Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

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da hai
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von da hai »

Vulverin hat geschrieben:
da hai hat geschrieben:Auch wenn man nicht so offen über Sexualität redet, sollten gewisse Dinge wie - "Wie entsteht ein Kind" klar sein. Vor allem wenn man schon Mitte 20 ist. Darüber nicht nachzudenken, ist eben naiv und zeigt die mangelnde Reife.

natürlich ist der vergleich jetzt nicht optimal, aber im großen und ganzen ist das wie wenn ein kleines kind sich zum ersten mal mit feuer verbrennt, oder du bei einem quiss eine frage über die quantentheorie bekommst und davon keine ahnung hast. wenn du dein ganzes leben nichts damit zu tun hattest, oder keine erfahrungen damit sammeln konntest, wird die keiner böse sein, dass du es nicht weißt.
wenn du das jetzt noch mit der tatsache kombinierst, dass es von der gesellschaftlichen seite kein problem für dich wäre sich für die quantentheorie zu interessieren und fragen zu stellen, ist das natürlich einfach aufzuholen. du darfst aber nicht vergessen, dass das thema sex in china aber mehr oder wenig absolut tabu ist und nicht mal angesprochen wird.
stell dir jetzt also vor du müsstest die grundlagen der quantentheorie lernen, ohne jemanden fragen zu können, mit freunden darüber sprechen zu können,....!! ist natürlich schwer. das problem ist halt, dass es bei sex eben um enorme probleme wie schwangerschaft und hiv,... geht.
Da gebe ich dir teilweise recht und das ist eben der Punkt den ich in Bezug zu Dahans Post meinte. Dass es wichtig ist, Erfahrungen auch in Beziehungen zu sammeln, einen normalen Umgang mit Sexualität zu lernen. In der Hinsicht sind, auch wenn man das nicht verallgemeinern kann, Chinesen wesentlich naiver, weil sie zwar schön fleißig in der Schule lernen - aber eben nichts vom Leben. Trotzdem hinkt dein Vergleich, vor allem weil die Quantentheorie wesentlich komplexer ist. Und dein Beispiel mit dem Feuer mag durchaus für Kinder zutreffen. Aber ein erwachsener Mensch sollte soviel Verstand besitzen - und hier haben wir es wieder - Problembewusstsein - sich mit Dingen zumindest theoretisch auseinandersetzen zu können, von denen er keine praktische Erfahrung hat. Ein Kleinkind kann das eben nicht. Ich habe noch nie von einer Flasche Abflussreiniger genascht, kann mir aber schon vorstellen, dass das nicht besonders angenehm wird. Dazu brauche ich keine praktische Erfahrung. Und dass sollte wohl auch fürs Schwanger werden gelten. Es ist ja auch nicht so, dass die 14-16jährigen deutschen Mädchen die ungewollt schwanger geworden sind, nicht wissen, wie und wodurch man schwanger wird. Sie machen sich aber eben keine Gedanken darüber - es wird schon nichts passieren. Aber wie vorhin schon einmal gesagt, wenn Chinesen sich mit Mitte 20 keine Gedanken über so etwas machen, dann kann man sehr wohl sagen, dass sie wesentlich naiver als gleichaltrige Deutsche sind. In dem Fall wären sie nämlich auf der gleichen Stufe wie die deutschen Mädchen mit 14-16 Jahren.

Vulverin hat geschrieben:
da hai hat geschrieben:Unabhängig davon ist mir auch der Zusammenhang, zwischen Vertrauen und schwanger werden, nicht so ganz klar.
das ist ähnlich wie wenn du in der arbeit mit dem chef und kollegen über etwas berufliches , ein projekt oder ähnliches redest. du hast zwar nicht wirklich ahnung von dem thema, aber zum mitreden reicht es. und dann plötzlich die frage vom chef, ob man das nicht schnell erledigen kann. und wie oft sagt man dann ja obwohl man nicht die geringste ahnung hat. man will eben nicht peinlich rumstehen und sagen, nein ich kann das nicht. im gegensatz dazu, sollte man in einer beziehung genug vertrauen haben um auch solche probleme zu klären. brauchst dir nur überlegen, wieviele menschen dir sagen, dass zb. diese hose gut aussieht, obwohl sie nen dicken hintern macht. nur freundinnen sind ehrlich genug, auch solche sachen anzusprechen, da sie es ja nur gut mit einem meinen. dafür ist also das nötige vertrauen notwendig, um solche peinlichkeiten zuzugeben!!
Mir wird der Zusammenhang immer noch nicht klar. Das es Vertrauen benötigt über Probleme in einer Beziehung zu sprechen ist ja klar. Was hat das aber mit der Verhütung zu tun? Nach deiner Logik würde man ja erst dann verhüten, wenn man mit jemanden schon länger zusammen ist, weil man dann das Thema ansprechen kann. Das würde gleichzeitig bedeuten, dass man, wenn man jemanden kaum kennt, eher nicht verhüten würde. Das ist ein wenig absurd. Ich finde Verhütung und Vertrauen hat nichts miteinander zu tun - höchstens, dass man wohl eher verhütet wenn man noch keine Vertrauensbasis aufgebaut hat.
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von belrain »

