Stereotypen & Vorurteile

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Tatsmak
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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Tatsmak » 23.07.2018, 08:22

Topas hat geschrieben:Also bist du nur "ehrlich" und "realitätsnah", wenn du dir im ersten Moment gegenüber Menschen aufgrund ihrer Herkunft - ohne sie zu kennen, geschweige denn mit ihnen zu kommunizieren - stereotype Bilder und Ängste ausmalst? Vor - sagen wir mal Schweden - bekommst du also keine Angst?

Natürlich haben wir alle Vorteile, aufgrund der Informationsflut, in der wir filtern müssen, um überhaupt zu Entscheidungen kommen. Schlimm ist, dass wir aber a) das Wissen, wie Vorurteile entstehen, und zu was sie für den Einzelnen führen haben (in diesem Fall den Senegalesen, der sich in seinem ganzen Leben nie etwas zu Schulden hat kommen lassen, jedoch nur aufgrund seines Äußeren pauschal als gefährlicher als andere abgeurteilt wird und deshalb in verschiedensten Lebensbereichen diskriminert wird). Und b) Menschen zur Bestätigung ihrer Gefühle lieber ihre konstruierten Weltbilder bestätigt sehen. Stichwort Salienz:
Aus der Sozialpsychologie ist bekannt, dass Salienz ein wichtiger Faktor für Ursachenzuschreibungen ist. Wenn z. B. Angehörige von Minderheiten bestimmte Verhaltensweisen zeigen, wird dieses Verhalten von den übrigen Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit auf die Zugehörigkeit zu dieser Minderheit zurückgeführt als dasselbe Verhalten eines Mitglieds der Mehrheit auf die Zugehörigkeit zu ebendieser Mehrheit.
Dann nimmst du diese Folgen "ehrlicherweise" wohl auch in Kauf?
Ja.
Würde ich im Kongo* arbeiten und Leute ihr "Vorurteil" bestätigt sehen, dass ich pünktlich bin, ist das halt so. Gilt für positive wie negative "Vorurteile".
(*Filmtyp: chin. Doku namens Empire of Dust)

Und ich würde - im umgekehrten Fall - es einer Koreanerin nicht übel nehmen, wenn sie nachts am Bahnhof meinetwegen die Straßenseite wechselt oder Ähnliches. Da du nach Schweden gefragt hast, wäre die Reihenfolge wohl so:

Koreanerin (am wenigsten gefährlich)
Schwedin
Senegalesin
Koreaner
Schwede
Senegalese (am gefährlichsten)

Ich beziehe mich hierbei auf den "Durschnittsschweden" etc. Und ja, den gibt es. Er ist x,x Meter groß, x kg schwer, begeht in seinem Leben x körperliche Straftaten, hat x Testosteron und einen IQ von x.

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von sweetpanda » 23.07.2018, 18:59

Eine weitere neue Studie bestätigt wieder was die Spatzen seit 10-20 Jahren von den Dächern pfeifen. Mindestens 50% der Intelligenz sind genetisch bestimmt, vermutlich sogar 80-90%.
So sad!
Das in der linksliberalen Zeit. :P

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... labschluss

Warum macht man sich über "Klimaveränderungsleugner" lustig, diejenigen die aber im Bereich IQ ähnlich falsch liegen werden nicht dementsprechend behandelt?

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Topas » 23.07.2018, 19:30

Und was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun?
Du willst den Artikel doch nicht etwa durch deinen eigenen Grips erweitern?
In deinem Link zitierte Frau Stern gab mal ein interessantes Interview dazu. :mrgreen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/s ... 26638.html
Frau Stern, Thilo Sarrazin erwähnt Sie in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ als einen seiner Kronzeugen. Fühlen Sie sich verstanden oder missverstanden?

