Gedankenwelt
- wasserkohl
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Re: Gedankenwelt
Ich bin auch der Meinung, manchmal habe ich Angst vor Karrieresuechtige Menschen. Viele von ihnen sind Gefuehlskalt und egoistisch.(heuchlerisch). Sie sind gut fuer Karriere, aber schlecht als Freund.name hat geschrieben:
Naja, bei manchen Leute muss man eben gemeinsam nach Interessen suchen. Es ist nicht jedermanns Sache, sich selbständig für etwas zu interessieren. Für die Karriere solcher Leute ist es natürlich besonders schlecht, wenn der Druck von elterlicher Seite fehlt. Mir sind solche Leute allerdings angenehmer als harte, draufgängerische Einzelgänger.
Ehrlich gesagt, ich habe auch kein Hobbys.
Wenn die Lernerei vorbei ist, dann kommt anscheinend die fanatische Arbeiterei dran. Meine Freundin arbeitet seit ihrem Universitätsabschluss sehr viel. Für angenehme Freizeitbeschäftigungen als Ausgleich bleibt fast keine Zeit. ich muss immer auf sie Einwirken damit sie etwas mehr zum Ausgleich tut. Ein Leben das nur aus Arbeiten, Essen und Schlafen besteht ist IMHO nicht das tollste Ziel. Außerdem ist es erwiesenermaßen sehr ungesund.TaugeNix hat geschrieben: Hmm, gerade das mit der ewigen Lernerei kann ich bestätigen.
Ich komme mir manchmal sowas von faul ggü. meiner Freundin vor
Aber wie wasserkohl schon sagte: ohne Spitzenleistungen wäre sie nur eine von vielen Jura-Studenten (für mich natürlich nicht), deshalb zwingt sie sich immer wieder zum Lernen.
Allerdings hat sie entgegen deiner Erfahrungen recht klare Ziele im Leben..
http://www.psychosoziale-gesundheit.net ... urnout.htm
(Der Artikel ist zwar lang aber auch ganz gut.)
Ich denke wir hatten auch eine ähnliche Situation, hier in Deutschland. Mit der Generation die inzwischen in Rente ist. Auch da schien dieses fanatische Arbeitsverhalten, für ein besseres Leben, aktuell zu sein. Bis viele dieser Generation lernen mussten das sie meistens nur ausgebeutet wurden und heute eine Minimalrente beziehen. Ich denke das ist einfach eine Generationenerfahrung die in China noch fehlt.
Des weiteren scheint der Vergleich mit anderen Kollegen sehr wichtig zu sein. Wenn ich frage warum sie so viel Arbeitet, sagt sie immer wieder das sie nicht hinter die anderen Kollegen zurück fallen möchte. Obwohl ich ja eher den Eindruck habe das sie vorne weg schwimmt.
In meinen Augen scheint der soziale Druck die stärkste Triebfeder zu sein...
Aus einer individualistischen Kultur heraus ist das wohl schwer zu verstehen, ich blick da auf jeden Fall nicht ganz durch...
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott
Got Pork?
Got Pork?
Warum macht ihr euch nicht ein bissel Action in euer Leben?
Was ist mit wilden Ausfahrt z.B. mit dem Auto? Bekloppte Parkplatzdrifts, Verjagt werden von den Bullen, Kolonnenfahrten mit den Jungs durch Deutschland!?! Das rockt und bringt Abenteur ins Leben. Würde ich auch gerne mit Motorrad machen, aber das überlebe ich sicher nicht dauerhaft.
Oder mal mit der Liebsten nach Paris oder Rom oder so
Action kann man auch mit Ballerspielen am PC haben, ist zwar auf Dauer nicht das Non-Plus-Ultra, aber zeitweilen ganz cool. Besonders wenn man feinste animierte Grafikeffekte dabei genießen kann (muhaha, meine Aquanox-Phase, und AvP-Phase, unvergesslich).
