Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

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Laogai
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Laogai »

incues via n-tv hat geschrieben:China füttert hungernde Vögel
Erstaunliche Entwicklung! Ende der 1950er Jahre war China noch nicht so gut zu Vögeln.
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ingo_001
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von ingo_001 »

Aremonus hat geschrieben:Bald kann man als wohlhabender Chinese aber sowieso in die USA umsiedeln, wenn man sich dort ein Haus kauft. http://german.china.org.cn/business/txt ... 149273.htm
Ich kann es durchaus verstehen, wenn man seine Kinder nicht dem chinesischen Bildungssystem aussetzen möchte und die Familie daher in den USA lebt, während der Papa in China arbeitet - gerade als Chinese ist es nämlich schwierig, in eine internationale Schule zu kommen.
Ich für meinen Teil würde meine Kinder nie in eine chinesische Schule schicken... höchstens in die Primarschule.
Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Das ist alles andere als vorbildlich.
Ich frag mich gerade mal wieder, wie es da möglich ist, bis zu den Unis zu kommen.

Ich für meinen Geschmack würde auch so einiges (nicht alles) vom chin. Grundschulsystem adaptieren.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Aremonus »

Hier mal was zum Gleichheitsgrundsatz bei der Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen:

http://www.tagesschau.de/inland/gaddafisohn104.html

:roll:
Naja, das nennt sich eben Macht. Hier gibt es verschiedene Faktoren:
a) die Rückkehrbereitschaft war zu jenem Zeitpunkt gesichert.
b) der Betroffene hatte Diplomatenstatus (jedoch umstritten).
c) es war klar, dass der Antragssteller für seinen Unterhalt aufkommen kann
d) der Aufenthalt diente auch deutschem Nationalinteresse.

Daher war der Entscheid durchaus gerechtfertigt.
Ich würde mich nicht darüber ärgern, sondern die Lehre ziehen: immer die richtigen Trümpfe in der Hand halten und immer verhandeln.
Gerade bei der Visumsvergabe lässt sich das Gesetz mit einigen guten Argumenten oft sehr stark beugen - sowohl hüben wie drüben. So hat beispielsweise meine Freundin auch ein entsprechendes Visum erhalten, obwohl eigentlich keine rechtliche Grundlage dafür existierte.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Aremonus »

Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Die Chinesen, welche für das Visum in Frage kommen, werden wohl nicht das öffentliche Bildungssystem benutzen. Und selbst wenn ist das amerikanische Bildungssystem für die Ausbildung von Führungspersonen weitaus besser als das Chinesische. Gerade in jungen Jahren sollte ja nicht die akademische Exzellenz, sondern vielmehr die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund stehen.

Daher würde ich mein Kind auch nicht unbedingt in eine chinesische Schule schicken. Denn es hätte dort zu viel Unterricht, der Unterricht ist zu schlecht und die Persönlichkeitsentwicklung bleibt weitgehend auf der Strecke.
Dieser Entscheid liegt aber auch zu weiten Teilen an der Erfahrung aus meiner persönlichen Kindheit. In der Schule war stets langweilen und gehorchen angesagt, in der Freizeit konnte ich programmieren oder mich mit echter Mathe auseinandersetzen.

Wäre ich in einer chinesischen Schule gewesen, hätte ich mich nie so entwickeln können wie in einer westlichen Schule - wahrscheinlich wäre ich nicht einmal an eine High School in China gekommen. In Europa hingegen konnte ich mit 16 mit dem Studium beginnen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Bernhard »

