Deutschland schafft sich ab!

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robbe
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von robbe »

Es gibt nach Meinung vieler eine "einfache" Erklärung für die weniger starke Integration von Türken oder Arabern: Diese Migranten bilden die größte Gruppe und müssen sich nicht umbedingt integrieren, um ihr Leben genießen zu können, da es genug "heimische" Mitbewohner gibt.
=> am besten mal Intergration innerhalb von Großstädten (dort finden sich meist die größten Migrantengruppen) und Intergration innerhalb kleinerer Städte vergleichen... jetzt darf mal jeder raten was rauskommt

Andere Migrantengruppen (wie zB Asiaten) bilden kleinere Gruppen und es gibt dann nicht so oft "Asiaten-Viertel" wie es zb "Türken-Viertel" gibt.

Nur ein Beispiel: Es gibt eine asiatische Familie in einer Stadt. Meint ihr, die Kinder dieser Familie haben nur Lust mit ihren Geschwistern was zu unternehmen? Nein...
Gibts in einer Grßstadt gleich viele asiatische Familien, dann bleiben die eher unter sich, sprechen die Heimatssprache und schließlcih ist das negativ für die BIldung..
wuseltiger
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von wuseltiger »

aquadraht hat geschrieben: Das Diagramm ist auch ein gutes Beispiel für Leichtgläubigkeit und Fälschungen. Natürlich hat wuseltiger die Validität der Daten, die er gerne glauben möchte, keine Sekunde in Zweifel gezogen.
Ist das dieser DIW-Bericht, mit folgender Überschrift: Migranten in Berlin: Schlechte Jobchancen, geringe Einkommen, hohe Transferabhängigkeit? Spielt es da noch eine Rolle, ob die Zahlen um einige Prozentpunkte geändert werden müssen oder nicht und ob Vietnamesen darin erwähnt werden? (natürlich sollte die 2. Quelle dann auch angegeben werden)

Man kann jede Studie, die das eigene Weltbild nicht protegiert zerpflücken (ich mache das beruflich). An der Realität ändert das nichts: Türken sind in ganz Deutschland nicht in die hiesige Gesellschaft integriert (ich behaupte nicht, dass dies nur deren Schuld sei) und üben durchschnittlich einfach(st)e Tätigkeiten aus (wenn überhaupt).

Hier die Studie, wenn wir schon über Quellen diskutieren: http://www.diw.de/documents/publikation ... 8-35-1.pdf" target="_blank


corneta hat geschrieben: Vor allem solche Aussagen finde ich vollkommen aus der Luft gegriffen.
Ich verstehe nicht auf welche Aussagen du dich hier beziehst. Was ist aus der Luft gegriffen? Lassen wir den wiki Artikel aussen vor, wenn die Zahlen im Detail nicht stimmen ist das natürlich schlecht, aber: Willst Du mir erzählen, dass die Türken (& Türkischstämmigen) in Deutschland genauso gut ausgebildet sind, wie Chinesen/Vietnamesen/Russen oder hiesige Deutsche? Bitte belegen..
robbe hat geschrieben:Es gibt nach Meinung vieler eine "einfache" Erklärung für die weniger starke Integration von Türken oder Arabern: Diese Migranten bilden die größte Gruppe und müssen sich nicht umbedingt integrieren, um ihr Leben genießen zu können, da es genug "heimische" Mitbewohner gibt.
Klingt nicht unvernünftig, wirkt sicherlich verstärkend aber:
Yingxiong hat geschrieben:Ich höre immer "fehlender Integrationswille".
Wer sagt, dass nicht die Deutschen unwillig sind, die Ausländer zu integrieren?
Hallo? Das ist natürlich so. Sie wurden eingeladen um Aufgaben zu üernehmen, für die sich die Deutschen zu fein waren. Niemand hat sich die Mühe gemacht mit Ali zu sprechen, geschweige denn ihm die Sprache seiner neuen Heimat beizubringen.. So lange er den Müll weg geräumt hat war die Welt noch in Ordnung.. Wie in einer Ehe gehören immer zwei dazu, wenn die Beziehung gegen die Wand fährt.