Wenn ich Langeweile habe (passiert phasenbedingt sehr häufig bis gar nicht) erstelle ich auch einfach sinnlose Threads in Foren und gucke wie die Forenmitglieder darauf reagieren.
Bin daher auch in 120 Foren angemeldet und in wenigstens ein dutzend Foren gesperrt (no1gizmo, no2gizmo, no3gizmo,....
)
Manche Sachen mögen für Aussenstehende asozial wirken, erfüllen aber den Zweck, das man erst so richtig das Leben spürt.
Nun habe ich mich mal für Tae Kwon Do angemeldet, dort bekomme ich sicher richtig fein was auf die Fresse lol, aber man muss halt das Leben in den Adern spüren, nicht war?
Das Leben ist zu kurz und wertvoll um keine Hobbys zu haben. Das`s ja bemitleidenswert, heißt ja nicht, dass man nicht auch lernen sollte und sich nicht auf die Erwirtschaftung von Geld konzentrieren soll (irgendwie muss man das alles ja auch finanzieren
).
Fallschirmspringen, Pilotenschein, mit ner Mig29 fliegen, mit weißen Haien tauchen, Dinge die ich später unbedingt mal machen will...
Was ist mit wilden Ausfahrt z.B. mit dem Auto? Bekloppte Parkplatzdrifts, Verjagt werden von den Bullen, Kolonnenfahrten mit den Jungs durch Deutschland!?! Das rockt und bringt Abenteur ins Leben. Würde ich auch gerne mit Motorrad machen, aber das überlebe ich sicher nicht dauerhaft.
Oder mal mit der Liebsten nach Paris oder Rom oder so
Action kann man auch mit Ballerspielen am PC haben, ist zwar auf Dauer nicht das Non-Plus-Ultra, aber zeitweilen ganz cool. Besonders wenn man feinste animierte Grafikeffekte dabei genießen kann (muhaha, meine Aquanox-Phase, und AvP-Phase, unvergesslich).
Wenn ich Langeweile habe (passiert phasenbedingt sehr häufig bis gar nicht) erstelle ich auch einfach sinnlose Threads in Foren und gucke wie die Forenmitglieder darauf reagieren.
Bin daher auch in 120 Foren angemeldet und in wenigstens ein dutzend Foren gesperrt (no1gizmo, no2gizmo, no3gizmo,....
Manche Sachen mögen für Aussenstehende asozial wirken, erfüllen aber den Zweck, das man erst so richtig das Leben spürt.
Nun habe ich mich mal für Tae Kwon Do angemeldet, dort bekomme ich sicher richtig fein was auf die Fresse lol, aber man muss halt das Leben in den Adern spüren, nicht war?
Das Leben ist zu kurz und wertvoll um keine Hobbys zu haben. Das`s ja bemitleidenswert, heißt ja nicht, dass man nicht auch lernen sollte und sich nicht auf die Erwirtschaftung von Geld konzentrieren soll (irgendwie muss man das alles ja auch finanzieren
Fallschirmspringen, Pilotenschein, mit ner Mig29 fliegen, mit weißen Haien tauchen, Dinge die ich später unbedingt mal machen will...
Allerdings.. Mir selber ging das ähnlich, ich habe es bei vielen anderen gehört, und ich hab z.B. einen Freund bei dem das nach vier Semestern Studium immer noch so ist. Nicht grade optimal, aber Realität.TaugeNix hat geschrieben:Und zum letzten Satz: frag' doch mal deutsche Studenten.. Da sehe ich keinen Unterschied.Und dass viele Jugendliche keine klaren Zielvorstellungen haben ist klar, aber nicht die Aussage :" Ich studiere , weil ich sonst nicht wüsste , was ich tun sollte "
@no1gizmo: Kampfsport ist eine tolle Sache, auch wenn ich Karate vorziehe
- wasserkohl
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Etwas später ist sie bei einer Matheklausur nicht erschienen und hat durch diesen Fehlversuch ihr gesamtes Studium aufs Spiel gesetzt. Nachdem ich sie fragte, ob sie denn keine Angst vor einem erzwungenem Studienabbruch hätte,sagte sie, dass es ihr egal sei...
