Kursrutsch beim Euro
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Re: Kursrutsch beim Euro
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.2290315
Details über das Märchen der hohen Zinslast. Die Zinssätze sind die Griechenland derzeit zahlt sind politische "Vorzugszinssätze", die Tilgung ist auf Jahrzehnte gestreckte und teilweise mit Faktoren wie Wirtschaftswachstum gekoppelt. Von "normalen" Kapitalmarkt ist Griechenland auf Jahrzehnte abgeschnitten. Ohne unsere Hilfe würde es da noch viel schlimmer aussehen.
Niemand gibt denen Kredit weder Russen noch Chinesen, das ist infantiles Wunschdenken.
Die EU und Euroverträge waren nie darauf ausgelegt, dass man sich solch irrationalen Partner gegenüber sieht.
Die Zinslastquoten verschiedener Euroländer. Portugal, Irland, Italien zahlen gemessen am BIP mehr und kommen sich verarscht vor. Bei diesen Ländern zeigen die Anstrengungen schon erste Fortschritte.
http://mister-ede.de/wp-content/uploads ... es-BIP.jpg
In diesem kleinen Buch wurde schon vor über 30 Jahren alle Mentalitätsprobleme der Griechen von einem Griechen selbst beschrieben.
http://www.amazon.de/%C3%9Cber-das-Ungl ... 3888977657
https://www.youtube.com/watch?v=yFcmsckg9vo
Hier die "knackigsten" Aussagen von Nikos Dimou:
'Wenn ein Grieche von Europa spricht, schließt er Griechenland automatisch aus. Wenn ein Ausländer von Europa spricht, ist es undenkbar für uns, dass er Griechenland nicht mit einschließt.' 'Das Parkinsonsche Gesetz auf Griechisch: Zwei Griechen schaffen in zwei Stunden (wegen Streitigkeiten), was ein Grieche in einer Stunde schafft.' Das behaupten nicht die Kontrolleure der EU, sondern einer der bekanntesten griechischen Intellektuellen, Nikos Dimou. Sein Klassiker 'Über das Unglück, ein Grieche zu sein', den jeder Grieche kennt, hat gerade wieder die Bestsellerlisten gestürmt - und liegt nun erstmals auf Deutsch vor. Zeitlose Einsichten für alle, die Griechenland lieben und doch an ihm verzagen: 'Ein Grieche tut alles, was er kann, um die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu vergrößern.' 'Mit Methode und System, die unserem täglichen Leben und unserer Arbeit fehlen, konzentrieren wir uns auf unsere geheime Mission: das wunderbare Land, das uns das Schicksal zugedacht hat, so effektiv wie möglich zu zerstören.'
"Ein Grieche" - so Dimou - "nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt zweifach über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was er halten kann".
Mentalität der Griechen
Niemals hätten Neugriechen es vermocht, Verantwortung zu übernehmen. Immer war jemand anderes schuld. Die jahrhundertelange feudale Fremdherrschaft habe die Mentalität der Griechen stärker geprägt als hellenistische Traditionen. Aber gerne pflege man den Mythos, man stamme direkt von den antiken Griechen ab und gerne schmücke man sich mit deren Tugenden. "Das waren unsere Vorfahren, aber die sind sehr weit weg", so Dimou. "Ich glaube nicht, dass wir uns damit identifizieren können. Wenn wir jetzt von der Krise sprechen, dann stammen unsere Probleme daher, dass wir niemals das Maß behalten haben."
Wen Griechenland damit geholfen wäre, könnten wir ihnen ruhig 30 Milliarden "schenken", jeder weiß aber dass sie nach 5 Jahren wieder vorbeikommen. Wir sind wie einer klassischen griechischen Tragödie einander ausgeliefert.
Die Griechen glauben, dass sei einen nächsten Schuldenschnitt machen, damit sie wieder Luft für neue Schulden haben und den Aufschwung damit befeuern....
Einmal sind es die Ölvorkommen in der Ägäis, dann sollen es jetzt die Gasleitungen aus Russland sein. Immer träumen sie von leistungslosem Einkommen, es wird ein Traum bleiben.
