Liebeserklärung

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
hifi
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von hifi »

bue48 hat geschrieben:Das ist doch kein Haustürgeschäft, bei dem zum Abschluss des Besuchs der Vertrag unterzeichnet ist, oder?
Also wirklich Pollok, das kommt mir auch so vor, wenn ich Deine Erzählung so lese... :?

Und ist es Dir denn egal, von welcher Familie Deine Freundin stammt und aus welchem Grund sie eine Beziehung mit Dir führen wird?
Wenn ich das alles so lesen, habe ich eben einfach das Gefühl, dass keiner von Euch beide wirklich aus Liebe in diese Beziehung eingeht. Da ist absolut nichts liebvolles dabei, weder von Dir (bei der Art und Weise, wie Du über sie schreibst) noch von ihr, da es bei ihr ja, nach Deiner Beschreibung, nur nach finanzieller und materieller Erfüllung richtet. Es kommt mir eher vor, wie bei der Verhandlung über den Abschluss einer Versicherungspolice.

Bist Du denn soooo hungrig nach Hochzeit?
Normale Weise würde ich ein solsches Mädchen nicht nehmen, wenn sie nicht auch wie verrückt in mich verliebt ist. Aber dann würde sie auch um mich kämpfen.

Es tut mir leid, dass ich Dir das so direkt schreibe, aber ich glaube nicht, dass eine solsche Beziehung eine glückliche Zukunft für Euch beiden hat. Ich sehe nichts davon, dass Ihr Euch liebt. Alles klingt so arrangiert.
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belrain
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von belrain »

Shaolin hat geschrieben: Na, das liest sich doch schon viel besser als noch vor ein paar Monaten :wink:
belrain hat geschrieben: Ich glaube, ich bin inkompatibel zu chinesischen Frauen
Zeigt doch, dass ich offen bin ich mich aendern kann :wink:

@pollok
Sorry, aber ich habe das Gefuehl das du absolute Torschlusspanik hast. Nach dem Motto: "Jetzt bin ich 30 (wie alt bist du eigentlich?) und nicht verheiratet. Ich lebe in China, also muss es eine Chinesin sein - koste es was es wolle"
Ich weiss, ist Spekulation, klingt aber so fuer mich. Du solltest erstmal Abstand gewinnen. Einfach mal ein paar Monate ohne Freundin. Nicht von einer zur naechsten huepfen. Und was solche Dinge wie "teure Geschenke" etc. angeht solltest du dir immer sagen - du suchst eine Freundin / Frau, keine Sklavin die du abkaufst. Such dir mal eine westlich gepraegtere Freundin, eine die aufgrund ihres Jobs viel Kontakt zu Auslaendern hat. Und vor Allem: geh entspannter an die Sache ran. Ein Besuch bei den Eltern ist kein "Vorstellungsgespraech". Natuerlich wollen sie dich kennen lernen und natuerlich "loechern" sie dich mit Fragen. Ist in Deutschland genauso. Nur das man da wohl schon einige Zeit mit ihr zusammen war und gevoe.... hat ohne Ende, bevor die Eltern in Kenntnis gesetzt wurden. In China ist die Familie deutlich wichtiger als in Deutschland. Also alles sehr verstaendlich. Und was Schenkerei und Freudemachen angeht:
Habe fuer die Familie meiner Freundin deutsches Essen gekocht. Natuerlich wurden auch noch Freunde eingeladen. Und alle waren voll begeistert, haben nachgenommen. Also, es sind die kleinen Dinge die zaehlen - auch in China. Es muss nicht immer gleich ein Porsche sein.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von pollok »