Dadurch ist bei mir früher der Eindruck "Roboter-Mensch" entstanden, weil ich mir nicht vorstellen konnte ( und kann ) , dass es Menschen gibt , die NUR ihr ganzes Leben FREIWILLIG Arbeit im Kopf haben, am besten 20 Stunden , wenn es denn geht.
Die zwei Aussagen sind einbisschen widerspruechlich. Warum ist ihr ein Studienabbruch egal, wenn sie nur Lernen und Arbeit im Kopf hat ? Das kann ich nicht verstehen.
Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass die deutschen Kinder viel selbstbewusster als die chinesischen Kinder sind. Unter starkem Druck ihrer Eltern muessen die chinesischen Kinder sehr fleissig und hart lernen.Sie haben keine Freizeit, ihre Hobbys zu machen. Ja, von klein auf haben sie Klavier-, Kunst- und Tanzstunden. Aber die sind kein Hobbys, die Kinder sind oft gezwungen so etawas zu lernen, weil alle Kinder in iher Umgebung (Bekannten,Nachbar,Freunden...) Klavier und Kunst lernen sollen. Die chinesischen Eltern haben meistens nur ein Kind, sie setzen alle Hoffungen auf ihr Kind. Fuer ihr Kind koennen sie alles machen. Fast jede chinesische Eltern meinen, ihr Kind ist Bill Gates oder Rembrandt in der Zukunft. Viele chinesichen Kinder koennen nicht freiwillig waehlen, was sie wollen oder nicht wollen. Lernen ist am wichtigten fuer sie. Aber wenn sie aufgewachsen sind, sind sie manchmal sehr verwirrt, was ihr Lebensziel ist. Sie haben auch keine Ahnung von Lebensgestaltung, weil sie frueher nicht darueber nachgedacht haben. Im Vergleich zu deutschen Jugendlichen sind sie noch sehr "naiv", innerlich sind sie noch kleine "Kinder". Erst ab 25 Jahren werden sie "reifer" sein, mit diesem Alter haben sie ihre eingene Lebensanschauung. Aber trotzdem sind sie langweiliger als die Deutschen, wie du gesagt hast—— "Robert-Menschen" oder "Leseratte".
Dadurch ist bei mir früher der Eindruck "Roboter-Mensch" entstanden, weil ich mir nicht vorstellen konnte ( und kann ) , dass es Menschen gibt , die NUR ihr ganzes Leben FREIWILLIG Arbeit im Kopf haben, am besten 20 Stunden , wenn es denn geht.
Die zwei Aussagen sind einbisschen widerspruechlich. Warum ist ihr ein Studienabbruch egal, wenn sie nur Lernen und Arbeit im Kopf hat ? Das kann ich nicht verstehen.
Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass die deutschen Kinder viel selbstbewusster als die chinesischen Kinder sind. Unter starkem Druck ihrer Eltern muessen die chinesischen Kinder sehr fleissig und hart lernen.Sie haben keine Freizeit, ihre Hobbys zu machen. Ja, von klein auf haben sie Klavier-, Kunst- und Tanzstunden. Aber die sind kein Hobbys, die Kinder sind oft gezwungen so etawas zu lernen, weil alle Kinder in iher Umgebung (Bekannten,Nachbar,Freunden...) Klavier und Kunst lernen sollen. Die chinesischen Eltern haben meistens nur ein Kind, sie setzen alle Hoffungen auf ihr Kind. Fuer ihr Kind koennen sie alles machen. Fast jede chinesische Eltern meinen, ihr Kind ist Bill Gates oder Rembrandt in der Zukunft. Viele chinesichen Kinder koennen nicht freiwillig waehlen, was sie wollen oder nicht wollen. Lernen ist am wichtigten fuer sie. Aber wenn sie aufgewachsen sind, sind sie manchmal sehr verwirrt, was ihr Lebensziel ist. Sie haben auch keine Ahnung von Lebensgestaltung, weil sie frueher nicht darueber nachgedacht haben. Im Vergleich zu deutschen Jugendlichen sind sie noch sehr "naiv", innerlich sind sie noch kleine "Kinder". Erst ab 25 Jahren werden sie "reifer" sein, mit diesem Alter haben sie ihre eingene Lebensanschauung. Aber trotzdem sind sie langweiliger als die Deutschen, wie du gesagt hast—— "Robert-Menschen" oder "Leseratte".
