Die Politik vom Waffenembargo nach China ist komisch?

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Analytiker

Noch eins drauf

Beitrag von Analytiker »

Ich habe übrigens mal eine Reportage im Fernsehen gesehen von einer Frau, die schwer krank war und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit Qi Gong und traditioneller chinesischer Medizin (mein Vater würde dazu "Scharlatanie" sagen) hat sie zum ersten mal Linderung und Verbesserung erfahren. Martin

Das erinnert mich an die Wanderprediger in den USA, die von Staat zu Staat ziehen und Farmer den letzten Cent aus den Taschen ziehen. Dort werden Kranken Heilung versprochen und mit einer Mulitmedia Show mit Gesang unterhalten. Phil Collins hat mal einen sehr guten Song dazu geschrieben. "Selling Jesus"
Bei FLG sollte es heißen "Selling Qigong".
Ok. jetzt kommt wohl das Argument auf, dass FLG sich keinesfalls finanziell bereichert, wie es noch vor Jahren in China der Fall war. Das wäre zur gegenwärtigen Zeit dumm und zu sehr offentsichtlich...(...zur gegenwärtigen Zeit...)
Martin
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Re: Martin, merkst du nicht, dass du dich wiedersprichst?

Beitrag von Martin »

Hallo Analytiker,
Analytiker hat geschrieben:
Martin hat geschrieben: Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner).Martin
die katholische Kirche ist eindeutig politisch motiviert und übt Einfluss auf die Staatsregierungen.
Dann sind wir uns in dem Punkt einig.
Martin hat geschrieben:Und wie siehts bei Falun Gong aus? Von denen ist weder was zu hören noch zu sehen - man muss schon danach suchen, um überhaupt zu erfahren, dass es sie gibt. Martin
Ich glaube du unterschätzt wohl ihre Gegenwart im Netz. Man braucht nur mal zu Googeln und das Stichwort "China" eingeben. Schon hat man seine FLG Seiten.
Wo widerspricht sich das mit meiner Aussage? Ich habe geschrieben: Man muss schon danach suchen, um überhaupt zu erfahren, dass es sie gibt - und du schreibst dann darauf hin: Man braucht nur mal zu Googeln und das Stichwort "China" eingeben.

Google heiß nicht umsonst Suchmaschine.

Martin hat geschrieben:Was mich an dieser Quelle stört: sie geht davon aus, dass das was die KP über Falun Gong berichtet, tatsächlich größten Teils stimmt.Martin
Was sagt uns, dass es nicht stimmt? Falun Gong Propaganda? Falun Gong Organisationen und Webseiten? Mal abgesehen von den Verfolgungsmethoden der KP, spricht nichts dafür, dass die Vorwürfe gegen und Sorgen bzgl. FLG unberechtigt sind.
Nun viele Leute verstehen z.B. nicht was berechtigte Zweifel bedeuten. Die KP hat definitiv nachweislich falsche Informationen über die Selbstverbrennung verbreitet. Auch wurde eine Frau auf dem Platz erschlagen. Ich traue diesen Nachrichten nicht. Ich traue ja bei bestimmten Themen noch nicht mal den westlichen Nachrichten oder Reporten. Jeder Mensch weiß, dass er 10 Zeitungen lesen muss um bei bestimmten Themen eine kleine Schnittmenge wahrheit zu lesen - insbesondere dann, wenn man selbst bei den Ereignissen dabei war. Die KP wird natürlich nur Nachrichten zu ihrem Vorteil senden. Ist doch in allen anderen Themen genauso. Warum soll ich einen Regime glauben schenken, welches Bilder der New-York-Freiheitsstatue verbietet, welches Korrupte Beamte deckt, welchen das Internet überwacht und alles parteikritische niederhaut und verantwortliche ins Arbeitslager steckt. Welches Raken vor die Taiwanküste fliegen lässt, nur weil dort der Präsident gewählt wird. Eine partei, die jede unkontrollierbare Freie Religion, die nicht die KP als oberste Instanz anerkennt, verbietet - z.B. Rom-Treue Christen. Sorry, so einer Partei glaube ich nicht. Die kann erzählen was sie will. Die wahrscheinlichkeit, dass sie nun die Wahrheit über eine Bestimmte Gruppe berichtet, die sie mit alle Gewalt zerschlagen will weil sie darin eine Gefahr für ihre Machtposition sieht - und zwar nur, weil die Leute mehr Interesse an FG haben, als KP - ist so verschwindend gering, dass diese Nachrichten höchstens dann Beachtung verdient haben, um Widersprüche aufzudecken. Die KP ist einfach Unglaubwürdig. Und aus diesem Grund habe ich mir selbst ein Bild von FG gemacht, mit Praktizierenden gesprochen etc.: und eines kann ich dir sagen: bis jetzt alles nette Menschen - ausnahmslos - ohne dabei zu missionieren oder wie manche Extrem-Christen penetrant zu sein - obwohl ich mit der Lehre nicht sehr viel anfange kann und auch gesagt habe, dass mich vielen befremdet. Vielleicht solltest du dir auch mal die Mühe machen, die ein persönlichen Bild aus erster Hand zu beschaffen.