Natuerlich ist das mit dem einen Jahr in Deutschland anders. Bei uns heiratet man auch nicht so schnell, aber in China haben groesstenteils die Eltern das sagen, d.h. wenn sie ablehnen ist es vorbei, meist sieht man die Frau nicht mehr wieder, Telefonnummern werden gewechselt, evtl. auch der Wohnort. - Es ist uebrigens nicht die vorher abgetauchte, sondern eine neue, mit der ich nun zusammenlebe. Torschlusspanik habe ich nicht, aber ich moechte schon mit jemandem zusammenleben. Mir stehen noch zwei Probleme bevor, zum einen moechte sie in einer anderen Stadt einen Job annehmen, ob eine Wochenendbeziehung langfristig haelt wage ich zu bezweifeln. Das andere Problem ist, dass grosses Familientreffen gewuenscht wird, was kurzfristig von meiner Fam. aus aus aus beruflichen Gruenden nicht moeglich ist.
Voellig verwestlichte Chinesinnen habe ich nur im weit entfernten Ausland kennengelernt. Alle mir bekannte Chinesinnen halten sich bei allen flotten Spruechen und anderen Auesserlichkeiten streng an die konfuzianische Lehre, der ich auesserst ablehnend, um es mal harmlos auszudruecken, gegenueberstehe. (z.B. einem weiter unten stehenden weniger Liebe geben, absolute Gehorsamspflicht, u.ae)
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von belrain »

pollok hat geschrieben: Es ist uebrigens nicht die vorher abgetauchte, sondern eine neue, mit der ich nun zusammenlebe. Torschlusspanik habe ich nicht, aber ich moechte schon mit jemandem zusammenleben.
Mit der du zusammenlebst? = In gemeinsamer Wohnung? Mann, geht das bei dir immer so schnell? :wink:
pollok hat geschrieben: Mir stehen noch zwei Probleme bevor, zum einen moechte sie in einer anderen Stadt einen Job annehmen, ob eine Wochenendbeziehung langfristig haelt wage ich zu bezweifeln.
Soviel ich weiss, ist das mit einer Wochenendbeziehung/-ehe in China nicht ungewöhnlich und funktioniert. Habe zumindest einige Paare kennengelernt die so leben.
pollok hat geschrieben: Voellig verwestlichte Chinesinnen habe ich nur im weit entfernten Ausland kennengelernt. Alle mir bekannte Chinesinnen halten sich bei allen flotten Spruechen und anderen Auesserlichkeiten streng an die konfuzianische Lehre, der ich auesserst ablehnend, um es mal harmlos auszudruecken, gegenueberstehe. (z.B. einem weiter unten stehenden weniger Liebe geben, absolute Gehorsamspflicht, u.ae)
Hmmmm, also ich kann da nur sagen, du lernst irgendwie nicht die Richtigen kennen. Keine Ahnung woran es liegt, aber vielleicht solltest du mal dein Umfeld / deine Vorgehensweise überprüfen/ändern.
Natürlich gibt es einige Wesensarten die anerzogen und schwer zu ändern sind. Aber ich habe einige Chinesinnen kennen gelernt die eher westlich geprägt sind - obwohl sie selbst teilweise noch nicht im Ausland waren.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von pollok »

Bis es zum Zusammenleben kam, ist immerhin ein Vierteljahr vergangen und auch das erste Mal. Ich glaube nicht, dass es an meiner Vorgehensweise liegt, dass ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht habe, wohl eher an meiner anfaenglichen Unerfahrenheit mit Chinesinnen und Umfeld, das sehr traditionell ist.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von romeo »

pollok hat geschrieben:Bis es zum Zusammenleben kam, ist immerhin ein Vierteljahr vergangen und auch das erste Mal. Ich glaube nicht, dass es an meiner Vorgehensweise liegt, dass ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht habe, wohl eher an meiner anfaenglichen Unerfahrenheit mit Chinesinnen und Umfeld, das sehr traditionell ist.
Ich weiß nicht. So etwas merkwürdiges wie bei dir, habe ich noch nie gehört.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von Attila »

Bis es zum Zusammenleben kam, ist immerhin ein Vierteljahr vergangen und auch das erste Mal.
Seltsam. Einerseits schilderst Du sie und ihre Familie als traditionell, gar konfuzianisch geprägt, andererseits das Statement oben.

Wenn ich meine Freundin richtig verstanden habe, ist bei einer traditionellen Frau ein Zusammenleben ohne Heirat fast unvorstellbar - Krieg, Naturkatastrophen, etc. mal ausgenommen.

