Tibet - Was ist da los?

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
Benutzeravatar
HK_Yan
VIP
VIP
Beiträge: 4529
Registriert: 21.07.2007, 06:31
Wohnort: Hong Kong

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von HK_Yan »

mai hat geschrieben: mit manchen kann man keinen Dialog führen.
Dialog macht hier keinen Sinn. Dialog macht nur Sinn wenn man eine Lösung sucht. Die sucht China aber nicht. Deswegen wird es nie einen Gipfel mit dem Dalai Lama geben. China wird eher die Tibeter ausrotten. In BJ sitzen nun mal dialogunfähige Betonköpfe.

Ich sehe Parallelen zu 1989. Dort kam es auch nicht zum Dialog. Die eine Person die den Dialog versuchten (Zhao Ziyang) bekam Hausarrest bis zu seinem Tot.

Das der Protest 1989 niedergeschlagen wurde ist schon richtig, da ginge es ja um's Eingemachte. Hauptanliegen der Demonstranten war ja der Kampf gegen die Korruption - das kann die Partei nie zulassen!
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!

www.onlinetvrecorder.com
Dennis (CDS)
VIP
VIP
Beiträge: 3698
Registriert: 13.04.2006, 07:22
Wohnort: Taiwan

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Dennis (CDS) »

mai hat geschrieben:ich habe gesagt, mit manchen kann man keinen Dialog führen.
...und noch einiges mehr....
mai hat geschrieben:In dem Moment, wo mancher anderen Menschenverachtung zuschreibt, soll er selber darauf achten, mit Vorsicht Land- oder Rasse-bezogene Pauschalisierung zu genießen.
Schöner Satz. Hättest du dich dran gehalten, hätte ich dich gar nicht erst darauf ansprechen müssen.
mai
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 512
Registriert: 24.12.2007, 02:51

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von mai »

Ja, mit manchen kann man keinen Dialog führen, mit anderen schon, genau deswegen gibt's Forum :lol:

Ich mag keine Pauschalisierung und ich selber pauschalisiere sogut wie nie. Darum tauchen in meinem Satz ganz häufig Wörter wie "ich persönlich" oder "meinetwegen" oder "konkret in dem Fall" auf.
Mit "denen" meinte ich natürlich die Tibeter die einen eigenen Staaten wollen und auf Terrorismus greifen, da bin ich nicht sicher ob sie zu der Mehrheit des Volks gehören.

Ich sehe bei weitem auch nicht ein, was an meiner Meinung menschenverachtend ist: Staaten entstehen, Staaten verschwinden. Wieviele Völker hat es gegeben und sind nun ausgestorben? Überleben oder nicht Überleben, einfaches Geschehen. Ja, Chinesen haben überlebt und brauchen auch keine Sponsoren oder Paten um weiter zu überleben. Ist das ja ärgerlich!

Ich persönlich halte es für Schwachsinn, Feudalismus im 21. Jh. wiederleben zu lassen, von dem die ganzen Lamas anscheinend träumen. Im übrigen erinnern diese Leute mich an irgendwelche Luxusdamen, die nicht arbeiten, nie gearbeitet haben, und nie arbeiten werden. Ich meine hier mit Arbeit was solides, nicht sowas dubioses(in meinen Augen) wie Spirituelle Führer und Gewaltlosigkeit(wo ist der Ironie-Smiley?) -Umweltschutz-Allerlei-Exilpolitiker und dann und wann nebenberuflich noch Hollywoodstar spielen.

Und natürlich soll man sich durchsetzen und kämpfen solange es noch Hoffnung besteht. Aber ab irgendwann ist man doch hinter der Zeit, dann soll man doch mal zugeben "wir schaffen es nicht mehr, wir sind Loser, und nun orientieren wir uns anders".

Wer diesen Zeitpunkt nicht erkennt, der ist einfach nicht überlebensfähig.

