Buchtipps

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Grufti
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Re: Buchtipps

Beitrag von Grufti »

Gerade bin ich zurück von der Web-Site von "2001", wo ich einige Bücher über China gefunden habe ( http://www.zweitausendeins.de/suche/index.cfm )

Niermann, Ingo - China ruft dich

Chen Guidi/ Wu Chuntao - Zur Lage der chinesischen Bauern

Zhang, Yihe - Vergangenes vergeht nicht wie Rauch

Nelte, H.M. - Deutsch-Chinesische Architektur-Projekte

Konfuzius -Die Lehren des Konfuzius Chinesisch-Deutsch

u.a.m.

Schaut doch einfach mal vorbei ! :wink:
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Re: Buchtipps

Beitrag von Laogai »

Trostpreis:
Ihre Suchanfrage ist leider ohne Ergebnis. Zum Trost zeigen wir Ihnen ein paar Sachen aus unserem aktuellen Programm.
:(
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Re: Buchtipps

Beitrag von Grufti »

laogai hat geschrieben:Trostpreis:
Ihre Suchanfrage ist leider ohne Ergebnis. Zum Trost zeigen wir Ihnen ein paar Sachen aus unserem aktuellen Programm.
:(
Sehr seltsam.... bei mir klappt der angegebene Link :roll: muttu nach "China" suchen.. :wink:


Versuche es doch einmal hier:

http://www.zweitausendeins.de/artikel/buecher/ und als Suchoption ebenfalls "China" eingeben...
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Re: Buchtipps

Beitrag von Laogai »

Grufti hat geschrieben:Versuche es doch einmal hier:
http://www.zweitausendeins.de/artikel/buecher/ und als Suchoption ebenfalls "China" eingeben...
Oder die Profisuche :wink:

Code: Alles auswählen

http://www.zweitausendeins.de/profisuche/?q=
Hinter q= das Stichwort eingeben!
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jd
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Re: Buchtipps

Beitrag von jd »

Nachdem ich heute auf das Schicksal des in der VR China in Haft genommenen Rechtsanwalts Gao Zhisheng aufmerksam geworden bin, vgl. den Thread Gao Zhisheng, ist vielleicht für einige eifrige LeserInnen das von ihm geschriebene Buch Chinas Hoffnung von Interesse?!

Auszüge des Buches sind im Internet nachzulesen unter Auszüge aus dem Buch von Gao Zhisheng.

Jens David,
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The Mao Case

Beitrag von ijontichy »

Zum Thema Konfuzianismus (da ja auch vor kurzem in einem Thread ansatzweise diskutiert): eine sehr schoene Einfuehrung in die Problematik "des" Konfuzianismus ist WM T de Bary's "The Trouble with Confucianism". Der Titel ist ein wenig ironisch gemeint -- die These ist weniger, dass der Konfuzianismus ein Problem darstellt, als das viele Interpreten Probleme mit dem Verstaendnis der Vielschichtigkeit der konfuzianistischen Tradition haben, und dass es schliesslich "den Konfuzianismus" so eigentlich gar nicht gibt.
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domasla
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Re: Buchtipps

Beitrag von domasla »

Qiu Xiaolong: The Mao Case
(Inspector Chen 6) (noch kein deutscher Titel)
Sceptre (Hodder & Stoughton), London, 2009
St. Martin's Press, New York, 2009
(Kriminalroman, Shanghai)

Chefinspektor Chen wird wieder einmal auf einen heiklen Fall angesetzt. Er soll prüfen, ob eine junge und unerwartet erfolgreiche Autorin brisantes Material veröffentlichen will. Über den Großen Vorsitzenden. Auf verschiedenen Ebenen findet er Interessantes heraus.

Im Buch kommen sowohl Betroffene als auch verschiedene Akteure aus der Mao-Ära zu Wort. Ihre damaligen und heutigen Rollen werden gegenüber gestellt. Dabei erkennt man die Komplexität ihrer Situation. Im Verlauf der Handlung ergeben sich Querverbindungen. Auch zum Privatleben des Helden.