Und du redest hier von Organisationen? Die ganzen Webseiten - wie ich gesehen habe - sind von privaten Personen die aus Überzeugung zu einer Sache diese gestalltet haben und Gleichgesinnte treffen wollen. Warum nicht? Was spricht dagegen?

Martin hat geschrieben:Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und betont dabei, dass es sich hier eher um spirituelle und auch aus der Not heraus entstandene Bedürfnisse handelt, als um politische Agitation.
Könnte es denn nicht sein, dass Li Hong Zhi zu seiner Zeit in China sehr aufmerksam war und in dieser Marktlücke seine Chance gesehen hat? China stand und steht im wirtschaftlichen Umbruch. Jeder versucht daraus als Gewinner hervorzugehen. Wie sagte mal eins L.R. Hubbard? Wer stinkreich sein will, der muss eine Religion gründen...
Richtig. Aber bei Falun Gong fehlt einfach die Hirarchie, wie sie bei Scientology der Fall ist, wo man sich hochkaufen kann. Scientology ist strickt hirarchisch verbunden mit extremer Ausbeutung von "Neueinsteigern". Falung Gong ist keine Organisation sondern in erster Linie schon mal eine Art Qi Gong Praxis, die in einer Qi Gong Schule entwickelt und sogar in China ausgezeichnet wurde. Man kann es machen oder sein lassen. Man wird nicht registriert oder sonstwas.


Martin hat geschrieben:Fazit: die KP ist selber Schuld an dieser Misere, wenn sich daraus tatsächlich mal eine Politisierung entwickeln sollte - was bis jetzt aber offensichtlich noch nicht der Fall ist.
Ja, bis jetzt NOCH NICHT der Fall! Bzgl. KP widerspreche ich dir nicht. Auch schon heute kritisieren hohe Funktionäre den damaligen Staatschef Zeming, der FLG erst durch seine Bekämpfungsweise soviel Beachtung geschenkt hat.
Desweiteren gebe ich als Antwort, deine eigenen Worte.
Ja, bis jetzt noch nicht der Fall. Und man kann jemanden nicht für etwas bestrafen, was mal (in 1000 Jahren oder eher) sein könnte.

Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt. (Stichwort: Kardinal Meissner)

Das Christentum hat auch klein und harmlos angefangen. Aber im Vergleich zu FLG hat er seine schwarzen, idiotischen und brutalen Zeiten vor Jahrhunderten hinter sich gelassen und ist heute mehr "sofisticated".
Ja, das ist richtig. Das Christentum und die Lehre wurde missbraucht - besonders Schlimm das mit den Reliquien, um das Volk auszurauben. Trotzdem ist und kann das nicht Grund genug dafür sein, dass andere Religionen oder Meditationspraxen deswegen verurteilt werden. Nur weil ein Chinese z.B. falsch geparkt, können nicht andere Chinsen mit Auto pauschal mit einer Extrabgabe belegt werden, nur weil die bisherige Erfahrung zeigt, dass Chinesen falsch Parken. Ich denke du verstehst das Problem.

Wir müssen uns wohl damit zufrieden geben, dass Falung Gong Praktizierende derzeit sich lediglich gegen die Verfolgung einsetzen. Sie bereichern sich nicht, es gibt keine Hirarchie, sie betreiben keine Mission und sie mischen sich nicht in Politische oder Gesellschaftliche Themen ein. Und so lange das so ist, empfinde ich Kritik an Falun Gong als "OrganisatioN" für unangemessen, weil sie sich im Rahmen der Religionsfreiheit bewegen. Kritik an der Lehre halte ich hingegen für legitime Äußerungen, solange sie sachlich und nicht ketzerisch sind. Kritik am Christentum oder Buddhismus oder Hinduismus oder Islam halte ich schließlich auch für legitim, solange Anstand bewahrt wird.
Martin hat geschrieben:Bei dem letzten Link der Netzzeitung hingegen schließt sich der Kreis wieder, denn da landen wir wieder bei der AGPF und dem uninformierten Ingo Heinemann, der Falun Gong deswegen als Sekte betrachtete, weil Li seine Lehre als die einzig richtige ansieht - ein Verhalten, welchem wir in der Katholischen Kirche, in Parteien, Vereinen und Diskussionforen natürlich noch nie begegnet sind.Martin
Also ist Li Hong Zhi sehr besitzergreifend und nicht so harmlos, wie ihr ihn machen wollt. Seine Ideologie ist die einzig Wahrhaftige und alles andere sind Humbug und Lügen. Wenn man nicht an ihm glaubt, dann glaubt man nicht an die Wahrhaftigkeit und setzt sich den Lügen und dadurch dem Unheil aus. So will er es doch sehen, oder? Ist das nicht politisch motiviert?
Er ist nicht Besitzergreifend sondern - wie bereits erwähnt - von seiner Sache ziemlich überzeugt. So wie du auch überzeugt bist, dass das was du schreibst richtig ist. Wieviele Menschen kennst du denn, die ihre Innerste Überzeugung in Frage stellen? Eine überzeugte Feministin z.b. stellt nie ihr Überzeugung in Frage. Ein überzeugte Christ stellt seinen Glauben auch nicht in Frage. Den meisten Menschen fehlt Selbstreflektion - mir auch.