Sie scheint dann doch liberaler zu sein als sie zugeben will oder als Dir klar ist.
Jedenfalls hat sie einen riesen Schritt auf Dich zu gemacht, mit der Entscheidung zu Dir zu ziehen. Ich denke eine traditionelle Familie ist alles andere als begeistert darüber.

Du hast viele schlechte Erfahrungen gemacht, pass auf das sie Dir nicht den Blick versperren.
Kannst Du ihr überhaupt Vertrauen entgegenbringen?
Fühlt sie sich geborgen?
Diese Fragen sollen Denkanstöße sein, ich erwarte keine Antwort.

Deine Postings lassen wirklich die liebevolle Schilderung vermissen, kannst Du dieses Gefühl denn überhaupt noch zulassen oder ist der Panzer der vor schlechten Erfahrungen schützen soll inzwischen zu dick geworden?

Ja, die Meinung der Familie ist wichtig. Nur muss es nicht immer der 'Dicke Hose' Ansatz sein. Es reicht IMHO auch wenn die Familie mitbekommt das Du ihr gut tust und wahrscheinlich nicht im Armenhaus landen wirst.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
:wink:
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von belrain »

pollok hat geschrieben:Bis es zum Zusammenleben kam, ist immerhin ein Vierteljahr vergangen und auch das erste Mal. Ich glaube nicht, dass es an meiner Vorgehensweise liegt, dass ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht habe, wohl eher an meiner anfaenglichen Unerfahrenheit mit Chinesinnen und Umfeld, das sehr traditionell ist.
Vielleicht haben wir auch nur eine unterschiedliche Sichtweise, aber zu einer Beziehung gehören immer zwei. Es reicht nicht, wenn sich nur ein Partner auf den anderen einstellt. Ihr müsst aufeinander zugehen.
Meine jetzige Freundin ist auch "meine erste Chinesin". Trotzdem behandle ich sie wie ich auch meine anderen Freundinnen vorher behandelt habe. Natürlich habe ich mit ihr besprochen, dass es sprachliche und kulturelle Differenzen geben kann. Und wir sind einer Meinung, dass wir es nur zusammen schaffen können. Wenn deine Freundin dazu nicht bereit ist, ist es die Falsche - Ende. Ich habe festgestellt, zwischen meiner Freundin und mir gibt es kein Tabuthema. Wir können über alles reden - offen und ehrlich. Solange das nicht gegeben ist, gibt es keine gemeinsame Basis. Da hilft auch kein Zusammenziehen.
Und wie Attila schrieb, solltest du dich hinterfragen ob du überhaupt einer Chinesin vertrauen kannst, aufgrund deiner vielen schlechten Erfahrungen. Wenn du das nicht kannst, wird sie es merken und sich dir gegenüber verschliessen - und sich von dir trennen. Da ist eine Chinesin genauso wie eine Deutsche oder wohl jede andere Frau auf der Welt (nehm ich mal an :wink: )
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von pollok »

Ich denke, dass meine Freundin gerne liberal eingestellt sein wuerde, wie viele anderen auch, allerdings gibt es noch Familie und soziales Umfeld. Vieles geschieht heimlich. Ich kenne einige Paare, die zusammenleben, ob die Eltern davon wissen, mag dahingestellt bleiben.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von hifi »

