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Verfasst: 23.01.2006, 20:21
von Gast
es gibt beides

Verfasst: 26.01.2006, 12:35
von ayane
Jep da gebe ich dem Gast recht
Und was soll das heißen, das du das von deiner Omi kennst? Willst du damit andeuten, meine Phrasen sind antiquariert??

Und das wo ich dachte, ich habe die besten Tage noch vor mir

Verfasst: 26.01.2006, 13:18
von Grufti
Es gibt
beide Redensarten....

Verfasst: 30.01.2006, 23:56
von Grufti
Gehört
hierher der Film "XIAOs WEG " der am 2.2.06 um 0.20 Uhr in der ARD kommt ???
die Sendezeit spricht dafür....!

Verfasst: 31.01.2006, 16:52
von domasla
Xiaos Weg. Sehr schöner Film. Kultstatus. Der Vater sieht nach typischem Landei aus. Und das ist nicht mal übertrieben. Ein interessanter Querschnitt durch die chinesische städtische Gesellschaft und ihre Probleme.
Verfasst: 02.02.2006, 17:27
von ayane
Öhh.. lief der heute früh, ja? Verdammt..wieso schaue ich auch immer zu spät ins Forum?

Also kann mir bitte mal jemand ein Resume geben?? Ich weiß, ich nerve...

Verfasst: 03.02.2006, 10:07
von domasla
Na ja, mal vorsichtig herantasten ohne viel zu verraten:
Ein jugendlicher Geiger (Talent, Genie, Wunderkind) wird von seinem ehrgeizigen Vater (Landei, rustikaler Typ) in die Hauptstadt gebracht. Er nimmt an einem Vorspielen teil, gewinnt aber kein Stipendium.
Also Lehrer suchen und selbst bezahlen. Der Lehrer ist etwas heruntergekommen, aber er erweist sich später als ziemlich hilfreich.
Unser Geiger lernt eine schöne Nachbarin kennen, die so ihre Probleme hat. Er versucht zu helfen, sorgt aber für ernste Verwicklungen.
Der Vater setzt alles daran, ihn bei einem angesehenen Professor (gespielt vom Regisseur) unterzubringen, der ihn auf einen Wettbewerb vorbereiten soll.
Am Ende erfährt man etwas über die Herkunft des jugendlichen Helden. Aber nicht zu viel.
Die spontane Abschiedsvorstellung in der Bahnhofshalle schaltet Emotionen frei. Ein ergreifender Film. Schnief! Gute Atmosphäre, gute Musik, nette Farben und Einblicke.
Ich habe jetzt nicht alles verraten. Den Film habe ich übrigens schon mehrfach in den zwei mitgelieferten Sprachen gesehen. Kann ich nur empfehlen.
Mit dem Titel dieses Threads hat das alles nicht sehr viel zu tun.
Domasla
Verfasst: 03.02.2006, 13:43
von ayane
Oh man, das hört sich in der Tat der interessant an! Danke für deinen netten Beitrag. Also wenn der nochmal läuft, bin ich wohl die erste die reinschaltet

Also wenn ihr irgendwann mal was sehen solltet!! Aber ich schaue aber garantiert wieder mal viel zu spät hier rein

Verfasst: 15.02.2006, 11:21
von Koschka
da hat deine Omi recht. Allerdings ist der andere Spruch schon richtig.
Den von deiner Oma verwendet man in einem anderen Kontext.
Aber Spass beiseite. Die Chinesen sind nur in der Öffentlichkeit etwas prüde. Im stillen Kämmerlein geht die Post ganz schön ab, da können sich die Deutschen noch was abgucken.
Seit Einführung der Ein-Kind-Ehen ist Verhütung eine relativ offene Sache.
Es gab sogar Beispiele, dass die Blockwartfrauen Kondome in ihren Hutongs verteilt haben.
In früheren Jahren gab es in vielen Fabriken große Tafeln mit den Namen der beschäftigten Frauen und wann diese ihre Regel hatten. Das sollte der Geburtenkontrolle dienen (der Aufdeckung von nicht erlaubten Schwangerschaften).
es gibt auch einen Sexualaufklärungsfilm, den man sich ansehen darf, wenn man über 18 Jahre alt ist.
Verfasst: 15.02.2006, 12:50
von roshi
Da gefällt mir die traditionelle Art der Aufklärung in China, die "Hochzeitskisten" viel interessanter......
Verfasst: 15.02.2006, 13:09
von Grufti
Koschka hat geschrieben:
Seit Einführung der Ein-Kind-Ehen ist Verhütung eine relativ offene Sache.
Es gab sogar Beispiele, dass die Blockwartfrauen Kondome in ihren Hutongs verteilt haben.
.
ich erinnere mich, wie meine früheren Kollegen vor der Messe "Family Planing ´85" im "Alten Messegelände" von Beijing u,.a, mit der Aufgabe betraut waren, Kondome aufzublasen .. und damit einen Messestand zu schmücken.....

