Es ist wie immer im Leben: Man kann immer nur mit dem arbeiten, was man zur Verfügung gestellt bekommt - aber (wie gesagt) kommt da nichts mehr.Bernhard hat geschrieben:Selbst wenn du mit all dem recht haben solltest, waren deine Beiträge für ihn relativ wenig konstruktiv.
Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
- ingo_001
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Stephan1975
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Es wird mir hier zu bunt!
Schon seit Jahren sehe ich, dass die Qualität deutscher Schüler immer weiter abnimmt. Dies bestätigen mir auch einige meiner Freude, die als Pädagogen tätig sind. Die Gründe zu nennen sind sicherlich vielseitig aber auch hier stimme ich Ingo bei, dass ein Vorleben in der Familie nun offensichtlich anderes in vielen Familien zeigt. Sicherlich ist auch die Angst des sozialen Abstiegs in Deutschland nicht so hoch wie in China.
Bei meinen Besuchen bei chinesischen Freunden sehe ich immer wieder, wie Eltern ihre Kinder auffordern zu lernen. Disziplin und ein klarer Tagesablauf sind dort wichtig um Kinder in Ihren Fähigkeiten zu fördern. Leider ist es aber auch oft so, dass spezielle Talente nicht vorhanden sind, die Kinder aber dann mit Drill in die Erwartungen der Eltern gedrängt werden. Ob man dies nun für richtig hält ist sicherlich fraglich - nur werte ich dies soweit, dass ich eine ergebnisorientierte Lernmethode bei meinen Kindern vorziehen würde.
Ich möchte hier sicherlich nicht die Erziehungsmethoden in China hochloben, jedoch fehlt uns Deutschen diese Art von Disziplin (vor 60 Jahren waren die Deutschen dafür noch weltweit berühmt). Heute geht es um Entwicklung des Individuums - ja sicherlich richtig - aber das Individuum muss leistungsfähig sein. Was wir im Moment heranziehen ist ein partysüchtiges, gamespielendes Pommeskind, was im späteren Leben als unqualifizierte Hilfskraft nach einer Woche Arbeit in die Burn-out Kur gehen muss.
Es gibt weltweite Studien, wo Schüler in den USA, Großbritannien mit asiatischem Hintergrund als "overachievers" bezeichnet werden. Fakt ist, dass der Bildungserfolg in China als durchaus wichtiger angesehen wird als in den westlichen Ländern. Ich glaube mal gehört zu haben, dass in Sachsen die Viatnamesischen Schüler durchschnittlich bessere Noten haben als die deutschen Mitschüler. In Familien die unter erschwerten Bedingungen leben, wird Bildung in asiatischen Familien weitaus wichtiger genommen als in deutschen Familien. Ich habe schon mal im Restaurant folgenden Satz einer deutschen Mutter gehört: "Na, lieber ein guter Sonderschulabschluss als ein schlechter Hauptschulabschluss".
Das Streben nach einem besseren Leben, ist in asiatischen Familien sehr wichtig und wird bereits ab dem Kindergartenalter betrieben. Ich selbst habe familiär bedingt nun auch den asiatischen Einfluss (der mir nicht allzu fern liegt, da ich in meiner Schulzeit ein sogenannter "Streber" war - und ich bereue nichts!) und kann sagen, dass wir bereits jetzt (unser Sohn ist 20 Monate alt) unsere Sorgen haben, dass wir ihn auf die richtige Art fördern und dass der Einfluss der deutschen Bildungsmentalität so gering wie möglich auf ihn wirken wird. Auch wir werden sicherlich mehr Wert auf Bildung bei unserem Sohn legen. In China ist oft der Hintergrund auch, dass man aus der Masse heraussticht und damit die "Opportunities" leichter ergreifen kann. Für mich hier in Deutschland - unter den gegebenen Umständen ist die Anforderung an meinen Sohn, gegen den nun immer stärker werdenen Strom der Leistungsunfähigkeit zu schwimmen. Ich fürchte, positiv aus der Masse herausstechen wird nicht das Problem sein.