Herr Sarrazin beruft sich auf Aussagen, die, aus dem Kontext gerissen und nicht korrekt wiedergegeben, zu Missverständnissen führen. Er redet von 50 bis 80 Prozent Erblichkeit bei der Intelligenz. Das macht aber wissenschaftlichen keinen Sinn. Man muss von Erblichkeit von Intelligenzunterschieden sprechen. Dazu müsste man verstanden haben, dass der Intelligenzquotient keine absolute Größe ist, sondern die relative Abweichung einer Person vom Mittelwert des Testverfahrens beschreibt. In wissenschaftlichen Untersuchungen möchte man wissen, wie viel Prozent der Unterschiede auf Unterschiede in den Genen zurückzuführen sind. (...)

Nein, man darf sich kein Intelligenz-Gen vorstellen, welches das Bearbeiten eines Intelligenztests steuert. Die genetischen Voraussetzungen zur Entwicklung von Intelligenz und ihren Unterschieden, über die wir bisher nur ganz wenig Detailwissen haben, können sich nur bei entsprechenden Lerngelegenheiten entfalten. (...)

In ungerechten Gesellschaften sind sozialer Hintergrund und Beziehungen wichtiger als Begabung. (...)

Es sind in Deutschland Fälle von straffällig gewordenen Migranten mit Hauptschulabschluss verbürgt, wo erst der Gefängnispsychologe eine Hochbegabung festgestellt hat. (...)
Scheint, dass du nur jenes Lesen und Verstehen möchtest, was zu deinem Weltbild passt. Aber auch da gibt es einen Begriff für: Selektive Wahrnehmung. :lol:

Interessant, was dir deine Spatzen so alles ins Ohr pfeiffen. Was gibst du denen zu futtern... :shock: :lol:
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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Topas » 23.07.2018, 19:47

Tatsmak hat geschrieben:Ja.
Würde ich im Kongo* arbeiten und Leute ihr "Vorurteil" bestätigt sehen, dass ich pünktlich bin, ist das halt so. Gilt für positive wie negative "Vorurteile".
Aah, also wenn die dich aufgrund deine Nase und dem bloßen Glauben, du würdest sie ausbeuten, lynchen und enteignen, dann "ist das für dich einfach so". :roll:

Noch eine Frage: Wo wohnt denn dein Durchschnittsschwede? Und bist du der oder die Durchschnittsdeutsche/r? Also quasi das ultimative Muster, woran sich alles einfach erklären lässt. :lol:
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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von ingo_001 » 23.07.2018, 19:59

Dacore, was den sonstigen Teil Deines Zitates betrifft.

Aber das:
Topas hat geschrieben:Es sind in Deutschland Fälle von straffällig gewordenen Migranten mit Hauptschulabschluss verbürgt, wo erst der Gefängnispsychologe eine Hochbegabung festgestellt hat. (...)
ist nun wirklich nicht aussagefähig, weil keine Bezugsgrößen dazu angeführt werden.
Es ist eine subjektive Feststellung aufgrund der wenigen untersuchten Fälle - nicht mehr.

Ein pseudo-aussagefähiger Satz, der die Schärfe aus der Thematik nehmen soll.
Nur gilt auch hier: Gut gemeint ist da das Gegenteil von gut.

Wenn, dann müssten nicht kriminelle Migranten in gleicher Anzahl mit Hauptschulabschluss als Vergleichsgruppe genommen werden können.

Und wenn wir schon dabei sind: Bitte noch eine vergleichbare Gruppe dt. Hauptschüler testen.
Ein Teil kriminell - der andere nicht.

Und bei Allen o.g. gilt: Um auch nur im Ansatz repräsentative Auswertungen liefern zu können, müssen MEHRERE TAUSEND geprüft werden - und das ist nicht geschehen.
Dazu ist weder das Geld, noch das nötige Personal da.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Topas » 23.07.2018, 20:22

Laut des Artikels von Panda, die die bisherige Forschung bestätigt, und in einem Link auf ein PDF des Forscherteams der Studie verweist, wurden tatsächlich nicht genetische Zusammenhänge von Tausend, sondern wohl von 1,1 Millionen Menschen untersucht.

