On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Hier können China-Veranstaltungen bekannt gemacht werden bzw. über Events in und über China diskutiert werden. Auch Bücher, Filme, Fernsehsendungen können in diesem Forum vorgestellt und diskutiert werden.
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Grufti
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, 10. Juni 2022, um 19.30 Uhr
178. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

„Fermentation and civilization are inseparable“ – Alkoholkultur im alten China

Referent: Dr. Peter Kupfer

Einleitend werden parallele Entwicklungen, Charakteristika und Symbole der globalen, eurasischen und chinesischen Alkohol- und Weinkultur sowie die engen Zusammenhänge zwischen der Nutzung der Fermentation und der Entstehung von Zivilisation erläutert. Ausgangspunkt ist die neolithische Siedlung Jiahu (贾湖) in der zentralchinesischen Provinz Henan, wo das weltweit älteste alkoholische Getränk mit Weinspuren aus der Zeit 7000-5800 v. Chr. festgestellt wurde. Die ersten Ursprünge der Fermentationskultur Chinas sind auf die außerordentliche Vielfalt an Vitis-Arten (Wildreben) zurückzuführen. Später entwickelten sich im Zusammenhang mit der Domestizierung von Reis und Getreide bierähnliche Brauverfahren und schließlich die komplexe Technologie der qu 麴-Fermentation, die nur in Ostasien in Form des Huangjiu (黄酒) bzw. des Sake oder Cheongju (清酒) Verbreitung fand. Neuere Funde in China und in anderen eurasischen Wein- und Alkoholkulturen offenbaren interessante Parallellen, die auf prähistorischen Knowhow- und Materialaustausch hindeuten. Dabei spielen die Symbole eurasischer Trinkkultur, wie z. B. Amphoren und Ritualgefäße, eine besondere Rolle. Bei der Erforschung von Chinas einzigartiger Alkoholkultur lohnt sich stets die Berücksichtigung der anderen eurasischen Regionen und der Fernkontakte längs der eurasischen Handelswege. Mit der Eröffnung der historischen Seidenstraßen während des großen Han-Imperiums im 2. Jh. v. Chr. begann die Blütezeit der chinesischen Weinkultur, die bis zur Tang-Dynastie (618-907) und dann wieder im mongolischen Weltreich, also während der Yuan-Dynastie (1279–1368), Höhepunkte erreichte. In Chinas Geschichte hat sich ein beispielloses Trinkritualsystem entwickelt, das bis in die Gegenwart nachwirkt.

Über den Referenten

Prof. Dr., Peter Kupfer, geb. 1946 in München, Studium der Sinologie, Malaiologie und allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Bonn, 1979 Promotion und 1990 Habilitation in Sinologie. 1980-2012 Lehrtätigkeit und Professur am Arbeitsbereich Chinesische Sprache und Kultur des Fachbereiches Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Bis 2008 1. bzw. 2. Vorsitzender des Fachverbandes Chinesisch e.V. und Vizepräsident der International Society for Chinese Language Teaching. 2000 Freundschaftspreis für Sprache und Kultur der VR China. Seit 2002 Forschungsprojekte zur Geschichte der Seidenstraße, insbesondere zur Weinkultur Chinas und Eurasiens. 2008-2014 mehrmonatige Forschungsreisen an den zentralasiatischen, chinesischen und iranischen Seidenstraßen.

Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: https://app1.edoobox.com/kimuc/JourFixe

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom. Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen. Der Livestream ist auch nach der Veranstaltung als Video-On-Demand unter dem gleichen Link abrufbar.



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Grufti
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Kino für chinesische Filme
URL: https://www.konfuzius-muenchen.de/kunstkultur/kino/
Spannendes Kino im Netz an jedem letzten Wochenende im Monat
Einmal im Jahr bringt das Konfuzius-Institut München chinesische Filme auf die große Leinwand: In Deutschland noch nie gezeigte Kinoproduktionen, Dokumentarfilme und Klassiker laufen seit 2013 beim Chinesischen Filmfest München. Ab April 2021 können Freunde des asiatischen Kinos nun ganzjährig chinesischsprachige Filme online sehen.

Von Arthouse und Action über Melodram bis Zombie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Filme sind in der Originalversion mit Untertiteln zu sehen. In unregelmäßigen Abständen präsentieren sich chinesische Filmemacher und Filmschaffende exklusiv im Livestream. Jeder Film ist ab Freitag um 20.00 Uhr 48 Stunden lang im Streamingportal verfügbar.