Martin hat geschrieben:Dass die KP jede Erscheinung, bei denen die Menschen mehr Interesse zeigen, als der Partei gegenüber, äußerst ungehalten reagieren, sollte jedem klar sein.Martin
Ein Kaiser duldet nun mal keine zweiten Kaiser in seinem Reich.
So ist es! Damit hast du China exakt beschrieben: immer noch ein Kaiserreich - nur auf eine andere Weise.
Martin hat geschrieben:Deswegen sind dort nur Religionen erlaubt, die sich kontrollieren lassen und somit auch eine gewisse Hirarchie - etwas was also sektentypisch ist - aufweisen muss.
Martin
Hohoho, jetzt sind die Glaubensgemeinschaften in China wohl alle Sekten?....
Ist auf deiner Seite nicht zu lesen, dass in China es keine Religionsfreiheit gibt? Jetzt gibt es sogar "Sekten" in China....
Ach so - nein, ich habe mich hier auf Ingo Heinemann bezogen. Er meint in einer Sekte läuft es streng Hirarchisch ab - deswegen "sektentypisch". Somit ist die Katholische Kirche - nach Heinemann-Logik - mehr eine Sekte als Falung Gong. Sektentypisch heißt übrigens noch nicht, dass es sich um eine Sekte (in unsere Vorstellung) handelt. Die Großen Kirchen sind nun mal anerkannt. Wären sie aber eine Erfindung von vor einer Woche, würde man sie jedoch als Sekten einstufen - ich glaube, da sind wir uns einig. Oder würdest du einem Mann heute folgen, von dem andere sagen er sei der Messias und er würde Blinde sehend machen und Wasser in Wein verwandeln und der selbst vom Reich Gottes spricht? Ich glaube kaum.

Um auf die Hirarchie zurückzukommen: Ist eine Hirarchie in einer Religion vorhanden, dann läßt sich die Religion leicht kontrollieren. Ist keine Hirarchie vorhande - sondern eher ein loser Haufen von Menschen - dann gibt es keine Kontrolle. Genau das ist der Grund warum die KP freie Christliche Kirchen/Gruppen etc. - und auch Falun Gong - verbietet. Sie sind durch den Staat einfach nicht kontrollierbar, ganz anders wie die sonstigen Schäfchen, die jeden Sonntag einem Prediger (Priester) an einem bestimmten Ort (Kriche) zuhören.

Martin hat geschrieben:Die Katholische Kirche in China zB., da ist das Oberhaupt die Partei und kann schön über die Priester Inhalt von Predigten etc. kontrollieren. Katholische Gruppen, die den - wie eigentlich üblich - Papst als Oberhaupt anerkennen, werden genauso gnadenlos verfolgt wie Falun Gong. Martin
Wo steht in der Bibel irgendwas vom Papst, katholische Kirche bzw. Vatikan? Der Vatikan in Rom würde gerne ein Volk von 1.3 Milliarden Menschen zu seinen Schafen zählen und natürlich auf bevormunden.
Nirgends. Allerdings halten sich nach meiner Erfahrung Praktizierende an die für sie vorgeschriebenen Regeln. Das ist der Unterschied. Es gibt momentan - meiner Kenntnis nach - kein Missbrauch bei Falun Gong. Und weil es bei der Kirche so ist, kannst du nciht auf FG das gleiche schließen. (siehe oben : Chinese der falsch parkt).


Martin hat geschrieben:Das hat nichts mit "politischen" Aktivitäten dieser Gruppe zu tun, sondern ist einzig und allein mit der Phobie der Partei vor schwindendem Einfluss zu erklären. Die KP sagt bezeichnet aber genau solche Organisationen als "politische", weil sie Augrund des nicht akzeptierten Hirarchiegedankens "seperatistisch" oder "staatsfeindlich" sind.Martin
Hast du nicht geschrieben....Politisch - das wissen wir alle - ist die vor allem die Katholische Kirche, die sich so ziemlich in alle Belange des gesellschaft-politischen Lebens einmischt.
Richtig. Bloß in China ist es so, dass die Partei die Katholische Kirche (politisch) kontrolliert. Deswegen darf die Katholische Kirche in China keinen Kontakt zum Papst halten, sondern heißt "Patriotisch-Katholische Kirche" und nicht "Römisch-Katholische Kriche". Die Predigten unterliegen auch in China der Zensur bzw. Propagandaministerium.