Hallo Pollok,

ich verstehe eigentlich, was Du meinst und womit Du Problem hast.
In dem Punkt hast Du da Recht. Die konfuzianische Philosophie ist bei den meisten Chinesen sehr geprägt. Und dazu gehört die Gehorsamkeit gegenüber die Eltern und die enge Bindung in der Familie. Es ist ein wichtiges Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts in China. Danach sollen die Kinder Dankbarkeit den Eltern gegenüber empfinden, dafür dass sie ihnen das Leben geschenkt haben und den Werdegang ermöglicht haben. So soll es garantiert sein, dass die Kinder weiterhin ihre Eltern respektieren, selbst wenn sie erwachsen sind und für sich selbst sorgen können und ferner sollen die Kinder die Eltern unterstützen, wenn sie alt werden, evt. auch komplett die Versorgung übernehmen. Ich glaube, dass dieses System nicht nur historisch ist, sondern auch einfach aus dem Not Bestand hat, weil in China kein funktionierendes staatliches Altesfürsorgesystem existiert. Auch in Europa ist das nicht grundsätzlich anders. Auch hier sollen die Kinder ihre Eltern respektieren und sie nicht in Stich lassen, wenn sie alt sind. Nur die Gewichtung und die Auslegung ist anders. Das kommt davon, dass in China und auch im gesamten Asienraum keine humanistische Aufklärung stattgefunden hat. Aber auch in DE war es mal anders, bevor die 68er Revolte vieles verändert hat. Dein Problem ist aber, dass Du eine chinesische Frau fürs Leben finden willst, jedoch diese kulturelle Eigenheit der Chinesen nicht akzeptieren kannst. Wie oben schon beschrieben, werdest Du diese Eigenschaft bei den Chinesinnen nicht ganz vermeiden können. Wenn Du nur stur auf eine Ablehnung paukst, dann kannst Du auch nicht wirklich damit glücklich werden, selbst wenn ihr eines Tags heiraten werdet. Dann sollst Du Dich lieber auf was anderes orientieren.

Deine Erzählungen stehen auch deswegen im Konflikt mit Erfahrungen von andern Forumsteilnehmern, weil sie zwar auch eine ganze chinesische Familie haben, aber keine so schlechte Erfahrungen mit den Eltern und engen Verwandten haben. Entweder bist Du in einem so provinzialen Kaff gelandet, wo alles übertrieben rückwärts gewandt abläuft, oder Deine Ablehnung gegenüber die kulturelle Unterschied führt dazu, dass vieles komplizierter wird, als bei den andern der Fall ist. Jedenfalls scheint es mir so, dass die meisten im Forum, die glücklich mit einer Chinesin zusammen sind, kein all zu großes Problem mit ihrer Familie haben und die Eltern auch meistens genau wie die Frauen, sehr westlich orientiert sind. Und besonders gravierend vermisse ich bei Deinen Erzählungen den Liebeserausch, die Leidenschaft, die Du für Deine Zukünftige empfindest (natürlich auch umkehrt). Das muss doch gerade für Dich als Westler sehr sehr wichtig sein, oder? Wir suchen ja keinen Partner mehr um eine gute Partie zu machen, sondern um gemeinsam glücklich zu werden.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von belrain »

pollok hat geschrieben:Ich denke, dass meine Freundin gerne liberal eingestellt sein wuerde, wie viele anderen auch, allerdings gibt es noch Familie und soziales Umfeld. Vieles geschieht heimlich. Ich kenne einige Paare, die zusammenleben, ob die Eltern davon wissen, mag dahingestellt bleiben.
Manchmal ist es auch Selbstschutz und hat nichts mit "liberaler/nichtliberaler" Einstellung zu tun. Meine Freundin hat z.B. ein kleines Problem damit, in ihrer Heimatstadt mit mir Händchen zu halten bzw. in den Arm genommen zu werden usw. Das liegt aber daran, dass Chinesen anscheinend sehr gerne über die Beziehung anderer reden - und wenn die Beziehung kaputt geht scheint es geradezu ein Muss zu sein darüber zu lästern. Zumindest hat sie es mir so erklärt, wenn ich es richtig verstanden habe. Ausserhalb ihrer Stadt, zu Hause oder wenn wir unbeobachtet sind sieht es dann ganz anders aus.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von pollok »

