Avatar-Aufbruch nach Pandorra

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Yaten Kou
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Yaten Kou »

Ich habe den Film nun auch endlich gesehen. Allerdings nicht in 3D Mode, aber fand ihn trotzdem ganz gut. Vom Hocker gehauen hat er mich allerdings auch nicht :)
Fand vor allem den Schluss etwas übertrieben. Ansonsten ganz schön, vor allem die Bildgewalt hat mich überzeugt.
Tauril
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Tauril »

noch was zu den Übelkeitsmeldungen. Kam erst letztens im Fernsehen, warum dass so ist.
Wenn jemand übel wird, liegt es daran, dass er leicht schielt und daher mit dem 3d nicht zurechtkommt. im normalen alltag fällt es zum einen nicht auf und ist zum anderen auch nicht tragisch. bei 3d jedoch führt es zur übelkeit
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punisher2008
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von punisher2008 »

Grufti hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben: Die Meldung ist wohl echt. Die Deutungsversuche von der dpa ist aber ein wenig, nunja, amuesant. Die offizielle chinesischen Stellen schieben vor, dass die 2D Version von Avatar zu schlecht laufen wuerden und sich daher nicht lohnt, was natuerlich voellige Quark ist.
Deshalb läuft in China nur die 1D Version :wink:
Ich habe mir den Film heute in Zhongshan in 3D angesehen, bei vollem Kino. Davon dass der Film schlecht läuft habe ich also nichts gemerkt. Immerhin läuft er in China ja schon mindestens einen Monat. Visuell ist der Film auf jeden Fall gelungen. Ansonsten weiß ich noch nicht ganz, was ich davon halten soll. Sehenswert und unterhaltsam fand ich ihn allemal, und er war 90 Y Eintritt schon wert.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von beowulf »

punisher2008 hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben: Die Meldung ist wohl echt. Die Deutungsversuche von der dpa ist aber ein wenig, nunja, amuesant. Die offizielle chinesischen Stellen schieben vor, dass die 2D Version von Avatar zu schlecht laufen wuerden und sich daher nicht lohnt, was natuerlich voellige Quark ist.
Deshalb läuft in China nur die 1D Version :wink:
Ich habe mir den Film heute in Zhongshan in 3D angesehen, bei vollem Kino. Davon dass der Film schlecht läuft habe ich also nichts gemerkt. Immerhin läuft er in China ja schon mindestens einen Monat. Visuell ist der Film auf jeden Fall gelungen. Ansonsten weiß ich noch nicht ganz, was ich davon halten soll. Sehenswert und unterhaltsam fand ich ihn allemal, und er war 90 Y Eintritt schon wert.
Was jetzt die vorige Aussage nicht widerlegt. Devurandom spricht von der 2D Version. Ich hab mir inzwischen auch den Film mit meiner Frau ansehen müssen (!), die solche Filme eigentlich nie schaut. Unser einstimmiges Urteil - auf 3D sehr, sehr unterhaltsam auf 2D hätten wir uns den Film aber nie angeschaut bzw. es bereut. Die Story ist schon dermassen ausgelutscht das es weh tut und wurde schon besser rübergebracht, die Welt und Atmosphäre von Avatar ist nicht wirklich faszinierend aber die 3D Effekte schauen wirklich geil aus. Was die Story betrifft will ich Cameron aber keine Vorwürfe machen, der Film war so teuer, dass die anscheinend keinerlei Risiken bei der Handlung eingehen wollten. Da wurde halt das "Weißer Mann kommt zu mystischen, freundlichen aber unfähigen und Rückständigen Eingeborenen und nur er alleine kann die Welt retten und das schlechte Gewissen der Weißen für den Kolonialismus besänftigen und kriegt dann die hübsche Exotin" - Schema angewendet. Das funktioniert halt auf den europäischen und amerikanischen Markt immer.