Aber ist das eine sinnreiche Diskussion? Die Frage ist doch, wie soll es weitergehen? Es sind sinnvolle und konkrete Vorschläge gefragt, keine ausschweifenden Diskussionen über Details einzelner Studien oder Thesen von Bundesbankern. VO R S C H L Ä G E (vor allem aus der Politik) und U M S E T Z U N G (vor allem durch die Politik) sollten diese Diskussion definieren.
Aus meiner Sicht kommt es darauf an, Zuwanderung so zu steuern, dass sie durchaus einen Nutzen für das Land hat (übrigens eine von Sarrazins Thesen, wenn man seine Interviews mit etwas beruhigtem Gemüt liest). Und zweitens den Nachwuchs der hier lebenden Migranten (und hiesigen Deutschen) an der Wiege zu packen und konsequent zu fördern. Das könnte über einen "Pflicht"kindergarten und Ganztagesschulen passieren. Wenn ein Kind mit drei Jahren noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse hat, oder sonstige Entwicklungsdefizite ausweist sollte ein (kostenloser) Kindergartenbesuch verpflichtend angeordnet werden können. Den würde ich bei dieser Gelegenheit in eine kunterbunte Vorschule umwandeln. Aber es werden wohl lieber Bahnhöfe gebaut, als in den Nachwuchs investiert...


Die öffentliche Diskussion dreht sich fast ausschließlich um Sarrazins Ton, nicht um seine Inhalte. Das ist schade, weil einiges davon stimmt. Natürlich hat er sich mit seinen pseudo-biologischen Aussagen völlig lächerlich gemacht. Alle Juden teilen sich ein bestimmtes Gen? Wie funktioniert das? Gibts dieses Gen nur einmal, oder warum teilen die sich das alle? Erhält man das zur Bar Mitzwa ausgehändigt und darf es dann alle 14 Tage für kurze Zeit behalten? Kommt nach Carsharing --> Genesharing? Schade..
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht »

88--Guiyang--88 hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:So sarrazint es auch in der Hetzgraphik: Falsche und manipulierte Zahlen, Lügen über die Quellen. Und die Romeos und Wuseltiger glauben unkritisch, was ihren Vorurteilen entgegenkommt.
Ich bitte Dich mal ein paar Besuche in den Schulen Berlins abzustatten, dann wirst du sehen, dass diese Statistiken - egal woher sie kommen - wahr sind.
Du willst sie glauben, weil sie Deinen Vorurteilen entsprechen. Ich habe in Berlin Kinder grossgezogen, die mit den von Dir Abgestempelten in dieselben Klassen gegangen sind, ich kenne Leute aus den türkischen und anderen Migrantengruppen als Nachbarn und Bekannte, nicht aus PI-News oder Berichten einer "Vorleseoma". Ich habe auch mehr als eine/n Bekannten, der bzw. die als Lehrer arbeiten. Die brennenden Probleme sind die unzureichender Ausstattung, eines maroden Bildungs- und Sozialsystems und grassierender Vorurteile und neoliberalen Dünkels.
Jungen 4 , männliche Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund 5 in Berlin werden
gemessen an ihrem Anteil an allen Berliner männlichen Personen im Alter von 8 bis 21 Jahren über-
proportional häufig im Bereich von Rohheitsdelikten polizeilich registriert und stellen den überwie-
genden Teil der in Berlin bei der Staatsanwaltschaft registrierten Intensivtäter.
Es muss tatsächlich einen "Morbus Sarrazin", also eine krankhafte Neigung zum Lügen, Fälschen und Verzerren bei den "Deutschlandrettern" geben. Der oben zitierte Text findet sich nicht in dem unten zitierten Dokument. Darin wird vielmehr festgestellt (S.19), dass 52,35% der Intensivtäter Deutsche sind und nur 20% Türken. Ferner wird betont, dass in 50% der Fälle von Intensivtäterschaft Flucht und Asyl aus Kriegsgebieten etc. im Hintergrund steht. Die Gesamtgruppe der männlichen Intensivtäter war etwa 319 Menschen gross, davon 150 Nichtdeutsche. In Berlin leben ca. 450.000 Ausländer und noch einmal 250.000-300.000 Menschen mit Migrationshintergrund, also eingebürgerte Einwanderer, eingewanderte "Deutschstämmige" oder Kinder aus binationalen Verbindungen. Selbst wenn von den Migranten im weitesten Sinne 0,005% Intensivtäter sind, von den "Reindeutschen" dagegen nur 0,001%, sagt das über die 99,995% anderen Migranten so wenig aus wie über die 99,999% anderen Deutschen.
Darüber hinaus wurden männliche nichtdeutsche Jugendliche im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsan-
teil im Jahr 2005

