Sprachschule in China

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Dong123
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von Dong123 » 13.05.2019, 12:37

So, ein paar Schulen hab ich schon gefunden. Jetzt brauch ich noch eine bezahlbare Wohnmöglichkeit :-)

TomXian
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von TomXian » 14.05.2019, 03:23

Ein paar Ergänzungen von meiner Seite:

Chongqing ist eine schöne Stadt, im Zentrum sogar etwas "europäisch", gutes Nachtleben, vergleichsweise viele Menschen sprechen dort zumindest etwas English. Mit 32 Millionen Einwohner auch nicht gerade eine Kleinstadt.

50 RMB pro Stunde für einen qualifizierten Lehrer im Einzelunterricht halte ich für unrealistisch. Das war vielleicht vor ein paar Jahren so, heute würde ich eher 100 RMB ansetzen.

Von einer universitären Ausbildung kann ich nur abraten. Die Erfolge sind dieselben wie der Englisch-Unterricht für Chinesen. Zehn Jahre lang jeden Tag stundenlang pauken, Multiple-Choice-Tests bestehen und danach kein Englisch sprechen können.

Die wenigsten "Privatlehrer" haben so etwas wie einen Lehrplan. Du wirst "Deinen Lehrer" selbst organisieren müssen, einschließlich Lehrmaterial.

Da Du schon chinesisch sprichst, wird für Dich unendlich vieles leichter.

Bei HSK5 brauchst Du schon jemanden, der als professionelle Lehrkraft arbeitet (Chinesisch für Ausländer) und die wirst Du praktisch nur an den Unis finden.

Versuche einen Studenten an einer der Unis zu finden, der den Kontakt zu Lehrkräften herstellen kann.

TomXian
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von TomXian » 14.05.2019, 03:25

Vielleicht kommt ja auch Xi'an in Frage ...
Da hätte ich Kontakte.

Dong123
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von Dong123 » 14.05.2019, 10:42

Xian? Du bringst mich ins Grübeln.

1bauer
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von 1bauer » 14.05.2019, 17:07

TomXian hat geschrieben:
Von einer universitären Ausbildung kann ich nur abraten. Die Erfolge sind dieselben wie der Englisch-Unterricht für Chinesen. Zehn Jahre lang jeden Tag stundenlang pauken, Multiple-Choice-Tests bestehen und danach kein Englisch sprechen können.

.
Das kenne ich von den neu in Deutschland angekommenen chinesischen Studenten. So viele Stunden in China Deutsch gepaukt und kann dennoch kein Deutsch sprechen.
Warum sind chinesische Pädagogen so grottenschlecht? Ist es nur die mangelnde Empathie?

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Re: Sprachschule in China

Beitrag von Laogai » 14.05.2019, 22:35

1bauer hat geschrieben:Das kenne ich von den neu in Deutschland angekommenen chinesischen Studenten. So viele Stunden in China Deutsch gepaukt und kann dennoch kein Deutsch sprechen.
Das kenne ich von vielen neu in China angekommenen deutschen Studenten. Sie haben so viele Stunden in Deutschland Chinesisch gepaukt und können dennoch kein Chinesisch sprechen.
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Re: Sprachschule in China

Beitrag von rundherum » 14.05.2019, 23:15

Von einer universitären Ausbildung kann ich nur abraten. Die Erfolge sind dieselben wie der Englisch-Unterricht für Chinesen. Zehn Jahre lang jeden Tag stundenlang pauken, Multiple-Choice-Tests bestehen und danach kein Englisch sprechen können.
Ich hatte da andere Erfahrungen. An der Uni in China stur mit dem Schulbuch gepaukt, am Nachmittag Hausaufgaben gemacht und repetiert und täglich beim Mittagessen und Abends in der Bar mit den Leute gequatscht. Damit konnte ich nach 3 Monaten genug sprechen, um mich relativ mühelos mündlich im Alltag verständigen zu können.

Unterricht alleine ist nie ausreichend. Er ist nur ein Teil des Lernens. Übung dürfte weitaus wichtiger sein - und damit auch die Motivation, täglich stundenlang zu üben. Leider denken sich zu viele Leute - besonders hier in China aber auch in Europa - dass die Schule der Weg zum Wissen sei und man nur für bessere Noten lernen könne, dann kann man seine Ziele schon erreichen. Ein Trugschluss der zu eben dem Phänomen führt, dass gewisse Leute tausende Vokabeln für Prüfungen büffeln aber sich kaum einen Tee bestellen können.

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