da hai hat geschrieben: Das ist ein wenig absurd. Ich finde Verhütung und Vertrauen hat nichts miteinander zu tun - höchstens, dass man wohl eher verhütet wenn man noch keine Vertrauensbasis aufgebaut hat.
Genau so, und nur so, wird ein Schuh draus. Wenn ich mit jemand ins Bett steige die ich nicht/kaum kenne (also nen ONS), dann nur mit Gummi. 1. Wegen möglicher Infektionen/Ansteckung und 2. wegen Nachwuchsverhütung - will ja nicht mein Leben lang zur Kasse gebeten werden :wink: .
Wenn ich einer Frau entsprechend vertraue - im Bezug auf Gesundheit, Nutzung von Pille, Spirale o.a. - kann ich, theoretisch, auf ein Gummi verzichten. Sollte mir aber im Klaren sein, dass trotzdem was passieren kann.
Aber, dazu braucht man Aufklärung - Stichwort Sexualkunde bzw. Aufklärung durch die Eltern.
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

da hai hat geschrieben:Es ist ja auch nicht so, dass die 14-16jährigen deutschen Mädchen die ungewollt schwanger geworden sind, nicht wissen, wie und wodurch man schwanger wird. Sie machen sich aber eben keine Gedanken darüber - es wird schon nichts passieren.
Oder sie wenden ihr vermeintlich richtiges, im Biologieunterricht erworbenes Wissen bezüglich der fruchtbaren Zeit an. Klick mich! Und ich möchte fast wetten, dass die meisten Erwachsen auch nicht besser darüber bescheid wissen... (egal ob Deutsche oder Chinesen)
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von bossel »

Linnea hat geschrieben:Oder sie wenden ihr vermeintlich richtiges, im Biologieunterricht erworbenes Wissen bezüglich der fruchtbaren Zeit an. Klick mich! Und ich möchte fast wetten, dass die meisten Erwachsen auch nicht besser darüber bescheid wissen... (egal ob Deutsche oder Chinesen)
Hmm, also schon vor mehr als 20 Jahren war in D allgemein bekannt, daß natürliche Verhütung mit Vorsicht zu genießen ist. Von der Sexualkunde bis zur Bravo, überall wurde darauf hingewiesen.

Daß man auf natürliche Weise durchaus einigermaßen sicher verhüten kann, sollte auch bekannt sein. Daß auch andere Methoden keine absolute Sicherheit bieten, ebenso. Daß - allein schon aus Gründen der STD-Vorbeugung - ein Verhüterli vorzuziehen ist, ebenso.
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

Ich glaube du setzt da dein eigenes Wissen mit dem gleich, was andere wissen sollten. Und ich denke, dass dieser Schluss falsch ist. Es haben zwar alle Leute Zugang zu diesen Informationen, das heißt aber noch lange nicht, dass sie diesen nutzen und ihr Wissen dann auch umsetzen.
bossel hat geschrieben:Hmm, also schon vor mehr als 20 Jahren war in D allgemein bekannt, daß natürliche Verhütung mit Vorsicht zu genießen ist. Von der Sexualkunde bis zur Bravo, überall wurde darauf hingewiesen.
Im Sexualkundeunterricht wurde bei uns lediglich gelehrt, dass diese Methoden absolut unsicher sind. Mag auf Kalendermethoden auch tatsächlich zutreffen, auf symtothermale jedoch definitiv nicht.
bossel hat geschrieben:Daß man auf natürliche Weise durchaus einigermaßen sicher verhüten kann, sollte auch bekannt sein.
Wobei auf der von dir hier verlinkten Seite Fehler, Verallgemeinerungen und auch veraltete Aussagen zu lesen sind, die man eigentlich nicht stehen lassen kann. Allein die Aussage: "Die ersten 9 Zyklustage sind wahrscheinlich unfruchtbar." ist ziemlich gefährlich... :roll: [/quote]
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von bossel »

