trance-x:
ich würde mir wunschen, dass Du dich etwas mehr auf die Realität beziehen könntest, statt ganze Zeit den Begriff "Antiamrikanismus" zu erklären, und jegliche Kritik an die USA als Selektion, Teilaspekte, Empörungsaussage etc. dort zuzuordnen.
Ist es nicht üblich, dass man sich bei einer Kritik auf einen bestimmten Punkt bzw. Bereich bezieht? Dafür muss man nicht gleich als "Antiamrikanismus" abgestampelt werden, oder? Was ist ein Hauptaspekt? Besteht er nicht aus einzelnen Teilaspekten die man in der Realität herausgreifen kann? oder ist sie einfach ein virtuelles Plakat das keiner anfassen kann und darf? Sollten die Selektionen, Teilaspekte usw. nicht widerlegt sein, summiert sich nicht daraus der Hauptaspekt?
Deiner Meinung nach können die USA am besten und rationalsten mit Waffen umgehen, aber wo? wann? wie? gegen wen? Mal konkreter, in Vietnam? Korea? Grenade, Pannama, in Afghanistan oder Irak? Ich will nicht einsehen, dass jemand als "am rationalsten mit Waffen umgehen" bezeichnet wird, nur weil er den Einsatz von Nuklear-Waffen zuerst aussen vor gelassen hat. Sonst könnte man die Terroristen auch mal als solche bezeichnen...
Nein, wirklich rational wäre, dass man zuerst die Notwendigkeit, unter Rücksichtsnahme auf mögliche unschuldige Zivilopfer,grundlich und sorgfältig überprüfen und dazu auch die entsprechende Legitimation (wie UN-Mandat) bekommen muss, bevor man überhaupt zu Waffen greift. Sonst ist es nicht nur irrational, sondern auch illegal. Also, das rationalste Umgehen mit Waffen ist für mich sie zu vermeiden.
Der Krieg im Iraq finde ich alles andere als legal.
Noch ein link zeigt wie rational die US-Army mit ihren Waffen umgingen, natürlich nur eine "Selektion".
http://www.law.umkc.edu/faculty/project ... YL_PHO.HTM
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.