Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Verfasst: 13.01.2012, 20:09
Erstaunliche Entwicklung! Ende der 1950er Jahre war China noch nicht so gut zu Vögeln.incues via n-tv hat geschrieben:China füttert hungernde Vögel
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Erstaunliche Entwicklung! Ende der 1950er Jahre war China noch nicht so gut zu Vögeln.incues via n-tv hat geschrieben:China füttert hungernde Vögel
Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.Aremonus hat geschrieben:Bald kann man als wohlhabender Chinese aber sowieso in die USA umsiedeln, wenn man sich dort ein Haus kauft. http://german.china.org.cn/business/txt ... 149273.htm
Ich kann es durchaus verstehen, wenn man seine Kinder nicht dem chinesischen Bildungssystem aussetzen möchte und die Familie daher in den USA lebt, während der Papa in China arbeitet - gerade als Chinese ist es nämlich schwierig, in eine internationale Schule zu kommen.
Ich für meinen Teil würde meine Kinder nie in eine chinesische Schule schicken... höchstens in die Primarschule.
Naja, das nennt sich eben Macht. Hier gibt es verschiedene Faktoren:Hier mal was zum Gleichheitsgrundsatz bei der Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen:
http://www.tagesschau.de/inland/gaddafisohn104.html
Die Chinesen, welche für das Visum in Frage kommen, werden wohl nicht das öffentliche Bildungssystem benutzen. Und selbst wenn ist das amerikanische Bildungssystem für die Ausbildung von Führungspersonen weitaus besser als das Chinesische. Gerade in jungen Jahren sollte ja nicht die akademische Exzellenz, sondern vielmehr die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund stehen.Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Ich bin kein Staatsrechtler, deswegen kann ich nicht sagen, ob die Vorgehensweise des Auswärtigen Amts gerechtfertigt war oder nicht. Die Ausländerbehörde hat nun einmal einen Ermessensspielraum, den sie auch nutzen darf. In einem modernen Staat westlicher Prägung haben wir zwar die Gewaltenteilung, d.h. das Auswärtige Amt oder eine andere Behörde dürfte definitiv nicht in die Arbeit der Gerichte "hineinpfuschen". Aber sowohl das Auswärtige Amt als auch das bayerische Innenministerium gehören de Exekutive an, deswegen weiß ich nicht, ob so eine "Empfehlung" durch ein Gesetz wirklich verboten ist.Aremonus hat geschrieben: [...]
Daher war der Entscheid durchaus gerechtfertigt.
Ich würde mich nicht darüber ärgern, sondern die Lehre ziehen: immer die richtigen Trümpfe in der Hand halten und immer verhandeln.
Gerade bei der Visumsvergabe lässt sich das Gesetz mit einigen guten Argumenten oft sehr stark beugen - sowohl hüben wie drüben. So hat beispielsweise meine Freundin auch ein entsprechendes Visum erhalten, obwohl eigentlich keine rechtliche Grundlage dafür existierte.
das mag bei dir vielleicht so gewesen sein, und es ist wirklich shön, dass es bei dir so gekommen ist. Aber du kannst deinen Spezialfall nicht auf alle anderen übertragen.Aremonus hat geschrieben: Dieser Entscheid liegt aber auch zu weiten Teilen an der Erfahrung aus meiner persönlichen Kindheit. In der Schule war stets langweilen und gehorchen angesagt, in der Freizeit konnte ich programmieren oder mich mit echter Mathe auseinandersetzen.
Wäre ich in einer chinesischen Schule gewesen, hätte ich mich nie so entwickeln können wie in einer westlichen Schule - wahrscheinlich wäre ich nicht einmal an eine High School in China gekommen. In Europa hingegen konnte ich mit 16 mit dem Studium beginnen.
Viele Leute die Abschluesse renommierter Unis wie z.B. Caltech haben waren vorher ausschliesslich auf oeffentlichen Schulen und haben sogar die ersten 2 Jahre ihres Bachelors am Community College gemacht. Fuer die letzten 2 Jahre wechseln sie dann auf, z.B. die Caltech, und bekommen dann dort den renommierten Abschluss. Viele meiner Kollegen haben genau so einen Lebenslauf. Die Schattenseite ist der Start in's Berufsleben mit ~$50.000 "student loan" an der Backe, fuer BWLer, Ingenieure, usw. kein Problem aber natuerlich der Todesstoss fuer am Arbeitsmarkt ungefragte Nischenfaecher. Dann sind da auch noch exzellente oeffentliche Unis wie, z.B. Penn State. Betrachte es mal andersrum, welche Chance hat ein nicht-Pekinger denn an der Tsinghua, Beida oder sonstwo fuer sein WUNSCHFACH aufgenommen zu werden? In den USA kommt er dagegen fast garantiert zum Bachelor in seinem Wunschfach, der dann jeden chinesischen Bachelor am Arbeitsmarkt locker aussticht, selbst wenn er nur von einer "normalen" Uni ist.ingo_001 hat geschrieben: Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Das ist alles andere als vorbildlich.