Aremonus hat geschrieben: [...]
Daher war der Entscheid durchaus gerechtfertigt.
Ich würde mich nicht darüber ärgern, sondern die Lehre ziehen: immer die richtigen Trümpfe in der Hand halten und immer verhandeln.
Gerade bei der Visumsvergabe lässt sich das Gesetz mit einigen guten Argumenten oft sehr stark beugen - sowohl hüben wie drüben. So hat beispielsweise meine Freundin auch ein entsprechendes Visum erhalten, obwohl eigentlich keine rechtliche Grundlage dafür existierte.
Ich bin kein Staatsrechtler, deswegen kann ich nicht sagen, ob die Vorgehensweise des Auswärtigen Amts gerechtfertigt war oder nicht. Die Ausländerbehörde hat nun einmal einen Ermessensspielraum, den sie auch nutzen darf. In einem modernen Staat westlicher Prägung haben wir zwar die Gewaltenteilung, d.h. das Auswärtige Amt oder eine andere Behörde dürfte definitiv nicht in die Arbeit der Gerichte "hineinpfuschen". Aber sowohl das Auswärtige Amt als auch das bayerische Innenministerium gehören de Exekutive an, deswegen weiß ich nicht, ob so eine "Empfehlung" durch ein Gesetz wirklich verboten ist.

Mir geht es um etwas anderes, und zwar um die "Trümpfe". Sorry Aremonus, ich will nicht zu persönlich werden, aber so kann nur jemand reden, der über ausreichend "Resourcen" irgendeiner Art verfügt. Du magst da vom Schicksal oder deiner familiären Herkunft gesegnet sein, aber Millionen anderer Bürger haben dieses Glück nicht. Und folglich auch keine "Trümpfe", die sie bei kleinen Beamten legal oder halblegal ausspielen könnten. Wenn man in "normalen" finanziellen Verhältnissen lebt und einer eher unscheinbaren Tätigkeit nachgeht, versagen wohl die meisten "guten Argumente" bei dem entsprechenden Sachbearbeiter. Einige Forumsteilnehmer können ein Lied davon singen...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Bernhard »

Aremonus hat geschrieben: Dieser Entscheid liegt aber auch zu weiten Teilen an der Erfahrung aus meiner persönlichen Kindheit. In der Schule war stets langweilen und gehorchen angesagt, in der Freizeit konnte ich programmieren oder mich mit echter Mathe auseinandersetzen.

Wäre ich in einer chinesischen Schule gewesen, hätte ich mich nie so entwickeln können wie in einer westlichen Schule - wahrscheinlich wäre ich nicht einmal an eine High School in China gekommen. In Europa hingegen konnte ich mit 16 mit dem Studium beginnen.
das mag bei dir vielleicht so gewesen sein, und es ist wirklich shön, dass es bei dir so gekommen ist. Aber du kannst deinen Spezialfall nicht auf alle anderen übertragen.

Ich kann auch nicht für alle Westeuropäer meiner Generation sprechen, und schon gar nicht für alle Westeuropäer, jung und alt. Aber mein subjektiver Eindruck ist der: In deutschen Schulen wird immer auf die "Entwicklung der Persönlichkeit", "selbständiges/kritisches Denken" und was-weiß-ich-was-noch gepocht, das da angeblich so unheimlich gefördert werde. Ich kann nur sagen: In meiner Schulzeit stellte sich das großenteils so dar, dass weniger gelesen und weniger Fakten gelernt, dafür aber umso mehr ziellos herumgelabert wurde. Und ich merke deutlich, dass ich offenbar deutlich weniger Bücher gelesen und deutlich weniger Geschichtswissen habe als frühere Generationen. Erst im Studium, da musste man 'ranklotzen, da gab's gar nichts. Und auch die gymnasiale Oberstufe war nicht von Pappe (obwohl man sich durch das Kurssystem in der Bandbreite der Themen ziemlich selbst beschränken konnte). Aber in der Unter- und Mittelstufe wäre mehr "drin" gewesen.

OK, du sprichst in deinem Beitrag nicht von Unterrichtsmethoden, sondern von Freizeitgestaltung. Freizeit gibt es in China wohl wirklich zu wenig. Viel zu wenig. Aber nicht alle Gymnasiasten nutzen ihre Freizeit sinnvoll und in einer Weise, die zur "Entwicklung der Persönlichkeit" beiträgt...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von VielUnterwegs »