Ob überlebensfähig ein positives Wort ist, da sind Geschmäcker bekanntlich wieder unterschiedlich. Meinetwegen schon :P
黄黑,黄黑,式微,式微!
siedenderschnee
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 595
Registriert: 08.12.2005, 02:35
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von siedenderschnee »

Die amtliche chinesische Nachrichtagentur Xinhua bestätigt 10 Tote, die tibetische Exilregierung spricht aber von 100. Na klar größere Todeszahl zieht auch größere Aufmerksamkeit auf sich, darum zitieren die westlichen Medien auch eher die Version der Exiltibeten. Verschwiegen ist absichtlich dabei aber interessanterweise: Wer greift wen an?? Wer sind die Tote, Chinesen oder Tibeten??

Klar,die chinesischen Medien sind Propaganda. Die westliche aber auch nicht viel besser.
Bild eines BBC-Berichtes:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7296837.stm
und was sie nicht zeigen wollen lassen sie dann einfach abschneiden.
http://www.dolc.de/forum/viewthread.php ... a=page%3D2

Ein Youtube Video, hochgeladen von einen Chinesen.
http://www.youtube.com/watch?v=x9QNKB34cJo
Mal abgesehen von dem Inhalt des Videos. Interessant ist dass es mehr ratings gibt als views. Na was hat Youtube zu fürchten?
人生不是一百米,而是马拉松。
Benutzeravatar
HK_Yan
VIP
VIP
Beiträge: 4529
Registriert: 21.07.2007, 06:31
Wohnort: Hong Kong

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von HK_Yan »

Die amtliche chinesische Nachrichtagentur Xinhua bestätigt 10 Tote, die tibetische Exilregierung spricht aber von 100. Na klar größere Todeszahl zieht auch größere Aufmerksamkeit auf sich, darum zitieren die westlichen Medien auch eher die Version der Exiltibeten.
Das ist falsch dargestellt. Wenn immer die Zahlen lese werden die Quellen genannt. Das nun eher die Zahlen Exiltibeter genannt werden liegt auch daran das diese Zahlen neuer sind. Die von Xinhua kamen schon einen Tag vorher raus und sind damit keine News mehr. Das die Zahlen schwer belegbar sind liegt auf der Hand, die von Xinhua allerdings auch.

siedenderschnee hat geschrieben:Klar,die chinesischen Medien sind Propaganda. Die westliche aber auch nicht viel besser.
Bild eines BBC-Berichtes:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7296837.stm
und was sie nicht zeigen wollen lassen sie dann einfach abschneiden.
http://www.dolc.de/forum/viewthread.php ... a=page%3D2
Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Am Sachverhalt ändert sich nichts. Das Bild wurde dem Layout angepasst. Die Aussage bleibt die Gleiche.
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!

www.onlinetvrecorder.com
TaugeNix

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von TaugeNix »

HK_Yan hat geschrieben:
siedenderschnee hat geschrieben:Klar,die chinesischen Medien sind Propaganda. Die westliche aber auch nicht viel besser.
Bild eines BBC-Berichtes:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7296837.stm
und was sie nicht zeigen wollen lassen sie dann einfach abschneiden.
http://www.dolc.de/forum/viewthread.php ... a=page%3D2
Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Am Sachverhalt ändert sich nichts. Das Bild wurde dem Layout angepasst. Die Aussage bleibt die Gleiche.
Empfinde ich nicht so.
Aussage des BBC-Bildes: Ein gepanzertes Fahrzeug rauscht durch Lhasa.
Aussage des Gesamtbildes: Ein gepanzertes Fahrzeug wird von Aufständischen angegriffen.

Unterschied: einmal sieht es aus, als ob die Gewalt vom Militär ausgeht, das andere mal, das die gezielt gesteuerte Gewalt von den Anhängern eines seelisch leicht grenzdebil lächelnden poltischen Agitators seiner Scheinheiligkeit des Dalai Lamas ausgeht.