Für Mitglieder des Netzwerks Konfuzius-Institut München-Alumni ist die Teilnahme kostenlos. Registrieren Sie sich dazu bitte bei der Alumni-Mailingliste. Den Link dazu haben Sie per E-Mail in der ersten Kurswoche erhalten.



Wir freuen uns auf Sie!
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Freitag, 24. Juni 2022, 20.00 Uhr

Kurzfilm-Reel junger Filmemacher*innen
»The Square«
(Chinesischer Titel: 四方 , Pinyin: Sìfāng)

2020, 22 Minuten
Regie: WU Xichen
Experimenteller Kurzfilm

Synopsis:

Im Frühling 2020 ist die Welt des Filmstudenten WU Xichen wegen der Corona-Pandemie plötzlich auf die eigenen vier Wände beschränkt. Trotzdem ist er motiviert, seinen Abschlussfilm zu drehen. Er bemerkt, dass seine Wohnung einem Filmstreifen gleicht, beide haben vier Seiten. Also gibt er sein ursprüngliches Filmprojekt auf, baut die Kamera auf und richtet diese auf sich selbst.

Über den Regisseur

WU Xichen, gebürtig aus Jinzhou in der Provinz Hebei, studierte Kommunikation mit Hauptfach Regie an der University of China. 2019 ging er als Austauschstudent nach Japan. Zu seinen Kurzfilmen gehören »Peace«, »Lone Dog«, »The Square«, »Deafness« und »Cotton Core«.

»Runaway Mime«
(Chinesischer Titel: 缄默 , Pinyin: Jiānmò)


2020, 33 Minuten
Regie: GUO Yuxing
Kurzdokumentation

Synopsis:

Suntecks Leidenschaft für das Theater ist offensichtlich, wenn er weiß geschminkt und in gestreiftem Kostüm durch die Straßen zieht. Der unkonventionelle Pantomime aus Taiwan kreiert eine gesellige Persönlichkeit, deren improvisierte Auftritte ahnungslose Passanten in ihren Bann ziehen. Aber hinter der Schminke versteckt sich ein Mensch, der versucht seine Vergangenheit zu verstehen. Inspiriert von Marcel Marceau, begleiten wir Sunteck bei seiner kreativen Entwicklung und zu den von ihm organisierten Workshops, in denen er einer neuen Generation von Chinesinnen und Chinesen die Kunst der Pantomime näher bringt.

Über den Regisseur

GUO Yuxin ist einer unabhängiger Dokumentarfilmemacher aus Shanghai. Er studierte Film und Medien bevor er sich dem Dokumentarfilm zuwandte. Seine Leidenschaft brennt für das dokumentarische Erzählen, die Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen und dem Erzählen ihrer Geschichten und dafür, seinen Selbstwert zu erkennen, indem er seinen Filmen soziale Bedeutung verleiht.

»White Horses, Silver Mine«
(Chinesischer Titel: 白马, 银矿 , Pinyin: Báimǎ, yínkuàng)

2020, 15 Minuten
Regie: JIN Ziyi
Kurzfilm

Synopsis:

In einem entlegenen mexikanischen Dorf inmitten von Bergen und verlassenen Gebieten gibt es nur einen Tunnel, der die Bewohner mit der äußeren Welt verbindet. Als eines Tages ein Lastwagen im Dorf auftaucht, wird ein kleiner Junge Zeuge eines Abschieds und entdeckt das Geheimnis seines Vaters.

Über die Regisseurin

JIN Ziyi (geb. 1995 in China), machte ihren Abschluss in Kulturwissenschaften an der University of Nottingham Ningbo China. 2020 erwarb sie ihren Master of Fine Arts im Fach Regie am California Institute of the Arts. Durch das Filmemachen verfolgt JIN Ziyi Ihren Sinn für das Nomadentum. Nachdem sie mehrere experimentelle und narrative Kurzfilme in Los Angeles gedreht hatte, ging sie 2019 nach Mexiko und realisierte dort ihren Kurzfilm »White Horses, Silver Mine«.

Der Ticketvorverkauf beginnt am 10. Juni 2022.

Hier geht es zum Streamingportal
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, 08. Juli 2022, um 19.30 Uhr
179. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


im Konfuzius-Institut München, Gleichmannstraße 10, 81241 München
Hybridvortrag
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Ameldung ist erforderlich.