• 3,0 mal so oft bei Sexualdelikten insgesamt,
• 7,5 mal so oft bei Vergewaltigung,
• 2,0 mal so oft bei Straßenkriminalität und
• bei Gewaltkriminalität insgesamt 3,4 mal so oft

polizeilich bekannt wie deutsche männliche Jugendliche.
Quelle : http://www.berlin.de/imperia/md/content ... ericht.pdf" target="_blank

Eine nette Lektuere fuer die die sehen wollen wie es in ein paar Jahren deutschlandweit aussehen wird. (100 Seelendoerfer evtl. mal ausgenommen). Und fuer die die immer noch denken Multikulti ist super, mal ganz schnell die 10 rosaroten Brillen absetzen, es ist kurz vor 12 in Dunkeldeutschland.
Du solltest besser die Hasskappe absetzen und die Realität sehen, zu der gehört, dass die oben genannten Delikte seit Jahren rückläufig sind. Gegenüber dem reindeutschen Westdeutschland des Adenauerregimes der fünfziger Jahre haben sich die Häufigkeitskennziffern bei Mord gedrittelt, bei Vergewaltigung gesechstelt und bei Raub gut halbiert, das Totschlagen von Kindern durch ihre "strafenden"Eltern ist sogar gut um den Faktor zehn zurückgegangen, seit die christliche Barbarei nicht mehr die Gesellschaft dominiert.

Der zitierte Bericht ist von Vertretern der ausländischen Communities in Berlin erstellt worden, mit dem Ziel, die Gewaltprävention in den Problembereichen zu verbessern. Er geht daher auch nur sparsam auf Ursachen ein, die bei der Mehrheitsgesellschaft liegen (Ausgrenzung, Diskriminierung) und auch wenig auf die sozialen Ursachen. Diese Randbedingungen werden in dem Bericht benannt, aber nicht mit dem Ziel, etwas zu beschönigen. Wenn Hetzer diesen Bericht als "Beweis" für die Gewalttätigkeit der Migranten missbrauchen, ist das Perfidie der übelsten Sorte.

Wie gesagt, den Morbus Sarrazin (http://www.spiegelfechter.com/wordpress ... fechter%29" target="_blank) scheint es gar nicht so selten zu geben. Das Gegenmittel, Bildung, Verstand und Anstand, scheint bei den Befallenen, nicht nur Sarrazin selbst, wirkungslos abzutröpfeln. Schade.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht »

wuseltiger hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben: Das Diagramm ist auch ein gutes Beispiel für Leichtgläubigkeit und Fälschungen. Natürlich hat wuseltiger die Validität der Daten, die er gerne glauben möchte, keine Sekunde in Zweifel gezogen.
Ist das dieser DIW-Bericht, mit folgender Überschrift: Migranten in Berlin: Schlechte Jobchancen, geringe Einkommen, hohe Transferabhängigkeit? Spielt es da noch eine Rolle, ob die Zahlen um einige Prozentpunkte geändert werden müssen oder nicht und ob Vietnamesen darin erwähnt werden? (natürlich sollte die 2. Quelle dann auch angegeben werden)
Natürlich macht es einen Riesenunterschied, wenn Zahlen entweder erfunden oder aus unbekannter Quelle unbekannter Systematik zugefügt werden. Die Vergleichszahl der Deutschen war ja offenbar gefälscht bzw. widersprach den DIW-Zahlen ganz extrem, wobei mein Eindruck ist, dass ein Aggregat " Ausbildungsjahrgang nach Bildungsabschluss und Bevölkerungsgruppe" mit einem "Bevölkerung/-sgruppe nach Bildungsabschluss" verpanscht wurde. Und das ist Fälschung.

Hätte man das nicht gemacht, sondern aktuelle Jahrgänge verglichen, hätte das bei den Türken immer noch nicht toll ausgesehen, ein ziemlich hoher Anteil ohne Schulabschluss (ich habe die Zahlen grad nicht parat, aber es sind über 25%, nur 12-15% mit Abitur, der Rest irgendwo dazwischen). Das ist ein Indikator für Probleme, aber es reicht eben nicht zur Hetze. Vor allem zeigt es, dass sich der Bildungsgrad bei den Türken kontinuierlich verbessert, und das passt nicht in die im Kern rechtsextreme "alles wird schlimmer" und "Deutschland geht unter" Propaganda

Wie gesagt, jemand präsentiert Mist, der die Vorurteile bestätigt, dann wird nicht nur blind geglaubt, sondern auch noch Lüge und Fälschung verbissen verteidigt.
Man kann jede Studie, die das eigene Weltbild nicht protegiert zerpflücken (ich mache das beruflich).
Du hast also beruflich ein Weltbild. Bist Du bei Springer?