Linnea hat geschrieben:Ich glaube du setzt da dein eigenes Wissen mit dem gleich, was andere wissen sollten. Und ich denke, dass dieser Schluss falsch ist. Es haben zwar alle Leute Zugang zu diesen Informationen, das heißt aber noch lange nicht, dass sie diesen nutzen und ihr Wissen dann auch umsetzen.
Mag sein.
Aber zu meiner Zeit hatte man nicht nur Zugang zu den Informationen, sondern man bekam sie auf's Auge gedrückt. Ich war an einer reinen Jungenschule & selbst da hat man uns in Biologie darauf hingewiesen (IIRC).
Wobei auf der von dir hier verlinkten Seite Fehler, Verallgemeinerungen und auch veraltete Aussagen zu lesen sind, die man eigentlich nicht stehen lassen kann. Allein die Aussage: "Die ersten 9 Zyklustage sind wahrscheinlich unfruchtbar." ist ziemlich gefährlich... :roll:
Fehler? Mir ist nichts wesentliches aufgefallen.

Gefährlich? Du schlägst da in die gleiche Kerbe wie die Autorin der von Dir verlinkten pdf. Aber das ist kein Problem des Aufklärungsunterrichts, sondern der Deutschkenntnisse der Schüler, wie mir scheint. Wer aus dem Wörtchen wahrscheinlich ein sicher konstruiert & dann lustig rumbumst, ist nicht naiv, sondern dumm.
IIRC hat die Pisastudie ergeben, daß deutsche Schüler Schwierigkeiten beim Leseverständnis haben. Vielleicht sollte man eher da ansetzen.

Ein anderes Problem, nämlich jugendlichen Leichtsinn, wird man allerdings auch so nicht aus der Welt schaffen können. (Vom erwachsenen Leichtsinn rede ich jetzt mal nicht ...)
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von ingo_001 »

Hab mal alle Beiträge überflogen und festgestellt, dass wir uns mittlerweile von der Ursprungsfrage etwas entfernt haben.
Im Moment hats mehr von "Dr. Sommer - The next generation" :wink:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

Noch einmal Dr. Sommer :wink:
bossel hat geschrieben:Gefährlich? Du schlägst da in die gleiche Kerbe wie die Autorin der von Dir verlinkten pdf. Aber das ist kein Problem des Aufklärungsunterrichts, sondern der Deutschkenntnisse der Schüler, wie mir scheint. Wer aus dem Wörtchen wahrscheinlich ein sicher konstruiert & dann lustig rumbumst, ist nicht naiv, sondern dumm.
Ich glaube kaum, dass es etwas mit Lesefähigkeit zu tun hat. "Wahrscheinlich" heißt bei vielen eben auch "es wird schon nix passieren". Ich denke durchaus, dass ein Abstandnehmen vom idealisierten regelmäßigen 28-Tage-Zyklus, den ohnehin keine Frau hat, helfen würde dieses Problem zu reduzieren!
bossel hat geschrieben:Fehler? Mir ist nichts wesentliches aufgefallen.
Mir schon:

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ovulation zwei Tage vor der ersten höheren Messung stattfindet, liegt bei ca. 20% (ist also nicht sonderlich "wahrscheinlich", wie angegeben). Die Wahrscheinlichkeit, dass sie hingegen am Tag der ersten höheren Messung stattfindet bei ca. 30%. Selbst am Tag der zweiten höheren Messung findet noch in gut 10% der Fälle eine Ovulation statt. Sprich, wer so auswertet, wie in dem Artikel beschrieben, wird unter Umständen schwanger! Der erste Tag, der in diesem Zyklus als sicher unfruchtbar angenommen werden darf, ist der Abend des 17. Zyklustages und nicht bereits der 16te.

Die Lutealphase ist nicht immer gleich lang (angegeben sind 14 Tage), sondern schwankt bei gesunden Frauen zwischen 10 und 16 Tagen.

Man benötigt keine sechsstündige Schlafphase vor der Temperaturmessung, genausowenig wie immer zur gleichen Zeit gemessen werden muss. Vielmehr muss jede Anwenderin selbst herausfinden, wieviel Schlaf vor der Messung nötig sind (die AG-NFP spricht von einer mindestens einstündigen Ruhephase) und wie sich Störfaktoren auf den Temperaturverlauf auswirken.

Ein regelmäßiger Zyklus ist keine Bedingung für die Temperaturmessung. Warum auch? Nur ca. 3% aller Frauen haben Zyklusschwankungen von unter drei Tagen im Jahr (unabhängig von der Länge ihrer Zyklen). Ungefähr 50-70% aller Frauen haben Schwankungen von mehr einer Woche pro Jahr.

Außerdem liegt die Coverline (die horizontale Linie, die im Beispiel auf 37,0 Grad gelegt ist) falsch. Die Messung am Anfang des Zyklus' ist bei der Auswertung nicht miteinzubeziehen, sondern lediglich die sechs tieferen Werte vor der ersten höheren Messung.


Ich denke ein Frauenarzt sollte das eigentlich besser wissen...
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von bossel »

Linnea hat geschrieben:"Wahrscheinlich" heißt bei vielen eben auch "es wird schon nix passieren".
Würde ich dann eher unter "jugendlicher Leichtsinn" einordnen. Wird auch durch genauere Aussagen kaum zu bessern sein.

"Man wird wahrscheinlich nicht schwanger."
vs.
"Die Wahrscheinlichkeit während der Tage 9-15 im Zyklus der Frau schwanger zu werden [Augenklimpern], beträgt unter normalen Bedingungen - will sagen, in ca. 80 % der Fälle - [Kopf kippt nach vorne] bei ungeschütztem Beischlaf ca. 40 %. [Schnarch!] Während der Tage 1-8 im Zyklus ... Hey! Aufwachen! Wo sind wir denn hier?! ..."

(Die Prozentzahlen habe ich jetzt einfach mal erfunden, darum ging's mir nicht.)

Ich denke durchaus, dass ein Abstandnehmen vom idealisierten regelmäßigen 28-Tage-Zyklus, den ohnehin keine Frau hat, helfen würde dieses Problem zu reduzieren!
Hmm, wenn die Mädels, die ja anscheinend sowieso mehrheitlich andere Zyklen haben, es nicht merken, wird eine andere Wortwahl auch nicht helfen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ovulation zwei Tage vor der ersten höheren Messung stattfindet, liegt bei ca. 20% (ist also nicht sonderlich "wahrscheinlich", wie angegeben).
Wo steht das denn?
Sprich, wer so auswertet, wie in dem Artikel beschrieben, wird unter Umständen schwanger!
Unten in dem Artikel steht, daß man die Zuverlässigkeit deutlich erhöhen kann, wenn man die Methoden kombiniert. Das zeigt für mich in ausreichendem Maße, daß eben keine absolute Zuverlässigkeit der Methoden gegeben ist. Auch eine Kombination der Methoden hat demnach einen Pearlindex von 1.

Allerdings habe ich mir jetzt mal bei Wikipedia etwas dazu durchgelesen & da werden tatsächlich teilweise andere Angaben gemacht als in diesem Artikel. Was richtiger ist, kann ich nicht beurteilen. Wichtig für mich ist allerdings nach wie vor die Schlußfolgerung, daß man (v.a. natürlichen) Verhütungsmethoden nicht hundertprozentig vertrauen kann.

Wer keine Kinder will, sollte sich sterilisieren lassen oder auf Sex verzichten. Je nach Verhütungsmethode muß man mehr oder weniger mit einer Schwangerschaft rechnen. Kondome sollten auf jeden Fall Teil der Verhütung sein, wegen der STD.
(Nebenbei bemerkt muß ich mich doch sehr wundern, daß meine Freundin noch nicht schwanger ist. Nach allem, was ich jetzt dazu gelesen habe, ...)
Lutealphase
Igitt. Wo hast Du dieses fiese Wort denn her? Nie vorher gehört.

Außerdem liegt die Coverline (die horizontale Linie, die im Beispiel auf 37,0 Grad gelegt ist) falsch. Die Messung am Anfang des Zyklus' ist bei der Auswertung nicht miteinzubeziehen, sondern lediglich die sechs tieferen Werte vor der ersten höheren Messung.
Mea Culpa. Habe mir die Grafik nicht mal angeschaut (bin kein Bildergucker).

