Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
Benutzeravatar
ingo_001
Titan
Titan
Beiträge: 12205
Registriert: 02.09.2008, 14:41
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 »

otternase hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben: Oder ein "radikaler" Vorschlag: Generelle Verlängerung der Unterrichtszeit auf 8 Stunden täglich.
Bei dem bestehenden Lehrermangel und knappen Haushaltsmitteln dürfte sowas nur auf noch größere Klassen und viele "Stillbeschäftigungsstunden" herauslaufen. Dh. die "Doofen" lernen nicht mehr als vorher, die "Kreativen" haben weniger Zeit und Gelegenheit ihre Kreativität zu entfalten...
Natürlich müssen dann auch genügend Lehrer eingestellt werden, sonst bringt es natürlich nichts.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Rainbowbuilder
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: 13.09.2008, 14:58
Wohnort: Lausanne/Schweiz

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Rainbowbuilder »

ingo_001 hat geschrieben:Zu diesem "Zwei-Parteien-Plan" müsste es doch, wenn er schon "halb-offiziell" ist, auch irgendwelche anderen Quellen geben. Denn irgendwoher muss dieser Student seine Informationen herhaben. Vorausgesetzt es stimmt und ist kein Wunschdenken von ihm.
Ich werde sehen, dass ich mehr darüber erfahre.
ingo_001 hat geschrieben:Die 100 Jahre würden ja genau meine "Langfrist-These" zum Denken und Handeln der Chinesen bestätigen.
Ich habe schon den Eindruck, dass es früher geschehen wird (30 - 50 Jahre wäre meine Prophezeihung), aber wir sind uns einig, dass Chinesen oft sehr langfristig planen... :lol:
ingo_001 hat geschrieben:Sicher. Aber diese Entwicklung könnte von Wen Jiabao zumindest "angestossen" werden. Viele Chinesen mit denen ich gesprochen habe hoffen jedenfalls, dass er dieser Mann sein könnte.
Wobei sie sagen China könnte durch ihn liberaler werden - was nicht unbedingt demokratisch nach unserer Definition bedeutet.
Das Problem in China (und nicht nur dort) ist, dass liberale Politiker oft weniger sozial sind. Ich kenne eben auch viele Chinesen, die ihre Hoffnung eben in Hu Jintao setzen, der weniger liberal, aber dafür (angeblich) sozialer sein soll. Jiang Zemin war je schon eher liberal. Er hat zwar auch einiges versucht, um China sozialer zu machen, aber ich würde sagen eher halbherzig. Vor allem im Gesundheitswesen und in der Einkommensverteilung könnte China durchaus ein paar soziale Fortschritte vertragen.

Ist übrigens für mich DAS riesige existenzielle Rätsel: warum gibt es (auf der ganzen Welt?) keine Politiker, die in Sachen Menschenrechten, Pressefreiheit, Demokratisierung usw. liberal sind, aber in Sachen Gesundheitswesen, Bildungswesen und wenn möglich auch Einkommensverteilung sozial sind? Es ist einfach total zum Verzweifeln!!! :shock:
Rainbowbuilders: Wir bauen Brücken zwischen Kulturen
http://www.rainbowbuilders.org/index.php?lang=de
otternase
VIP
VIP
Beiträge: 1506
Registriert: 06.02.2007, 15:53
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase »

Rainbowbuilder hat geschrieben: Ist übrigens für mich DAS riesige existenzielle Rätsel: warum gibt es (auf der ganzen Welt?) keine Politiker, die in Sachen Menschenrechten, Pressefreiheit, Demokratisierung usw. liberal sind, aber in Sachen Gesundheitswesen, Bildungswesen und wenn möglich auch Einkommensverteilung sozial sind? Es ist einfach total zum Verzweifeln!!! :shock:
vielleicht, weil sowas nicht funktioniert, vielleicht aber auch, weil solche politischen Ideen von anderen Kräften aufgegriffen geradezu in ihr Gegenteil verdreht werden:

gutes Beispiel dafür, was aus dem "Colloque Walter Lippmann" geworden ist, der "Neo-Liberalismus"
Benutzeravatar
Topas
VIP
VIP
Beiträge: 2833
Registriert: 19.09.2007, 11:11
Wohnort: Jülich & Wuhan
Danksagung erhalten: 4 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas »

@ Regenbogen :

warum meinst du ? Liberal besagt möglichst wenig einmischung in die privatsphäre, sozial besagt eingriffe in dergleichen......passt irgendwie nicht so besonders oder ?
Und alles nur wegen dem Geld....
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
otternase
VIP
VIP
Beiträge: 1506
Registriert: 06.02.2007, 15:53
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase »

Topas hat geschrieben:@ Regenbogen :

warum meinst du ? Liberal besagt möglichst wenig einmischung in die privatsphäre, sozial besagt eingriffe in dergleichen......passt irgendwie nicht so besonders oder ?
Und alles nur wegen dem Geld....
das ist zu eindimensional gedacht: liberal kann wirtschaftsliberal oder sozialliberal bedeuten

im Prinzip gibt es doch eine Reihe von Strömungen, die man nicht in einem eindimensionalen Bild aufreihen kann

es gibt totalitäre Regierungen, die sowohl die wirtschaftlichen als auch die sozialen Freiheiten niedrig halten
es gibt faschistische Regierungen, die die sozialen Freiheiten und Rechte beschneiden, aber Grossunternehmen viele Freiheiten einräumen oder gar von diesen gesteuert werden
es gibt Anarchien, in denen der Staat schwach ist und sowhl sozial wie ökonomisch grosse Frieheiten (und grosses Chaos) existiert
aber eine Staatsform, in der der Staat die Ökonomie streng steuert und lenkt zum Wohle der Menschen, den Bürgern jedoch möglichst viele persönliche Freiheiten einräumt, also das Komplementärkonzept zum Faschismus, die gibt es höchstens als Idee, aber als Umsetzung wäre mir das unbekannt?
Benutzeravatar
Topas
VIP
VIP
Beiträge: 2833
Registriert: 19.09.2007, 11:11
Wohnort: Jülich & Wuhan
Danksagung erhalten: 4 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas »

Ich gleube du hast mich missverstanden..

...dass problem bei Sozialliberalismus ist, dass zum einen der einzelne Entscheidungsfreiheit gegenüber dem Staat hat. Also jeder darf wirtschaftlich machen was er will, der Staat überlässt der Wirtschaft die Gesamtregulierung an sich. Beim sozialismus ist es etwas anders gelagert. Dort ist der Staat quasi der "grosse bruder", welcher sich um Gleichheit bemüht. Um dies zu bewerkstelligen sind Regulierungen und lenkung der Wirtschaft ( also ein Eingriff in die freie und liberale Wirtschaft ) nötig, da es ohne ein solches zutun immer unser Berühmte Einkommensschere gibt. Der Sozialismus versucht diese Schere zu schliessen, was aber entgegen den automatischen Gesetzen der freien Wirtschaft steht. Liberalismus bedeutet nämlich zugleich auch kein Eingriff in die Marktmechanismen, welche den Wohlstand durch unbegrenzten Wettbewerb verteilen. Da gibts IMMER arm und reich. Und genau dass will der Sozialstaat verhindern.....er will, dass alle ein gleiches Einkommen haben, alle gleiche Rechte haben.... quasi "alle für einen, einer für alle".

Beides zusammen geht zwar, aber nur mit "antiideologischen Zugeständnissen" beider Seiten.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
otternase
VIP
VIP
Beiträge: 1506
Registriert: 06.02.2007, 15:53
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase »

Topas hat geschrieben: Beides zusammen geht zwar, aber nur mit "antiideologischen Zugeständnissen" beider Seiten.
eben drum schrieb ich ja:
vielleicht, weil sowas nicht funktioniert, vielleicht aber auch, weil solche politischen Ideen von anderen Kräften aufgegriffen geradezu in ihr Gegenteil verdreht werden
Rainbowbuilder
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: 13.09.2008, 14:58
Wohnort: Lausanne/Schweiz