Wenn es Öl in der Ägäis gibt liegt in Meerestiefen von über 3000 Metern und längstens würden die Firmen um Konzessionen betteln. Bei Ölpreisen von 120$ kamen keine, jetzt bei 45$ schon dreimal nicht. Und wenn in 10 Jahren unterseeischen Gasleitungen trotz der akuten Erdbebengefahren gebaut werden sein sollten, wird man sich wundern, wie gering die Erträge aus der Gasdurchleitung im Verhältnis zu den Zahlungen aus EU-Töpfen sind.
Ich war 6 oder 7 Mal in Kreta, dort habe ich was sehr interessantes gesehen. Jeder neue Schnellstraßenabschnitt und jeder große Brücke hat eine riesige 30qm Metalltafel. Dort wird auf Englisch und Griechisch mit EU-Symbol erläutert, dass dies mit europäischen Fördergeldern gebaut wurde.
Seltsames Gefühl für einen Griechen, einerseits sieht es sich als direkter Nachfahre Alexander des Großen, Aristoteles, Platon etc. Sein Vorfahren waren mythologische Giganten, Titanen über die man seit Jahrtausenden schwärmt, doch die "Neugriechen" konnten nicht mehr im entferntesten daran anknüpfen und erfahren täglich, dass sie alleine keine Brücke oder Schnellstraße hinbekommen.
Griechenland in den Euro zu "holen", erinnert mich ein wenig an unsere verfehlte Einwanderungspolitik. Man knüpfte sich auf Gedei und Verderb an Menschen deren Mentalität und Leistungsfähigkeit man völlig falsch einschätzte. Ebenso wie es sehr viele Ausländer es nie schaffen werden in Deutschland "Erfolg" zu haben kann ein Land wie Griechenland nie eine finanzielle Gemeinschaft mit rationalen von Vernunft getrieben Staaten bilden. Jetzt haben wir in beiden Fällen den Salat.
Details über das Märchen der hohen Zinslast. Die Zinssätze sind die Griechenland derzeit zahlt sind politische "Vorzugszinssätze", die Tilgung ist auf Jahrzehnte gestreckte und teilweise mit Faktoren wie Wirtschaftswachstum gekoppelt. Von "normalen" Kapitalmarkt ist Griechenland auf Jahrzehnte abgeschnitten. Ohne unsere Hilfe würde es da noch viel schlimmer aussehen.
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In diesem kleinen Buch wurde schon vor über 30 Jahren alle Mentalitätsprobleme der Griechen von einem Griechen selbst beschrieben.
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'Wenn ein Grieche von Europa spricht, schließt er Griechenland automatisch aus. Wenn ein Ausländer von Europa spricht, ist es undenkbar für uns, dass er Griechenland nicht mit einschließt.' 'Das Parkinsonsche Gesetz auf Griechisch: Zwei Griechen schaffen in zwei Stunden (wegen Streitigkeiten), was ein Grieche in einer Stunde schafft.' Das behaupten nicht die Kontrolleure der EU, sondern einer der bekanntesten griechischen Intellektuellen, Nikos Dimou. Sein Klassiker 'Über das Unglück, ein Grieche zu sein', den jeder Grieche kennt, hat gerade wieder die Bestsellerlisten gestürmt - und liegt nun erstmals auf Deutsch vor. Zeitlose Einsichten für alle, die Griechenland lieben und doch an ihm verzagen: 'Ein Grieche tut alles, was er kann, um die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu vergrößern.' 'Mit Methode und System, die unserem täglichen Leben und unserer Arbeit fehlen, konzentrieren wir uns auf unsere geheime Mission: das wunderbare Land, das uns das Schicksal zugedacht hat, so effektiv wie möglich zu zerstören.'
"Ein Grieche" - so Dimou - "nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt zweifach über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was er halten kann".