Es sieht so aus, als ob ich es geschaft habe. Meine derzeitige Freundin ist mir vorgestellt worden, wie schon erwaehnt. Dann hat sie ihren Eltern von mir erzaehlt. Sie bekam eine Erlaubnis, mich zu treffen und zu besuchen. Danach wurde ich den Eltern und der Verwandtschaft vorgestellt, all dies bei einem grossen gemeinsamen Essen. Fuer alle musste ich Geschenke mitbringen, es waren allerdings, bis fuer die Eltern, nur Kleinigkeiten. Das Essen hat sich ueber zwei Tage hingezogen und ich bin einem Kreuzverhoer unterzogen worden. Danach hat ihre Mutter ihr ueber sms mitgeteilt, sie waere mit der Beziehung einverstanden. Der Vater hatte sich allerdings noch nicht geaeussert. Wir haben heimlich in einer anderen Stadt zusammengelebt. Sie hat mir einiges ueber zwischenmenschliche Beziehungen erzaehlt. Zum einen gibt es ein konfuzianisches Muster, fuer die Oeffentlichkeit und auch als Deckmantel und Entschuldigungsgrund, z.B. wenn man mit jemandem nicht mehr zusammensein moechte. Unter diesem oeffentlichen Muster verbirgt sich eine andere Welt, die der unseren sehr aehnlich ist. (Menschen koennen doch in ihren Herzen nicht so verschieden sein, meinte meine Freundin). Es geht zwar im allgemeinen oft noch etwas zuechtiger zu als bei uns, besonders in laendlichen Gegenden, aber es gibt auch viele denen alles egal ist, ihre Partner schnell und haeufig wechseln oder mehrere Partner gleichzeitig haben.
Bei einem zweiten Besuch der Eltern brachte ich das Gespraech auf Anraten meiner Freundin auf eine Hochzeit. Die Mutter verlangt sofort eine Eigentumswohnung. Die Tochter wurde wuetend und sagte, das sei nicht fair. Schliesslich gab es eine Einigung, wir koennten auch bei den Eltern im Haus wohnen (fuer mich keine Arbeitmoeglichkeiten in der Gegend). Wir haben das erst mal so stehen lassen. Dann sollte ich auf mein Zimmer gehen. Kurz danach wurde ich von meiner Freundin zurueckgerufen . Sie sagte mir, ich koenne von nun an bei ihr im Zimmer schlafen. Wenn es zur Heirat kommt, was wahrscheinlich ist, darf ich allerdings mit ihr nicht weiter als 150 km vom Elternhaus entfernt wohnen.
Unsere Beziehung hat sich in Windeseile herumgesprochen. Ploetzlich versuchten drei fruehere 'Freundinnen' wieder mit mir in Kontakt zu treten. Das krasseste wahr jemand, mit dem ich seit etwa zwei Jahren keinen Kontakt mehr hatte und die mit Familie auf meiner Arbeitsstelle erschien, um mich zu beanspruchen. Vorher waren sie bei mir zuhause vorbeigegangen und es hatte einen grossen Streit mit meiner Freundin gegeben. Spaeter, zusammen mit ihr und einem gemeinsamen Bier, meinte meine Freundin, ob mir das Bier schmecken wuerde. 'Ja, aber etwas waesserig.' Dann zeigte sie mir ihre Hand, die sie sich mit einem Taschenmesser stark blutig geschnitten hatte. Mir war nun klar, was mit dem Bier los war. Am naechsten Tag nachmittags, nachdem ich in einem Krankenhausbett aufgewacht war - zwei Infusionsnadeln, Sauerstoffmaske und EKG (leider kein Witz), sass sie neben mir und meinte, ich sollte sie nie verlassen.
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von wuseltiger »

Liegt es an mir? An der frühen Stunde? An der iel zu kurzen Nacht?


Oder werden deine Geschichten wirklich immer verrückter... :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Ich habs jetzt nicht verstanden, warum du ins KH musstest? Und was das mit der Hand zu tun hat...
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von Dongguan »

Ja, der Unterhaltungswert steigt...und die unvollstaendige Geschichte mit der Hand ist nur der Cliffhanger (oder wie nennt man das bei Fernsehserien) zum naechsten Bericht :lol:
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Re: Liebeserklärung

Beitrag von Linnea »

wuseltiger hat geschrieben:Liegt es an mir? An der frühen Stunde? An der iel zu kurzen Nacht?
Oder werden deine Geschichten wirklich immer verrückter...
Ich glaub je es liegt eher am Autor...
wuseltiger hat geschrieben: Ich habs jetzt nicht verstanden, warum du ins KH musstest? Und was das mit der Hand zu tun hat...
Interpretation meinerseits: Sie hat versucht sich die Pulsadern aufzuschneiden und ihn zu vergiften... langsam sollte mal eine Freundin schwanger werden, das hatten wir noch nicht!
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