Gerade an den Unis gibt es inzwischen schon einige Dozenten, die sich Gedanken über Veränderungen machen. Ist aber leider noch eine Minderheit.mario.s hat geschrieben:Zu Deiner Frage: Da die Wurzeln unseres Nachwuchses in China liegen und wir auch hier leben, haben wir keine Probleme damit, ihn in China in die Schule zu schicken. Persoenlich denke ich, dass die Chinesischen Grundschulen - durchaus mit fragwuerdigen Methoden, doch erfolgreich - einen guten Job machen.
Bei den Universitaeten sehe ich das eher gemischt. Deshalb oblassen wir ab der Hochschulreife unseren Kindern die Entscheidung, ob es hier in China weiter gehen soll oder vielleicht doch besser (?) in Europa.
Aus meiner Erfahrung ist es eher so, daß die schon verdorben sind, wenn sie anfangen, zu studieren. An den Unis wird es da nicht mehr viel schlimmer. Wenn man als Uni-Lehrer dann Individualität, Eigeninitiative & Kreativität fördern will, ist das harte Arbeit.
Es ist natürlich Eure Entscheidung, was Ihr mit Euren Kindern macht, aber wenn Ihr sie in China zur Schule schicken wollt, dann solltet Ihr sehr genau planen & sehr vorsichtig bei der Schulauswahl (sprich: also vermutlich auch bei der Wahl Eures Wohnortes) sein. Zum Wohl der Kinder...