„Wie das Mobile Payment das Leben der Chinesen nachhaltig verändert"

Referent: Gao Yuan

Das Jahr 2012 war das Geburtsjahr des Mobile Payments in China. Seitdem haben Chinesen nicht nur eine komplett neue Zahlungsgewohnheit, sondern auch einen komplett neuen Lebensstil. Experten betrachten das Mobile Payment ebenfalls nicht nur als eine technische Entwicklung, sondern eine Revolution, die Bereiche wie Technik, Finanzen, Digitalisierung und Gesetzgebung umfasst.

Europäer, die sich für China interessieren, kennen sicherlich Alipay und WeChatPay. Diese zwei Apps werden in China als „Super App“ bezeichnet. Eine Super App ist nur dann eine Super App, wenn sie ein gigantisches Ökosystem besitzt. Und das Mobile Payment ist (nur) die Tür zu diesen Ökosystemen.

Über den Referenten

Gao Yuan arbeitet als Berater für die China Strategy bei Planet Payment Central Europe. Zudem leitet er das WeChat Live-Streaming Projekt in Zusammenarbeit mit Tencent und Planet Payment Germany und gründete den Official WeChat-Account „Liudehua“ mit über 40.000 Followern und über 5 Millionen Views.
Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: https://app1.edoobox.com/kimuc/JourFixe

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom. Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen. Der Livestream ist auch nach der Veranstaltung als Video-On-Demand unter dem gleichen Link abrufbar.
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Spannendes Kino im Netz an jedem letzten Wochenende im Monat

Einmal im Jahr bringt das Konfuzius-Institut München chinesische Filme auf die große Leinwand: In Deutschland noch nie gezeigte Kinoproduktionen, Dokumentarfilme und Klassiker laufen seit 2013 beim Chinesischen Filmfest München. Seit April 2021 können Freunde des asiatischen Kinos nun ganzjährig chinesischsprachige Filme online sehen.

Von Arthouse und Action über Melodram bis Zombie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Filme sind in der Originalversion mit Untertiteln zu sehen. In unregelmäßigen Abständen präsentieren sich chinesische Filmemacher und Filmschaffende exklusiv im Livestream. Jeder Film ist ab Freitag um 20.00 Uhr 48 Stunden lang im Streamingportal verfügbar.

Das Kino feierte seine Premiere am 23. April 2021 mit dem Dokumentarfilm »Four Springs« (2019, Originaltitel: 四个春天) von LU Qingyi. Seitdem liefen bereits die Filme “Inner Landscape”, “June 30th”, “A Bright Summer Diary”, “My Father at Grandma's Funeral”, “Petty Things”, “Puzzle”, “Three Adventures of Brooke”, “Girls Always Happy”, “Love Education” und “Wrath of Silence”.

Für Mitglieder des Netzwerks Konfuzius-Institut München-Alumni ist die Teilnahme kostenlos. Registrieren Sie sich dazu bitte bei der Alumni-Mailingliste. Den Link dazu haben Sie per E-Mail in der ersten Kurswoche erhalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Kino-Partner:
YAO Ruoyao unterstützt das Kino organisatorisch und mit ihrem Fachwissen. YAO Ruoyao ist unabhängige Filmproduzentin mit Wohnsitz in den Niederlanden. Sie schrieb Filmrezensionen für Plattformen wie Easternkicks und produzierte den Dokumentarfilm »White Joy« und den Kurzfilm »Bride Token« u.a. Als im Ausland lebende Chinesin betrachtete sie sich selbst und ihre Arbeiten als eine Brücke zwischen der Kultur des Ostens und des Westens.


Wir wollen Ihre Meinung wissen!
Wie zufrieden sind Sie mit dem Kino für chinesische Filme? Gern möchten wir Ihre Meinung erfahren. Dafür haben wir eine Umfrage vorbereitet, an der Sie bei Interesse teilnehmen können.

Programm
Freitag, 29. Juli 2022, 20.00 Uhr

Kurzfilm-Reel junger Filmemacher*innen
»The Stars The Sun The Moon«
(Chinesischer Titel: 星星 太陽 月亮, Pinyin: Xīngxīng tàiyáng yuèliàng)

2014, 20 Minuten
Regie: Colleen Kwok
Kurzfilm


Synopsis:

Im Hongkong des Jahres 1998 sind Ace und Lee die einzigen beiden Internatsschüler ihrer Grundschule. Eines Nachts reisen sie plötzlich 15 Jahre in die Zukunft und erleben die Veränderungen in der Nachbarschaft, in der sie aufwachsen, und in Freunden und Familie. Der Kurzfilm, der auch ein Sozialkommentar ist, zeigt die beiden Kinder, wie sie versuchen, mit ihren unschuldigen Persönlichkeiten sich und die Welt zu verstehen.