Schon seit Jahren sehe ich, dass die Qualität deutscher Schüler immer weiter abnimmt. Dies bestätigen mir auch einige meiner Freude, die als Pädagogen tätig sind. Die Gründe zu nennen sind sicherlich vielseitig aber auch hier stimme ich Ingo bei, dass ein Vorleben in der Familie nun offensichtlich anderes in vielen Familien zeigt. Sicherlich ist auch die Angst des sozialen Abstiegs in Deutschland nicht so hoch wie in China.
Bei meinen Besuchen bei chinesischen Freunden sehe ich immer wieder, wie Eltern ihre Kinder auffordern zu lernen. Disziplin und ein klarer Tagesablauf sind dort wichtig um Kinder in Ihren Fähigkeiten zu fördern. Leider ist es aber auch oft so, dass spezielle Talente nicht vorhanden sind, die Kinder aber dann mit Drill in die Erwartungen der Eltern gedrängt werden. Ob man dies nun für richtig hält ist sicherlich fraglich - nur werte ich dies soweit, dass ich eine ergebnisorientierte Lernmethode bei meinen Kindern vorziehen würde.
Ich möchte hier sicherlich nicht die Erziehungsmethoden in China hochloben, jedoch fehlt uns Deutschen diese Art von Disziplin (vor 60 Jahren waren die Deutschen dafür noch weltweit berühmt). Heute geht es um Entwicklung des Individuums - ja sicherlich richtig - aber das Individuum muss leistungsfähig sein. Was wir im Moment heranziehen ist ein partysüchtiges, gamespielendes Pommeskind, was im späteren Leben als unqualifizierte Hilfskraft nach einer Woche Arbeit in die Burn-out Kur gehen muss.
Es gibt weltweite Studien, wo Schüler in den USA, Großbritannien mit asiatischem Hintergrund als "overachievers" bezeichnet werden. Fakt ist, dass der Bildungserfolg in China als durchaus wichtiger angesehen wird als in den westlichen Ländern. Ich glaube mal gehört zu haben, dass in Sachsen die Viatnamesischen Schüler durchschnittlich bessere Noten haben als die deutschen Mitschüler. In Familien die unter erschwerten Bedingungen leben, wird Bildung in asiatischen Familien weitaus wichtiger genommen als in deutschen Familien. Ich habe schon mal im Restaurant folgenden Satz einer deutschen Mutter gehört: "Na, lieber ein guter Sonderschulabschluss als ein schlechter Hauptschulabschluss".
Das Streben nach einem besseren Leben, ist in asiatischen Familien sehr wichtig und wird bereits ab dem Kindergartenalter betrieben. Ich selbst habe familiär bedingt nun auch den asiatischen Einfluss (der mir nicht allzu fern liegt, da ich in meiner Schulzeit ein sogenannter "Streber" war - und ich bereue nichts!) und kann sagen, dass wir bereits jetzt (unser Sohn ist 20 Monate alt) unsere Sorgen haben, dass wir ihn auf die richtige Art fördern und dass der Einfluss der deutschen Bildungsmentalität so gering wie möglich auf ihn wirken wird. Auch wir werden sicherlich mehr Wert auf Bildung bei unserem Sohn legen. In China ist oft der Hintergrund auch, dass man aus der Masse heraussticht und damit die "Opportunities" leichter ergreifen kann. Für mich hier in Deutschland - unter den gegebenen Umständen ist die Anforderung an meinen Sohn, gegen den nun immer stärker werdenen Strom der Leistungsunfähigkeit zu schwimmen. Ich fürchte, positiv aus der Masse herausstechen wird nicht das Problem sein.
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
So, ich muss gestehen, dass ich nicht alles hier durchgelesen habe aber wahrscheinlich ist es wohl auch besser so.
Das sie nicht auf Partys geht etc ist völlig normal. Sie würde wohl eher es bevorzugen, mit anderen Chinesinnen zusammen einen Abend zu verbringen, PPstream im Hintergrund laufen zu haben, und Chinesisch zu essen.