Mit weiterem Hintergrundwissen würden sich noch mehr Zusammenhänge erschließen. In den vorausgegangenen fünf Bänden wurde schon viel über den Werdegang von Inspektor Chens Generation erklärt.

Der Text ist leicht zugänglich. Auch diesmal kann sich Qiu nicht mit Gedichten zurückhalten, aber sie sind nicht dominant. Und auch diesmal hat er sie geschickt in die Entwicklung der Handlung eingebaut.

Für die spannende Story, die Rückblenden zu unterschiedlichen Zeiten und die Möglichkeit zur eigenen Wertung durch die Leser: 5 Domaslas.

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domasla
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Chinas Außenpolitik

Beitrag von domasla »

Kempf, Gustav: Chinas Außenpolitik - Wege einer widerwilligen Weltmacht
Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2002
(Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft)

Die Entwicklung der chinesischen (VR) Außenpolitik. Die Wurzeln in den 50ern und ihre Auswirkungen, auch auf die aktuelle Generation der Entscheidungsträger und die Vertreter im Ausland. Warum kann man das chinesische Verhalten nicht mit der Diplomatie des Westens vergleichen? Wo sah und wo sieht China seine Grenzen und seinen Einflussbereich?

Die unterschiedliche Behandlung und die Entwicklungen bei den Beziehungen zur Sowjetunion und den Nachfolgestaaten, zu Deutschland und Europa, zu den USA, zu Japan, Korea, Vietnam, Indien und den Ländern Südostasiens. Wie geht man mit den Themen Taiwan, Mongolei, Tibet und Xinjiang um?

Der Autor schreibt nicht selbst. Zumindest erscheint es so. Er lässt über weite Strecken Konferenzteilnehmer und Gesprächspartner zu Wort kommen. Diese haben einen unterschiedlichen Hintergrund und sie vertreten voneinander abweichende oder gemeinsame Positionen. Daraus ergibt sich ein vielschichtiges Bild. Sowohl die chinesischen Ansichten als auch die der anderen beteiligten Parteien sind für den Leser klar erfassbar. Jetzt kann man sich ein eigenes Bild machen.

Die Charaktere und ihre Eigenheiten treten in den folgenden Kapiteln immer wieder in Erscheinung. Das erzeugt eine persönliche Beziehung zum Leser. Man kann so ihre Ansichten leichter und nachhaltiger nachvollziehen. Es soll da einen... geizigen Professor in Guangzhou geben, der eine merkwürdige Auffassung vom Begriff "Einladung" hat. Man müsste vielleicht beim nächsten Treffen ein Döschen eigenen Tee mitbringen... Aber es wird sich lohnen!

Überhaupt nicht langweilig. 4 von 5 Domaslas. Mindestens.

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beowulf
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Re: Buchtipps

Beitrag von beowulf »

jd hat geschrieben:Nachdem ich heute auf das Schicksal des in der VR China in Haft genommenen Rechtsanwalts Gao Zhisheng aufmerksam geworden bin, vgl. den Thread Gao Zhisheng, ist vielleicht für einige eifrige LeserInnen das von ihm geschriebene Buch Chinas Hoffnung von Interesse?!

Auszüge des Buches sind im Internet nachzulesen unter Auszüge aus dem Buch von Gao Zhisheng.

Jens David,
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Danke für den Link - jetzt weiß ich besser wie ich Gao Zhisheng und sein Verhältnis zu Falun Gong einschätzen muss.
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Re: Buchtipps

Beitrag von beowulf »

Hab leider bis jetzt nur diverse Auszüge und Fragmente in die Finger bekommen, aber die Bücher von Dr. Chen Jian dürften für zeitgeschichtlich Interessierte zumindest ein Blick wert sein.
Wie bei zeitgeschichtlichen Themen so üblich, ist alles eine Frage der subjektiven Bewertung und Auslegung.
Nach meinem ersten Eindruck hält Chen Jian aber -zumindest- wissenschaftliche Kriterien ein und versucht sich "nüchtern" den Themen anzunähern. Was nicht immer der Fall ist (denke da Chang Jung - Halliday)
Hat übrigens sogar einen Emmy für eine Nixon in China Doku bekommen :lol:
http://www.news.cornell.edu/stories/Oct ... .Chen.html" target="_blank