Das Stern-Zitat bezieht sich auf den vom Panda implizierten Zusammenhang, das Intelligenz mit geografischer Herkunft zusammenhängt, bzw. dort vererbt würde. Anderes würde sein Posting an dieser Stelle der Diskussion keinen Sinn machen. Stern bringt im Interview lediglich ein Beispiel, um solche gedanklichen Konstruktionen wie von Panda zu wiederlegen. Pandas Spatzen pfeifen laut.
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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Tatsmak » 23.07.2018, 20:23

Topas hat geschrieben: Aah, also wenn die dich aufgrund deine Nase und dem bloßen Glauben, du würdest sie ausbeuten, lynchen und enteignen, dann "ist das für dich einfach so". :roll:
Deine ideologische Sichtweise führt zu Gewalt, nicht meine Akzeptanz der Realität.
Ich bin für die Akzeptanz der Realität. Anstatt per Gesetz zu verlangen, dass x viele Frauen oder Menschen bestimmter Ethnien in bestimmten Berufen vertreten sind, sollte man akzeptieren, dass es andere Interessen gibt, die häufig genetisch bedingt sind.

Wenn die Kriminalstatistik bei Afro-Amerikanern in den USA hoch ist, wird das entweder geleugnet ("Rassismus!") oder akzeptiert, aber damit begründet, dass die Weißen die Schwarzen unten halten. DAS führt zu blutigen Nasen (zB "Knockout-Game") und einem ewigen Kreislauf des Hasses.

Die NBA wird von schwarzen Athleten (viele andere Sportarten auch, siehe zB die jetzigen Weltmeister im Fußball) dominiert. Sollten Weiße und Asiaten das auf Rassismus zurückführen? Dann gäbe es vielleicht Gewalt. Nein, es sind biologische Unterschiede. Akzeptiere die Vielfalt.
Topas hat geschrieben: Noch eine Frage: Wo wohnt denn dein Durchschnittsschwede? Und bist du der oder die Durchschnittsdeutsche/r? Also quasi das ultimative Muster, woran sich alles einfach erklären lässt. :lol:
Der Durchschnittsschwede ist keine Person, sondern ein statistischer Wert. Muss ich dir erst erklären, was Durchschnitt bedeutet?

Übrigens es gibt nicht ein Intelligenz-Gen, sondern viele Gene, die die Intelligenz beeinflussen. So wie es auch nicht ein Gen für Körpergröße gibt (sondern viele).

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Topas » 23.07.2018, 20:58

Tatsmak hat geschrieben:Der Durchschnittsschwede ist keine Person, sondern ein statistischer Wert. Muss ich dir erst erklären, was Durchschnitt bedeutet?
:lol: :lol: :lol:
Ok, dann nenn mir doch den statistischen Durchschnittswert für die (Einheit) an Testosteron von Schweden im Vergleich, zu einer Population deiner Wahl, und deren Auswirkungen auf das Sozialverhalten. Belegt und verifiziert anhand von mindestens drei voneinander unabhängigen Studien. Und vor allem, was dass mit den beiden, die nachts hintermir laufen ganz konkret zu tun hat. Schließlich hast du dich darauf bezogen, oder?
Tatsmak hat geschrieben:Ich beziehe mich hierbei auf den "Durschnittsschweden" etc. Und ja, den gibt es. Er ist x,x Meter groß, x kg schwer, begeht in seinem Leben x körperliche Straftaten, hat x Testosteron und einen IQ von x.
Du bist also scheinbar Lehrer und ich ideologisch verblendet :lol: :roll:
Besseres fällt dir nichts mehr ein?