Ist halt mehr eine 8ter Bahnfahrt als ein Film. Übrigens mussten wir für halbwegs gute Plätze vorbestellen und der Film läuft doch wirklich schon eine Zeitlang. Bei 2D Aufführungen ist so eine Vorgehensweise nicht einmal annäherend notwendig, was doch einiges über die Motivation der Kinobesucher aussagt.
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punisher2008
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von punisher2008 »

beowulf hat geschrieben:Die Story ist schon dermassen ausgelutscht das es weh tut und wurde schon besser rübergebracht, die Welt und Atmosphäre von Avatar ist nicht wirklich faszinierend aber die 3D Effekte schauen wirklich geil aus. Was die Story betrifft will ich Cameron aber keine Vorwürfe machen, der Film war so teuer, dass die anscheinend keinerlei Risiken bei der Handlung eingehen wollten. Da wurde halt das "Weißer Mann kommt zu mystischen, freundlichen aber unfähigen und Rückständigen Eingeborenen und nur er alleine kann die Welt retten und das schlechte Gewissen der Weißen für den Kolonialismus besänftigen und kriegt dann die hübsche Exotin" - Schema angewendet. Das funktioniert halt auf den europäischen und amerikanischen Markt immer.
Und solange man nicht mehr erwartet als einen optisch ansprechenden Film wird man auch nicht enttäuscht. Ich habe mir so gut wie nichts über den Film gelesen, daher ging der Hype praktisch fast ganz an mir vorbei. Ich wollte mich überraschen lassen und mir meine eigene Meinung bilden. Insofern habe ich auch nie mehr erwartet als unterhaltsame 2 1/2 Stunden, und die hat der Film allemal gebracht, wenn auch nicht viel mehr.
Von der Technik her hat sich Cameron für meinen Geschmack zu sehr an seinem früheren Film Aliens angelehnt. Ich finde, er hätte da etwas neues bringen können. Das Design der "Raumschiffe" (eher Hubschrauber) und Waffen ist ähnlich, auch der Power Loader wurde mehr oder weniger von Aliens übernommen. Auch da kommt so ein Gerät im entscheidenden Schluss-Duell vor. Hätte man sich für Avatar nicht was anderes einfallen lassen können?
Die Technologie wirkte schon bei Aliens etwas "veraltet" (der Film spielt paar Jahrhunderte in der Zukunft, aber Waffen, Panzer und sonstige Ausrüstung könnten fast aus unserer Zeit stammen). Aber gut, das ist eben Camerons Stil, ist im Grunde nicht schlecht und wirkt realistisch, nur für die entsprechende Zeit eben etwas "altmodisch".
Und wieder mal sind es Marines auf einem anderen Planeten (wieder ist Sigourney Weaver dabei), wo sie sich wieder mal mit ihren modernen Waffen und übertriebenem Glauben an Technologie überlegen fühlen, dann aber doch nicht in der Lage sind, die "primitiven" Einheimischen zu bezwingen. Einmal sind es die bösen Aliens, einmal die guten Eingeborenen, aber der eindringende Mensch wird auf gleiche Weise als inkompetent, arrogant und überheblich dargestellt. In beiden Fällen unterliegt die überlegene Technologie den "primitiven" Wesen. Ich weiß, das ist wohl Camerons Art der "Vergangenheitsbewältigung" (Weiße und Indianer bzw. Vietnam Krieg). Aber er hätte wenigstens die Ähnlichkeit zu einem eigenen Film etwas weniger offensichtlich machen können. Die Liebesgeschichte hätte man sich von mir aus auch sparen können, aber das ist wohl Geschmackssache. Es kommt anscheinend kaum ein Hollywood-Film ohne aus.
Ich habe mir den Film mit meinen beiden Nichten angesehen. Für sie war es der erste Film im Kino überhaupt, von 3D ganz zu schweigen. Sie waren sicher beeindruckt. Auf jeden Fall war Avatar für sie mal was anderes als immer der Mist, den sie sich im chinesischen Fernsehen sonst ansehen :wink:
Was ich an chinesischen Kinos übrigens super finde ist, dass amerikanische (bzw. ausländische) Filme im original laufen. In Deutschland ist es nicht leicht, Kinos zu finden, die Filme auf Original bringen. In München gibt es gerade mal 2 oder 3 Kinos, die regelmässig die OF bringen :evil: Die chinesischen Untertitel hier sind nicht annähernd so nervig wie die meist vollkommen daneben geratenen deutschen Synchros :roll:
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von beowulf »