Martin hat geschrieben:Also Leute, habt endlich mal etwas Toleranz einer Bewegung gegenüber, von der ihr nie etwas gehört hättet, wenn sie nicht so brutal verfolgt wäre. Schließlich gehen die Praktizierenden nicht wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Laßt denen ihr Ding machen und gut ist. Ich habe übrigens mal eine Reportage im Fernsehen gesehen von einer Frau, die schwer krank war und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit Qi Gong und traditioneller chinesischer Medizin (mein Vater würde dazu "Scharlatanie" sagen) hat sie zum ersten mal Linderung und Verbesserung erfahren. Jeder Mensch macht seine Erfahrung und manche finden in Dingen Lösung oder einen (Lebens)sinn, der für uns einfach nur obskur erscheint. Genauso verhält es sich aber mit uns bzgl. andere Dinge. Martin
Und mit solchen Geschichten läßt sich gut werben (FLG ist natürlich cleverer als die Jehovas, deren Termin für den Weltuntergang längst verstrichen ist...). Desweiteren wird Qigong immer automatisch mit FLG in Verbindung gebracht und in einem Satz erwähnt, wobei eigentlich FLG nur Qigong und andere jahrtausend alte chinesiche Philosphien für seine Zwecke missbraucht. Qigong ist nicht FLG und FLG nicht Qigong. Das die chinesische Medizin und Heilpraktiken ihre ausergewöhnliche Wirkung haben wird nicht bezweifelt und nicht als Scharlatanie abgestempelt. Nur sind es die Scharlatanen, die dieses Wissen über diese chinesische Kunst für eigene egozentrischen Zwecke missbrauchen und andere damit suggestiv beinflussen und in ihren Bann ziehen.
Also ich habe hier nur ein Beispiel aus dem Fernsehen gebracht. Meine Persönliche Meinung ist die, dass die Frau sich durch den Glauben an diese Sache zu einem Art Placebo-effekt verholfen hat. Es ist bekannt und erwiesen, dass das Immunsystem durch Stress geschwächte wird - genauso wird es gestärkt durch eine positive Lebenseinstellung. Ich halte wenig von den Geschichten wie: "erst als ich zu Gott gefunden habe, wurde mein Krebs richtig geheilt" etc. Weil das sind selektive Einzelerscheinungen. Die, die auch zu Gott gefunden haben und dann aber gestorben sind, können ihre Geschichte nämlich nicht erzählen.

Ich halte aber den Bürger für mündig genug, selbst auf diesesn Gedanken zu kommen und sich nicht ausbeuten zu lassen, wie bei bestimmten "Wunderheilen", die mit den Sorgen und Ängsten der Leute ihr Geld verdienen und die anderen Ausbeuten.

Das ist auch ein Grund, warum ich Falun Gong in dem Punkt positiver gegenüber stehe: denn dort ist keine finanzielle Ausbeutung möglich - und oft probieren Menschen erst dann solche (irrationelen) Dinge aus, wenn ihnen auf Schulmedizinische Weise nicht mehr geholfen werden kann. Und wenn es dann Besserung gibt: Was spricht dagegen?


Viele Grüße,
Martin
Gast

Beitrag von Gast »

Ich halte die Berichte über die Selbstverbrennung für glaubwürdiger als die Dementis von Falungong....
Naja, darüber kann man diskutieren, wer die Wahrheit sagt, kann man wohl kaum genau rausfinden.
@Martin: Trotzdem solltest Du mal die Mühe auf Dich nehmen und die offensichtlichen Fehler auf deiner Webseite beseitigen, bist ja schon oft genug darauf hingewiesen worden. Da gehts nicht um Meinungen, sondern einfach um inhaltliche Fehler. Man sieht bereits auf der Hauptseite, dass dein Wissen über China nur oberflächlich angelesen ist. Wie soll man denn das, was auf dem Rest deiner Seite steht, dann überhaupt ernst nehmen?
Sag mal Bescheid, wenn Du das korrigiert hast, dann schaue ich nochmal drauf.
Martin
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Beitrag von Martin »

Gast hat geschrieben:Ich halte die Berichte über die Selbstverbrennung für glaubwürdiger als die Dementis von Falungong....
Naja, darüber kann man diskutieren, wer die Wahrheit sagt, kann man wohl kaum genau rausfinden.
Was du für glaubwürdiger hälst oder ich für glaubwürdiger halte ist im Grund egal. Das einzige, was man sich fragen muss, ist ob berechtigte Zweifel an der offiziellen Geschichte zu finden sind. Hast du dir eigentlich mal den Selbstverbrennungsfilm angeschaut? Erkläre mir doch mal, warum z.B. die eine Frau von hinten erschlagen wird? Oder waum die Personen solch dicke Kleidung tragen, oder wieso man die "opfer" noch im Fersehen interviewt hat, obwohl sie angeblich Verbrennungen dritten Grades hatten. Was zumindest schon mal gefakt ist, sind die Interviews. Ebenso der Tod der einen Frau auf dem Platz - da wurde nachgeholfen.
Für mich sieht alles zu geplant aus.