Im Ernst: Du schreibst Stuss. Man kann zwar überall prüfen und auch kritisieren, und wenn da etwas dran ist, ist das auch völlig in Ordnung, egal welches Weltbild man hat oder bei anderen argwöhnt. Aber Manipulationund Fälschung bleiben Manipulation und Fälschung.
An der Realität ändert das nichts: Türken sind in ganz Deutschland nicht in die hiesige Gesellschaft integriert (ich behaupte nicht, dass dies nur deren Schuld sei) und üben durchschnittlich einfach(st)e Tätigkeiten aus (wenn überhaupt).
Man sieht schon an Deiner Äusserung, welchen Dünkel und welches schräge Weltbild Du hast. Menschen, die einfache Tätigkeiten ausüben, können deshalb durchaus in die Gesellschaft integriert sein. Wie ich schon erwähnte, schaffen es derzeit 10% der jungen Türken und "Türkischstämmigen" eines Jahrgangs zu studieren. Im Traumland der Deutschtümler, dem Adenauerregime der 60er Jahre, haben von den soziostrukturell vergleichbaren unteren Bevölkerungsschichten nicht einmal 5% eine Hochschulzugangsberechtigung erworben. Die heutigen Türken sind insoweit besser integriert als die damaligen Deutschen gleicher Sozialschicht.

Und auch sonst ist das Stuss mit den unintegrierten Türken. Ich kenne in meiner Nachbarschaft keinen einzigen Türken, der kein ordentliches Deutsch spricht - die jungen völlig akzentfrei (bzw. mit Berliner Akzent). Dass die nicht alle fehlerfrei schreiben und nicht Kant und Hegel lesen, geschenkt.

Hier die Studie, wenn wir schon über Quellen diskutieren: http://www.diw.de/documents/publikation ... 8-35-1.pdf" target="_blank

Ja, das sollte der Aufsatz sein. Die DIW-Mitteilungen in Papierform haben auch noch einen Zahlenanhang. Ansonsten ist das der Beitrag, der ja auch keine rosigen Farben malt. Es ging aber darum, dass da eine Statistik grob gefälscht wurde, um Vorurteile zu bedienen.

Und unser Problem sind nicht die Türken oder sonstige Ausländer. Deren Probleme sind vielmehr nur ein Teil der Probleme unserer seit dem Kohlregime an die Wand gelaufenen Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Das Problem sind die 3 Millionen offiziell und nochmal sovielen inoffiziell Arbeitslosen und die fast 2 Millionen Billiglöhner und Aufstocker, das Problem ist das marode "dreigliedrige Schulsystem" mit seinem föderalen Schwachsinn. Die Migranten sind mehrheitlich Teil des schwächeren Teils der Gesellschaft, der seit der neoliberalen Wende systematisch auf die Fresse kriegt.
Die öffentliche Diskussion dreht sich fast ausschließlich um Sarrazins Ton, nicht um seine Inhalte. Das ist schade, weil einiges davon stimmt. Natürlich hat er sich mit seinen pseudo-biologischen Aussagen völlig lächerlich gemacht.
Das biologistische Gewäsch ist genauso Teil der "Inhalte" wie das Gewäsch über Intelligenz oder über den Islam. Es sind diese Inhalte, die in der Kritik stehen. Ich habe nicht ein gescheites Wort oder einen gescheiten Gedanken in Sarrazins Gewäsch finden können. Und der Pöbelton ist doch Absicht.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von wuseltiger »

aquadraht hat geschrieben: Wie gesagt, jemand präsentiert Mist, der die Vorurteile bestätigt, dann wird nicht nur blind geglaubt, sondern auch noch Lüge und Fälschung verbissen verteidigt.
Dünkel.. bla bla.. Realitätsinn
Gähn, ich bin zu müde den Beitrag ganz zu lesen (wird nicht viel besser sein als die anderen), darum nur: Türken sind durchschnittlich schlechter ausgebildet als der Durchschnitt in diesem Land. Nenne es Vorurteil, ich nenne es Realität..

du bist schon so ne Nummer. Wer nicht deiner Meinung ist muss entweder den Realitätsinn verloren haben oder in der braunen Ecke dümpeln.. Hatten wir das nicht schon mal? Diskussionen mit dir beginnen immer mit "Argumenten", gefolgt von hochnäsigem Getue und enden mit Beleidigungen, wenn die "Argumente" nicht den gewünschten Erfolg bringen.. . Das sagt eher etwas über deine Kinderstube und deinen Charakter aus, als über meinen "Dünkel".. :lol:

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Yingxiong »

Du hättest seinen Beitrag mal lesen sollen. Ich fand ihn weitgehend sinnvoll.
Vor allem zeigt es, dass sich der Bildungsgrad bei den Türken kontinuierlich verbessert, und das passt nicht in die im Kern rechtsextreme "alles wird schlimmer" und "Deutschland geht unter" Propaganda
Was ist an dieser Aussage schlecht?
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von xyz678 »

wuseltiger hat geschrieben:darum nur: Türken sind durchschnittlich schlechter ausgebildet als der Durchschnitt in diesem Land. Nenne es Vorurteil, ich nenne es Realität..
Das ist wirklich Fakt. Die Betonung liegt in "durchschnittlich". Aber das impliziert nicht, dass die Türken im Durchschnitt dümmer sind bzw. schlechtere Leistungen erbringen, wenn alle Rahmenbedingungen und Umwelteinflüsse sowie die Motivation gleich wären.

Ich denke, im Durchschnitt sind die Chinesen oder Deutsche chinesischer Abstammung die am besten ausgebildete und qualifizierte Volksgruppe hier im Lande, prozentual gesehen.
On September 17, 1955, Tsien Hsue-shen:
“I plan to do my best to help the Chinese people build up the nation to where they can live with dignity and happiness.”
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von corneta »

wuseltiger hat geschrieben:Hatten wir das nicht schon mal? Diskussionen mit dir beginnen immer mit "Argumenten", gefolgt von hochnäsigem Getue und enden mit Beleidigungen, wenn die "Argumente" nicht den gewünschten Erfolg bringen.. .
Und wieder eine Verallgemeinerung.... Im Gegensatz zu dir hat sich a^2 die Mühe gemacht, die Zitate zu überprüfen und den Hintergrund abzuklopfen. Du machst dir weder die Mühe, seinen Beitrag zu lesen noch gezielt zu argumentieren. Wie kann man vollkommen Fremden vorwerfen, sich nicht zu bilden, wenn man selber noch nicht mal im Stande bist, einen Post von vorn bis hinten zu lesen?
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Yingxiong »

xyz678 hat geschrieben: Ich denke, im Durchschnitt sind die Chinesen oder Deutsche chinesischer Abstammung die am besten ausgebildete und qualifizierte Volksgruppe hier im Lande, prozentual gesehen.
Diese Aussage kann aber nicht auf ALLE Chinesen übertragen werden.

Aus China werden nur die Gebildetsten der Gebildetsten ins Land geholt. Sie liegen auch in China weit über dem Durchschnitt.

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Die Bevölkerung in China wird immer dümmer, weil die Intelligentesten nach Deutschland gegangen sind.
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht »

wuseltiger hat geschrieben: Gähn, ich bin zu müde den Beitrag ganz zu lesen (wird nicht viel besser sein als die anderen), darum nur: Türken sind durchschnittlich schlechter ausgebildet als der Durchschnitt in diesem Land. Nenne es Vorurteil, ich nenne es Realität..
LOL
Ich sehe nicht, dass das jemand bestritten hätte oder dass das eine aufregende Erkenntnis wäre.

Türken gehören mehrheitlich den unteren vier Einkommensdezilen an, und der Bildungs- und Ausbildungsgrad in den unteren Einkommensdezilen ist unterdurchschnittlich. Blamabel für Deutschland ist, dass in keinem anderen OECD-Land der Bildungserfolg so stark von Einkommensgruppe und Sozialschicht abhängt, unser Bildungssystem ist sozial hochgradig selektiv. Immerhin schneiden Türken bezüglich des Bildungserfolgs aber innerhalb der gleichen Sozialschicht nicht schlechter, teilweise sogar ein gutes Stück besser ab (die Quelle ist eine Studie über die Türken in Deutschland, die ich derzeit nicht zur Hand habe). Die Behauptung "Türken können/wollen sich nicht integrieren" wird dadurch nicht gestützt. Die wird aber immer erhoben.