Das sie so viel lernen muss ist eher eine Ausrede, vor allem in Finnland ist das Gymnasiale Level leicht zu bestehen mit 1-2 Stunden Lernarbeit zu haus. Klausuren etc werden hauptsächlich auf Englisch sein, falls denn das Gymnasium etwas von sich hält. Die restlichen Klausuren auf Finnisch, werden normalerweise, ein Übersetzungsvokabular zur Verfügung haben.
Wenn sie wirklich gute Noten hat, wird dies in China sehr gut angesehen, da das Finnische Schulsystem dort hoch bewertet wird. Viele Familien schicken ihre Kinder nach Finnland für ein Austauschjahr im Gymnasium oder um dort völlig einen Uni-Abschluss zu machen.
Meine Frage ist nun eher, gibt es bei euch noch andere Chinesen im Austauschprojekt oder ist sie die einzige? Hat sie irgendwelchen Kontakt zu anderen Chinesen?
btw, wo in Finnland ist das alles?
Viele Grüße aus Vantaa
Das sie nicht auf Partys geht etc ist völlig normal. Sie würde wohl eher es bevorzugen, mit anderen Chinesinnen zusammen einen Abend zu verbringen, PPstream im Hintergrund laufen zu haben, und Chinesisch zu essen.
Das sie so viel lernen muss ist eher eine Ausrede, vor allem in Finnland ist das Gymnasiale Level leicht zu bestehen mit 1-2 Stunden Lernarbeit zu haus. Klausuren etc werden hauptsächlich auf Englisch sein, falls denn das Gymnasium etwas von sich hält. Die restlichen Klausuren auf Finnisch, werden normalerweise, ein Übersetzungsvokabular zur Verfügung haben.
Wenn sie wirklich gute Noten hat, wird dies in China sehr gut angesehen, da das Finnische Schulsystem dort hoch bewertet wird. Viele Familien schicken ihre Kinder nach Finnland für ein Austauschjahr im Gymnasium oder um dort völlig einen Uni-Abschluss zu machen.
Meine Frage ist nun eher, gibt es bei euch noch andere Chinesen im Austauschprojekt oder ist sie die einzige? Hat sie irgendwelchen Kontakt zu anderen Chinesen?
btw, wo in Finnland ist das alles?
Viele Grüße aus Vantaa
- Topas
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Mal unter uns "Strebern":
Stephan1975 hat geschrieben:Schon seit Jahren sehe ich, dass die Qualität deutscher Schüler immer weiter abnimmt.
Sag, nach welchen Qualitäts-Kriterien bewertest du denn die Schüler so? Hast du auch schon ein Qualitätsmanagement für unsere Nachkommen parat? Das liegt, so wie ich deinen Beitrag einschätze, sicherlich an den mangelnden Schüler-Produktionsstandards hier in Deutschland, oder?
Kollege, du vergisst eins: Menschen leben nicht, um einem optimierten Produktionslebenslauf zu genügen. Dafür gibt es Roboter und automatisierte Maschinen. Nur leider meinen dass viele Menschen. In erster Linie leben Menschen mal für sich selbst. Glaube mir, dass Für-Sich-Leben beinträchtigt mit Sicherheit nicht die Schwimm-Fähigkeit im großen Leistungsgegenstrom( Sofern dies überhaupt dass oberste Lebensziel sein sollte ). Ganz anders: Bildung aus eigener Motivation heraus beflügelt. Das macht Spass, gibt einem ein Wohlbefinden und es läuft nebenbei ganz ohne "Disziplin, Strukur und Ergebnisorientierung" seitens einer anderen Person. Du, dass ist viel mehr Wert, als Geld. Das kann sogar dazu führen, dass ein Mensch von sich aus gerne arbeitet. Ganz alleine.
Und wenn Du schon von weltweiten Studien sprichst, oder von sächsischen Vietnamesen hörst, dann verlinke doch bitte auf die Quelle. Du weist ja, wie das mit den Studien immer so ist.