Du kannst natürlich diese Punkte ignorieren.

@Martin: Trotzdem solltest Du mal die Mühe auf Dich nehmen und die offensichtlichen Fehler auf deiner Webseite beseitigen, bist ja schon oft genug darauf hingewiesen worden. Da gehts nicht um Meinungen, sondern einfach um inhaltliche Fehler. Man sieht bereits auf der Hauptseite, dass dein Wissen über China nur oberflächlich angelesen ist. Wie soll man denn das, was auf dem Rest deiner Seite steht, dann überhaupt ernst nehmen?
Sag mal Bescheid, wenn Du das korrigiert hast, dann schaue ich nochmal drauf.
Mit totalitär und "Ein Land, zwei Systeme" hast du tatsächlich Recht. Ich danke dir sogar, mich darauf hingewiesen zu haben.

Werde mich dem bei Gelegenheit widmen. China hat ja gesagt: "Dazu hatte er das Prinzip "Verwaltung Hong Kongs durch Hong Konger" ausführlich erläutert. Die Prosperität in Hong Kong in der Vergangenheit sei hauptsächlich auf die Hong Konger mit den Chinesen als Hauptbestandteil zurückzuführen. Hong Kong werde nach seiner Rückkehr von den patriotischen chinesischen Bürgern Hong Kongs selbst verwaltet. So werde das Prinzip "Verwaltung Hong Kongs durch die Hong Konger" umgesetzt. Außer Truppen als Symbol der staatlichen Souveränität werde Beijing keine Funktionäre in die Regierung der Sonderverwaltungszone entsenden." - Leider ist hier der Haken anzusiedeln. Was patriotische chinesische Bürger Hongkongs sind wird durch Peking bestimmt, nicht durch das Volk. Mit der angeblich versprochenen autonomen Selbstverwaltung hat das nichts mehr zu tun - auch wenn keine Funktionäre aus Peking in Hongkong eintreffen (was auch nicht stimmt).

Ein Land zwei Systeme - angesprochen auf wirtschaftliche Systeme (was völlig lächerlich ist, da Sozialismus in China nicht mehr herrscht), wurde teilweise damit missbraucht, den Hongkonger die Vereinigung schmackhaft zu machen. Dennoch hat genau diese Äußerung auch zu Streit in der Selbstverwaltungsfrage geführt. Hätten die Hong Konger vorher gewusst, was auf sie zukommt, hätten sie sicherlich die eigene Souveränität angestrebt.

Ich werde wohl den Hongkong Artikel korrigieren und ausbauen und noch ein paar Beispiele reinbringen, z.B. wie China mit Schlägertrupps von Hongkongern gewählte Abgeordnete einschüchterten, die etwas gesagt haben, was Peking ein Dorn im Auge ist.

Martin
Gast

nochwas

Beitrag von Gast »

noch eine Ungenauigkeit: China ist nicht der einzige Staat der Erde, indem das Internet zensiert wird, ganz spontan fällt mir da Nordkorea ein, einige islamische Staaten gibt es bestimmt auch noch...irgendwie finde ich, du läßt Dich manchmal zu sehr hinreisen.
naja

Beitrag von naja »

Man merkt an seiner ganzen Internetseite: Martin will China kritisieren und nimmt es dabei mit der Wahrheit nicht ganz so genau....das kommt davon, wenn man sich sein Wissen nur anliest und nicht bereit ist, tiefer in die Materie einzudringen. Man kann ja eine Meinung haben, aber wenn man sie so aggressiv vertritt, sollte man schon Bescheid wissen. Fragt sich blos, was dahinter steckt.
Martin
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Re: nochwas

Beitrag von Martin »

Gast hat geschrieben:noch eine Ungenauigkeit: China ist nicht der einzige Staat der Erde, indem das Internet zensiert wird, ganz spontan fällt mir da Nordkorea ein, einige islamische Staaten gibt es bestimmt auch noch...irgendwie finde ich, du läßt Dich manchmal zu sehr hinreisen.
Nun, viele Staaten zensieren und überwachen das Internet - das habe ich ja auch nie bestritten. Im Forum habe ich sogar selbst erwähnt, dass auch in Deutschland bestrebungen existieren, das Internet zu zensieren und dass Google das für Deutschland bereits tut. In China ist es aber äußerst extrem und umfangreich, insbesondere was Filterung, Schlüsselwortkontrolle etc. angeht, sowie der Umfang der Internetpolitzei - einschleißlich ausländischer Seiten. In China ist es nur deswegen so extrem, weil es auf der einen Seite auf das Internet nicht verzichten will, auf der anderen Seite KP-Kritische Informationen unterbinden will. Wenn leute wegen "falschen" Äußerungen (z.B. Taiwan soll selber entscheiden, wohin es gehören will) in Diskussionsforen schon in den Knast kommen, ist das schon ziemlich extrem.