- wasserkohl
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Ich habe doch grossen Respekt vor dieser Generation. Sie haben den Wirtschaftswunder in Deutschland geschaffen. Man sagt, jetzt ist es in Deutschland eine Luxusgesellschaft. Aber es waere sehr schade, wenn die Jugendlichen die deutsche Mentalitaet (fleissig und beharrlich) vergessen haetten.Attila hat geschrieben:
Ich denke wir hatten auch eine ähnliche Situation, hier in Deutschland. Mit der Generation die inzwischen in Rente ist. Auch da schien dieses fanatische Arbeitsverhalten, für ein besseres Leben, aktuell zu sein. Bis viele dieser Generation lernen mussten das sie meistens nur ausgebeutet wurden und heute eine Minimalrente beziehen. Ich denke das ist einfach eine Generationenerfahrung die in China noch fehlt.
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TaugeNix
Es ging hier nicht um UNS, sondern um chinesische Studenten bzw. Jugendliche.no1gizmo hat geschrieben:Warum macht ihr euch nicht ein bissel Action in euer Leben?
Ich für meinen Teil habe zwar gerade recht wenig "Action", da ich im Streß war, aber meine "Action" sind Reisen.
Ich bin zwar auf nem guten Weg, will am Ende so wie Matt (http://www.wherethehellismatt.com) aber zumindest Europa/Asien/Nordamerika "durch" haben, das wäre was
Und außerdem bin ich ein kleiner (Verbal)Krawallmacher in Deutschlands Stadien und außerhalb
Gruß,
TaugeNix^hat so gut wie alle Kampfsportarten angefangen und wieder beendet
Ich denke nicht das diese Werte vergessen wurden.wasserkohl hat geschrieben:Ich habe doch grossen Respekt vor dieser Generation. Sie haben den Wirtschaftswunder in Deutschland geschaffen. Man sagt, jetzt ist es in Deutschland eine Luxusgesellschaft. Aber es waere sehr schade, wenn die Jugendlichen die deutsche Mentalitaet (fleissig und beharrlich) vergessen haetten.Attila hat geschrieben:
Ich denke wir hatten auch eine ähnliche Situation, hier in Deutschland. Mit der Generation die inzwischen in Rente ist. Auch da schien dieses fanatische Arbeitsverhalten, für ein besseres Leben, aktuell zu sein. Bis viele dieser Generation lernen mussten das sie meistens nur ausgebeutet wurden und heute eine Minimalrente beziehen. Ich denke das ist einfach eine Generationenerfahrung die in China noch fehlt.
Ich denke vielmehr das viele zu dem Schluß gekommen sind das diese Werte nicht zu dominant sein dürfen, wenn sie auf ihre Großelterngeneration blicken.
Die Altersheime sind voll von enttäuschten Menschen, welche ihr ganzes Leben lang geschuftet haben und nun von der Familie abgeschoben wurden. Was aber oft genug daran liegt, das vor lauter Arbeit keine gute familiäre Bindung entstehen konnte.
Das sind noch die die Glück hatten. Die weniger Glücklichen können sich nicht mal mehr das Altersheim leisten, gestorben wird dann Zuhause oder im Krankenhaus.
Solche massenhaften Schicksale geben den jüngeren Generationen hier zu denken ob es sich wirklich lohnt sein Leben ausschließlich auf Arbeit auszurichten.
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott
Got Pork?
Got Pork?