Ich finde es schade, wie sehr Bildung immer mehr auf Leistung gegen Geld reduziert wird. Menschen als Produkte, deren Qualität mittels Disziplin verbessert werden soll.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Das liegt wohl vornehmlich an der konfuzianistischen Kultur. Während man in China von den Kindern erwartet, dass sie "brav" sind, gehorchen und dann gute Arbeiter werden, liegen die Erwartungen in Europa ganz anders. Europäische Eltern wünschen sich, ihre Kinder zu verantwortungsbewussten Führungskräften heranzuziehen, die ihr Ding drehen können - das geht nunmal nicht mit Drill.Fakt ist, dass der Bildungserfolg in China als durchaus wichtiger angesehen wird als in den westlichen Ländern.
Diese beiden Philosophien müssen natürlich auch vor dem Hintergrund der grundlegend verschiednen ökonomischen Realitäten verglichen werden:
In China muss man erstmal der Armut entrinnen und das Überleben sicherstellen, während in Westeuropa Dinge wie die persönliche Entwicklung und die individuelle Verwirklichung im Vordergrund stehen. Danach richtet sich eben auch das Denken der Menschen.
Die Probleme bei der deutschen Unterschicht sehe ich nicht bei der mangelnden Strenge der Eltern - sonder bei der schlechten Erfüllung der Vorbildsfunktion. Sind die Eltern fleissig, halten einen strukturierten Tagesablauf ein und interessieren sich für Bildung, wird das auch auf die Kinder abfärben. Umgekehrt gilt dies bei faulen Eltern aber leider auch. Dies ist aber nicht nur bei uns so - sondern durchaus auch in China.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
In China wird dem einzigen Kind doch alles in den A... geblasen - was hat das mit "brav" zu tun? Sprich mal mit den Kids 12-15 hier in China, was die für Vorstellungen bezüglich Zukunft haben und das alte Klischee findet ein jähes EndeAremonus hat geschrieben:Das liegt wohl vornehmlich an der konfuzianistischen Kultur. Während man in China von den Kindern erwartet, dass sie "brav" sind, gehorchen und dann gute Arbeiter werden, liegen die Erwartungen in Europa ganz anders. Europäische Eltern wünschen sich, ihre Kinder zu verantwortungsbewussten Führungskräften heranzuziehen, die ihr Ding drehen können - das geht nunmal nicht mit Drill.Fakt ist, dass der Bildungserfolg in China als durchaus wichtiger angesehen wird als in den westlichen Ländern.
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
oder will das Mädchen nur Aufmerksamkeit.
Ist z.b. bei Facebook eine Krankheit das viele Frauen reinschreiben (mit Foto) das sie sich für hässlich halten. Zweck des ganzen ist, das dann immer zig Postings kommen das das nicht stimmt und sie schön ist.
An diesen Posting "geilt" sich dann die Posterin auf
Ist z.b. bei Facebook eine Krankheit das viele Frauen reinschreiben (mit Foto) das sie sich für hässlich halten. Zweck des ganzen ist, das dann immer zig Postings kommen das das nicht stimmt und sie schön ist.
An diesen Posting "geilt" sich dann die Posterin auf
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
@Saku: Ohne das finnische Bildungssystem genau zu kennen: Bei den PISA-Studien ist Finnland stets auf den vordersten Plätzen, daher glaube ich kaum dass an finnischen Gymnasien Schmalspur-Abis durchgeführt werden.
Was sollen denn die armen Kinder dort auch nur den ganzen Winter machen außer lernen, in überwiegender Dunkelheit und klirrender Kälte?
Ich habe geschäftlich regelmäßig etwas mit finnischen Projekten zu tun und war dort einmal eine Woche auf Dienstreise in einer 40.000 Einwohnerstadt, im Februar! Die Temperaturen lagen in einem Bereich zwischen -30 und -15°C, hell war es in etwa zwischen 9-15 Uhr. Die Finnen waren auffällig unfröhlich, Kollegen die oft dort auf Dienstreise sind (bzw. dort Jahre gearbeitet haben) meinen gar dass sie Finnen als ein sehr unhöfliches Volk empfinden und kulturell wenig bis gar nichts geboten wird.
