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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 13.02.2012, 20:01
von henchan
@silke,
ich halte den Tonfall mancher Teilnehmer hier auch etwas übertrieben.
Aber einige Treffen vielleicht den Punkt.
Ich war nach meinem ersten Japan-Besuch auch kein Fan von Japan.
Es folgten aber weitere Reisen.
Insbesonder Korea hat mir beim erstenmal nicht soooo gefallen.
Es gab auch schönes, aber ich dachte, eine Reise nach Korea reicht.
Eine zweite folgte und bei der dritten Reise riss der Knoten und ich fand
Korea wundervoll.
Ich schrieb und telefonierte viel mit meiner mum in D, woraus eine 4.Koreareise
für mich wurde, mit ihr.
Ich war noch nie in China, will dort bald aber hin.
Aber nach Japan und insbesondere Koera hab ich das Gefühl, dass man ein Land
nicht erst nach kurzem beurteilen "kann".

Wenn ich aber auf meine Japan und Korea-Reisen zurückblicke, waren die "Schwierigkeiten"
immer die Situationen, die sich späterer für interessante Anekdoten eignen.

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 13.02.2012, 23:10
von Laogai
motorradsilke hat geschrieben:
AngelofMoon hat geschrieben:Es gibt noch viele Länder mehr die dann für Dich als Reiseziel nicht mehr in Frage kommen würden.
Seltsamerweise kommt man in allen diesen Ländern mit Englisch ganz gut klar, z.B. in Tunesien war ich schon und das war kein Problem.
Japan wurde hier schon erwähnt und fällt für dich also auch flach.
motorradsilke hat geschrieben:Warum versuchte dann nicht wenigstens eine der Bedienungen in mehreren Pekinger Restaurants, viele im Alter von ca. 20 - 30 Jahren, wenigstens die Wörter ihrer Speisekarten in Englisch zu sprechen? Von Mühe konnte ich da nichts merken.
Viele chinesische Gerichte haben sehr blumige Namen (was stellst du dir zum Beispiel unter "Löwenkopf" oder "Ameisen krabbeln auf den Baum" vor?), die kann man oft nicht einfach so 1 zu 1 ins Englische übersetzen. Außerdem gehören Restaurantangestellte nicht gerade zur geistigen Elite Chinas. Meistens haben sie nur eine rudimentäre Schulbildung oft in ländlichen Gebieten genossen. Anders als in Deutschland jobbt in China kaum ein Student in einem Restaurant, um sich sein Studium zu finanzieren.
motorradsilke hat geschrieben:Wir haben das eben leider so nicht erlebt. Selbst wenn wir jüngere Leute auf der Sprache angesprochen haben, haben die so getan, als wenn sie nicht verstehen. Mein Sohn hat mal in Shanghai versucht, eine Kneipe oder Bar zu finden, dort wo er sich gerade aufhielt, es war hoffnungslos.
Dann hattet ihr entweder besonders großes Pech, denn gerade in den Großstädten findet man so gut wie immer jemanden, der Englisch versteht und spricht, oder ihr habt euch -äh- ungeschickt angestellt.
Ich habe schon einige Ausländer in China gesehen, die Chinesen einfach so auf der Straße mit ihrem Anliegen auf Englisch ansprachen und praktisch mit der Tür ins Haus fielen. Meistens hat man sie abblitzen lassen. Die erste Frage sollte nämlich "Excuse me, do you speak English?" lauten.

Ganz davon abgesehen: Wieso habt ihr euch nicht richtig auf die Reise vorbereitet? Zum Beispiel indem ihr einen Sprachführer mitgenommen habt? Ich finde es extrem einfältig zu erwarten, dass man in einem Land, in dem kein Englisch gesprochen wird, nur mit Englisch durchkommt. Sich danach zu beschweren, dass man Sprachschwierigkeiten hatte, ist einfach nur arrogant.

Wut über die Unfähigkeit sich auf ein Land einzulassen

Verfasst: 14.02.2012, 01:48
von Laogai
qpr hat geschrieben:
laogai hat geschrieben:Ganz davon abgesehen: Wieso habt ihr euch nicht richtig auf die Reise vorbereitet?
Da liegst du nicht ganz richtig. :wink:
Sie hat vor der Reise einiges an Infos eingeholt, wir haben uns auch einigemale privat geschrieben.
Sie machte auf mich den Eindruck ,daß sie jemand ist, der sich in der Welt auskennt und auch eine Reise organisieren kann, der Meinung bin ich auch heute noch. :)
Aha, dann bist du also der "Schuldige", auf den wir einprügeln sollten... :twisted:

Ernsthaft, China ist für viele Europäer/Westler kein einfaches Land. Aber wer damit Probleme hat sollte diese eher bei sich suchen, statt dem Land und der Bevölkerung die "Schuld" in die Schuhe zu schieben. motorradsilke ist dazu offensichtlich nicht in der Lage.

