraufstände ausbrechen, weil sie die Bedingunen nicht mehr aushalten. Die KP ist mit Hilfe der Landbevölkerung an die Macht gekommen und kennt auch aus der Geschichte, wie ernst Baueraufstände die Machtinhaber bedrohen können. Die Entlastung der Bauer ist mehr ein Schritt zu Machterhaltung als Wohlwollen fürs Landbevölkerung. Wenn Du darin einen Grund zum Jubel siehst, dann hast Du das mit dem Zuckerbrot und Peiltsche wohl falsch verstanden.
Ich will hier nicht alles schwarz malen, die aktuelle chin. Regierung macht sicher was richtig, es ist eine Tatsache, dass das Land dank entspr. Politik im Aufbruch befindet. Aber man sollte dennoch nicht alles glauben, was vom Parteipropaganda kommt, gerade als Chinese ist die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen und selbstständig nachzudenken von besonderer Bedeutung.
Gruß
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