Über die Regisseurin

Colleen Kwok ist eine Filmemacherin und Kamerafrau aus Hongkong. Sie hat in New York an der NYU-Tisch School of the Arts studiert. Zu ihren Werken gehören "Rectangibles", "That Is Circling Around The Sun" und "The Uncanny Valley". Momentan arbeitet sie an der Spielfilmversion von "The Stars The Sun The Moon".

»White Joy«
(Chinesischer Titel: 白喜, Pinyin: Bái xi)

2020, 30 Minuten
Regie: Luis Cuenca Castro
Kurzdokumentation


Synopsis:

Die Beerdigungszeremonie ist das letzte Ritual im Leben eines Menschen. Sie markiert den Abschied von einem Mitglied der Familie und Gesellschaft. Wenn eine alte Person stirbt, nennt man das "White Joy". Diese Kurzdokumentation zeigt die letzten Tage einer traditionellen Beerdigungszeremonie der Dong - das Bankett, die Prozession und die Beerdigung.

Über den Regisseur

Luis Cuenca Castro wurde in Madrid geboren und lebt in Peking. Er hat an der New York University und der University of South California studiert. Zu seinen Werken gehören "Passengers", "L.A. Joy" und "A propos de America".

»Satellite Baby«
(Chinesischer Titel: 卫星宝宝, Pinyin: Wèixīng baobao)

2018, 40 Minuten
Regie: Lucy Huang
Kurzfilm

Synopsis:

Julie, Mutter von drei Kindern, ist 2011 in die USA ausgewandert und hat sich in Flushing, Queens, niedergelassen. Auf der Suche nach einem besseren Leben hat sie ihre drei Kinder bei deren Großeltern in der Fujian-Provinz in China zurückgelassen, während sie sich den Herausforderungen der New Yorker Berufswelt stellt. Sieben Jahre später findet die Familie wieder zusammen und die Kinder ziehen zu Julie in die USA. Nach der langen Trennung hat Julie Probleme damit, die Beziehung zu ihren Kindern wieder aufzubauen und eine gute Mutter zu sein. Die Kinder wiederum müssen sich an die neue herausfordernde Umgebung anpassen.

Über die Regisseurin

Lucy Huang ist eine chinesische Dokumentarfilmemacherin, die in New York studiert hat und in Peking lebt. "Satellite Baby" ist ihr Debütfilm, derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Spielfilm, "The Wild Street".

»Bride Token«
(Chinesischer Titel: 魔方, Pinyin: Mófāng)

Regie: LI Xiaoyan
Kurzfilm


Synopsis:

Die 21-jährige Chinesin Yanyan findet während ihres Urlaubs mit ihrem 27-jährigen niederländischen Freund Arnaud in den Niederlanden heraus, dass sie ungeplant schwanger ist. Sie möchte heiraten, um ihre Familie vor Schande zu bewahren. Gemäß der chinesischen Tradition ist dafür jedoch eine Mitgift vonseiten der Familie des Bräutigams nötig, die diese nicht bereit ist zu zahlen. Während das Kind in Yanyans Bauch mit jedem Tag weiter heranwächst, muss das Paar versuchen, diese kulturellen Unterschiede zu überwinden.

Über die Regisseurin

LI Xiaoyan ist eine unabhängige Filmemacherin, die in Los Angeles, Amsterdam und China lebt. Nach ihrem Abschluss von der Utrecht Universität in den Niederlanden arbeitete sie erfolgreich mit etablierten Filmemacher*innen zusammen an Kurzfilmen, Werbeclips und Dokumentationen in Spielfilmlänge. Zu ihren Werken gehören "Being Deaf" und "Circadian Rhythm".

Der Ticketvorverkauf beginnt am 15. Juli 2022.


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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Spannendes Kino im Netz an jedem letzten Wochenende im Monat

Einmal im Jahr bringt das Konfuzius-Institut München chinesische Filme auf die große Leinwand: In Deutschland noch nie gezeigte Kinoproduktionen, Dokumentarfilme und Klassiker laufen seit 2013 beim Chinesischen Filmfest München. Seit April 2021 können Freunde des asiatischen Kinos nun ganzjährig chinesischsprachige Filme online sehen.