Propaganda? Können beide Seiten?
Polemik? Ich auch :P

Gruss,
TaugeNix^empffand das Video bei Youtube als ne Abwechselung.. Propaganda von der anderen Seite :lol:
siedenderschnee
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 595
Registriert: 08.12.2005, 02:35
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von siedenderschnee »

HK_Yan hat geschrieben:
siedenderschnee hat geschrieben:Klar,die chinesischen Medien sind Propaganda. Die westliche aber auch nicht viel besser.
Bild eines BBC-Berichtes:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7296837.stm
und was sie nicht zeigen wollen lassen sie dann einfach abschneiden.
http://www.dolc.de/forum/viewthread.php ... a=page%3D2
Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Am Sachverhalt ändert sich nichts.
OK. Wenn du das nicht verstehen kannst, erspare ich mir nicht die Mühe, das zu erklären.

Jetzt spricht man schon von 100 Toten und CNN nennt das immer noch "friedliche Demonstration". Wieso? Ein Bild für die Öffentlichkeit zu erzeugen: die Gewalt kommt einseitig nur von der chinesichen Regierung. Die Armee hat 100 friedlich demonstrierende unbewaffnete Leute erschoßen! Genau so einen Effekt wollen die Medien hier. Aber wer eigentlich die Gewalt tatsächlich eingesetzt hat? Wer sind die Tote?

Kurz gesagt, die Medien berichten zielgerichtet: China anzuprangern,was daran hindert,wird einfach gefiltert. Was wirklich geschieht, also an den Sachverhalt, daran interessieren sie NICHT!

Und das lässt sich an diesen beiden Bildern deutlich zeigen. Gewalttäter, die mit Steinwürfen die Militärwagen angreifen, sind nicht mehr im Bild zu sehen. Was noch da bleibt, ist lediglich Truppen, die durch die Stadt ziehen und alle Hindernisse gnadenlos zerstören. So lässt sich die Öffentlichkeit beeinflußen, und zwar unbewusst!
人生不是一百米,而是马拉松。
Benutzeravatar
Grufti
Titan
Titan
Beiträge: 24875
Registriert: 30.09.2004, 22:25
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 53 Mal

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Grufti »

Sepel hat geschrieben:Gegenwind, also Stress mit seiner Frau wird der arme Grufti sicher auch so bekommen, dazu muss er sie nicht erst darauf ansprechen...siehe:
Grufti hat geschrieben:davon kann auch ich ein Lied singen... Das schlimmste ist aber, daß ich für das Fehlverhalten anderer zu büßen habe... nicht einmal für mein eigenes...
Ich hoffe jugendliche/junge Chinesinnen habe eine etwas offener/gelassenere Einstellung.^^

Kann man eigentlich wirklich sagen, dass die Tibeter so stark unterdrückt bzw. sinisiert werden? Denn nach dem offizielen Zensus stellen die Tibeter mehr als 90 % der Bevölkerung in Tibet, während z.B. in Xinjiang die Uiguren nur knapp 50 % stellen.
Die Unterdrückung eines Volkes drückt sich nicht dadurch aus, wie hoch oder wie niedrig die Konzentration dieses Volkes in einem bestimmten Gebiet ist...Wenn man danach gehen würde, wären sämtliche Kolonien des Westens über die Jahrhundert überhaupt nicht "unterdrückt" oder gar "ausgebeutet" gewesen...
Dieses Argument ist also Schwachfug

das mag ja sein....aber wie sieht es denn mit der Verteilung von "reich" und "arm " unter den verschiedenen Nationalitäten aus ? Ich glabe durchaus, daß es sich ein Tibeter nicht leisten kann, in den chinesischen Läden einzukaufen , wo aber jeder dort lebender Chinese einkaufen kann...
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Tibeter ihre Kinder über den Himalaya schicken ( wie in einem TV-Bericht gezeigt), weil sie für ihre Kinder in ihrem eigenen Land keine Chancen sehen. ..und das , wenn es den Tibetern angeblich doch soooooooooo gut in "ihrem" Land gehen soll.