Ich denke ein Frauenarzt sollte das eigentlich besser wissen...
"frauenarzt-infos.de ist ein Service der mf connection internet-services (nachfolgend mfc) Düsseldorf. Die Inhalte stellen nur eine Information dar und sind keine Alternative zu einer ärztlichen Beratung.Wir behalten uns Irrtümer und Fehler vor. "

Aber da hat tatsächlich ein Frauenarzt die redaktionelle Leitung. Du könntest ihm ja mal die pdf zuschicken. Mal sehen, was er sagt. Auch Halbgötter in Weiß machen Fehler...
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

bossel hat geschrieben:
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ovulation zwei Tage vor der ersten höheren Messung stattfindet, liegt bei ca. 20% (ist also nicht sonderlich "wahrscheinlich", wie angegeben).
Wo steht das denn?
In diesem Buch.
bossel hat geschrieben:Unten in dem Artikel steht, daß man die Zuverlässigkeit deutlich erhöhen kann, wenn man die Methoden kombiniert. Das zeigt für mich in ausreichendem Maße, daß eben keine absolute Zuverlässigkeit der Methoden gegeben ist. Auch eine Kombination der Methoden hat demnach einen Pearlindex von 1.
Nö, Methodensicherheit von 0,4, wobei nach dem Auftreten von zwei (von insgesamt drei) methodenbedingten Schwangerschaften bei 17000 ausgewerteten Zyklen das Regelwerk so verändert wurde, dass sie nach den aktuellen Regeln nicht mehr auftreten würden. (Quelle s.o.)

Absolute Zuverlässigkeit bringt nicht einmal die Sterilisation.
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Mathias »

Linnea hat geschrieben: ... Absolute Zuverlässigkeit bringt nicht einmal die Sterilisation ...
Nicht nur in Fachkreisen ist die Auffassung weit verbreitet, daß sexuelle Abstinenz ein probates Mittel der Kontrazeption sei :lol:
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Grufti »

Mathias hat geschrieben:
Linnea hat geschrieben: ... Absolute Zuverlässigkeit bringt nicht einmal die Sterilisation ...
Nicht nur in Fachkreisen ist die Auffassung weit verbreitet, daß sexuelle Abstinenz ein probates Mittel der Kontrazeption sei :lol:

aber das klappt auch nicht immer...


..oder wie war das noch einmal vor ca 2000 Jahren ???? :mrgreen:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

Mathias hat geschrieben:Nicht nur in Fachkreisen ist die Auffassung weit verbreitet, daß sexuelle Abstinenz ein probates Mittel der Kontrazeption sei :lol:
Nunja, nur eben eines, dass in den meisten Fällen nicht funktioniert... Wobei nach einer nachgewiesenen Ovulation bis zum Einsetzen den nächsten Regelblutung die Konzeptionswahrscheinlichkeit tatsächlich bei null liegt. (Aber ich zweifel stark daran, dass diese Verhütungsmethode für die Mehrzahl aller Menschen gut praktikabel ist.)
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von bossel »

Linnea hat geschrieben:
bossel hat geschrieben:Wo steht das denn?
In diesem Buch.
Sorry, wohl leicht ambivalent ausgedrückt. Ich meinte: Wo steht das in dem von mir verlinkten Artikel.
Nö, Methodensicherheit von 0,4,
Nö, 0,3. Es kommt halt immer auf die Quelle an. Deswegen hatte ich ja "demnach" geschrieben.
Wie gesagt, ich hatte mir auch schon einen Wikipediaartikel reingezogen & da wird für die Kombination ein Pearlindex von 0,3 angegeben.
Absolute Zuverlässigkeit bringt nicht einmal die Sterilisation.
Das sollte allerdings auch allgemein bekannt sein. Wobei zumindest die weibliche Sterilisation aber eben doch die sicherste (abgesehen von der Abstinenz) Verhütungsmethode ist.

Das mit der Sterilisation ist für mich sowieso schon lange kein Geheimnis. Die Mutter einer Freundin wurde nach dem 1. oder 2. Kind sterilisiert.
Danach hat sie noch 3- oder 4-mal zugeschlagen ... (In D kann man dann mW wenigstens auf Schadenersatz klagen)
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Re: Chinesische Frau und deutscher Mann geht das gut?

Beitrag von Linnea »

bossel hat geschrieben:Sorry, wohl leicht ambivalent ausgedrückt. Ich meinte: Wo steht das in dem von mir verlinkten Artikel.
Unter dem Bild.
bossel hat geschrieben:Das mit der Sterilisation ist für mich sowieso schon lange kein Geheimnis. Die Mutter einer Freundin wurde nach dem 1. oder 2. Kind sterilisiert.
Danach hat sie noch 3- oder 4-mal zugeschlagen ...
Klingt nach Pfuscherei. Für den Fall, dass es in China geschah, wundert mich das nach all dem, was ich über Sterilisationen in China gelesen habe, auch nicht mehr... :(
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