Dann erkläre mir mal, dass du mir jetzt des Pandas Aussagen unterjubelst? :shock: :?
Tatsmak hat geschrieben:Übrigens es gibt nicht ein Intelligenz-Gen, sondern viele Gene, die die Intelligenz beeinflussen. So wie es auch nicht ein Gen für Körpergröße gibt (sondern viele).
Und:
Beschäftige dich erstmal intensiv mit Kriminalität unter Afroafrikanern, den Ursachen, und den Folgen, bevor du hier Rassismus als Lüge abstempelst, und Anti-Rassismus-Kampagnen für dich (interessante Theorie :roll: ) zur Gewalt führt. Oder hast du Angst, etwas zu verlieren?
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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Tatsmak » 24.07.2018, 09:00

Topas hat geschrieben:
Tatsmak hat geschrieben: Beschäftige dich erstmal intensiv mit Kriminalität unter Afroafrikanern, den Ursachen, und den Folgen, bevor du hier Rassismus als Lüge abstempelst, und Anti-Rassismus-Kampagnen für dich (interessante Theorie :roll: ) zur Gewalt führt. Oder hast du Angst, etwas zu verlieren?
Ich habe mich damit beschäftigt. In den USA haben Afro-Amerikaner den höchsten Testosteron-Wert (höhere Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs) und den geringsten IQ unter den ethnischen Gruppen. Überall auf der Welt werden Gefängnisse eher von aggressiven, aber eher nicht so intelligenten Männern bevölkert. Da sitzt in der Regel nicht der Top-Manager (idR hohe Intelligenz) oder der schüchterne Nerd (idR niedriges Testosteron).

Frauen haben mit Abstand weniger Testosteron (und weniger Körpergewicht und -größe), weshalb es ihnen in der Regel nicht einfällt ernsthaft gewalttätig zu werden gegenüber Erwachsenen. Aber selbst hier sind Ostasiaten am zurückhaltensten und Subshara-Afrikanerinnen am aggressivsten. Das weiß jeder, aber das kannst du auch wieder leugnen, wenn es deinen inneren Frieden bewahrt. Afro-Amerikanische Männer beschweren sich häufig über die Kampfeslust (auch verbal) der "sisters" bzw. nutzen es als Rechtfertigung, wenn sie sich für Frauen anderer Ethnien interessieren.
Afro-Amerikanerinnen haben es u.a. deshalb schwer auf dem Dating-Markt in den USA. Umgekehrt haben Ostasiaten (geringste Körpergröße und -gewicht, geringstes Testosteron und daher eher schüchtern) es auch schwer auf dem Dating-Markt in den USA.

Würde ich deine Ideologie anwenden und Ostasiaten in den USA erzählen, sie hätten weniger Chancen bei Frauen, weil "Racism!!!" dann würden sie auch andere Menschen dafür hassen und sich als Opfer sehen (wenn man ihnen diese Lüge verkaufen könnte; sie sind ja durchschnittlich am intelligentesten)

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Markus123 » 24.07.2018, 10:21

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc ... 19776.html
Wenn ich sage/registriere, der Rassismus steckt tief drin in den Deutschen, dann bin ich irgendwie auch Rassist, oder? Naja kein Wunder-bin ja auch Deutscher hahaha.

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von kami » 24.07.2018, 10:49

Tatsmak hat geschrieben:
Frauen haben mit Abstand weniger Testosteron (und weniger Körpergewicht und -größe), weshalb es ihnen in der Regel nicht einfällt ernsthaft gewalttätig zu werden gegenüber Erwachsenen. .....

Afro-Amerikanerinnen haben es u.a. deshalb schwer auf dem Dating-Markt in den USA. Umgekehrt haben Ostasiaten (geringste Körpergröße und -gewicht, geringstes Testosteron und daher eher schüchtern) es auch schwer auf dem Dating-Markt in den USA.
Es gibt genug Frauen die trotz weniger Testosteron und weniger Körpergewicht/größe sehr wohl regelmäßig gewalttätig gegenüber Erwachsenen und ihrer Umwelt werden .
In der Regel ist auch nicht jedes Kind gewalttätig gegenüber Erwachsenen. Aber da muss ich zustimmen die Gesellschaft verroht immer mehr was aber auf andere Dinge zurück zu führen sein sollte als nur auf Hautfarbe und Geschlecht...