Verfasst: 15.02.2006, 13:41
von Babs
ich höre hier immer
Verhütung ,
Kondome
ja wisst Ihr denn nicht? Chinesische Frauen treiben selbstverständlich ab ........
eine Freundin von mir hat es mal so formuliert: "eine Abtreibung ist in China so normal wie ein Friseurbesuch"

Verfasst: 15.02.2006, 14:01
von devurandom
Die Chinesen sind nur in der Öffentlichkeit etwas prüde. Im stillen Kämmerlein geht die Post ganz schön ab, da können sich die Deutschen noch was abgucken.
teilsteils, würde ich nicht verallgemeinen. Während Konfuziusmus die Prüderie vorschreibt (z.B. ab sieben Jahre dürfen Jungs und Mädchen nicht mehr in einem Bett schlafen, inklusive Geschwister. ) streben Taoisten nach Glück in fleischlichen Gelüsten. Wie man sieht, hat sich die Haltung zu Sex in chin. Gesellschaft sogar in sich selbst äusserst widersprüchlich entwickelt. Durch die Kolonialzeit und damit verbundene viktorianische Denkweise hat insgesamt doch eher Prüderie die Oberhand gewonnen. Siehe offizielles Verbot von Pornographie usw.
Es gab sogar Beispiele, dass die Blockwartfrauen Kondome in ihren Hutongs verteilt haben
Das ist gar gängige Praxis. Die chin. Gewerkschaften z.B. beschränken ihre Tätigkeiten fast ausschliesslich in der Verteilung von Handtüchern (keine Ahnung warum) und Kondomen. Falls es schon zu "spät" sein soll, kann man völlig anonym im Krankenhaus abtreiben lassen. (ist ne Tatsache, will hier keine Abtreibungsdiskussion heraufschwören). Allerdings sind meine Informationen ein wenig eingestaubt, bin 'paar Jährchen nicht mehr da gewesen.
In früheren Jahren gab es in vielen Fabriken große Tafeln mit den Namen der beschäftigten Frauen und wann diese ihre Regel hatten. Das sollte der Geburtenkontrolle dienen (der Aufdeckung von nicht erlaubten Schwangerschaften)
Davon habe ich gehört, gibt's aber sicher nicht mehr.
es gibt auch einen Sexualaufklärungsfilm, den man sich ansehen darf, wenn man über 18 Jahre alt ist
Schade, bin mit 19 da weggeangen, hätte ich damals gewusst, dass sowas gibt.........
MfG
/dev/urandom
Verfasst: 15.02.2006, 23:14
von Grufti
devurandom hat geschrieben:..... Während Konfuziusmus die Prüderie vorschreibt (z.B. ab sieben Jahre dürfen Jungs und Mädchen nicht mehr in einem Bett schlafen, streben Taoisten nach Glück in fleischlichen Gelüsten.
..
DAS ist mir
neu.....
Du hast sicher einige Texte "zur Hand" , die Deine behauotung stützen können...
Bei solchen "Neuigkeiten" schwöre ich auf eine
"papiergestützte " Verfahrensweise.........

Verfasst: 16.02.2006, 00:33
von devurandom
DAS ist mir neu.....Du hast sicher einige Texte "zur Hand" , die Deine behauotung stützen können...
Taoisten streben im Allgemeinen ein langes Leben, ja gar Unsterblichkeit an. Bestimmte Sexpraktiken soll diesem Weg ebnen. Mao's Leibarzt hat mal n Memorien geschrieben. (ist natülich in China verboten, welch eine Überraschung). In dem detailliert Maos sexualle Abenteuer geschildert wird, wohl bemerkt ist Mao nach der Schilderung des Arztes ein (heimlich) überzeugter Taoist. Er versuchte eben unter anderem, gestützt auf Taoismus, mit bestimmten Praktiken sein Leben zu verlängern. Ich habe das Buch auch nur auszugsweise gelesen und leider auch nicht zur Hand.
Schnell gegoogelt, fürs erstes 'paar kurze Texte gefunden.
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=156158
und unsere allzeit beliebte
http://de.wikipedia.org/wiki/Daoismus
Abschnitt Daoistische Praktiken
Gruß
Nacht
/dev/urandom