Von Arthouse und Action über Melodram bis Zombie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Filme sind in der Originalversion mit Untertiteln zu sehen. In unregelmäßigen Abständen präsentieren sich chinesische Filmemacher und Filmschaffende exklusiv im Livestream. Jeder Film ist ab Freitag um 20.00 Uhr 48 Stunden lang im Streamingportal verfügbar.

Das Kino feierte seine Premiere am 23. April 2021 mit dem Dokumentarfilm »Four Springs« (2019, Originaltitel: 四个春天) von LU Qingyi. Seitdem liefen bereits die Filme “Inner Landscape”, “June 30th”, “A Bright Summer Diary”, “My Father at Grandma's Funeral”, “Petty Things”, “Puzzle”, “Three Adventures of Brooke”, “Girls Always Happy”, “Love Education” und “Wrath of Silence”.

Für Mitglieder des Netzwerks Konfuzius-Institut München-Alumni ist die Teilnahme kostenlos. Registrieren Sie sich dazu bitte bei der Alumni-Mailingliste. Den Link dazu haben Sie per E-Mail in der ersten Kurswoche erhalten.

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Kino-Partner:
YAO Ruoyao unterstützt das Kino organisatorisch und mit ihrem Fachwissen. YAO Ruoyao ist unabhängige Filmproduzentin mit Wohnsitz in den Niederlanden. Sie schrieb Filmrezensionen für Plattformen wie Easternkicks und produzierte den Dokumentarfilm »White Joy« und den Kurzfilm »Bride Token« u.a. Als im Ausland lebende Chinesin betrachtete sie sich selbst und ihre Arbeiten als eine Brücke zwischen der Kultur des Ostens und des Westens.


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Wie zufrieden sind Sie mit dem Kino für chinesische Filme? Gern möchten wir Ihre Meinung erfahren. Dafür haben wir eine Umfrage vorbereitet, an der Sie bei Interesse teilnehmen können.

Programm
Freitag, 26. August 2022, 20.00 Uhr

»The Fourth Wall«
(Chinesischer Titel: 第四面墙, Pinyin: dì sì miàn qiáng)

2019, 96 Minuten
Regie: Zhang Chong, Zhang Bo
Drama


Synopsis:

Liu Lu arbeitet auf einer Wildtierfarm und führt ein trostloses und einfaches Leben. Als ihr am Vorabend des Neujahrsfestes ein Reh durch ein Loch im Zaun entwischt, setzen sich merkwürdige Dinge in Bewegung. Ihr Schulfreund Ma Hai, der schon lange vergeblich ihre Zuneigung sucht, taucht uneingeladen auf und gesteht, eine zweite Existenz in einer Parallelwelt zu erleben. Sein anderes “ich” und eine andere Liu Lu treffen auch dort aufeinander. Je mehr Liu von ihrem anderen Selbst erfährt, desto mehr unterdrückte Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit kommen an die Oberfläche.

Die Regisseure über ihren Film:

Zhang Chong: Seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert haben unzählige Leute versucht, die sog. vierte Wand* zu durchbrechen. Diese Bemühungen spielten eine wichtige Rolle in der Popularisierung der Bühnenkunst. Unser Film versucht ebenfalls, diese Wand zu durchbrechen, die zwischen uns und unseren Leben, Erinnerungen und der Zukunft steht.

Zhang Bo: Wir reisten für den Dreh nach Afrika und waren dort von der Ursprünglichkeit der Erde tief bewegt. Alles schien so unwirklich, doch angesichts der Schönheit verloren wir unsere Angst. Es war eine magische Erfahrung, die uns veränderte. Wir schufen diese Geschichte, um den Menschen zu helfen, ihre psychischen Barrieren zu überwinden.

*Die vierte Wand ist eine Theaterkonvention, die die unsichtbare Wand bezeichnet, welche die Schauspieler von den Zuschauern trennt. Während der Zuschauer per Konvention durch diese Wand sehen kann, tun die Schauspieler so, als können sie es nicht. Das Konzept der vierten Wand wird dem Philosophen, Dramatiker und Kritiker Denis Diderot zugeschrieben.

Über die Regisseure:

Zhang Chong ist Absolvent der Pekinger Filmakademie. Er produzierte einige populäre chinesische Fernsehsendungen und startete außerdem eine Karriere als Drehbuchautor. Er schrieb u.a. das Drehbuch zu »Full Circle« (Regie: Zhang Yang, 2012 Internationale Filmfestspiele in Tokio). Als Produzent war er verantwortlich für »Tiny Times 3.0« (2014) und »Tiny Times 4.0« (2015). »The Fourth Wall« ist sein zweiter Film als Regisseur nach »Super Me«.