Mentalität der Griechen
Niemals hätten Neugriechen es vermocht, Verantwortung zu übernehmen. Immer war jemand anderes schuld. Die jahrhundertelange feudale Fremdherrschaft habe die Mentalität der Griechen stärker geprägt als hellenistische Traditionen. Aber gerne pflege man den Mythos, man stamme direkt von den antiken Griechen ab und gerne schmücke man sich mit deren Tugenden. "Das waren unsere Vorfahren, aber die sind sehr weit weg", so Dimou. "Ich glaube nicht, dass wir uns damit identifizieren können. Wenn wir jetzt von der Krise sprechen, dann stammen unsere Probleme daher, dass wir niemals das Maß behalten haben."
Wen Griechenland damit geholfen wäre, könnten wir ihnen ruhig 30 Milliarden "schenken", jeder weiß aber dass sie nach 5 Jahren wieder vorbeikommen. Wir sind wie einer klassischen griechischen Tragödie einander ausgeliefert.
Die Griechen glauben, dass sei einen nächsten Schuldenschnitt machen, damit sie wieder Luft für neue Schulden haben und den Aufschwung damit befeuern....
Einmal sind es die Ölvorkommen in der Ägäis, dann sollen es jetzt die Gasleitungen aus Russland sein. Immer träumen sie von leistungslosem Einkommen, es wird ein Traum bleiben.
Wenn es Öl in der Ägäis gibt liegt in Meerestiefen von über 3000 Metern und längstens würden die Firmen um Konzessionen betteln. Bei Ölpreisen von 120$ kamen keine, jetzt bei 45$ schon dreimal nicht. Und wenn in 10 Jahren unterseeischen Gasleitungen trotz der akuten Erdbebengefahren gebaut werden sein sollten, wird man sich wundern, wie gering die Erträge aus der Gasdurchleitung im Verhältnis zu den Zahlungen aus EU-Töpfen sind.
Ich war 6 oder 7 Mal in Kreta, dort habe ich was sehr interessantes gesehen. Jeder neue Schnellstraßenabschnitt und jeder große Brücke hat eine riesige 30qm Metalltafel. Dort wird auf Englisch und Griechisch mit EU-Symbol erläutert, dass dies mit europäischen Fördergeldern gebaut wurde.
Seltsames Gefühl für einen Griechen, einerseits sieht es sich als direkter Nachfahre Alexander des Großen, Aristoteles, Platon etc. Sein Vorfahren waren mythologische Giganten, Titanen über die man seit Jahrtausenden schwärmt, doch die "Neugriechen" konnten nicht mehr im entferntesten daran anknüpfen und erfahren täglich, dass sie alleine keine Brücke oder Schnellstraße hinbekommen.
Griechenland in den Euro zu "holen", erinnert mich ein wenig an unsere verfehlte Einwanderungspolitik. Man knüpfte sich auf Gedei und Verderb an Menschen deren Mentalität und Leistungsfähigkeit man völlig falsch einschätzte. Ebenso wie es sehr viele Ausländer es nie schaffen werden in Deutschland "Erfolg" zu haben kann ein Land wie Griechenland nie eine finanzielle Gemeinschaft mit rationalen von Vernunft getrieben Staaten bilden. Jetzt haben wir in beiden Fällen den Salat.
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Re: Kursrutsch beim Euro
Man sollte hier einfach nicht pauschal über die Griechen urteilen. Das steht uns als Deutschland eiknfach nicht. Deshalb halte ich dieses Buch nicht für erwähnenswert. Da landen wir in dem Bereich der Vorurteile wie, die Deutschen, die Amis, die Franzosen usw. Es ist einfach nur billig und verfehlt.
Zum Schulden machen ist noch zusagen, da gehören immer zwei dazu. Die Gläubiger haben doch genau gewußt, wem sie das Geld leihen. Und jetzt wird auf hohem Niveau gejammert und die EZB soll Ihnen die Schrottanleihen abkaufen. Die Griechenlandanleihen waren von Anfang ein extrem hohes Risiko. Und dann bekommmen wir immer das Märchen von den Griechenlandhilsgeldern erzählt. Griechenland hat keinen Euro gesehen. Ist mehrheitlich in die Junghofstrasse geflossen. Für Griechenland und die anderen Südländer wäre es besser den Euro zu verlassen oder wir begraben den Euro ganz.