In Nordkorea kann sich ein normalsterblicher kein Internet leisten - geschweige, dass es dafür überhaupt Zeit oder Möglichkeit gibt. Besseres Beispiel wäre Saudi-Arabien.

Natürlich spricht meine Seite nur die negative Punkte der Menschenrechtssitutation an (positive gibts sowieso kaum - sagen sogar die Grünen) - andere I-Net-Seiten hingegen reden darüber gar nicht. Diesen Seiten müsstet ihr demnach die gleiche Einseitigkeit vorwerfen - macht ihr aber nicht. Euch stört es einfach, dass von mir bestimmte Dinge als unentschuldbar und nicht relativiert dargestellt werden. Aber mir ist Wurst, was in dem Fall andere Länder tun oder getan haben oder wie es früher in China war - das macht die Weste der Chinesischen Führung nicht mehr weiß oder sauberer.

Da ist es mir auch völlig egal, was ihr als "Wahrheit" betrachtet. Im Gegensatz zu euch, die unter x Pseudonymenen auftreten, behaupte ich nicht die Wahrheit zu vertreten, denn kein Mensch kann die Wahrheit für sich beanspruchen, er kann lediglich einen Teil der Wahrheit zeigen. Ich vertrete lediglich eine Sicht auf die Dinge, die oft im Rausch der China-Euphorie - insbesondere auch vom Kollegen Gehard Schröder - ständig ausgeblendet werden und der Entscheidungen anstrebt, die für Deutschland beschämend sind und für viele Chinesen ein Schlag ins Gesicht, wie z.B. die Geschichte mit dem Waffenembargo. Klar, dass dann dem einen oder anderen meine Sicht der Dinge nicht passt. Klar, dass viele dann immer wieder in den Diskussion vom eigentlichen Thema ablenken. Die Frage ist nur: Was steckt dahinter, nicht wahr, "naja"?


Martin
naja

dann formuliere ich es anders

Beitrag von naja »

@Martin: Natürlich verletzt China die Menschenrechte und man soll auch darauf hinweisen. Aber Du nimmst es auf deiner Seite mit eindeutigen FAKTEN nicht sehr genau, was einfach beweist, dass Du Dich mit dem Thema noch nicht richtig beschäftigt und nur schnell mal etwas angelesen hast. Soviele Fehler schon auf der Hauptseite sind einfach nur peinlich.
Und auch über das Thema Menschenrechte in China sollte man schon ausgewogener berichten, als Du es tust. Du schadest mehr als du nützt, weil so Deine Standpunkte einfach nicht ernstgenommen werden.
Martin
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Re: dann formuliere ich es anders

Beitrag von Martin »

naja hat geschrieben:Und auch über das Thema Menschenrechte in China sollte man schon ausgewogener berichten, als Du es tust. Du schadest mehr als du nützt, weil so Deine Standpunkte einfach nicht ernstgenommen werden.
Kannst du mal genauer erklären, was du unter "ausgewogen" verstehst? Es gibt seit 1989 keine rechtspolitisch positive Entwicklung in China, was Meinungsfreiheit und andere Dinge angehen - im Gegenteil! Aus Angst vor einer zweiten Demokratiebewegung nehmen Zensur und Repressalien zu.

Im übrigen ist der einzige Fehler auf der Hauptseite tatsächlich nur die Verwechslung von autoritär und totalitär gewesen. "Ein Land, zwei Systeme" hatte ich zwar fälschlicher Weise im Forum erwähnt, nicht jedoch auf der Homepage.

Martin
Ding Dong

............

Beitrag von Ding Dong »

Abend alle,
Zuerst wissen die Alle wegen den sogennate 89er Accident gabt es Waffenembargo nach China.Problem war dass china konnte Waffen produkzieren, sogar auch exportieren, und er konnte von andere Ländern Waffen Z.B Russland kaufen. Waffenembargo machte keim Sinn.
Zweite geht ein Gerücht aus Japan,Usa, um, dass wenn China starke wie Deutschland,Japan oder Usa sei, (unglaublich) hätte vielleict sofort Krieg gegen Japan Usa, oder Taiwan. b,z,w sollte Waffenembargo als politische Lösung weiter dargestellt werden. Schau mal was passierte in die Irak und Yogo, ob alle Menschen für Usa zustimmen?
Martin
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Re: ............

Beitrag von Martin »

Ding Dong hat geschrieben:Abend alle,
Zuerst wissen die Alle wegen den sogennate 89er Accident gabt es Waffenembargo nach China.
Das war kein Accident oder "Unfall", sondern ein geplantes Massaker, bei dem Panzer und Militär gegen unbewaffnete Chinesen vorgingen, die demokratische Reformen einforderten.