Zhang Bo ist Absolvent der Pekinger Filmakademie. »The Fourth Wall« ist sein Debütfilm als Regisseur und Drehbuchautor.


Der Ticketvorverkauf beginnt am 12. August 2022.

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https://www.konfuzius-muenchen.de/kunstkultur/kino/
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, 09. September 2022, um 19.30 Uhr
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im Konfuzius-Institut München, Gleichmannstraße 10, 81241 München
Hybridvortrag
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Ameldung ist erforderlich.

„Hat China das Problem der Armut gelöst? Rückschau auf vier Dekaden ländlicher Reformen und Armutsbekämpfung“

Referent: Ylva Monschein

Im Jahr 2020 sorgte ein sensationeller Meilenstein chinesischer Sozialpolitik weltweit für Schlagzeilen: Zehn Jahre früher als von den UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 angestrebt, hatte China das „Sustainable Development Goal“ Nr. 1 („No Poverty“) erreicht. Gleichwohl erntete die Erfolgsmeldung auch kritische Nachfragen: Hatte China sein Armutsproblem wirklich gelöst?

Auf der Suche nach einer Antwort unternimmt der Vortrag einen Rückblick auf die seit Beginn der Reformen (1978) andauernde, unterschiedliche Phasen durchlaufende Armutsbekämpfung auf dem Lande, die fast zeitgleich und doch relativ unbeachtet im Schatten des beispiellosen chinesischen Wirtschaftsaufstiegs stattfand. Dabei werden Grundzüge und Erkenntnisse der chinesischen Entwicklungsplanung mit einem Fokus auf die ländliche Lage nachvollzogen und außerdem eigene Erfahrungen aus der konkreten chinesisch-deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Kontext von Ernährungssicherung und Armutsminderung vorgestellt.

Über den Referenten

Ylva Monschein studierte in Heidelberg, Beijing und Shanghai, erwarb an der Universität Heidelberg ein Diplom für Übersetzer (Russisch, Französisch, Jura) sowie den Magister Artium (klassische und moderne Sinologie, Slawistik) und promovierte auf einer Stelle als wissenschaftliche Assistentin in Sinologie (1987). Anschließend war sie lange Jahre für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ – heute GIZ) hauptsächlich in China tätig. 2006 habilitierte sie sich an der Universität München in Sinologie, wo sie seit 2013 außerplanmäßige Professorin ist. Daneben vertrat sie mehrfach Professuren an den Universitäten Freiburg und Heidelberg.
Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: https://app1.edoobox.com/kimuc/JourFixe

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom. Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen. Der Livestream ist auch nach der Veranstaltung als Video-On-Demand unter dem gleichen Link abrufbar.
NB
Die Terminangabe "9.August" auf der verlinkten Website ist falsch, Das soll definitiv "9. September " heißen, wird evtl bald vom Konfuzius-Institut ausgebessert werden
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

hier noch einmal in den Faden für "Online-Veranstaltungen gepostet
Grufti hat geschrieben: 27.09.2022, 00:28 10. Chinesisches Filmfest München


Die Welt des Chinesischen Kinos vom 10. bis 24. Oktober 2022 ONLINE, im KINO BREITWAND Gauting und im Gasteig

Wir haben einen Grund zum Feiern: Vom 10. bis 24. Oktober widmen wir uns im Rahmen des Chinesischen Filmfestes München ein zehntes Mal der vielfältigen Kinolandschaft Chinas. Das Filmfest wird im Gasteig HP8 veranstaltet, ausgewählte weitere Filme werden im Kino Breitwand Gauting präsentiert. Zusätzlich dazu wird eine große Auswahl an Filmen online über das Streamingportal des Konfuzius-Instituts München ausgestrahlt.

Das Chinesische Filmfest München wird wieder spannende Einblicke in verschiedenste Genres des chinesischen Kinos geben, von zeitgenössischen Kassenschlagern über spannende Dokumentation bis hin zu altbewährten Klassikern. Digitale Filmgespräche und Vorträge vermitteln im Livestream interessante Zusatzinformationen und ermöglichen einen Austausch zwischen den Teilnehmenden.