Ob jemand schüchter oder aggressiv ist hat meiner Meinung nach auch nichts mit damit zu tun ob Afro-Am. oder Ostasiaten , es ist eine Frage der Erziehung und Werte die vom Elternhaus vermittelt werden.

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von Tatsmak » 24.07.2018, 11:54

Und es gibt auch chinesische NBA-Spieler. Ich rede immer von Unterschieden zwischen Gruppen hinsichtlich von Durchschnittswerten. Um zum Bahnhofsbeispiel zurückzukehren: Die Chance, dass mich 2 Koreanerinnen angreifen dürfte ca 1000 (rein geschätzt) mal geringer sein als bei 2 männlichen Senegalesen. Man geht immer Risiken ein. Selbst beim Überqueren der Straße. Geht man allerdings bei rot, oder vor einer Kurve oder bei viel Verkehr über die Straße, ist das Risiko entsprechend höher. Ich habe mal Kriminalstatistiken in den USA verglichen und der Unterschied zwischen männlichen Euro-Amerikanern und Afro-Amerikanern war so groß wie der Unterschied zw. weiblichen und männlichen Euro-Amerikanern. (ja, das Wort habe ich gerade erfunden; ich finde die Bezeichnung Afro-Amerikaner rassistisch, wenn man es nur auf Schwarze anwendet - sie haben das gleiche Recht in den USA zu sein)

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von sweetpanda » 17.09.2018, 21:41

Laogai hat geschrieben:Was Ajiate schrieb mit einer Korrektur:
Ajiate hat geschrieben:Die Schwarzen sind die größte Gruppe im US-Militär, obwohl sie nur rund 13 % der Bevölkerung ausmachen.
Afro-Amerikaner sind nicht die größte Gruppe im US-Militär, ihr Anteil dort beträgt um die 17%. Was immer noch signifikant höher ist als der entsprechende Anteil in der US-amerikanischen Bevölkerung. Das nur dazu.

Um der US-Armee beizutreten muss kein IQ-Test abgelegt werden, sondern der Armed Services Vocational Aptitude Battery. Er orientiert sich an entsprechenden Tests, misst jedoch nicht den IQ des Prüflings (wie expat_de das hier suggeriert und wie immer sich dieser prüfen lässt).
Was ich gerne noch einmal aufgreifen wollte:

Der Armed Services Vocational Aptitude Battery (ASVAB) wird doch als IQ-Test bezechnet..

https://asvabmilitarytest.com/asvab-com ... r-iq-tests

Zitat:

"The AFQT is comparable to other popular intelligence quotient (IQ) test in the fact that is tests an individual’s base intelligence level. Common IQ tests include: the Wechsler or WISC-IV, the Stanford-Binet (SB), and the Mensa Test."

Da fällt mir doch glatt die Kinnlade runter.

Und für diejenigen die glauben, dass Ergebnisse eines IQ-Test hauptsächlich von der genossenen Bildung abhängen, möchte ich dieses Zitat hervorheben:

"The ASVAB varies from other IQ tests in the fact that success is strongly influenced by the quality of education."

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Re: Die Wissenschaft hat festgestelllt

Beitrag von sweetpanda » 17.09.2018, 21:59

Laogai hat geschrieben:
sweetpanda hat geschrieben:Es gibt einen ganz einfachen Grund warum die wissenschaftlichen Fakten in diesem Teilbereich besonders von Seiten der Soziologen bekämpft werden.
"Wissenschaftliche Fakten" können immer "bekämpft" werden.

Die Frage ist: Können sie verifiziert oder falsifiziert werden?

Eine interessanter Beitrag über den schwierigen Umgang mit unangenehmen wissenschaftlichen Erkenntnissen :

"The orthodoxy maintains that the average genetic differences among people grouped according to today’s racial terms are so trivial when it comes to any meaningful biological traits that those differences can be ignored.