Problem war dass china konnte Waffen produkzieren, sogar auch exportieren, und er konnte von andere Ländern Waffen Z.B Russland kaufen. Waffenembargo machte keim Sinn.
Doch es macht Sinn. Vernünftige Raketenabwehr können nur USA und Europäer herstellen. Raketenabwehrtechnologie wäre z.B. ein interessanter Import für China, denn China weiß, dass Taiwan im Falle eines Angriffes Vergeltungsmaßnahmen wie das Zerstören von Staudämmen auf dem Festland durch Raketen plant. Gegen diese Maßnahmen wäre China derzeit machtlos.

Zweite geht ein Gerücht aus Japan,Usa, um, dass wenn China starke wie Deutschland,Japan oder Usa sei, (unglaublich) hätte vielleict sofort Krieg gegen Japan Usa, oder Taiwan. b,z,w sollte Waffenembargo als politische Lösung weiter dargestellt werden. Schau mal was passierte in die Irak und Yogo, ob alle Menschen für Usa zustimmen?
Das kürzlich verabschiedete Antisperatismusgesetzt spricht allerdings für einen Krieg. Nichts ist schlimmer für die KP als ein unabhängiges Taiwan oder ein Taiwan, welches ständig einen Sitz im Sicherheitsrat anstrebt - bedeutet Gesichtsverlust für die KP. Der Wehrübungen der Vergangenheit gab es nicht ohne Grund. Ein Grund war Abschreckung, ein anderer war Übung von Landeoperationen. Desweiteren hat auch Wen Jiabao eindeutig klar gemacht, Unabhängigkeitsbestrebungen nicht zu dulden. Bloß was heißt das im Klartext? Ganze einfach: Das kann nur als militärischer Schlag interpretiert werden.

Stichtag: entweder nach den Spielen oder Weltausstellung.

Martin
Gast

Beitrag von Gast »

Ein Land, zwei Systeme" hatte ich zwar fälschlicher Weise im Forum erwähnt, nicht jedoch auf der Homepage
Na und, keine Ahnung, wo es steht, ich habe jetzt auch keine Lust, nachzuschauen.
Was hast Du denn gedacht, was "Ein Land, zwei Systeme" bedeutet? Westliche Demokratie in Hongkong oder was?

Es kommt von Dir und es beweist, dass Du von dem was Du schreibst, kaum eine Ahnung hast.

Das sind doch alles elementare Dinge, die Du auf deiner Homepage falsch dargestellt hast. (wahrscheinlich findet sich noch mehr).

Dass Du dann mit deinem inzwischen erwiesenermaßen oberflächlichen Chinaverständnis in diversen China-Foren so aggressiv hausieren gehst, kann ich dann nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich nicht Bescheid weiß, dann vertrete ich zwar moderat meine Meinung aber informiere mich doch irgendwann und lasse mir nicht erst x-mal meine Unwissenheit auf die Nase binden. Also ich finds peinlich für Dich (sollte Dir aber auch peinlich sein).
Martin
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Beitrag von Martin »

Gast hat geschrieben:
Ein Land, zwei Systeme" hatte ich zwar fälschlicher Weise im Forum erwähnt, nicht jedoch auf der Homepage
Na und, keine Ahnung, wo es steht, ich habe jetzt auch keine Lust, nachzuschauen.
Was hast Du denn gedacht, was "Ein Land, zwei Systeme" bedeutet? Westliche Demokratie in Hongkong oder was?
Natürlich nicht ausschließlich, das habe ich doch oben schon erklärt. Kannst du nicht lesen oder ist dir das entgangen?

Das sind doch alles elementare Dinge, die Du auf deiner Homepage falsch dargestellt hast. (wahrscheinlich findet sich noch mehr).
Was heißt alles? Und welche denn? Fehler können passieren, ist doch klar. Im übrigen ist das mit "Ein Land, zwei Systeme" nicht ein direkter Fehler, nur etwas unglücklich formuliert. Ein Land, zwei Systeme bezog sich nämlich im Falle Hongkongs mitnichten nur auf die Wirtschaft, sondern Peking garantierte Hongkong auch unter diesem Prinzip völlige Autonomie - für die nächsten 50 Jahre. Somit sollte es in Hongkonger Hand liegen, wie die Verwaltung verläuft - und wenn die sich für Demokratische Wahlen entscheiden, dann ist dies ein Teil des Versprechen Pekings. Dazu zitiere ich nun die taz unter http://www.taz.de/pt/2004/07/01/a0205.nf/text.ges,1 , die folgendes dazu gesagt hat:

"Peking hatte einseitig die in Aussicht gestellte volle Demokratisierung der Stadt auf unbestimmte Zeit verschoben. Darüber hätten allein die Hongkonger entscheiden sollen, denen 1997 nach dem Prinzip "Ein Land - zwei Systeme" fünfzig Jahre weitgehende Autonomie und Selbstbestimmung zugesagt worden war. Pekings Interventionen zeigen, dass das Prinzip in entscheidenden Punkten nicht funktioniert. Im Gegenteil: Inzwischen gilt nicht Hongkongs Wiedervereinigung mit China - wie von Peking erhofft - als Modell für Taiwan, sondern Taiwans Demokratisierung wurde für Hongkongs Bevölkerung zum Modell. "Ein Land - zwei Systeme" ist heute nur noch eine Beruhigungspille für die Hongkonger und die internationale Gemeinschaft.