Zum Schulden machen ist noch zusagen, da gehören immer zwei dazu. Die Gläubiger haben doch genau gewußt, wem sie das Geld leihen. Und jetzt wird auf hohem Niveau gejammert und die EZB soll Ihnen die Schrottanleihen abkaufen. Die Griechenlandanleihen waren von Anfang ein extrem hohes Risiko. Und dann bekommmen wir immer das Märchen von den Griechenlandhilsgeldern erzählt. Griechenland hat keinen Euro gesehen. Ist mehrheitlich in die Junghofstrasse geflossen. Für Griechenland und die anderen Südländer wäre es besser den Euro zu verlassen oder wir begraben den Euro ganz.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Kursrutsch beim Euro
Es scheint um den Euro ein wenig Ruhe eingekehrt zu sein. Heute ist er wieder auf 1,1485 gegen den Dollar geklettert. Es ist also wieder ein langer Weg zur Parität. 
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Re: Kursrutsch beim Euro
So lange ist der Weg nicht, wenn Griechenland richtig loslegt, die USA zu verärgern.
Aber immerhin sind sie gegen TTIP, Russland-Sanktionen & Co!
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Re: Kursrutsch beim Euro
Werden sie m.E. nicht machen.
Und nach dem ersten "Auf dem Tisch hauen" der griech. Regierung, hat sie nun gesagt, dass doch nicht alles von dem umgesetzt werden kann/wird, was sie vor der Wahl versprochen hat, weil das dazu nötige Geld schlicht nicht da ist.
Außerdem wird ein im Großen und Ganzen ausgeglichener Haushalt angestrebt.
Die EU ihrerseits rudert nun auch etwas zurück, indem sie Korrekturen an den restriktiven Vorgaben machen will.
Mag damit zusammenhängen, dass es in Spanien demnächst auch Wahlen giibt und die EU so einfach verhindern will, dass auch die span. Bürger sonst dem griech. Beispiel folgen und den etablierten Parteien die rote Karte zeigen
Außerdem möchte man durch diese plötzlichen moderaten Töne eine evtl. Einflussnahme Russlands auf die griech. Politik verhindern.
Und Obama hatte ja auch gesagt, dass es falsch war die Griechen durch dieses Spardiktat faktisch auszupressen.
Man hätte damals schon nach dem US-Vorbild handeln sollen, dann wäre der griech. Bevölkerung so einiges erspart geblieben.
Und nach dem ersten "Auf dem Tisch hauen" der griech. Regierung, hat sie nun gesagt, dass doch nicht alles von dem umgesetzt werden kann/wird, was sie vor der Wahl versprochen hat, weil das dazu nötige Geld schlicht nicht da ist.
Außerdem wird ein im Großen und Ganzen ausgeglichener Haushalt angestrebt.
Die EU ihrerseits rudert nun auch etwas zurück, indem sie Korrekturen an den restriktiven Vorgaben machen will.
Mag damit zusammenhängen, dass es in Spanien demnächst auch Wahlen giibt und die EU so einfach verhindern will, dass auch die span. Bürger sonst dem griech. Beispiel folgen und den etablierten Parteien die rote Karte zeigen
Außerdem möchte man durch diese plötzlichen moderaten Töne eine evtl. Einflussnahme Russlands auf die griech. Politik verhindern.
Und Obama hatte ja auch gesagt, dass es falsch war die Griechen durch dieses Spardiktat faktisch auszupressen.
Man hätte damals schon nach dem US-Vorbild handeln sollen, dann wäre der griech. Bevölkerung so einiges erspart geblieben.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Re: Kursrutsch beim Euro
Nach dem US Vorbild? Aber was an Know How haben die Griechen denn schon was man in patenten und Personen hätte klauen können? Kneipenwirte? USO Rezepte?
Ne ne... kein Vergleich mit den Elstern aus Amiland...
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Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....
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Re: Kursrutsch beim Euro
Da wurde etwas falsch verstanden. Obama hat damit den Finanzsektor gemeint. Mam hätte keine Banken retten sollen. Die Amis haben in dem Bezug alles richtig gemacht und sehr viele Banken pleite gehen lassen. Während wir Banken gerettet haben, die absolut nicht überlebensfähig sind. Das Ganze Bankensystem Europa gehört einfach marktbereinigt. Und alle Ökonomen sind sich in der Welt einig, dass ein Staat mit einem Spardiktat, wie man es den Griechen aufgezwungen hat, vor dem Staatsbankrott bewahrt. Und dann kamen dazu noch diese dummen Sanktionen gegen Russland. Wo doch Griechenland sehr viele Geschäfte mit Russland macht und sehr abhängig ist von den Gaslieferungen aus Russland. Fakt ist, dass diese Europolitik gescheitert ist und die Griechen mehr Schulden haben wie vor der Krise. Und warum nicht wieder die Drachme. Wir könnten wieder sehr billig Urlaub machen, wie vor dem Euro. 
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Re: Kursrutsch beim Euro
@ canni:
Ist nur Obamas Argument/Zitat gewesen.
Ich frag mich ja auch, was Griechenland da dies bzgl. zu bieten hat:
Mit Feta, Oliven und Ouzo wieder auf die Beine zu kommen ist ... ein ambitioniertes Ziel.
Und der Tourismus: Selbst vor der Finanzkrise waren die griech. Lotsen und Fähr-Kapitäne (um nur mal zwei Beispiele zu nennen) alles andere als Streik unwillig.
Ist nur Obamas Argument/Zitat gewesen.
Ich frag mich ja auch, was Griechenland da dies bzgl. zu bieten hat:
Mit Feta, Oliven und Ouzo wieder auf die Beine zu kommen ist ... ein ambitioniertes Ziel.
Und der Tourismus: Selbst vor der Finanzkrise waren die griech. Lotsen und Fähr-Kapitäne (um nur mal zwei Beispiele zu nennen) alles andere als Streik unwillig.
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Re: Kursrutsch beim Euro
Damit wäre Griechenland dann komplett platt ... jedenfalls die Banken.edmund27 hat geschrieben:Und warum nicht wieder die Drachme. Wir könnten wieder sehr billig Urlaub machen, wie vor dem Euro.
Jeder würde vorher sein Geld (Euro) von den Banken abheben, sobald es auch nur vermehrt Gerüchte in diese Richtung geben sollte.
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Re: Kursrutsch beim Euro
Du weißt schon, dass einige Ministerposten von Griechen besetzt waren, die fast ihr halbes Leben in den USA verbracht (Studium, Erste Jobs) haben? Wenn das nicht "US-Vorbild" ist, weiß ich es auch nicht.ingo_001 hat geschrieben:Man hätte damals schon nach dem US-Vorbild handeln sollen, dann wäre der griech. Bevölkerung so einiges erspart geblieben.