Unterdrückung...passiert durch Konzentration der militärischen und wirtschaftlichen Macht....und durch Gesetze, die gegen Kultur und Religion dieses Volkes gerichtet sind.
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Benutzeravatar
HK_Yan
VIP
VIP
Beiträge: 4529
Registriert: 21.07.2007, 06:31
Wohnort: Hong Kong

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von HK_Yan »

Ich sehe auf dem Bild der BBC kein gepanzertes Fahrzeug. Von einem Militärfahrzeug steht da auch nichts, es könnte eins sein, steht aber nicht da.

Unterschrieben steht das Bild mit "Stones were thrown and buildings burnt in Lhasa". Man sieht (den in Deutschland normalen) Demomüll auf der Strasse. Dass das durch die Demonstranten verursacht wurde ist für mich offensichtlich.

Du interpretierst Sachen in das Foto die ich nicht sehe und nicht nachvollziehen kann.

Das hört sich für mich nach dem typischen chinesischen Verfolgungswahn an, dass automatisch alles und jedes irgendwo irgenwie anti-chinesisch ist.
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!

www.onlinetvrecorder.com
Benutzeravatar
Sonnenschein
Forumexperte
Forumexperte
Beiträge: 335
Registriert: 30.07.2007, 02:53

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

Ich würde den Worten des Propogandaministers von Dalai Lama keinen Glauben schenken. Es ist offensichtlich: je schrecklicher er die Situation der Tibeter präsentiert, desto mehr Gelder diese Parasiten von den europäischen Steuerzahlern bekommen. Insofern es Folter in Gefängnissen gibt, soll man das als eine Menschenrechtsfrage bekämpfen, egal ob Tibeter oder Han-Chinese gefoltert werden. Die Polizei in Tibet besteht ja mehrheitlich aus den tibetischen Offizieren.

Was die Zerstörung der Kultur betrifft, halte ich für total Lüge. Ich war noch nie in Tibet. Aber ich bin im Nordosten Chinas aufgewachsen wo viele Koreaner unter Han-Chinesen leben. Sie haben immer ihre Sprache und Kultur. Sie haben immer mehr Reis als Han-Chinese bekommen als Lebensmittel rationalisiert wurden. Ich habe keinen einzigen Fall von Diskriminierung, geschweige denn Zerstörung ihrer Kultur gesehen.

Missstände gibt es überall. Hat je ein Han-Chinese ein tibetisches Geschäft in Brand gesteckt ohne dafür ins Gefängnis zu gehen? Die Tibeter dürfen ja auch in Beijing ein Geschäft aufmachen.

Grufti, welche Gesetze in China sind gegen die Kultur und Religion dieses Volkes gerichtet sind? Warum soll man die Han-Chinesen beschuldigen, dass sie reicher sind? Die Juden waren durchschnittlich auch reicher. Haben sie ihr Reichtum durch Unterdrückung erlangt?
Benutzeravatar
Grufti
Titan
Titan
Beiträge: 24875
Registriert: 30.09.2004, 22:25
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 53 Mal

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Grufti »

..und wie war das mit der Zerstörung der Kulturstätten in Tibet unter der Kulturrevolution ??? ...und anschließend noch einmal 1998 nach dem letzten Aufstand im Tibet ???

Zerstörung der Kultur ... da fällt aber auch das gesetz der VR in dem die "Re-Inkarnation" verboten wird..
Das fällt auch unter das Einschränkung der "Religionsfreiheit"
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/370/137095/
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
siedenderschnee
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 595
Registriert: 08.12.2005, 02:35
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von siedenderschnee »

HK_Yan hat geschrieben:Ich sehe auf dem Bild der BBC kein gepanzertes Fahrzeug. Von einem Militärfahrzeug steht da auch nichts, es könnte eins sein, steht aber nicht da.

Unterschrieben steht das Bild mit "Stones were thrown and buildings burnt in Lhasa". Man sieht (den in Deutschland normalen) Demomüll auf der Strasse. Dass das durch die Demonstranten verursacht wurde ist für mich offensichtlich.

Du interpretierst Sachen in das Foto die ich nicht sehe und nicht nachvollziehen kann.

Das hört sich für mich nach dem typischen chinesischen Verfolgungswahn an, dass automatisch alles und jedes irgendwo irgenwie anti-chinesisch ist.
Haben die Medien hier einmal erwähnt von welcher Seite die Tote sind?
Sag mir nicht dass sie das nicht wissen.

