Hey @punisher2008 ! Sorry, ja da habe ich überreagiert und ein paar fragwürdige Vermutungen angestellt. Ich will keine Ausreden suchen. So schlimm war das vorhin auch nicht, dass man sich so dafür einsetzen muss, wie ich bloß finde. Tut mir leid, aber falls doch, ich würde trotzdem niemanden als Troll bezeichnen.
Na ja, ich kenne noch von meiner Kindheit in China, dass ich bei kleinerer Erkältung so richtig bittere Suppe von der chinesischen Medizin getrunken habe.Aber man sagt mir immer, dass diese Kräutersuppen wohl gesünder wären als die künstlichen Medikamente der westlichen Medizin.
Aber wenn man Fieber oder richtig schlimmeres hat, dann geht man auch in China in den Städten immer zum Krankenhaus und bekommt westliche Medikamente verschrieben. Nun ich bin kein Mediziner, aber ich denke, dass sich bei chinesischer Medizin vieles nicht wissenschaftlich erklären lässt und manche Heilwirkungen höchstfraglich sind.Also sollte man sich da aufpassen.Auf dem Lande werden zum Teil noch uralte und primitive Heilmethoden praktiziert, zum beispiel Blutablass beim Fieber.Da ist wohl das Mittelalter noch stehen geblieben.
Gibt es noch etwas Genaueres?
Hey @Huangming !
Wissenschaftlich erklären kann sich auch sonst nichts genau, denn alles basiert ja auch auf Verdachte. Die westliche Medizin ist gar nicht so weit, dass sie genau erklären kann, wie etwas entsteht (in der Molekularbiologie wird offiziell noch geforscht), wodurch genau etwas ausgelöst wird. Natürlich wäre die "westliche" Medizin mit ihrer Erkenntnis eine gute Ergänzung zur traditionellen.
Was ich meinte, sind die Heilkräuter oder Ähnliches, also pflanzlich oder Holz oder Erde... Ich denke vorbeugen ist besser, als zum Arzt zu laufen, wenn es bereits zu spät ist. Außerdem eignen sie sich als Kosmetika. Mich fasziniert es, wie zum Beispiel irgendwelche Kerne giftiger Früchte als Lösung exakt für bestimmte Symptome geeignet sind. Alle verschieden und für irgendetwas gut.
Die richtigen Heilkräuter haben keine zusätzlich lebensgefährdende Nebenwirkung. Ich habe einmal gesehen, dass ein Krebskranker im Endstadium (der von den Ärzten gesagt bekommen hatte, er habe nicht mehr lange zu leben und die Krankheit sei nicht behandelbar) zum traditionellen "Kräutermischer" in den Bergen Chinas gegangen war, geheilt wurde und danach 20 Jahre weiter gelebt hat (er war bereits während der Krankheit älter). Das war nicht lange her, jedenfalls gab es schon die Chemotherapie. Und diese ist nicht immer erfolgreich, weil sie den Organismus auch schwächt.
"Westlichen" Ärzten würde ich nicht zu leicht trauen. Es wurde eine Statistik erstellt, bei der nur einige von duzenden Ärzten wirklich geholfen haben. Dabei geht es auch nur ums Geld, denn jemandem wurde eine Infusion nach der anderen infiziert und am Ende hat sie nichts genützt. Aber wenigstens stimmte danach die Rechnung. Einer anderen wurde gleich starkes Antidepressiva verschrieben, nur hatte sie leichte Migräne…
Eigentlich würde ich sagen, dass in Europa das finstere Mittelalter erst dafür sorgte, die traditionelle Medizin, zu gefährden. Vieles der Heilmethoden erweist sich heute als wirksam, darum vielleicht damals auch ein Grund zum Verdacht auf Hexerei. Ich würde aber nicht alles verwerfen, was in China noch bewahrt wird.