Es ist somit nicht nur die Frage, was "Ein Land, zwei Systeme" für China und die KP (in Wirklichkeit) bedeutet, sondern wie dieses Prinzip und unter welchem Vorwand es an die Hongkonger verkauft wurde. Tatsächlich ist es nämlich so, dass unter dem Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" nicht nur die Wirtschaft angesprochen wurde, sondern beide Staaten hatten unter genau diesem Gesichtspunkt eine Art "Mini-Verfassung" ausgehandelt haben, in der Status der Stadt und Richtlinien zur Demokratisierung festgeschrieben wurden. Etwas, was dir offenbar entgangen sein muss. Dazu siehe auch: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1233258,00.html, wo steht, ich zitiere:

Nachdem Großbritannien seine ostasiatische Kolonie aufgegeben hatte, wurde die Hafenstadt unter dem Motto "ein Land, zwei Systeme" in die Volksrepublik China eingegliedert. Soll heißen: Hongkong gehört zwar fortan zum kommunistischen China, darf aber seine kapitalistische, britisch-kolonial geprägte Grundordnung beibehalten. Die beiden Staaten hatten hierfür eine Art "Mini-Verfassung" ausgehandelt, worin der Status der Stadt und Richtlinien zur Demokratisierung festgeschrieben wurden.

Die Hongkonger dachten somit tatsächlich, nur die VBA komme nach Hongkong, den Rest bestimmen sie selber - wie es ihnen im Rahmen der Autonomie versprochen wurde. Aber dieses Verspechen wurde nicht eingehalten, Peking mischt sich immer wieder in Hongkong ein.

Bevor du also wieder mit Fettschrift rumtrollst und versuchst mich zu diskreditieren - das einzige, worin du offenbar deine Daseinsberechtigung in diesem Forum siehst - solltest du dich erstmal informieren und bisschen über deinen bisherigen Horizont hinaussehen. Der einzige, der somit peinlich ist und die Zusammenhänge und Ereignisse offenbar nicht kennt, bist du - ganz abgesehen davon, dass du deine Stänkerein aus Angst nur aus der Anonymität hervorbringen kannst. Da machst du es dir ziemlich einfach.

Martin
Gast

Gast

Beitrag von Gast »

Nur weil ich etwas Bescheid weiß (und noch gut genug, um Dich in einigen Sachen zu korrigieren), mache ich noch keine Homepage, auf der ich meine Ansichten verbreite. Ich würde es nicht wagen, eine oberflächlich recherchierte Homepage ins Internet zu stellen, ohne Quellen (darunter verstehe ich nicht irgendwelche Zeitungsartikel, die von Journalisten geschrieben sind, die oft auch nicht Chinesisch oder Politik oder so etwas studiert haben) Das wäre mir zu peinlich.
Und wen Du nur oberflächlich recherchierst, must Du mit Kritik rechnen.

Und deine Quellen von der DW-World: da behauptet ein Journalist, China hätte Hongkong zugesagt, es könne seine kapitalistische, britisch-kolonial geprägte Grundordnung beibehalten. Gehört hat er das anscheinden von einem Ostasienwissenschaftler (Interview?), der wiederum keine Quelle für seine Behauptung angibt und auch nicht ins Detail geht. Und Du gibst das wiederum als Quelle an.
Merkwürdig. Ich finde diese Art zu recherchieren sehr oberflächlich und das Ergebnis (also Deine Homepage) ist dementsprechend einzuordnen. Mache Dir Doch mal die Mühe, diese "Miniverfassung" zu lesen, vergleich das, was da drinnsteht mit dem was in Hongkong passiert, sonst ist eigentlich alles, was du schreibst, wertlos und kommt vom Hörensagen Dritter.

Was hast Du eigentlich studiert und woher hast Du Deine China-Kenntnisse. Würde das gerne mal wissen, damit ich weiß, wo ich Dich vom Niveau her einstufen kann.
Du gibst z.B. als Literatur auf deiner Homepage von das China-Lexikon (Staiger/Friedrich/Schütte) an, was ja eher Grundlagenliteratur für Erstsemester darstellt.[/b]
Katrin

wo steht denn das?

Beitrag von Katrin »

ni hao
Ich habe auf dieser Seite gesucht, da finde ich aber die Stellen, über die Ihr diskutiert, gar nicht. Kleiner Tip, in welcher Kategorie ich hier suchen muss?
Zaijian
Katrin
Antworten

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