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P.S.: Was gefunden zur Bildungsmotivation türkischer Familien (danke Nachdenkseiten): http://idw-online.de/pages/de/news383310" target="_blank
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von báitù »

xyz678 hat geschrieben: Ich denke, im Durchschnitt sind die Chinesen oder Deutsche chinesischer Abstammung die am besten ausgebildete und qualifizierte Volksgruppe hier im Lande, prozentual gesehen.
Und sind sie deswegen besser integriert?! Ich würde mal behaupten nein.

Wenn ich mal als Beispiel heranziehe, dass meine Frau ihren Freundes- und Bekanntenkreis zu 90 % aus Chinesinnen generiert, frage ich mich schon, was da eventuell falsch gelaufen ist.

Folgende These sei zur Diskussion gestellt:
Der Chinese integriert sich wirtschaftlich recht schnell, aber sozio-kulturell oft so gut wie gar nicht.
xiăo tùzi guāi guāi, ba mén kāi kāi …
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von xyz678 »

báitù hat geschrieben:Und sind sie deswegen besser integriert?! Ich würde mal behaupten nein.

Wenn ich mal als Beispiel heranziehe, dass meine Frau ihren Freundes- und Bekanntenkreis zu 90 % aus Chinesinnen generiert, frage ich mich schon, was da eventuell falsch gelaufen ist.

Folgende These sei zur Diskussion gestellt:
Der Chinese integriert sich wirtschaftlich recht schnell, aber sozio-kulturell oft so gut wie gar nicht.
Schlussfolgerung:

Egal, ob man in De gut oder schlecht qualifiziert ist, man wird eh nie integriert bzw. sich integieren können. Dann scheinen mir solche Diskussionen in De sehr sinnlos und heuchlerisch. Führe dann nicht das Argument auf, dass sich sowohl Türken als auch Chinesen nicht integrieren wollen. Hm, Wo liegt denn der Fehler?
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Laogai »

báitù hat geschrieben:Folgende These sei zur Diskussion gestellt:
Der Chinese integriert sich wirtschaftlich recht schnell, aber sozio-kulturell oft so gut wie gar nicht.
"Der Chinese" (an und für sich und überhaupt) integriert sich dann gut, wenn die zu integrierende Kultur viele Gemeinsamkeiten mit der chinesischen haben. Chinesen in Südostasien zum Beispiel sind nämlich meist sehr gut integriert.

Umgekehrt genau so! Kennst du Deutsche (oder andere Westler), die sich soziokulturell in China integriert haben?

These widerlegt :wink:
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht »

xyz678 hat geschrieben:
báitù hat geschrieben:..
Folgende These sei zur Diskussion gestellt:
Der Chinese integriert sich wirtschaftlich recht schnell, aber sozio-kulturell oft so gut wie gar nicht.
Schlussfolgerung:

Egal, ob man in De gut oder schlecht qualifiziert ist, man wird eh nie integriert bzw. sich integieren können. Dann scheinen mir solche Diskussionen in De sehr sinnlos und heuchlerisch. Führe dann nicht das Argument auf, dass sich sowohl Türken als auch Chinesen nicht integrieren wollen. Hm, Wo liegt denn der Fehler?
Naja, nu mach mal halblang. Der Karnickel hat bekanntlich die Trollwut, aber Du bist da ja auch nicht von schlechten Eltern: the pot calling the kettle black (gibts dafür eigentlich ein chengyu?).

Aber mal zur Sache: Ein wenig hast Du schon recht, dass viele Deutsche einen eigenartigen Gleichschaltungswahn haben. Amis oder Briten ist es mumpe, wenn sich Cricketspieler, Feministinnen, Pakistani oder Chinesen zusammenglucken, my home is my castle - and yours is yours. Deutsche werden da schnell hysterisch und beleidigt. Andererseits bemühen sie sich selbst auch nicht sehr, Fremde zu integrieren, egal ob das nun Türken, Chinesen oder Preussen in Bayern bzw. Städter im Dorf sind. Hin und wieder spinnen sie, die Deutschen.

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