Nachzulesen (mit Quellen) hier: http://www.amazon.de/Showdown-Kampf-Eur ... 3426276054
Sehr gutes Buch vom Dirk
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mazzel
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Re: Kursrutsch beim Euro
Nur weil ich irgendwo gelebt/studiert habe, heißt das doch nicht, dass ich die Kultur des Landes inhaliert habe
Warum sind die denn zurück nach Griechenland? Wenn die USA so geil für die war, wären die sicher dort geblieben
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Re: Kursrutsch beim Euro
Haben doch momentan genug Krisenherde, Ukraine, Naher Osten, pipapomazzel hat geschrieben:Warum sind die denn zurück nach Griechenland? Wenn die USA so geil für die war, wären die sicher dort geblieben
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Re: Kursrutsch beim Euro
Wo haben denn die Amerikaner eine eigene Kultur, die man inhalieren kann ?mazzel hat geschrieben:Nur weil ich irgendwo gelebt/studiert habe, heißt das doch nicht, dass ich die Kultur des Landes inhaliert habe![]()
Warum sind die denn zurück nach Griechenland? Wenn die USA so geil für die war, wären die sicher dort geblieben
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Re: Kursrutsch beim Euro
Die Sanktionen gegenüber Russland sind bisher auf bestimmte Personen beschränkt, insbesondere Freunde von Putin oder Oligarchen die die russischen Expansionen besonders befürworten.edmund27 hat geschrieben: Und dann kamen dazu noch diese dummen Sanktionen gegen Russland. Wo doch Griechenland sehr viele Geschäfte mit Russland macht und sehr abhängig ist von den Gaslieferungen aus Russland. Fakt ist, dass diese Europolitik gescheitert ist und die Griechen mehr Schulden haben wie vor der Krise. Und warum nicht wieder die Drachme. Wir könnten wieder sehr billig Urlaub machen, wie vor dem Euro.
Deren Auslandgelder sind eingefroren wurden und sie haben Reisebeschränkungen.
Außerdem wurden Waffenlieferungen und "dual use" Produkte, also Dinge die man auch militärisch nutzen kann verboten. Die Finanzsanktionen werden sich erst im Laufe dieses Jahres auswirken.
Russland selbst hat den Import von Lebensmitteln aus der EU gestoppt. Mit den bekannten Folgen für die Versorgung in Russland. Selbstverständlich wird vieles "illegal" über Weißrussland trotzdem importiert. Natürlich mit saftigen Aufschlägen. Es würde mich nicht wundern, wenn bei diesem Schwarzhandel gerade die sanktionierten Putinfreunde am meisten abgreifen.
Ich kann mich noch erinnern wie meine chinesischen Schwiegereltern animiert durch die chinesischen "Berichterstattung daran glaubten, dass die Russen jetzt viele Lebensmittel in China kaufen.
Also im Großen und Ganzen ist der bisherige Niedergang in Russland noch nicht deutlich durch irgendwelche Sanktionen beeinflusst.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-01/t ... nland-euro
Zuletzt exportierte Griechenland Waren im Wert von ca. 400 Mio. Euro nach Russland was nur 1,5% des gesamten Exports entsprach.
als jetzt konkret im Russlandexport verloren gegangen ist.
Russland liefert Gas und Öl im Wert von 10 Milliarden Euro an Griechenland. Den Gas- oder Ölhahn zudrehen kann Putin aber die nächsten Jahre nicht, binnen 3 Monaten wäre der Staatsbankrott da.
Bei allen unterbewussten Zuschreibungen der wirtschaftlichen Bedeutung Russlands und unserer eigenen Abhängigkeit von Russland wäre es für jeden von uns wichtig und richtig alles Minimum durch 4 zu teilen. Putin/Russland ist so zügig auf dem Weg zur Mittelmacht - Obama war vor 2 Jahren so dumm dies auszusprechen- dass die Gewalt der letzten Monate als ein letztes Aufbäumen auf der weltpolitischen Bühne zu deuten ist.
Zur Drachme bin ich auch anderer Meinung, derzeit verdient ein "Geringverdiener" vielleicht 600€ in Griechenland. Erhalt er bald wieder einen "Drachmelohn" sinkt der auf umgerechnet 350€.
Die Reichen Griechen haben aber weiterhin Euroeinkommensquellen, werden ihre Angestellten aber mit dem neuen Schund bezahlen. Große Anschaffungen werden mit der Parallelwährung Euro getätigt werden. Keiner wird ein Haus oder Auto in Drachme bezahlen.
Die Menschen die nur Drachmeeinkommen haben werden völlig abgehängt werden.
Sie werden noch deutlicher Bürger zweiter Klasse.
Vielleicht würde dann mein Kretaurlaub nur noch 600€ anstatt 800€ kosten, doch wenn ich mir die katastrophalen Auswirkungen einer Drachmeeinführung vorstelle, zahle ich doch lieber 200€ mehr.
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