Das arme chinesische Mädl, welchen Eindruck erhält es nur vom Westen. Angenommen, sie ist in einer belebten Großstadt in China aufgewachsen: Dort gibt es Leben auf den Straßen (Finnland: gähnende Leere), blinkende Lichter, in den Straßen liegen verschiedenste Düfte von Restaurants in der Luft....Kontrastprogramm Finnland: Langeweile, Kleinstädterei, unnütze und harte Sprache die nirgendwo sonst auf der Welt gesprochen wird, polarer Winter, flacher Einheitswald, Mückenschwärme im Sommer, unsäglich teure Lebensmittel, Alkohol nur im staatlich monopolisierten Laden Alko Oy...
Ich möchte hiermit nicht alle Finnen über einen Kamm scheren und habe nur fünf Tage im Winter in einer mittelgroßen finnischen Stadt verbracht, aber ich denke für Chinesen ist Finnland schon ein sehr sehr unwirtliches Land trotz aller Vorteile bzgl Lebensstandard und Sauberkeit
Was sollen denn die armen Kinder dort auch nur den ganzen Winter machen außer lernen, in überwiegender Dunkelheit und klirrender Kälte?
Ich habe geschäftlich regelmäßig etwas mit finnischen Projekten zu tun und war dort einmal eine Woche auf Dienstreise in einer 40.000 Einwohnerstadt, im Februar! Die Temperaturen lagen in einem Bereich zwischen -30 und -15°C, hell war es in etwa zwischen 9-15 Uhr. Die Finnen waren auffällig unfröhlich, Kollegen die oft dort auf Dienstreise sind (bzw. dort Jahre gearbeitet haben) meinen gar dass sie Finnen als ein sehr unhöfliches Volk empfinden und kulturell wenig bis gar nichts geboten wird.
Das arme chinesische Mädl, welchen Eindruck erhält es nur vom Westen. Angenommen, sie ist in einer belebten Großstadt in China aufgewachsen: Dort gibt es Leben auf den Straßen (Finnland: gähnende Leere), blinkende Lichter, in den Straßen liegen verschiedenste Düfte von Restaurants in der Luft....Kontrastprogramm Finnland: Langeweile, Kleinstädterei, unnütze und harte Sprache die nirgendwo sonst auf der Welt gesprochen wird, polarer Winter, flacher Einheitswald, Mückenschwärme im Sommer, unsäglich teure Lebensmittel, Alkohol nur im staatlich monopolisierten Laden Alko Oy...
Ich möchte hiermit nicht alle Finnen über einen Kamm scheren und habe nur fünf Tage im Winter in einer mittelgroßen finnischen Stadt verbracht, aber ich denke für Chinesen ist Finnland schon ein sehr sehr unwirtliches Land trotz aller Vorteile bzgl Lebensstandard und Sauberkeit
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Ich lebe selbst seit Jahren in Finnland und ware auch hier auf einem Gymnasium.
Was die Chinesen normalerweise hier machen, da alles langweilig ist:
Treffen sich bei jemanden, bereiten was zum Essen zu, Schauen PPStream/ Karaoke und das am besten von früh morgens bis abends. Alle Chinesen die ich bisher hier kennengelernt habe machen dies einige male im Jahr, da sie sich ansonsten wohl zu abgesondert fühlen. Stimmt die Finnen haben nicht gerade viel gemein mit den Chinesen^^
Was die Chinesen normalerweise hier machen, da alles langweilig ist:
Treffen sich bei jemanden, bereiten was zum Essen zu, Schauen PPStream/ Karaoke und das am besten von früh morgens bis abends. Alle Chinesen die ich bisher hier kennengelernt habe machen dies einige male im Jahr, da sie sich ansonsten wohl zu abgesondert fühlen. Stimmt die Finnen haben nicht gerade viel gemein mit den Chinesen^^
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Geist
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Zugegeben steppt in finnischen Städten nicht gerade der Bär. Alleine Helsinki als Hauptstadt ist mit seinen 595.554 Einwohnern für Chinesen ein Witz. In kultureller Hinsicht und auch gerade was die Natur anbelangt hat Finnland zwar einiges in petto und bietet mit St. Petersburg (ohne Visum bei max. 72 Std. Aufenthalt), Lappland, etc. interessante Möglichkeiten so ist man mit diesen verglichen mit China aber relativ schnell durch. Davon abgesehen ist Finnland für Chinesen eine sehr kostspielige Sache, besonders für Studenten. Was schon für Deutsche happig erscheint, muss für Chinesen aus einfachem Hause der reinste Luxus sein.