Filme sind eine ganz besondere Art und Weise, fremde Kulturen kennenzulernen. In Zeiten der Pandemie ist es schwierig, zu verreisen und andere Länder vor Ort zu erleben. Durch das Online-Angebot des Chinesischen Filmfestes München besteht die Möglichkeit, auch zu Hause in die chinesische Kultur einzutauchen – und das nicht nur in München, sondern deutschlandweit.

Das 10. Chinesische Filmfest München im Gasteig HP8 und im Kino Breitwand Gauting
Auch dieses Jahr bieten wir euch neben unserem Online-Angebot die Möglichkeit, eine Auswahl an Filmen vor Ort im Gasteig HP8 und im Kino Breitwand Gauting an. 10 Filme laden Sie zu einer Reise in die chinesische Kultur ein: "Nice View" (2022), "A Chat" (2021), "The Coffin Painter" (2021), "Keep Running" (2021), "I Am What I Am" (2021), "Minibus Driver" (2021), "Hot Soup" (2020), "Before Next Spring" (2021), "Anima" (2020) und "Myth of Love" (2021).
Die Filme in Präsenz werden zwischen dem 10. und 20. Oktober 2022 gezeigt. Der Vorverkauf für den Gasteig HP8 hat schon begonnen. Sicher dir jetzt deine Tickets auf der Website von München Ticket oder unter der Telefonnummer 089 54 818181!

Der Vorverkauf für den Gasteig HP8 bei München Ticket beginnt am 12. September.

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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, 14. Oktober 2022, um 19.30 Uhr
181. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


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Hybridvortrag
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

„Crouching Tiger, Hidden Dragon - Kampfkunstlehrer in chinesischen Filmen"

Referent: WANG Qi

Kung Fu-Filme sind ein nicht zu vernachlässigendes Genre, sie waren von der Geburtsstunde des chinesischen Films an vertreten. In den Siebzigerjahren fanden Kung Fu-Filme aus Hongkong auch außerhalb von Asien Anklang und gewannen Fans auf der ganzen Welt. In dieser Zeit wurden in Cannes Filme des Regisseurs HU Jinquan ausgestrahlt, Bruce Lee wurde zum Symbol chinesischer Kampfkunst und erschütterte die Filmindustrie. Seitdem verfolgen von Jackie Chan über Jet Li und Ang Lee bis hin zu XU Haofeng chinesische Filmschaffende ihre Träume der Kampfkunst. Der Vortrag erzählt anhand einiger Beispiele die Geschichte des einzigartigsten Charakters der chinesischen Filmindustrie, des Kampfkunstlehrers, und erklärt seinen weitreichenden Einfluss auf Hollywood und die gesamte Filmindustrie.

Über den Referenten

WANG Qi ist freiberuflicher Autor und Film- und Fernseh-Vertriebsspezialist. Er ist derzeit für Beta Films tätig.

Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: https://app1.edoobox.com/kimuc/JourFixe

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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, 11. November 2022, um 19.30 Uhr
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im Konfuzius-Institut München, Gleichmannstraße 10, 81241 München
Hybridvortrag
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

"Chinas 20. Parteitag: Eine dritte Amtszeit für Xi Jinping? Wohin strebt die KP Chinas?“

Referent: Prof. Dr. Sandschneider
Moderation: Susanne Baumann


Am 16. Oktober 2022 findet in China das wichtigste politische Ereignis des Jahrzehnts statt: der Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Chinas Partei-Elite wird die politischen Weichen für die kommenden fünf Jahre stellen und über die Besetzung von Spitzenpositionen der Partei in den wichtigsten Gremien neu bestimmen: im Zentralkomitee, im Politbüro, im Ständigen Ausschuss bis hin zum Generalsekretär selbst.

Das Großereignis wird weltweit mit Spannung erwartet, obwohl als sicher gilt, dass sich der amtierende Partei- und Staatschef Xi Jinping aller Voraussicht nach für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden der KPCh ernennen lassen wird. Dadurch dürfte er auch mindestens fünf weitere Jahre Staatspräsident bleiben. Beides ist eigentlich gar nicht vorgesehen.

Zudem gibt es viele offene Fragen: Werden die die wirtschaftliche Talfahrt, die Auswirkungen des Ukraine- Kriegs oder die Null-Covid Politik Xi Jinping zu personellen und programmatischen Veränderungen zwingen? Wird er Schlüsselpositionen mit seinen Gefolgsleuten besetzen können? Wird Li Keqiang als Chinas Premierminister abgelöst und von wem? Welche wichtigen Personen werden neben Xi Jinping die Politik der KPCh in den nächsten Jahren mitgestalten?