Ich frag mich gerade mal wieder, wie es da möglich ist, bis zu den Unis zu kommen.
Wie stellt er sich das vor? Sollen wir alle keine "Made in China" Produkte mehr kaufen? Sollen die amerikaner Truppen schicken? Das ist doch alles blabla was nichts bringt ausser Stimmungsmache...Der exiltibetische Ministerpräsident Lobsang Sangay forderte die Weltgemeinschaft auf, in China zu intervenieren, „um weiteres Blutvergießen zu verhindern“.
Sinnvolle Vorschläge liefern sie leider nie...Die Weltgemeinschaft dürfe sich nicht passiv verhalten.
Ich glaube dann hätte es mehr Tote gegeben...„Tibeter müssen zuhause bleiben, während die chinesische Polizei auf jeden schießt, der sich auf die Straße wagt"
- Ich denke nicht, daß man da wirklich Leute gleich erschiessen muss. Aber was erwarten die Protestler? Das die Polizisten/Militärs eine Deeskalationstaktik durchführen wie bei unseren G9-Gipfeln wenn sie physisch angegriffen werden? Ich glaube es sollte inzwischen genug bekannt sein, daß die da nicht lange fackeln... und ein G9-Gipfel ist nach einer Woche vorbei."Aufrührer hätten eine Polizeistation angegriffen und Polizisten mit Benzinflaschen, Messern und Steinen attackiert"
als die Behörden mehrere Tibeter festgenommen hatten. Hintergrund waren Flugblätter, auf denen neue Selbstverbrennungen angekündigt worden waren, falls die chinesischen Behörden die Sorgen der Tibeter nicht ernst nehmen sollten.
Messer, Steine und Benzinbrandsätze zählen für mich nicht zum Recht der freien Meinungsäußerung.Friedliche Demonstrationen seien durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. „Ich fordere die chinesische Regierung auf, dieses Recht zu respektieren und aktiv zu schützen“, sagte Löning.
Kommentare gehören in den Diskussionsordner, das solltest du mittlerweile mitgekriegt haben.beowulf hat geschrieben: Hetzpresse und einseitiger Artikel! Die Verzehrung und Instrumentalisierung des von dir zitierten Satz ist auf ähnlichem Niveau wie der Thread im anderen Teil "Chinesische Regierung bezeichnet HKer als Hunde".
"Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.
Nocheinmal für alle Exiltibeter und Anhänger!
"Menschen töten ist kein Menschenrecht!"
beowulf hat geschrieben: "Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.
westliche Arroganz... Ethnozentrismus... Wolf im Schafspelz... Missbrauch der Religion... Sklavenhalter... Feudalgesellschaft... friedliche Befreiung... Einmischung in innere Angelegenheiten. AMEN.happyfuture hat geschrieben:Peking hat für kulturelle Werte in der Bevölkerung kein Gespür
Also ich finde das Interview gut, er kritisiert einerseits die chinesische Regierung andererseits auch das Verhalten der Tibeter (Anmerkung meinerseits: Warum dürfen die Moscheen anzünden und wir nicht? Gemeinheit. Dabei sind doch wir so gerne die intolleranten Fremdenfeindlichen).happyfuture hat geschrieben:Peking hat für kulturelle Werte in der Bevölkerung kein Gespür
Ich finde das Interview auch gut, Heberer versucht beide Postionen zu beleuchten.Skorpid hat geschrieben:Also ich finde das Interview gut, er kritisiert einerseits die chinesische Regierung andererseits auch das Verhalten der TibeterderStandard.at via happyfuture hat geschrieben:Peking hat für kulturelle Werte in der Bevölkerung kein Gespür[/u]
Benno Ohnesorg war einer davonVielUnterwegs hat geschrieben:beowulf hat geschrieben: "Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.
Seit Gruendung der BRD kamen in Deutschland weniger als 10 Menschen bei Demonstrationen um's Leben.
Was erwartest Du - objektive Berichterstattung aus Österreichlaogai hat geschrieben:Unter aller Sau finde ich jedoch das, was Der Standard (hoffentlich wird es nicht zum Standard!) daraus gemacht hat.