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Rainbowbuilder »

otternase hat geschrieben:aber eine Staatsform, in der der Staat die Ökonomie streng steuert und lenkt zum Wohle der Menschen, den Bürgern jedoch möglichst viele persönliche Freiheiten einräumt, also das Komplementärkonzept zum Faschismus, die gibt es höchstens als Idee, aber als Umsetzung wäre mir das unbekannt?
Es gibt schon Staaten, die so etwas ansatzweise haben, z.B. die skandinavischen Länder (in so ziemlich allen Bereichen), und in bestimmten Bereichen auch China. Einkommensschere in China ist lausig, Gesundheitswesen mittelmässig, aber Chancengleichheit in der Bildung doch recht einsame Spitze (für ein Land in diesem wirtschaftlichen Entwicklungsstadium). Es ist nur enttäuschend zu sehen, dass es auf jeden Fall in China nie Politiker gibt, die beides (persönliche Freiheiten und sozialen Fortschritt) vereinen. Da zieht immer einer in Richtung Liberalismus (Wen Jiabao), und dann kommt ein anderer, der in Richtung sozialer Autoritarismus zieht (Hu Jintao).

Wenn mal so ein Traumzwitter sich in einer halbwegs freien Wahl stellen würde, würde er ganz sicher gewinnen. Dass man kaum von solchen Leuten hört, hängt vielleicht mehr mit Psychologie als mit Politik zusammen. Dass man recht autoritär sein muss, um die Einkommensschere zu reduzieren, sehe ich ja ein. Das dürfte in China zur Zeit kaum durchsetzbar sein. Aber wenigstens Gleichheit bei Bildung und Gesundheitswesen (soziale Menschenrechte), aber auch persönliche Freiheit (zivile Menschenrechte), da sehe ich absolut keinen ideologischen Widerspruch.

Aber selbst unsere Medien (und zwar alle!) schaffen diesen Spagat nicht. Wenn sie von "Menschenrechten" reden, meinen sie immer nur die zivilen und politischen Menschenrechte. Dann sagen sie, "In den Augen der chinesischen Regierung gehört auch das Recht auf Wohlstand und Bildung zu den Menschenrechten". Dabei stehen auch die wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechte in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm

Ich warte noch immer darauf, dass jemand mal z.B. Indien der Menschenrechtsverletzung beschuldigt, weil dort gemäss UNESCO 18.7% der 15-24-Jährigen Analphabeten sind. Man spricht zwar über das lausige Schulsystem in Indien, aber das wird nie mit den Menschenrechten in Verbindung gebracht, trotz Artikel 26!
Rainbowbuilders: Wir bauen Brücken zwischen Kulturen
http://www.rainbowbuilders.org/index.php?lang=de
Benutzeravatar
Topas
VIP
VIP
Beiträge: 2833
Registriert: 19.09.2007, 11:11
Wohnort: Jülich & Wuhan
Danksagung erhalten: 4 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas »

genau dass habe ich doch oben erwähnt. Hier wird von dem perfekten Staat geredet, den es aber nicht gibt. siehe Regenbogenzitat. Wäre es so einfach, dann hätte schon längst jemand die initiative ergriffen um als Volksheld in die geschichte einzugehen.
Rainbowbuilder hat geschrieben:(und zwar alle!)
Dass ist ein Pauschal-Urteil !
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Rainbowbuilder
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: 13.09.2008, 14:58
Wohnort: Lausanne/Schweiz

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Rainbowbuilder »

Topas hat geschrieben:
Rainbowbuilder hat geschrieben:(und zwar alle!)
Dass ist ein Pauschal-Urteil !
Ich stehe dazu, bis mir jemand ein Gegenbeispiel bringt!
Rainbowbuilders: Wir bauen Brücken zwischen Kulturen
http://www.rainbowbuilders.org/index.php?lang=de
Benutzeravatar
Philipp
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 530
Registriert: 12.06.2005, 07:12

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Philipp »

Rainbowbuilder hat geschrieben: Ist übrigens für mich DAS riesige existenzielle Rätsel: warum gibt es (auf der ganzen Welt?) keine Politiker, die in Sachen Menschenrechten, Pressefreiheit, Demokratisierung usw. liberal sind, aber in Sachen Gesundheitswesen, Bildungswesen und wenn möglich auch Einkommensverteilung sozial sind? Es ist einfach total zum Verzweifeln!!! :shock:


Wie hat es Benjamin Franklin ausgedrückt:
"He who would trade liberty for some temporary security, deserves neither liberty nor security."