Von der Technik her hat sich Cameron für meinen Geschmack zu sehr an seinem früheren Film Aliens angelehnt. Ich finde, er hätte da etwas neues bringen können. Das Design der "Raumschiffe" (eher Hubschrauber) und Waffen ist ähnlich, auch der Power Loader wurde mehr oder weniger von Aliens übernommen. Auch da kommt so ein Gerät im entscheidenden Schluss-Duell vor. Hätte man sich für Avatar nicht was anderes einfallen lassen können?
Ist mir auch aufgefallen. Ich würde die Hubschrauber aber eher bei Terminator - ebenfalls ein Cameron Film - einordnen.
http://www.filmschoolrejects.com/images ... killer.jpg" target="_blank
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Grufti
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Grufti »

HK_Yan hat geschrieben:
Die bekannte chinesische Kolumnistin Hung Huang beschrieb in der Tageszeitung "China Daily", warum sich viele Chinesen mit dem Na'vi-Volk in dem Science-Fiction identifizieren
Da die Räumungsteams aber auch Chinesen (und kein Außerirdischen) sind sollten sich doch auch viele Chinesen mit den Vollstreckern identifizieren können.

Ich habe in dem Film eher einen Kampf von unterjochten Völkern gegen Eroberer gesehen..also Kampf der westlichen Kolonialmächte gegen Naturvölker...... und last, but not least einen Kampf der Tibeter( die mehr oder weniger im Einklang mit der Natur gelebt hatten) gegen Han-Chinesen, die rücksichtslos die in Tibet vorhandenen Bodenschätze ausbeuten...

Aber es gibt in Tibet wahrscheinlich nicht genug Kinos , wo dieser Film gezeigt wird..... aus gutem Grund...denn die Tibeter könnten ja auf "dumme Gedanken" kommen..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von happyfuture »

Nichts desto trotz ist dieser Film binnen 2 Monaten Spielzeit Nr.1 bei den Einnahmen, die je ein Movie erreicht hat!
(und schlägt den bisherigen "Rekordmeister" Titanic um Längen!)

Nun behaupte ich, das hat Cameron zuletzt den chinesischen Kinofans zu verdanken ... :mrgreen:
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Ron »

happyfuture hat geschrieben:Nun behaupte ich, das hat Cameron zuletzt den chinesischen Kinofans zu verdanken ... :mrgreen:
Stimmt, wir sind in München auch mit 3 Chinesinnen im Kino gewesen :lol:
Avatar muss man einfach mal in 3D im Kino gesehen haben, einfach perfekt gemacht.
(Titanic war ja nur langweilig)

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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von beowulf »

but not least einen Kampf der Tibeter( die mehr oder weniger im Einklang mit der Natur gelebt hatten) gegen Han-Chinesen, die rücksichtslos die in Tibet vorhandenen Bodenschätze ausbeuten...
Na, da hat sich die Jahrzehntelange Selbstdarstellung und Propaganda des Dalai Lama ausgezahlt. Die Free Tibet Bewegung spielt mit Absicht oft direkt an die Indianer an um dadurch auf das schlechte Gewissen der Amerikaner/Europäer appellieren zu können. Im Wissen das es bequemer ist sich gegen einen Konkurrenten und altes Feindbild aufzuregen, anstatt sich um die eigenen Minderheiten zu kümmern. Welche grotesker Weise schlimmere Lebensbedingungen haben als die Tibeter.
Aber es gibt in Tibet wahrscheinlich nicht genug Kinos , wo dieser Film gezeigt wird..... aus gutem Grund...denn die Tibeter könnten ja auf "dumme Gedanken" kommen..
Ja, sicher doch. Grufti hat den Grund erkannt warum es in den Nomadendörfern keine Imax Kinos gibt. Damit die Tibeter nicht auf dumme Gedanken kommen, wenn sie Avatar sehen. Das bösartige Fumanchu Genie der Chinesen ist beängstigend. Die wussten schon vor Jahren von dem Film Avatar und bauten deswegen lieber Spitäler, Schulen und Infrastrukturprojekte.

Der jahrelange Kampf gegen die Unterdrückung trägt aber bereits Früchte. So konnte seine Heiligkeit der Dalai Lama mittels dankenswerter Unterstützung der CIA, geldgeile Jud.. äh Chinesen bestechen und somit den Bau eines 3D fähigen Luxus Kinos vorantreiben:
http://www.echinacities.com/cityguide/L ... ?WID=11234" target="_blank

:lol:

Nicht böse sein, aber deine Argumentationsweise hat es richtig herausgefordert.
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