Das ist der Knackpunkt,ich habe leider kein Abitur
Wenn ich das jetzt auch noch nachmache werde ich ja nie mehr fertig
Dann ist es ja gut, wenn es manche Unis gibt ,wo man das gegebenenfalls nicht braucht.
Nochmal vielen Dank!!
Lesen bedeutet seiner Seele den Weg ins Abenteuerland zu öffnen
Bei uns kann man sich auch ohne Abitur als Gasthörer einscheiben (an der deutschen Uni), wenn man Interesse nachweist - das sollte ja nicht so schwer sein. Und in China gibt es gewöhnlich für alles Mittel und Wege, da sollte das nicht vorhandene Abitur kein Hinderungsgrund sein.
Das beruhigt mich ungemein!
Den Versuch das Abi nachzuholen habe ich ja schon gestartet,aber das dauert einfach zu lang
Obwohl es echt Spass gemacht hat.
Aber ein bisschen schneller zum Ziel zu gelangen wäre mir doch sehr recht
Lesen bedeutet seiner Seele den Weg ins Abenteuerland zu öffnen
Am Anfang verwirrt es nur. Und spaeter braucht man es nicht.
Man kann sich auch mit 0 Grammar-Kenntnissen perfekt ausdruecken.
Das Gegenstueck dazu sind fuer mich Chinesen die deutsch lernen und NUR Grammar koennen - aber nicht in der Lage sind nur einen Satz zu sprechen. Den sage ich immer das Sprache kein Mathe ist, wo man die Formeln auswending lernt.
PS: schaut euch mal an wie Polyglots Sprache lernen. Steven Kaufmann, Kato Lomb, Schliemann usw. Ist wirklich sehr lehrreich und man viel daraus lernen wie man lernt, oder lernen sollte, bzw. nicht lernen sollte.
Am Anfang verwirrt es nur. Und spaeter braucht man es nicht.
Man kann sich auch mit 0 Grammar-Kenntnissen perfekt ausdruecken.
Wenn du mal nach Taiwan kommst, würde ich dich gerne zu einer (kostenlosen!) Grammatik-Unterrichtsstunde meiner alten Chinesischlehrerin mitnehmen und dich danach einen ihrer berüchtigen Tests schreiben lassen. Danach können wir weiter darüber sprechen.
PS: Vieles, was von Chinesen verstanden wird ist grammatikalisch nicht unbedingt richtig. Man kann dies vielleicht mit Türkendeutsch (....man verzeihe mir bitte, falls ich einen politisch unkorrekten Ausdruck verwende) vergleichen, haarsträubene Grammatik, aber trotzdem von Muttersprachlern irgendwie verständlich.
PS.PS: Zudem wird es ein Chinese schwer fertig bringen einem Ausländer ins Gesicht zu sagen, wie sch...e sein Chinesisch eigentlich ist.
HK_Yan hat geschrieben: Den sage ich immer das Sprache kein Mathe ist, wo man die Formeln auswending lernt.
Sprachen und Mathe haben durchaus so einiges gemeinsam. Denn auch in der Mathematik sind die Formeln nicht alles, sondern nur Gerüst, aber ohne das Gerüst ist eben alles nichts.
Und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die in der Lage sind, sozusagen über Nacht, eine fremde Sprache zu lernen. Die schlagen ein Lehrbuch auf und innerhalb kürzester Zeit können sie diese Sprache. Einer von ihnen war Emil Krebs , von dem nachgesagt wird, er beherrschte 68 Sprachen in Wort und Schrift. Chinesisch lernte er innerhalb von zwei Jahren und kannte auch die Feinheiten der Sprache.
chinavelo hat geschrieben:Und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die in der Lage sind, sozusagen über Nacht, eine fremde Sprache zu lernen. Die schlagen ein Lehrbuch auf und innerhalb kürzester Zeit können sie diese Sprache. Einer von ihnen war Emil Krebs , von dem nachgesagt wird, er beherrschte 68 Sprachen in Wort und Schrift. Chinesisch lernte er innerhalb von zwei Jahren und kannte auch die Feinheiten der Sprache.
Bernd
Waere mal interessant zu lesen wie Emil Krebs an das Sprachelernen herangetreten ist. Schade. Ueber Schliemann kann man etwas nachlesen.
Aktueller ist aber Kato Lomb, die 2003 verstorben ist. Sie hat einen Artikel wie man Sprache lernt verfasst, der hier kommentiert ist:
farandor hat geschrieben:Ich denke eine Fremdsprache zu erlernen ohne die dazu gehörige Grammatik,ist wie ein Dach zu errichten ohne das Haus darunter.
Grammar ist wichtig wenn du die Sprache lernst mit dem Ziel diese zu lehren. 95% der Deutschen sprechen ja auch gut genug deutsch ohne zu wissen was ein Dativ ist. (Nein, das wo man die Kamera festschraubt ist ist ein STativ)
Ich frage mich: Warum soll ich was koennen was 99% der Chinesen nicht wissen (und auch nicht wissen muessen oder wollen)?
Nun kenne ich endlich den Unterschied zwischen Dativ und Stativ.
Einerseits hast du sicher recht,aber deutsch ist meine Muttersprache.Ich spreche instinktiv. Gott sei dank waren meine Eltern des Hochdeutschen mächtig!
Aber wenn Du einen Sprachkurs machst,solltest Du schon die grammatikalischen Begrifflichkeiten kennen,um zu wissen in welcher Art die Fremdsprache aufgebaut ist,um sie richtig wiedergeben zu können.
Ist nur meine bescheidene Meinung.
Ich werde mich nun meinem Stativ widmen.Werde sicher lange brauchen es davon zu überzeugen das es kein Dativ ist.Das arme.Ich hoffe ich muss keinen Psychologen hinzu ziehen
farandor hat geschrieben: Einerseits hast du sicher recht,aber deutsch ist meine Muttersprache.Ich spreche instinktiv.
Endziel ist natuerlich auch immer das du die Fremdsprache instinktiv sprichst.
Aber wenn Du einen Sprachkurs machst,solltest Du schon die grammatikalischen Begrifflichkeiten kennen,um zu wissen in welcher Art die Fremdsprache aufgebaut ist,um sie richtig wiedergeben zu können.
Mal ein Beispiel: Der Pimsleur Mandarin Kurs geht mit keinem einzigen Wort auf Grammar ein. Der Kurs ist 100% Audio, man hoert nur - und kopiert das Gehoerte. Genau wie Kinder auch lernen.
Steve Kaufmann (9 Sprachen) sagt, er kauft sich einen guten guten Kurs mit CDs, und hoert nur die CDs. In die Buecher schaut er kaum rein und verwendet sie nur als Nachschau-Referenz.