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 14.02.2012, 07:21
von einfach-ich
Ich würde von jedem der ein US Visum will zu Sicherheit 25000,00 US Dollar in Bar hinterlegen lassen. Wer nicht rechtzeitig nach der Reise sich das Geld bei der US Botschaft abholt hat eben minus gemacht.
Ich war erst mit meiner Freundin auf GUAM - für die Dummen das ist mehr oder weniger eine Insel im Suedpazifik und gehört mehr oder weniger zur den USA.
Meine Freundin hatte nach einer Woche ohne viele Fragen ein US Visum.
Wir mussten weder Haus noch Auto vorzeigen. Es reichte ein Pass mit mehreren Schengen Visa und div anderen Stempeln im Pass. Wenn Ihr nur arme Standgebläse habt dafür kann ja die USA nichts.

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 14.02.2012, 10:20
von Skorpid
Mist, ich dachte immer ich wäre einigermaßen intelligent und jetzt kenne ich doch tatsächlich GUAM nicht (da kommt wohl das Kauguami her?).
Gott sei dank half mir Google Maps weiter... eine 50km Poppelinsel irgendwo im Nichts die wie ein Militärstützpunkt bzw. 2tes Guantanamo aussieht... ich glaube man muss nicht dumm sein um die nicht zu kennen. Also bitte nächstes mal nicht mit solchen Globalbeleidigungen um sich werfen.

Folge 4 aus unserer Reihe: Bildung für Angeber

Verfasst: 14.02.2012, 10:38
von mjs
Skorpid hat geschrieben:Mist, ich dachte immer ich wäre einigermaßen intelligent und jetzt kenne ich doch tatsächlich GUAM nicht (da kommt wohl das Kauguami her?).
Also ich muss doch sehr bitten! Guam ist IMMENS wichtig!

Damals als die Japaner im Pazifikkrieg sich für den "Ost-Wind-Regen" Plan der Marine enschieden und die Versorgung der Phillipinen über Guam kappten da war das dann ... okay, vielleicht aktuell dann doch nicht mehr so wichtig.

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 02.03.2012, 12:55
von motorradsilke
qpr hat geschrieben:
laogai hat geschrieben: Ganz davon abgesehen: Wieso habt ihr euch nicht richtig auf die Reise vorbereitet?
Da liegst du nicht ganz richtig. :wink:

Sie hat vor der Reise einiges an Infos eingeholt, wir haben uns auch einigemale privat geschrieben.
Sie machte auf mich den Eindruck ,daß sie jemand ist, der sich in der Welt auskennt und auch eine Reise organisieren kann, der Meinung bin ich auch heute noch. :)
Danke!

Wenn mir hier Jemand vorwirft, ein Troll zu sein und mich als blöd hinstellt, um dann dazu eine eindeutige Statistik zuzufügen, nach der Englisch nach wie vor die führende Sprache im Internet ist (im Privaten wohlgemerkt, im Geschäftlichen sieht es sicher noch eindeutiger aus), dann fällt mir leider dazu nichts mehr ein.

Selbstverständlich hatte wir ein Übersetzungsprogramm dabei, aber es macht eben keinen Spaß, jedes Wort erstmal übersetzen zu müssen. Und selbstverständlich wird Jeder, der angesprochen wird, erstmal gefragt, ob er Englisch spricht.
Aber wie schon gesagt, es lag nicht nur an der Sprache, dass das Land nicht zu meinen Lieblingsreiseländern geworden ist. Es gab viele Dinge, die für sich genommen nicht schlimm waren, aber in der Summe dazu geführt haben, dass ich nicht das Gefühl habe, so schnell wieder nach China zu müssen.
Vielleicht würde es nach mehreren Reisen anders werden, aber ich denke, die werden in nächster Zeit erstmal wieder in Länder gehen, in denen ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe.
Ich danke daher Allen, die mir bei der Planung meiner Reise geholfen habe und verabschiede mich, um meine nächste Reise zu planen, die geht ... in die USA.

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 02.03.2012, 13:26
von Grufti
motorradsilke hat geschrieben:.
Ich danke daher Allen, die mir bei der Planung meiner Reise geholfen habe und verabschiede mich, um meine nächste Reise zu planen, die geht ... in die USA.

und Tschüsss mit üsss :mrgreen:

Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Verfasst: 02.03.2012, 16:11
von Stephan1975
motorradsilke hat geschrieben:um meine nächste Reise zu planen, die geht ... in die USA.
Dann viel Spass bei den anderen Trollen.

Ist schon richtig, dass man sich unter Geichgesinnten natürlich wohlfühlt.