ingo_001 hat geschrieben: Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Das ist alles andere als vorbildlich.
Ich frag mich gerade mal wieder, wie es da möglich ist, bis zu den Unis zu kommen.
Viele Leute die Abschluesse renommierter Unis wie z.B. Caltech haben waren vorher ausschliesslich auf oeffentlichen Schulen und haben sogar die ersten 2 Jahre ihres Bachelors am Community College gemacht. Fuer die letzten 2 Jahre wechseln sie dann auf, z.B. die Caltech, und bekommen dann dort den renommierten Abschluss. Viele meiner Kollegen haben genau so einen Lebenslauf. Die Schattenseite ist der Start in's Berufsleben mit ~$50.000 "student loan" an der Backe, fuer BWLer, Ingenieure, usw. kein Problem aber natuerlich der Todesstoss fuer am Arbeitsmarkt ungefragte Nischenfaecher. Dann sind da auch noch exzellente oeffentliche Unis wie, z.B. Penn State. Betrachte es mal andersrum, welche Chance hat ein nicht-Pekinger denn an der Tsinghua, Beida oder sonstwo fuer sein WUNSCHFACH aufgenommen zu werden? In den USA kommt er dagegen fast garantiert zum Bachelor in seinem Wunschfach, der dann jeden chinesischen Bachelor am Arbeitsmarkt locker aussticht, selbst wenn er nur von einer "normalen" Uni ist.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Skorpid »

Zu dem Bericht im Abendblatt bezüglich der Toten bei Protesten in Tibet:
Der exiltibetische Ministerpräsident Lobsang Sangay forderte die Weltgemeinschaft auf, in China zu intervenieren, „um weiteres Blutvergießen zu verhindern“.
Wie stellt er sich das vor? Sollen wir alle keine "Made in China" Produkte mehr kaufen? Sollen die amerikaner Truppen schicken? Das ist doch alles blabla was nichts bringt ausser Stimmungsmache...
Die Weltgemeinschaft dürfe sich nicht passiv verhalten.
Sinnvolle Vorschläge liefern sie leider nie...
Und wie passiv sich die Weltgemeinschaft verhalten kann zeigt ja z.B. Syrien wo seit Wochen auf Zivilisten wild geschossen wird und es tausende Tote gibt und trotz der Beobachter alle friedlich die Daumen drehen... Da interessieren die paar Toten (ja, jeder Tote ist einer zuviel) im Gebirge wohl kaum jemanden. Dort gibt es ja nichtmal Erdöl....

Im Abschnitt 1 sind es bis zu 11 Tote, dann sagen einem protibet Radiosender Bewohner es waren "sogar bis zu 5 Tote", bei der chinesischen Regierung war es 1 Toter und im nächsten Abschnitt wieder "drei bis sechs"....
„Tibeter müssen zuhause bleiben, während die chinesische Polizei auf jeden schießt, der sich auf die Straße wagt"
Ich glaube dann hätte es mehr Tote gegeben...
"Aufrührer hätten eine Polizeistation angegriffen und Polizisten mit Benzinflaschen, Messern und Steinen attackiert"
- Ich denke nicht, daß man da wirklich Leute gleich erschiessen muss. Aber was erwarten die Protestler? Das die Polizisten/Militärs eine Deeskalationstaktik durchführen wie bei unseren G9-Gipfeln wenn sie physisch angegriffen werden? Ich glaube es sollte inzwischen genug bekannt sein, daß die da nicht lange fackeln... und ein G9-Gipfel ist nach einer Woche vorbei.
als die Behörden mehrere Tibeter festgenommen hatten. Hintergrund waren Flugblätter, auf denen neue Selbstverbrennungen angekündigt worden waren, falls die chinesischen Behörden die Sorgen der Tibeter nicht ernst nehmen sollten.

Also für mich liest sich das, als ob di denen das Leben gerettet hätten, bevor die sich selbst anzündeln... :wink:

Und unsere lieben Politiker:
Friedliche Demonstrationen seien durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. „Ich fordere die chinesische Regierung auf, dieses Recht zu respektieren und aktiv zu schützen“, sagte Löning.
Messer, Steine und Benzinbrandsätze zählen für mich nicht zum Recht der freien Meinungsäußerung.

Ja, die chinesische Regierung macht mit ihrer Tibetpolitik teilweise richtigen Mist den man nicht einfach tolerieren sollte aber diese Stimmungsmache regt mich manchmal wirklich auf... Das ist wie mit den 2 Uiguren die nach dem Freitagsgebet erschossen wurden, das las man in der Presse. Das sie aber mit Schwertern auf Polizeibeamte losgestürmt sind, las man erst viel später in einem National Geographicbericht (die ja nicht unbedingt Pro-China eingestellt sind).