Im Winter sind die Tage kurz, es gibt wenig Sonne und kalt ist es auch. Und die Englischkenntnisse der Finnen fand ich außerhalb von Helsinki imho eher durchwachsen.
Und ich verstehe nicht, wieso man die Leute zum feiern oder Abenden in Diskotheken mit Saufgelagen zwingen muss. Viele Menschen interessiert sowas schlicht und ergreifend nicht.
Im Winter sind die Tage kurz, es gibt wenig Sonne und kalt ist es auch. Und die Englischkenntnisse der Finnen fand ich außerhalb von Helsinki imho eher durchwachsen.
Und ich verstehe nicht, wieso man die Leute zum feiern oder Abenden in Diskotheken mit Saufgelagen zwingen muss. Viele Menschen interessiert sowas schlicht und ergreifend nicht.
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otternase
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Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
sehe ich ebenso.Geist hat geschrieben:Und ich verstehe nicht, wieso man die Leute zum feiern oder Abenden in Diskotheken mit Saufgelagen zwingen muss. Viele Menschen interessiert sowas schlicht und ergreifend nicht.
Ich vermute, das Hauptproblem ist, dass das von der Threadstarterin und ihren Freunden angebotene "Alternativprogramm" zu "Pauken bis der Arzt kommt", nämlich "Party bis der Arzt kommt", für die chinesische Mitschülerin einfach nicht attraktiv ist.
Sollte die Threadstarterin noch mitlesen, mal ein paar Vorschläge: warum kocht Ihr nicht gemeinsam, jede ein Gericht aus ihrer Heimat, so lernt man voneinander Kultur und Leben kennen? Oder treibt zusammen Sport, viele Chinesen lieben zB. Tischtennis. Oder warum fahrt Ihr nicht nicht gemeinsam am Wochenende auf Tour mit Bus und Bahn, nicht zum Shoppen (denn es dürfte wahrscheinlich sein, dass die Chinesin dafür kaum Geld hat) und auch nicht, um Party zu machen (denn daran dürfte sie kein Interesse haben), sondern zB. um neue Städte kennenzulernen oder ein Wochenende in der Natur zu verbringen? In Finnland gibt es doch diese "Blockhütten" (irgendjemand wird mir sicher sagen können, wie die richtig heissen), die man mieten kann, warum nicht mal für ein Wochenende so eine Hütte im Wald mieten (wenn ausreichend viele teilnehmen, ist das pro Kopf sehr billig, jedenfalls weit billiger als Party), dort gemeinsam grillen, wandern etc.? Vielleicht kann Euch die Schule sogar bei der Organisation eines solchen Ausflugs helfen?
Diese Aktivitäten haben alle gemeinsam, dass man dabei Lernen kann UND Spass hat, sind also Pauken wie Party gegenüber weit überlegen...
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Geist
Re: Chinesin in Finnland auf Schüleraustausch PLS HELP
Otternase bringt es hier eigentlich ganz gut auf den Punkt. Allen voran bei so genannten Kulturabenden sind Chinesen i. d. R. Feuer und Flamme. Ich kenne Chinesen als Volk das gerne und viel isst und dabei auch für Köstlichkeiten fernab der Heimat offen ist - aber bitte keine Bockwürste mit Kartoffelsalat auftischen es sei denn ihr wollt die Chinesen beleidigen.otternase hat geschrieben:man dabei Lernen kann UND Spass hat, sind also Pauken wie Party gegenüber weit überlegen...
Und der Tipp mit den Blockhütten aka. Ferienhäusern (Mökkis) ist eine super Idee! Nur zu empfehlen. Dabei auch gleich mal die Vielzahl an finnischen Saunen ausprobieren. Skiorte wie Himos bspw. sind auch sehr beliebt.
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