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TaugeNix
Nein, nein.. Bei fast allen hab ich es bis zu den Verbandsprüfungen Gelb gemacht, dann war es mir über.no1gizmo hat geschrieben:Beendet mit nem schwarzen Gürtel? Tight.TaugeNix hat geschrieben: TaugeNix^hat so gut wie alle Kampfsportarten angefangen und wieder beendet
Gegenüber lautstarken Fussballfans habe ich extreme Vorurteile.
Aber TaugeNischt is da sicher ne Ausnahme, mit der ich mich im Übrigen nicht anlegen will.
Joh, ich weiß, was FussballFans für ein Image haben.
Und ich passe da ganz gut rein - extrem laut, angetrunken, voller Adrenalin. Aber eben nur an Spieltagen
Ich hingegen kann mit Tunern nicht gaaanz soviel anfangen.. Eben gut, dass es unterschiedliche Typen gibt
Gruß,
TaugeNix^würde gern mit Kendo anfangen..
Zum Eingangsthread:
Vielleicht 3 elementare Dinge die Einfluss haben könnten.
1) Umbruch der Gesellschaft
Gerade die jetzt studierenden Jahrgänge haben ihre Kindheit mit roten Flaggen, Pionierumzügen und Mao-Bildern an jeder Hauwand verbracht, dann kam die leichte (mittlerweile starke) Öffnung hin zum westlichen Modell (Wirtschaft, Lifestyle usw). Das kann schon irritierend wirken.
2) Erwartungsdruck
Studierende Chinesen gehören meistens zu einer Art Elite, sei es finanzieller oder politischer Art. Ein Studium in China kostet Geld (aus unserer Sicht wenig, aus chinesischer Sicht viel), das haben die wenigstens Familien zur Unterstützung des Studierenden zur Verfügung. Es entsteht daher neben dem Leistungsdruck ein ethischer Druck gegenüber der Familie, auch das kann manchmal ins Gegenteil umschlagen (Aufgabe, Desinteresse, Überforderung).
3) Gesellschaft
Der Motor der momentanen chinesischen Wirtschaft besteht anteilig auch aus der Motivation des Einzelnen. Der Ungelernte möchte Facharbeiter werden, der Facharbeiter möchte Vorarbeiter werden, der Vorarbeiter möchte ins Management, der Manager in den Vorstand und der Vorstand möchte ein weiteres Unternehmen in einer anderen Region gründen.
@Topas:
‚Hanswurst’ oder auch ‚Hans Wurst’ ist eine deutsche umgangssprachliche Bezeichnung für eine Person die sich lächerlich macht und gilt als Spott- bzw Schimpfwort.
Vielleicht 3 elementare Dinge die Einfluss haben könnten.
1) Umbruch der Gesellschaft
Gerade die jetzt studierenden Jahrgänge haben ihre Kindheit mit roten Flaggen, Pionierumzügen und Mao-Bildern an jeder Hauwand verbracht, dann kam die leichte (mittlerweile starke) Öffnung hin zum westlichen Modell (Wirtschaft, Lifestyle usw). Das kann schon irritierend wirken.
2) Erwartungsdruck
Studierende Chinesen gehören meistens zu einer Art Elite, sei es finanzieller oder politischer Art. Ein Studium in China kostet Geld (aus unserer Sicht wenig, aus chinesischer Sicht viel), das haben die wenigstens Familien zur Unterstützung des Studierenden zur Verfügung. Es entsteht daher neben dem Leistungsdruck ein ethischer Druck gegenüber der Familie, auch das kann manchmal ins Gegenteil umschlagen (Aufgabe, Desinteresse, Überforderung).
3) Gesellschaft
Der Motor der momentanen chinesischen Wirtschaft besteht anteilig auch aus der Motivation des Einzelnen. Der Ungelernte möchte Facharbeiter werden, der Facharbeiter möchte Vorarbeiter werden, der Vorarbeiter möchte ins Management, der Manager in den Vorstand und der Vorstand möchte ein weiteres Unternehmen in einer anderen Region gründen.