Leider gibt es die Bücher anscheinend nur auf Englisch.
http://www.ibiblio.org/uncpress/chapters/chen_maos.html" target="_blank
Hier eine Arbeit (101 Seiten) über den Tibet Aufstand 59 und die Beziehungen zur Sovietunion und Indien
http://www.fas.harvard.edu/~hpcws/jcws.2006.8.3.pdf" target="_blank
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Mashimaro
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Re:

Beitrag von Mashimaro »

domasla hat geschrieben:So. Und jetzt gleich die erste Frage:

Welche Bücher könnt ihr jemandem empfehlen, der glaubt, dass er schon (fast) alles hat? Welche chinesischen Autoren sind hier erhältlich?
Mein Tipp ist jetzt nicht so sehr ein literarisches Schwergewicht, aber dennoch erwähnenswert:

CHINA, Portrait of a Country
(by 88 Chinese Photographers)

Ein großformatiger Bildband editiert von Liu Heung Shing. Chronologisch aufgebaut, viele eindrucksvolle Bilder (die zum Teil lange Jahre nicht veröffentlich wurden / werden durften), zahlreiche Informationen zu Chinas Geschichte und zur Entwicklung der Photographie in China. Dabei wurden große und kleine Momente festgehalten. Die Texte sind auf Deutsch, Englisch und Französisch. Einziger Wermutstropfen: der Text ist in roter Schrift abgedruckt und erschwert so längeres Lesen. Trotzdem - meine Kaufempfehlung!

Viele Grüße,
Mashimaro
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Re: Buchtipps

Beitrag von Grufti »

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Re: Buchtipps

Beitrag von Big Al »

Kennt einer von euch das Buch "Der Chinese" von Henning Mankell?

Wenn ja, wie ist das Buch, könnt ihr das empfehlen?
Für ihren Film „Sieben Jahre in Tibet“ erhielten der Regisseur Jean-Jacques Annaud sowie die Darsteller Brad Pitt, David Thewlis und Jamyang Jamtsho Wangchuk ein lebenslanges Einreiseverbot in die Volksrepublik China.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Chinamaus »

Ich lese zur Zeit "Gebrauchsanweisung für China"
von Kai Schrittmatter, ist ein Geschenkt ich finde es sehr informativ und zudem auch noch witzig rübergebracht.
http://www.amazon.de/Gebrauchsanweisung ... 003&sr=1-5
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Chinese Propaganda Posters

Beitrag von domasla »

Chinese Propaganda Posters - from the Collection of Michael Wolf - with essays from Anchee Min, Duo Duo and Stefan R. Landsberger
Taschen Verlag, Köln, 2008
(Taschen 25th anniversary special editions - printed in China - hehe...)
(englisch/deutsch/französisch)
(Kunst)

Die Themen:
Partei, Klassenkampf, Sozialismus/Kommunismus
Krieg und Frieden, die Armee und die Bevölkerung, dem Volk dienen
Patriotismus, revolutionäres Heldentum
Aufbau, Forschung, Studium
Jugend, Frauen
Neujahrsbilder

Chinesische Propaganda-Plakate, von den 50ern bis zum Ende der 90er Jahre. Viel rote Farbe. Fröhliche Gesichter. Emsige Arbeiter. Fleißige Studenten. Dicke Kinder.

Eine umfangreiche Sammlung unfreiwillig kultiger Pop-Art. Die Entwicklung in Stil und Aussage lässt sich gut nachvollziehen. Die Texte liefern exemplarisch einige ergänzende Hintergrundinformationen.

Für den Umfang und die Qualität gibt es fünf Punkte.

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