Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
Verfasst: 13.03.2010, 19:56
Wow...14 Antworten schon!
Danke an alle soweit!
Ja, als ich meiner Verlobten davon erzählt, meinte sie auch gleich, dass das bestimmt nur ein Geflunker vom Reisebüro ist (dass die chines. Regierung ein Pfand verlangt), damit die ihr vermeintlich geringeres Pfand kriegen.
Ich konnte mir zwar auch nicht vorstellen, dass es China groß stört, wenn ein Bürger sich absetzen will. Aber ich hätte es mir wie folgt erklären können:
Wenn der Einlader eine VE abgibt, muss er ja im Fall der Fälle u. a. die Kosten dafür tragen, den Gast zurück nach China zu "verfrachten". Nun könnte es sein, dass wenn dieser kein Geld hat, Deutschland es China in Rechnung stellt. Und vielleicht will sich China ja für solch einen Fall bei einem Touristen (also kein Einlader und keine VE) absichern. So hätte ich es noch für logisch empfunden.
Also VEs könnten/würden meine Eltern wohl abgeben. Ohne damit angeben zu wollen...die haben hier ein eigenes Unternehmen (GmbH), großes gewerbliches Grundstück, privates Haus, Autos, usw. Es würde sie auch nicht in den Ruin treiben, wenn alle 10 sich hier aus dem Staub machen würden. Mein Vater hat halt nur Bedenken, ob der deutschen Botschaft in Peking das nicht auffällt und die nicht denken, das wäre nur ein Flop/eine leere Versprechung, wenn die dann zehnmal seinen Namen sehen auf den VEs. Oder achten die da nicht so drauf? (Also prüft das Ausländeramt die Voraussetzungen, gibt ihr OK und für die Botschaft ist es erledigt?)
2. Rückkehrbereitschaft:
Also jung? Meine Cousinen sind alle so 25-30 Jahre alt. Alle seit kurzem verheiratet (aber die Ehegatten kommen auch alle mit (soll für die auch so eine Art Flitterwochen darstellen
)).
Meine zwei Onkel sind natürlich weder jung, noch ledig, noch auf Arbeitssuche
"Arbeitssuchend" ist zwar niemand von denen. Aber zwei sind selbstständige Unternehmer, eine arbeitet nur teilzeit und eine zeichnet für einen Verlag und hat somit weder einen Arbeitgeber noch ein festes Gehalt (aber unregelmäßige Einkünfte) - hierzulande vielleicht sowas wie freiberuflich tätig.
Könnte diese Tatsachen die Visumvergabe hindern? Was meint ihr?
Wünsch euch noch ein schönes Wochenende!
Gruß
Goofy
Ja, als ich meiner Verlobten davon erzählt, meinte sie auch gleich, dass das bestimmt nur ein Geflunker vom Reisebüro ist (dass die chines. Regierung ein Pfand verlangt), damit die ihr vermeintlich geringeres Pfand kriegen.
Ich konnte mir zwar auch nicht vorstellen, dass es China groß stört, wenn ein Bürger sich absetzen will. Aber ich hätte es mir wie folgt erklären können:
Wenn der Einlader eine VE abgibt, muss er ja im Fall der Fälle u. a. die Kosten dafür tragen, den Gast zurück nach China zu "verfrachten". Nun könnte es sein, dass wenn dieser kein Geld hat, Deutschland es China in Rechnung stellt. Und vielleicht will sich China ja für solch einen Fall bei einem Touristen (also kein Einlader und keine VE) absichern. So hätte ich es noch für logisch empfunden.
1. Verpflichtungserklärung:wuseltiger hat geschrieben:[...]Ja, weil es eine Verpflichtungerklärung gab. Unsere Verwandten und Freunde kommen auch ohne "Pfand" raus, wenn wir eine V. unterschreiben.
[...]Alternativ würde ich die Tickets in einem chinesischen Reisebüro in Deutschland buchen und einfach mal aufs Ausländeramt gehen und fragen, welche Chancen/Möglichkeiten für die Visavergabe bestehen. Dann sollte sich das Problem mit dem Pfand nicht ergeben. Natürlich musst du überlegen, welche Rückkehrbereitschaft bei jedem einzelnen Gast besteht (Wohnung, Job,...) das ist sehr wichtig für die Visavergabe. Junge, ledige, arbeitsuchende Verwandte werden es schwerer haben...
Also VEs könnten/würden meine Eltern wohl abgeben. Ohne damit angeben zu wollen...die haben hier ein eigenes Unternehmen (GmbH), großes gewerbliches Grundstück, privates Haus, Autos, usw. Es würde sie auch nicht in den Ruin treiben, wenn alle 10 sich hier aus dem Staub machen würden. Mein Vater hat halt nur Bedenken, ob der deutschen Botschaft in Peking das nicht auffällt und die nicht denken, das wäre nur ein Flop/eine leere Versprechung, wenn die dann zehnmal seinen Namen sehen auf den VEs. Oder achten die da nicht so drauf? (Also prüft das Ausländeramt die Voraussetzungen, gibt ihr OK und für die Botschaft ist es erledigt?)
2. Rückkehrbereitschaft:
Also jung? Meine Cousinen sind alle so 25-30 Jahre alt. Alle seit kurzem verheiratet (aber die Ehegatten kommen auch alle mit (soll für die auch so eine Art Flitterwochen darstellen
Meine zwei Onkel sind natürlich weder jung, noch ledig, noch auf Arbeitssuche
"Arbeitssuchend" ist zwar niemand von denen. Aber zwei sind selbstständige Unternehmer, eine arbeitet nur teilzeit und eine zeichnet für einen Verlag und hat somit weder einen Arbeitgeber noch ein festes Gehalt (aber unregelmäßige Einkünfte) - hierzulande vielleicht sowas wie freiberuflich tätig.
Könnte diese Tatsachen die Visumvergabe hindern? Was meint ihr?
Wünsch euch noch ein schönes Wochenende!
Gruß
Goofy