ingo_001 hat geschrieben:Fiz hat geschrieben:Ein "goldener Mittelweg" könnte das Sprachvisum sein. Ja ja, ich weis, ich mit meinem Sprachvisum wieder
Aber ums deutsch lernen kommt die Freundin eh nicht herum, wenn man eine dauerhaft, langfristige Beziehung aufbauen will. Also warum das dann nicht gleich in Deutschland lernen. Geht definitiv schneller und besser als in China. Und man kann schon mal für 1 Jahr das Zusammenleben "üben" bevor dann guten Gewissens zusammen die Hochzeit geplant wird.
Kannst Du Andreas nicht gleich ein paar weitere Infos zum Sprachvisum geben?
Ich hätte jetzt gedacht, dass der Erwerb eines Sprachvisums so ohne weiteres "Hürdenlaufen" nicht möglich ist.
Wir hatten mit dem Sprachvisum keinerlei Probleme gehabt. Ich muss auch sagen, dass meine zuständige ABH da sehr hilfsbereit und informativ war.
Der bürokratische und zeitliche Aufwand ist nur unwesentlich größer als bei einem Besuchsvisum. Einfach mal auf einer der deutschen Konsulatsseiten für China im Internet schauen.
Allerdings werden höhere Anforderungen an die finanzielle Absicherung gestellt. Neben einer obligatorischen Verpflichtungserklärung ist es sehr ratsam ein Sparkonto mit Sperrvermerk einzurichten (ansonsten kann es lt. ABH passieren, dass das Konsulat von seinem Vetorecht gebraucht macht und das Visum verweigert). Die zu hinterlegende Summe bezieht sich auf den Betrag, den man als Stundent braucht um in Deutschland zu "überleben", nämlich den monatlichen Bafög Grundbetrag multipliziert mit der geplanten Anzahl der Monate für den Aufenthalt (üblicherweise natürlich 12 Monate). Den Bafög Erhöhungsbetrag für die Miete kann man allerdings abziehen, wenn man einen Brief aufsetzt, das der Sprachschüler (also die Freundin) für die Dauer des Aufenthaltes mietfrei mitwohnen kann. Falls dies auf den ersten Blick finanziell etwas abschreckend klingt rate ich euch die genauen Details zu einem Sparkonto "mit Sperrvermerk" bei der Bank zu erfragt
Neben einem (gut geschriebenen) Begründungsschreiben wird seit diesem Sommer auch ein schriftlicher Lebenslauf verlangt.
Ich habe auch gehört, dass es sehr von Vorteil ist in China bereits einen Deutschkurs zu besuchen. Dieses Statement ist zwar ohne Gewähr, klingt aber irgendwie logisch. Zumindest macht es die Sache gegenüber der ABH und dem Konsulat viel glaubwürdiger.
Aber das Ganze macht nur dann Sinn, wenn man in einer größeren Stadt wohnt, die auch Sprachschulen mit Deutsch Intensivkursen anbieten.
Fiz