Der Ostasienwissenschaftler und Professor für Politikwissenschaft a.D. Eberhard Sandschneider analysiert und bewertet die Ergebnisse des Parteitages der KPCh und diskutiert im Gespräch mit Susanne Baumann die Weichenstellungen, die sich für die Volksrepublik China und die Politik der kommenden Jahre ergeben. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Auswirkungen des Parteitages auf die deutsch-chinesischen Beziehungen gelegt werden, deren 50-jähriges Bestehen in diesem Jahr begangen wird.

Über den Referenten

Professor Dr. rer. pol. Eberhard Sandschneider war von 1998 bis 2020 Inhaber einer Professur für Politik Chinas und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2020 ist er Partner bei Berlin Global Advisors (BGA). Zwischen 2003 und 2016 war er gleichzeitig Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen auf Geopolitik, deutscher Außenpolitik, transatlantischen Beziehungen, Politik im asiatisch-pazifischen Raum und insbesondere auf der Beobachtung chinesischer Innen- und Außenpolitik.

Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: hier

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom. Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen. Der Livestream ist auch nach der Veranstaltung als Video-On-Demand unter dem gleichen Link abrufbar.
btw. Für Rheinländer ein etwas seltsames Datum für eine so ernste Sache..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Grufti
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Grufti hat geschrieben: 29.10.2022, 01:40 Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, 11. November 2022, um 19.30 Uhr
182. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


im Konfuzius-Institut München, Gleichmannstraße 10, 81241 München
Hybridvortrag
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

"Chinas 20. Parteitag: Eine dritte Amtszeit für Xi Jinping? Wohin strebt die KP Chinas?“

Referent: Prof. Dr. Sandschneider
Moderation: Susanne Baumann


Am 16. Oktober 2022 findet in China das wichtigste politische Ereignis des Jahrzehnts statt: der Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Chinas Partei-Elite wird die politischen Weichen für die kommenden fünf Jahre stellen und über die Besetzung von Spitzenpositionen der Partei in den wichtigsten Gremien neu bestimmen: im Zentralkomitee, im Politbüro, im Ständigen Ausschuss bis hin zum Generalsekretär selbst.

Das Großereignis wird weltweit mit Spannung erwartet, obwohl als sicher gilt, dass sich der amtierende Partei- und Staatschef Xi Jinping aller Voraussicht nach für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden der KPCh ernennen lassen wird. Dadurch dürfte er auch mindestens fünf weitere Jahre Staatspräsident bleiben. Beides ist eigentlich gar nicht vorgesehen.

Zudem gibt es viele offene Fragen: Werden die die wirtschaftliche Talfahrt, die Auswirkungen des Ukraine- Kriegs oder die Null-Covid Politik Xi Jinping zu personellen und programmatischen Veränderungen zwingen? Wird er Schlüsselpositionen mit seinen Gefolgsleuten besetzen können? Wird Li Keqiang als Chinas Premierminister abgelöst und von wem? Welche wichtigen Personen werden neben Xi Jinping die Politik der KPCh in den nächsten Jahren mitgestalten?

Der Ostasienwissenschaftler und Professor für Politikwissenschaft a.D. Eberhard Sandschneider analysiert und bewertet die Ergebnisse des Parteitages der KPCh und diskutiert im Gespräch mit Susanne Baumann die Weichenstellungen, die sich für die Volksrepublik China und die Politik der kommenden Jahre ergeben. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Auswirkungen des Parteitages auf die deutsch-chinesischen Beziehungen gelegt werden, deren 50-jähriges Bestehen in diesem Jahr begangen wird.

Über den Referenten

Professor Dr. rer. pol. Eberhard Sandschneider war von 1998 bis 2020 Inhaber einer Professur für Politik Chinas und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2020 ist er Partner bei Berlin Global Advisors (BGA). Zwischen 2003 und 2016 war er gleichzeitig Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen auf Geopolitik, deutscher Außenpolitik, transatlantischen Beziehungen, Politik im asiatisch-pazifischen Raum und insbesondere auf der Beobachtung chinesischer Innen- und Außenpolitik.

Hybridveranstaltung

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich: hier

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom. Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen. Der Livestream ist auch nach der Veranstaltung als Video-On-Demand unter dem gleichen Link abrufbar.
btw. Für Rheinländer ein etwas seltsames Datum für eine so ernste Sache..
Zur Erinnerung!
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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