The orthodoxy goes further, holding that we should be anxious about any research into genetic differences among populations. The concern is that such research, no matter how well-intentioned, is located on a slippery slope that leads to the kinds of pseudoscientific arguments about biological difference that were used in the past to try to justify the slave trade, the eugenics movement and the Nazis’ murder of six million Jews."


https://www.nytimes.com/2018/03/23/opin ... -race.html

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Re: Stereotypen & Vorurteile

Beitrag von sweetpanda » 20.12.2018, 23:34

Wir haben ja hier in diesem Forum viele mit besonders festen Überzeugungen, Grundlage fester Überzeugungen sollten immer überprüfbare Fakten sein.

Daher hier einige aktuellen Erhebungen die über jeden Zweifel erhaben sein sollten:

http://www.oecd.org/els/mig/Main-Indica ... ion-bw.pdf

...auf Seite 9:

Dort erfahren wir, dass nur 12% der "nativen" Deutschen eine niedrige oder sehr niedrige Bildung haben. Dagegen haben satte 58% der nicht in der EU-Geborenen Menschen eine niedrige oder sehr niedrige Bildung.

auf Seite 26:

Dort erfahren wir, wie deutlich der Unterschied in bei den Schulleistungen zwischen Migrantenkindern und "Nativen" ist.

Eine weiter interessante Erhebung ist der internationale Vergleich mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenz von Grundschulkindern. Dort fiel Deutschland vom Platz 12 auf Platz 24 ab. Wer noch dann zweifelt, dass es an den Migrantenkindern lag, der soll lieber nicht in die Untersuchungen der kommenden Jahre schauen. Noch niedrigere Plätze sind garantiert.

https://www.waxmann.com/fileadmin/media ... lltext.pdf


Und als Sahnehäubchen ein Paper der TU Chemnitz mit dem vielsagenden Titel:

"Cognitive capitalism: Human capital and the wellbeing of nations."

https://www.tu-chemnitz.de/hsw/psycholo ... pendix.pdf

Von besonderer Brisanz sind Tabellen ab Seite 18.
So kann man erfahren, dass der Durchschnitt IQ in Deutschland bei 100 liegt, der Schnitt aller Migranten bei 92 und Deutschland bisher durch Migration im Schnitt 1,59 Punkte verloren hat.
Noch nicht so dramatisch aber unter den Migranten waren auch viele aus Mitteleuropa und auch einige Ostasiaten.
Konzentrieren wir uns also auf die problematischeren Länder.
Als Beispiel soll Marokko und Ghana:

Der IQ eines Marokkaners liegt bei 76, eine Ghanaer muss sich mit 64 begnügen.
Besonders interessant sind die besonders "Dummen" und "Schlauen" Ausreißer dieser beiden Länder im Bezug auf Deutschland.
Hat man als Deutscher eine IQ von mindestens 118 gehört man zu den 5% "Schlausten", hat man weniger als 76 gehört man schon zu den 5% Dümmsten. Flapsig ausgedrückt, die dümmsten Deutschen sind etwa so schlau wie eine durchschnittlicher Marokkaner und sogar schlauer als ein durchschnittlicher Ghanaer.
Die 5% "schlausten" Marokkaner haben mindestens einen IQ von 88, bei den Ghanaern haben 5% "schlausten" einen Schnitt von 81.
Somit bleibt festzuhalten, dass die "Schlausten" 5% aus beiden Ländern im Schnitt noch deutlich dümmer sind als ein durchschnittlicher Deutscher und nur etwas schlauer als richtig "dumme" Deutsche.

Wenn ich die Tabellen falsch verstanden haben sollte wäre es schön wenn mich jemand korrigieren würde, denn es geht mir immer nur um den Erkenntnisgewinn.

Wenn jemand Zweifel an diesen Erhebungen/wissenschaftlichen Arbeiten hat, würde ich mich freuen hierüber eine sachliche Diskussion zu führen.

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