Die Grundlage persönlicher Freiheit ist wirtschaftliche Freiheit. China ist dafür das beste Beispiel. Die größere persönliche Freiheit der Menschen dort kam erst nachdem den Menschen größere wirtschaftliche Freiheit gewährt wurde.
otternase
VIP
VIP
Beiträge: 1506
Registriert: 06.02.2007, 15:53
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase »

Philipp hat geschrieben: Die Grundlage persönlicher Freiheit ist wirtschaftliche Freiheit.
was zu beweisen wäre...

Jedenfalls kann man anhand vieler Staaten beweisen, dass wirtschaftliche Freiheit nicht zwangsläufig auch größere persönliche Freiheit bedeutet, mit ein Erkennungsmerkmal faschistischer Staaten und Abgrenzungsmerkmal solcher gegenüber totalitären Staaten.
Und Rainbowbuilder hat ja schon das Beispiel skandinavischer Staaten aufgeführt, wo es einen starken Sozialstaat gepaart mit großen persönlichen Freiheiten gibt.
Benutzeravatar
Topas
VIP
VIP
Beiträge: 2833
Registriert: 19.09.2007, 11:11
Wohnort: Jülich & Wuhan
Danksagung erhalten: 4 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas »

Rainbowbuilder hat geschrieben:Ich stehe dazu, bis mir jemand ein Gegenbeispiel bringt!
Dass ist keine wissenschaftlich fundierte Aussage sondern eher eine populistische...
Wozu stehst du ? zu deiner Behauptung, welche alle zigtausend Medien pauschal verurteilt und in einem Topf steckt ? :roll:
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Benutzeravatar
Philipp
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 530
Registriert: 12.06.2005, 07:12

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Philipp »

otternase hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben: Die Grundlage persönlicher Freiheit ist wirtschaftliche Freiheit.
was zu beweisen wäre...

Jedenfalls kann man anhand vieler Staaten beweisen, dass wirtschaftliche Freiheit nicht zwangsläufig auch größere persönliche Freiheit bedeutet, mit ein Erkennungsmerkmal faschistischer Staaten und Abgrenzungsmerkmal solcher gegenüber totalitären Staaten.
Und Rainbowbuilder hat ja schon das Beispiel skandinavischer Staaten aufgeführt, wo es einen starken Sozialstaat gepaart mit großen persönlichen Freiheiten gibt.

Im Faschismus hat man keine große wirtschaftliche Freiheit, der Staat übt letztendlich die Kontrolle aus. Demetsprechend hat man auch nur geringe persönliche Freiheit.

Die persönlichen Freiheiten in Skandinavien hat man in den Bereichen wo sich der Staat nicht einmischt, die Menschen verfügen ja dort über ca. die Hälfte ihres Einkommens selbst, da haben sie Freiheit, die andere Hälfte besteht aus staatlicher Gängelung.
Benutzeravatar
ingo_001
Titan
Titan
Beiträge: 12205
Registriert: 02.09.2008, 14:41
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 »

Rainbowbuilder hat geschrieben:
Ist übrigens für mich DAS riesige existenzielle Rätsel: warum gibt es (auf der ganzen Welt?) keine Politiker, die in Sachen Menschenrechten, Pressefreiheit, Demokratisierung usw. liberal sind, aber in Sachen Gesundheitswesen, Bildungswesen und wenn möglich auch Einkommensverteilung sozial sind? Es ist einfach total zum Verzweifeln!!! :shock:
Das Rätsel ist schon gelöst.
Wenn alle diese Dinge erreicht/zutreffen würden dann würde so etwas wie ein "Utopia" herrschen.
Eine Realisierung dieser Vorstellung zwar - auch aus meiner Sicht - wünschenswert; aber im Wahrsten Sinne des Wortes utopisch. Um Dieses Ziel zu erreichen sind gerade diejenigen, die diese Entwicklung anstossen könnten (Politik und Wirtschaft) zu sehr auf ihres eigenen Vorteil bedacht. Solange wie nur das eigene Wohl oder das seiner jeweiligen Klientel gesehen und gefördert wird, kommen wir da nicht weiter. Der "ALLGEMEIN-GEDANKE" steht ebend im völligen Gegensatz zum überwiegend (VOR)GELEBTEN EGOISMUS.
Da ist noch ein sehr weiter Weg zu gehen - leider.
100 Jahren Wartezeit werden da wohl bei Weitem nicht ausreichen, um daran nachhaltig etwas zu ändern.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste