Lebenshaltungskosten in Beijing

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
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DaLongRen
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Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von DaLongRen »

Hallo, da sich die Aussicht in Beijing zu Arbeiten verfestigt, hätte ich mal eine Frage an die erfahrenen Hasen zu den Lebenshaltungskosten hier. ;-)

Mir geht es dabei hauptsächlich um die *großen* Kostenblöcke und ich gehe von einem moderaten Lebensstiel aus:

Meine bisherigen Recherchen ergeben ungefähr folgendes Bild (jeweils pro Monat):
  • 2 Zimmer-Wohnung: Max 60 min von "Dong zhi men Outer street" (东直门外大街)entfernt, möbliert und sauber: ca. 6000 RMB / Monat
  • Lebensmittel: (überwiegend chinesisch plus ein wenig Brot und Wurst für's Frühstück): 1000 RMB.
  • Kommunikation: Handy, Internet, etc. < 500 RMB


Was ich noch gar nicht einschätzen kann sind:
  • Gas, Wasser, Sch***
  • Heizung, Strom ( incl. AC )
  • ggf. Parkplatz
  • Steuern fürs Auto (wenn man denn mit der Lotterie Glück hat)
Und generell zum Transport: Gibt es in BJS eigentlich Car sharing modelle, bzw. wie kompliziert ist es, sich am WE einen Mietwagen zu nehmen? Lassen sich die Mietwagen-Kosten evtl. auch als "Living allowance" anrechnen?

Außerdem: Habe ich etwas wichtiges vergessen?
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Yingxiong
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von Yingxiong »

Den chinesischen Führerschein.
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von Phytagoras »

Kann man nicht immer noch mit ner Residence Permit und nem deutschen Führerschein nen 6 monatigen temporären chinesischen bekommen?
DaLongRen
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von DaLongRen »

Phytagoras hat geschrieben:Kann man nicht immer noch mit ner Residence Permit und nem deutschen Führerschein nen 6 monatigen temporären chinesischen bekommen?
Führerschein ist kein Problem, den habe ich schon ... und der ist auch gar nicht so teuer umzuschreiben. Ich meine die Gebühr waren 400 RMB plus nochmal einmal 200 RMB für den Gesundheitscheck (allerdings nicht in Beijing).

Außerdem sind das doch nicht die großen, monatlichen Kostenblöcke (es sei denn, Du rechnest die Strafzettel für's zu schnell/ auf der Busspur / am falschen Tag / etc. fahren mit rein). :lol:

Mit geht's eher um die regelmäßigen Kosten, wie z.B. Krankenversicherung.
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VielUnterwegs
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von VielUnterwegs »

Extrem optimistisch, das hat schon vor 3 Jahren nicht gereicht.
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von DaLongRen »

VielUnterwegs hat geschrieben:Extrem optimistisch, das hat schon vor 3 Jahren nicht gereicht.
Okay, was sind denn Deine Erfahrungswerte?
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Taiyang
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von Taiyang »

VielUnterwegs hat geschrieben:Extrem optimistisch, das hat schon vor 3 Jahren nicht gereicht.
Allerdings.
2 Zimmer-Wohnung: Max 60 min von "Dong zhi men Outer street" (东直门外大街)entfernt, möbliert und sauber: ca. 6000 RMB / Monat
60 Minuten in welche Richtung? Mit welchem Verkehrsmittel? Welcher Standard (chinesisch/westlicher Compound)? Mittlerweile bekommst du fuer 6000RMB gerade mal ein Studio in einem modernen Komplex.
Lebensmittel: (überwiegend chinesisch plus ein wenig Brot und Wurst für's Frühstück): 1000 RMB.
Bei jeden Tag chuar oder Instantnudeln reicht das bestimmt locker, aber wenns was gesundes und abwechselungsreiches sein soll, dann kannst du gut 500RMB pro Woche rechnen, mindestens. Deutsches Brot und Wurst kaufe ich zwar nicht, aber die Preise dafuer sind auch recht hoch.
Ich gebe jeden Tag ungefaehr 30RMB fuers Mittagessen (mit den Kollegen, normales chinesisches Restaurant) aus. Mittagsmenues beim Inder, Japaner, Thailaender etc. kosten mindestens 60RMB

Das einzige was wirklich nicht wesentlich teurer geworden ist sind die Einheitspreise fuer Gas, Wasser, Strom. Da reichen bei mir pro Monat gut 100RMB. Heizung sollte in der Miete mit drin sein.
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von DaLongRen »

Taiyang hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben:Extrem optimistisch, das hat schon vor 3 Jahren nicht gereicht.
Allerdings.
2 Zimmer-Wohnung: Max 60 min von "Dong zhi men Outer street" (东直门外大街)entfernt, möbliert und sauber: ca. 6000 RMB / Monat
60 Minuten in welche Richtung? Mit welchem Verkehrsmittel? Welcher Standard (chinesisch/westlicher Compound)? Mittlerweile bekommst du fuer 6000RMB gerade mal ein Studio in einem modernen Komplex.
Die Richtung ist eigentlich egal, aber als Verkehrsmittel sollte es schon die U-Bahn oder der Elektroroller sein, da ich nicht mehr als 2 Stunden täglich für den Arbeitsweg einplanen möchte.

Chinesischer Compound ist ok, solange die Wohnung innen sauber, dicht, etc. ist.
3 oder 4 Stock (ohne Aufzug) geht auch.
Taiyang hat geschrieben:
Lebensmittel: (überwiegend chinesisch plus ein wenig Brot und Wurst für's Frühstück): 1000 RMB.
Bei jeden Tag chuar oder Instantnudeln reicht das bestimmt locker, aber wenns was gesundes und abwechselungsreiches sein soll, dann kannst du gut 500RMB pro Woche rechnen, mindestens. Deutsches Brot und Wurst kaufe ich zwar nicht, aber die Preise dafuer sind auch recht hoch.
Ich gebe jeden Tag ungefaehr 30RMB fuers Mittagessen (mit den Kollegen, normales chinesisches Restaurant) aus. Mittagsmenues beim Inder, Japaner, Thailaender etc. kosten mindestens 60RMB
Hmm, also ich bin letztes Jahr mit 1000 RMB zurecht gekommen (allerdings beim selber Kochen) und Mittagessen gab's kostenlos in der Firma. Bei Schindler (in Chaoyang) ist lokal hergestellte Wurst und Brot auch nicht sooo teuer.

Aber Du hast recht, wenn man viel auswärts isst, muss man die Kosten nach oben korrigieren.

Taiyang hat geschrieben: Das einzige was wirklich nicht wesentlich teurer geworden ist sind die Einheitspreise fuer Gas, Wasser, Strom. Da reichen bei mir pro Monat gut 100RMB. Heizung sollte in der Miete mit drin sein.
Klasse! Danke
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Taiyang
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von Taiyang »

DaLongRen hat geschrieben: Die Richtung ist eigentlich egal, aber als Verkehrsmittel sollte es schon die U-Bahn oder der Elektroroller sein, da ich nicht mehr als 2 Stunden täglich für den Arbeitsweg einplanen möchte.

Chinesischer Compound ist ok, solange die Wohnung innen sauber, dicht, etc. ist.
3 oder 4 Stock (ohne Aufzug) geht auch.
Die Richtung kann aber schon einen enormen Unterschied bei den Mietkosten machen. Gut isolierte Wohnungen in Beijing halte ich fuer ein Geruecht aber je nachdem was so deine Ansprueche sind und wer dir beim Suchen hilft, koenntest du auch um DZM herum was guenstiges finden. In U-Bahn-Naehe ist natuerlich immer teurer, und wenn du jeden Tag 2 Stunden mit dem E-Roller faehrst, dann kannst du auch noch etwas mehr fuer den Strom einplanen. Die U-Bahn soll bald auch teurer werden.
DaLongRen hat geschrieben: Hmm, also ich bin letztes Jahr mit 1000 RMB zurecht gekommen (allerdings beim selber Kochen) und Mittagessen gab's kostenlos in der Firma. Bei Schindler (in Chaoyang) ist lokal hergestellte Wurst und Brot auch nicht sooo teuer.
Aber Du hast recht, wenn man viel auswärts isst, muss man die Kosten nach oben korrigieren.
Eine gratis-Mahlzeit macht schon viel her :wink: Aber dennoch wuerde ich nicht jeden Monat fuer 1000 RMB essen wollen. Das geht vllt als Backpacker oder Praktikant wenn das Budget knapp ist, aber gerade wenn du hier arbeitest oder laenger vor Ort bist, dann moechtest du sicher auch mal auswaerts essen & dann kann es ganz schnell teuer werden.
Aber, gerade bei den Ausgaben fuer Lebensmittel/Restaurantbesuche kann man schwer einen Standard festlegen. Ich kenne tatsaechlich Leute, die mit super wenig Geld fuer Lebensmittel auskommen, aber ich lege Wert auf ein ordentliches Fruehstueck und bin kein Fan von Garkuechen oder Street Food & daher ist mein Budget fuer Essen schon etwas groesser.
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Re: Lebenshaltungskosten in Beijing

Beitrag von DaLongRen »

Taiyang hat geschrieben: Die Richtung kann aber schon einen enormen Unterschied bei den Mietkosten machen. Gut isolierte Wohnungen in Beijing halte ich fuer ein Geruecht aber je nachdem was so deine Ansprueche sind und wer dir beim Suchen hilft, koenntest du auch um DZM herum was guenstiges finden.
Nur mal zum Vergleich: Wie ist denn das Preisverhältnis zwischen einem westlichen Compound im Vergleich zu einem modernen chinesischen Compound?

"Modern chinesisch" bedeutet für mich: Die Wohnung hat einen Fliesen-Fußboden (kein Beton mehr), das Bad ist ebenfalls voll-gefliest und die Küche und das Bad sind *nicht* versifft / verschimmelt.

Selbiges gildet übrigens auch für die Möbel.
Taiyang hat geschrieben: In U-Bahn-Naehe ist natuerlich immer teurer, und wenn du jeden Tag 2 Stunden mit dem E-Roller faehrst, dann kannst du auch noch etwas mehr fuer den Strom einplanen. Die U-Bahn soll bald auch teurer werden.
Die Stromkosten waren gerade bei ungefähr 100 RMB, d.h selbst bei einer Verdreifachung sollte das kein Problem sein. U-Bahn bei 20 Arbeitstagen würde sich aktuell auf 80 RMB summieren, d.h. das ist auch kein großer Kostenblock - selbst wenn sich der Preis verdoppelt.
DaLongRen hat geschrieben: Hmm, also ich bin letztes Jahr mit 1000 RMB zurecht gekommen (allerdings beim selber Kochen) und Mittagessen gab's kostenlos in der Firma. Bei Schindler (in Chaoyang) ist lokal hergestellte Wurst und Brot auch nicht sooo teuer.
Aber Du hast recht, wenn man viel auswärts isst, muss man die Kosten nach oben korrigieren.
Taiyang hat geschrieben: Eine gratis-Mahlzeit macht schon viel her :wink: Aber dennoch wuerde ich nicht jeden Monat fuer 1000 RMB essen wollen. Das geht vllt als Backpacker oder Praktikant wenn das Budget knapp ist, aber gerade wenn du hier arbeitest oder laenger vor Ort bist, dann moechtest du sicher auch mal auswaerts essen & dann kann es ganz schnell teuer werden. Aber, gerade bei den Ausgaben fuer Lebensmittel/Restaurantbesuche kann man schwer einen Standard festlegen. Ich kenne tatsaechlich Leute, die mit super wenig Geld fuer Lebensmittel auskommen, aber ich lege Wert auf ein ordentliches Fruehstueck und bin kein Fan von Garkuechen oder Street Food & daher ist mein Budget fuer Essen schon etwas groesser.
Ich habe bei meiner Kalkulation einen eigenen Budgetblock "Sanlitun / Entertainment" Den kann ich aber ggf. nach Bedarf und Budget selbst vergrößern oder verkleinern. 8)

Beim Essen bin ich in der Tat sehr anspruchslos... nur auf Brot, Wurst (und ein Bierchen) möchte ich eigentlich nicht verzichten, aber da kann ich mit den lokalen Produkten mittlerweile ganz gut leben.

Der Hauptkostenblock scheint mir aber immer noch die Miete zu sein.
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