@Topas:
‚Hanswurst’ oder auch ‚Hans Wurst’ ist eine deutsche umgangssprachliche Bezeichnung für eine Person die sich lächerlich macht und gilt als Spott- bzw Schimpfwort.
* Es gibt Reis, Baby!
- wasserkohl
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- Registriert: 12.10.2007, 11:52
Den 1. Punkt kannst du vergessen. Diese Generation ist bei den Werbungsbomben von MC Donald und Cocacola aufgewachsen. Sie haben keine Erinnerungen an rote Flagge und Mao-Bilder. Ich bin viel aelter als die, aber ich war nur 4 Jahre alt , als Mao starb.Shaolin hat geschrieben:
Zum Eingangsthread:
Vielleicht 3 elementare Dinge die Einfluss haben könnten.
1) Umbruch der Gesellschaft
Gerade die jetzt studierenden Jahrgänge haben ihre Kindheit mit roten Flaggen, Pionierumzügen und Mao-Bildern an jeder Hauwand verbracht, dann kam die leichte (mittlerweile starke) Öffnung hin zum westlichen Modell (Wirtschaft, Lifestyle usw). Das kann schon irritierend wirken.
Re: Gedankenwelt
Kommt darauf an was jeder Einzelne darunter versteht. Sicherlich sollte man in dem direkten Arbeitsumkreis bzw unter Kollegen keine Freundschaften suchen, das man dort enttäuscht wird oder sich im normalen Arbeitsalltag durch unterschiedliche Positionen und Aufgabengebiete überwirft ist absehbar.wasserkohl hat geschrieben:Ich bin auch der Meinung, manchmal habe ich Angst vor Karrieresuechtige Menschen. Viele von ihnen sind Gefuehlskalt und egoistisch.(heuchlerisch). Sie sind gut fuer Karriere, aber schlecht als Freund.name hat geschrieben:
Naja, bei manchen Leute muss man eben gemeinsam nach Interessen suchen. Es ist nicht jedermanns Sache, sich selbständig für etwas zu interessieren. Für die Karriere solcher Leute ist es natürlich besonders schlecht, wenn der Druck von elterlicher Seite fehlt. Mir sind solche Leute allerdings angenehmer als harte, draufgängerische Einzelgänger.
Ehrlich gesagt, ich habe auch kein Hobbys.Ich lese gern, ich reise gern, ich schlafe gern, ich schreibe manchmal Kurzgechichten. Das ist mein Leben, auch sehr langweilig.
Bekannte haben auch wenig Verständnis wenn es zum angesetzten Grillabend heisst ich muss nochmal schnell ins Büro weil es arbeitstechnisch brennt oder meine Frau hat ne Vorstandsitzung, irgendwann klingelt das Telefon nicht mehr und die Anfragen bleiben aus.
Allerdings wahre Freunde - und wenn man ehrlich ist hat man davon bloss 2 oder 3, jedenfalls ich seit meiner Grundschule 2 echte wahre Freunde - stossen sich weder an Entfernung noch unterschiedlicher Auffassung von Ehrgeiz/Erfolg noch daran das man mal 1 Woche nicht telefoniert, im Gegenteil: Man freut sich zusammen und wenn man sich trifft macht man genau da weiter wo man beim letzten mal aufgehört hat.
* Es gibt Reis, Baby!
- wasserkohl
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Re: Gedankenwelt
Hier stimme ich dir nur zum Teil zu. Zwar ist es nicht sehr vernuenftig, manchmal kann man Freundschaft auch bei der Arbeit finden(oder besser gesagt "treffen")Shaolin hat geschrieben:
Kommt darauf an was jeder Einzelne darunter versteht. Sicherlich sollte man in dem direkten Arbeitsumkreis bzw unter Kollegen keine Freundschaften suchen, das man dort enttäuscht wird oder sich im normalen Arbeitsalltag durch unterschiedliche Positionen und Aufgabengebiete überwirft ist absehbar.
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