Edit: Danke an Babs für den 2ten Artikel der zeigt, das die westliche Presse durchaus auch anders ,wenn auch verhalten, kann...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Bernhard »

beowulf hat geschrieben: Hetzpresse und einseitiger Artikel! Die Verzehrung und Instrumentalisierung des von dir zitierten Satz ist auf ähnlichem Niveau wie der Thread im anderen Teil "Chinesische Regierung bezeichnet HKer als Hunde".

"Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.

Nocheinmal für alle Exiltibeter und Anhänger!
"Menschen töten ist kein Menschenrecht!"
Kommentare gehören in den Diskussionsordner, das solltest du mittlerweile mitgekriegt haben.

Abgesehen davon, ob der Artikel nun ausgewogen war oder nicht, haben deine Kommentare immer etwas.... Reflexartiges.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von VielUnterwegs »

beowulf hat geschrieben: "Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.

Seit Gruendung der BRD kamen in Deutschland weniger als 10 Menschen bei Demonstrationen um's Leben. ;-)
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Bernhard »

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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Skorpid »

Also ich finde das Interview gut, er kritisiert einerseits die chinesische Regierung andererseits auch das Verhalten der Tibeter (Anmerkung meinerseits: Warum dürfen die Moscheen anzünden und wir nicht? Gemeinheit. Dabei sind doch wir so gerne die intolleranten Fremdenfeindlichen).

Den Knüller finde ich hingegen die Kommentare darunter! Die sind echt lesenswert. Soviel Schwachsinn und Propaganda von beiden Seiten habe ich selten gelesen. Selbst jeder der sich nur halbwegs ernsthaft mit chin./tibetischer Geschichte und Kultur beschäftigt muss über die Kommentare schmunzeln.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Laogai »

Skorpid hat geschrieben:
derStandard.at via happyfuture hat geschrieben:Peking hat für kulturelle Werte in der Bevölkerung kein Gespür[/u]
Also ich finde das Interview gut, er kritisiert einerseits die chinesische Regierung andererseits auch das Verhalten der Tibeter
Ich finde das Interview auch gut, Heberer versucht beide Postionen zu beleuchten.

Unter aller Sau finde ich jedoch das, was Der Standard (hoffentlich wird es nicht zum Standard!) daraus gemacht hat. Die Überschrift des Artikels z.B. lautet "Peking hat für kulturelle Werte in der Bevölkerung kein Gespür". Warum die Anführungszeichen? Weil damit ein Zitat suggeriert werden soll. Aber von wem stammt es? Von Heberer nicht, jedenfalls wird es im Interview nicht erwähnt. Wer hat es bemerkt?

Am Ende des Interviews wird auf einen verweisenden Artikel "Hintergrund: Dach der Welt unter chinesischer Verwaltung" hingewiesen. Das ist sehr nett, aber bezichtigt Heberer indirekt der Lüge. Bzw. es ist dem Standard egal was so ein hergelaufener Sinologe von sich gibt, die eigenen "Hintergründe" sind und bleiben "Standard". Nice work of cheap manipulation. :shock:
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von Grufti »

VielUnterwegs hat geschrieben:
beowulf hat geschrieben: "Demonstranten" versuchten übrigens eine Polizeistation mit Steinen, Messern und Stöcken zu stürmen. Versuch das einmal bei einer Polizeiwache im schönen, freien Deutschland. Ich trau mir sogar zu sagen, dass es dann wirklich eine große Anzahl an Toten gibt.

Seit Gruendung der BRD kamen in Deutschland weniger als 10 Menschen bei Demonstrationen um's Leben. ;-)
Benno Ohnesorg war einer davon

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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread

Beitrag von happyfuture »

laogai hat geschrieben:Unter aller Sau finde ich jedoch das, was Der Standard (hoffentlich wird es nicht zum Standard!) daraus gemacht hat.
Was erwartest Du - objektive Berichterstattung aus Österreich :?: :idea:
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