Und mit den Militärfahrzeugen brauchst du keinen Zweifel zu haben, die sind von der Armee.
人生不是一百米,而是马拉松。
Benutzeravatar
farandor
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 839
Registriert: 06.08.2007, 01:15
Wohnort: Bonn

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von farandor »

Ironie an: Klar schicken die Tibeter ihre Kinder zum Spass über den Himalaya,die wandern doch so gerne :roll: Ironie aus!

Eigendlich hatte ich mir ja geschworen nichts zu politischen Themen zu sagen,aber hier platzt mir bald die Hutschnur!
Das seit Jahren in Tibet Unterdrückung und schlimmeres herrscht kann man ja wohl nicht weg diskutieren,und so sehr ich China auch liebe,aber dieses Thema kann mir keiner schönreden.
Dafür kenne ich zu viele Menschen die dies erlebt haben,und die unabhängig voneinander dasselbe berichten.Auch die von Grufti benannte TV Repotage ist mir bekannt.Sowie das dazugehörige Buch und auch die Autorin,mit der ich persönlich gesprochen habe.

Auch wenn man vor Tatsachen die Augen verschliesst werden sie nicht besser,soviel ist mal klar.
Aber letztlich bringt diese ganze Diskussion rein gar nichts,denn wer am längeren Hebel sitzt ist ebenfalls klar,und die Sichtweise wird sich nicht ändern.

Somit behalte ich mir vor aktiv zu helfen wo ich kann,was anderes bringt eh nichts.


Farandor,die auch mal richtig sauer werden kann,man glaubt es kaum.
Lesen bedeutet seiner Seele den Weg ins Abenteuerland zu öffnen


http://www.forum.chinaseite.de/forum48.html Das Buchprojekt,schaut mal rein!
Benutzeravatar
Sonnenschein
Forumexperte
Forumexperte
Beiträge: 335
Registriert: 30.07.2007, 02:53

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

Zerstörung der Kulturstätten in der Kuturrevolution erfolgte nicht gegen tibetische Kulturstätten allein, sondern gegen alle Kulturstätten der als "feudalistisch" geltenden Stätten. Es war aber keine rassistisch fundierte Ideologie. Die jetzige Regierung hat längst die Praktiken der Kulturrevolutin verurteilt und hat auch Millionen in die Restauration der Kulturstätten in Tibet und anderswo inverstiert. Man soll die jetzige Bundesregierung nicht nicht für die Greueltaten im dritten Reich verantwortlich machen.
Dennis (CDS)
VIP
VIP
Beiträge: 3698
Registriert: 13.04.2006, 07:22
Wohnort: Taiwan

Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Dennis (CDS) »

Nochmals....wie kann man eigentlich so DUMM sein und immer und immer wieder versuchen Gleiches mit Gleichem zu vergelten?? :roll:

siedenderschnee, du hast Recht. Auch in westlichen Medien wird propagiert, was das Zeug hält und das nicht nur in Bezug auf andere Länder. Geht dir jetzt was Besonderes ab. Ist jetzt alles wieder okay??
siedenderschnee hat geschrieben:Die Armee hat 100 friedlich demonstrierende unbewaffnete Leute erschoßen!
Wo steht das? Bitte Quelle angeben! In genau diesem Wortlaut. Wenn du dazu nicht fähig bist, bist du keinen Deut besser als irgendeine Propagandamaschine dieser oder jenen Seite. Es ist mir vollkommen egal, was du in irgendwelche Berichte hineininterpretierst, wenn du solche Behauptungen aufstellst, dann belege sie gefälligst. Weder in den deutschen noch in englischen Medien habe ich Angaben darüber gefunden, wie genau die Opferzahlen verteilt sind. Mehr als die Angaben von chinesischer und tibetischer Seite zu vermelden, machen die von mir gelesenen Medien nicht.

PS: Läuft eigentlich Youtube zur Zeit in China?
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste