Gehaltsvorstellungen für Expat

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Bigdaddy
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Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 03.03.2012, 18:58

Hallo zusammen,

Ich bin 23 jahre alt und arbeite in einem bremer mittelständischen Logistikunternehmen.
Die Firma hat mehrere Niederlassungen in China und es ist geplant mich zu entsenden.
Ziel ist beijing shanghai oder hongkong. Im moment arbeite ich im Vertrieb-Außendienst.
Was kann ich für gehaltsvorstellungen und andere Annehmlichkeiten äußern?
Klar, ich habe nicht so viel Erfahrungen. Es hängt sicherlich auch von der Position ab.
Dennoch: was würdet ihr mir für weiterführende Gespräche empfehlen?

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-=tokl=-
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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von -=tokl=- » 03.03.2012, 19:58

Kommt ganz auf die Parameter an! Entsendung heißt dein deutscher Arbeitsvertrag bleibt bestehen? Oder bekommst Du einen lokalen Vertrag?

Wenn Entsendung mit bestehendem Vertrag bleibt Gehalt / Urlaubsanspruch / Kündigungsschutz / Sozialversicherungsbeiträge in DE etc. als Basis ja erst mal gleich -> Dann würd ich mein Augenmerk auf Themen wie Wohnungsübernahme / Heimflüge / ggf. Auto + Fahrer / Gehaltszahlung in welcher Währung + Wechselkursschwankungen etc. legen! Ein paar RMB oben drauf sind natürlich auch nett aber mit einem deutschen Gehalt kann man hier (in meinem Fall Shanghai) eigentlich ganz gut Leben!

Falls es ein lokaler Vertrag wird wären für mich vor allem Themen wie Zusatzvertrag für Arbeitsplatzsicherung in Deutschland bei Rückkehr / Kranken- + Sozialversicherung / Urlaub etc. Thema -> Vom Gehalt her müßtest Du dann auch noch beachten dass Du in der Zeit in Deutschland nix in die Renten / Sozialversicherung einzahlst. Da sollte dann schon der ein oder andere € + bei raus springen!

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Bigdaddy
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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 03.03.2012, 20:50

Danke fuer die schnelle Antwort. Ich denke es wird ein Expatvertag.
Kann man das überhaupt pauschalisieren wie hoch das Gehalt sein kann bzw. erhöhen sollte?
Habe hier im Forum nur von Leuten gelsen, die bereits in Deutschland eine Führungsposition hatten/haben. Ich würde mit einen Vertag, wie als erstes genannt, wünschen plus natürlich eine Gehaltserhöhung. Kann man die gehaltserhöhung evtl prozentual ausdruecken? Oder kann man man kann mit Betrag "X" rechnen?

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von blur » 03.03.2012, 21:39

Nein kann man nicht. Das sind individuell verhandelbare Verträge für die es keine Richtlinien gibt.
Bedenke das du mit deinem deutschen Gehalt dein Lebensstandard in China deutlich erhöhen wirst selbst wenn es keine Gehaltserhöhung gibt. Wenn es nach Hongkong geht sieht das schon ein klein wenig anders aus, da sollte auf jeden Fall eine Gehaltserhöhung erfolgen da dort alles etwas teuer ist als in China und du in etwa die gleiche Kaufkraft haben wirst wie in Deutschland.
Lass dir eine Wohnung vermitteln, handel evtl. Extraurlaub und bezahlte Heimflüge raus, dann liegst du nicht so falsch.

Ich beneide dich, suche auch noch ein Unternehmen welches mich zu deutschen Konditionen nach China schickt. Btw wie kommt man als deutscher Vertriebs-Außendienstler an einen Job in China? Wozu brauchen die dich da?

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Bigdaddy
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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 03.03.2012, 23:16

Ok, danke.
Was ich da machen soll, weiß ich selber noch nicht :D
- Wird sich noch rausstellen. Vertragsverhandlungen stehen in naher Zukunft an.
Btw: hast du Erfahrungswerte oder von anderen gehört wie die beruflichen Chancen nach einer evtl. Rückkehr aussehen? Euopäer die chinesisch (hoffentlic) sprechen, die müssten doch begehrt sein, oder?

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von tigerprawn » 04.03.2012, 01:37

wie die beruflichen Chancen nach einer evtl. Rückkehr aussehen?
in der Firma die Dich entsendet hat gibt es meistens keine Chancen mehr, da man vom Radar verschwunden war, und eine entsprechende Position auf die man kommen muesste nur mit einem Netzwerk in der Heimat der Firma moeglich ist.

Bei Deinem Alter kann eine Rueckkehr nach D bei einer anderen Firma gelingen. (Viele) Firmen betrachten einen zu langen Aufenthaltsaufenthalt (>=4Jahre) als negativ, da man sich dann zu sehr angepasst hat und in einer deutschen Umgebung angeblich nicht mehr zurecht kommt. In jungen Jahren kann das anders sein.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von -=tokl=- » 04.03.2012, 03:39

tigerprawn hat geschrieben:
wie die beruflichen Chancen nach einer evtl. Rückkehr aussehen?
in der Firma die Dich entsendet hat gibt es meistens keine Chancen mehr, da man vom Radar verschwunden war, und eine entsprechende Position auf die man kommen muesste nur mit einem Netzwerk in der Heimat der Firma moeglich ist.
Kann ich so nicht bestätigen. Wir sind auch ein (etwas größeres) Mittelständisches Unternehmen und entsenden Regelmäßig Leute all over the World -> Entweder mit Projektbezogenen short time contracts für 3-6 Monate oder für länger. Bei den short times ist es gar kein Problem, da wird die Stelle in Deutschland frei gehalten und überbrückt und wenn es länger geht gibt es einen Zusatzvertrag dass eine gleichwertige Stelle für den Zeitpunkt der Rückkehr gesucht oder geschaffen wird (im Unternehmen) wie zum Zeitpunkt der Entsendung. Und dabei ist egal ob es ein Sachbearbeiter des Vertriebsinnendienst ist der mal die weite Welt erschnuppern möchte oder eine Führungsperson egal welcher Hierarchiestufe.

Funktioniert eigentlich auch sehr gut, das einzige was manchmal Probleme macht ist dass die Leute a) im Ausland schnell eine deutlich höhere Position besetzten (bsp. Teamleiter in Deutschland -> Vertriebsleiter in Ausland) und sich dann schwer tun wieder als "Teamleiter" zu arbeiten und b) Deutschland ist von der Hierarchie einfach deutlich größer. Das heißt wer mal die Entscheidungsgeschwindigkeit und Möglichkeiten im Ausland schätzen gelernt hat tut sich dann z.T. schwer mit der "Trägheit" in Deutschland :D

Allerdings waren die Ausführung explizit auf meine Company bezogen -> ich denke da könnte man von jedem Unternehmen eine andere Story erzählen!

@ BigDaddy: Für die short time contracts gibt es bei uns eine global Directive die die "Aufwandspauschale auf Grund der ungewohnten Lebensumgebung" je Land und ggf. beonserer Stadt aufführt. Das ist angelehnt an irgend eine Ministeriumsempfehlung aus Deutschland und macht die Entsendungen einfacher weil man nicht mit jedem einzeln verhandeln muß (der nicht für Länger geht). Für Shanghai sind das im Momant irgendwas um die 1000 € Netto zusätzlich. Wenn Du magst such ich Dir die Datei morgen mal raus wenn ich im Office bin.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von VielUnterwegs » 04.03.2012, 03:42

Ich wuerde meinen Vertrag in Deutschland bei einer zeitlich begrenzten Entsendung behalten wollen, zum einen wegen der sozialen Absicherung, als auch wegen der besseren Rueckkehrmoeglichkeiten und des viel besseren Mitarbeiterschutzes. Bedenke auch, mit einem lokalen Vertrag sitzt du dann einer chinesischen Personalerin gegenueber, die auf deine Umstaende in China weder viel geben noch diese verstehen wird. Eine deutsche Personalerin wird dir die notwendige Sonderbehandlung als Entsandter zukommen lassen. Zusaetzlich zum deutschen Vertrag, von dem der chinesische Fiskus nichts weiss, ausser du teilst es denen mit, kannst du dir dann noch was in China zahlen lassen. Die Abgaben sind gering, wenn du dir da nochmal 10.000 im Monat geben laesst. Oder du laesst dir am besten eine gescheite Bude stellen und noch ein paar andere "allowances" wie Heimfluege, dann fliesst das Geld sogar steuerfrei. So laeuft das, gerade bei mittelgrossen Firmen, sehr oft.

Ein lokaler Vertrag ist leider meistens Mist, selbst wenn am Ende ein wenig mehr Brutto vom Netto als in Deutschland steht. Es gibt wenige Firmen, die die Krankenversicherung, Rentenbeitraege in Deutschland trotz Arbeit im Ausland, Kuendigungsschutz, Urlaubstage, usw. so umfangreich bereitstellen, dass es nach all diesen "versteckten Kosten/Leistungen" mit lokalem Vertrag in China gleich gut oder besser aussieht.

Die Kommentare, dass sich in China dein Lebensstandard bei gleichem Gehalt im Vergleich zu DE erhoeht, kann ich nicht nachvollziehen.. Allerhoechstens oberflaechlich, sobald wir wieder bei Gesundheitsversorgung, usw. ankommen zeigt sich die Wahrheit. toki hat mit seinen 1000€/Monat "Schmerzensgeld" da schon recht, wie ich finde.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von -=tokl=- » 04.03.2012, 04:10

VielUnterwegs hat geschrieben: ... sobald wir wieder bei Gesundheitsversorgung, usw. ankommen zeigt sich die Wahrheit....

Gesundheitsvorsorge? Gibts hier so was? Oder meinßt Du die extra Flüge nach Hongkong / Europa für den Fall das was ist *g*

Aber ist ein wichtiger Punkt -> Schau nach ner Auslandkrankenversicherung (am besten über die Firma) die ohne zu murren Krankenhäußer wie United Family etc. bezahlt. Die haben z.T. recht interessante Preisgestaltungen auf Grund des internationalen Personals, wo anders würd ich aber gleich 2x nicht hin wollen.

@ Vielunterwegs: Also mit deutschen Vertrag, beibehalten aller Annehmlichkeiten + gescheite Wohnung und Flug würd ich schon sagen dass man den Lebensstandart hält -> Lokalvertrag mit ein paar € plus wär natürlich crazy bzw das + müßte alle annehmlichkeiten Decken... Und dann stellt die Firma glaube ich lieber 5 Uni-Absolventen ein die dann zusammen immer noch günstiger sind :D

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 05.03.2012, 12:46

Danke für die zahlreichen informationen!!!
Ich verdiene momentan 2500 eur brutto, steuerklasse 1.
Wie laesst es sich in shanghai leben bei folgenden Szenarien:

1. Gehalt bleibt gleich bis ein wenig meh, aber Wohnung und andere Annehmlichkeiten bezahlt
2. Gehalt steigt erheblich und man zahlt alles selbst
3. Gehalt bleibt gleich, nur Heimfluege bezahlt.
Zu wohnkosten: klar, hängt vom Stadtteil usw. ab
Straße vom arbeitgeber = middle fujian road
Von was fuer einem ca. Mietpreis kann man ausgehen fuer eine gepflegte wohnung ohne duschklo(westlich sollte es sein) in der Naehe des Arbeitsplatzes?

Es gibt keine Vorgänger in der Firma an die angelehnt werden kann.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Aremonus » 05.03.2012, 13:03

Ein chinesischer mid-level Manager verdient etwa gleich viel wie Du. Du lebst also in allen drei erwähnten Szenarien in Shanghai selber verglichen mit der Lokalbevölkerung erstmal sehr gut. Hast Du aber keine Wohnung vom Arbeitgeber und musst selbst eine Bleibe suchen, wird Deine Wohnqualität wohl weit unter jener in Deutschland liegen. In diesem Falle würde ich zumindest eine entsprechende Hilfskraft für die Wohnungssuche verlangen.

Was aber, wie beschrieben, zu beachten ist: du bist Deutscher und in Deutschland verdienst Du weit mehr als nur die 2500 Euro, denn Dein Arbeitgeber bezahlt für Dich auch Gelder an den Staat, die Dir im Falle von Unfall, Krankheit oder Arbeitlosigkeit via Sozialstaat wieder zu Gute kommen. Wird Dein deutscher Vertrag gekündigt und durch einen neuen unter chinesischem Recht ersetzt, verlierst Du diese erheblichen Zusatzleistungen (wie oben beschrieben).
Des Weitern müsstest Du in China Sozialabgaben in erheblicher Höhe entrichten und auch dort Steuern zahlen, was Dein Einkommen weiter massiv schmälern würde. Lass den Arbeitgeber als unter keinen Umständen Deinen deutschen Vertrag kündigen - das bringt für unerfahrene Expats wie Dich nur Kosten und jede Menge ärger.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 05.03.2012, 13:52

Sprich aus Arbeitgebersicht koennte es von Vorteil sein das Gehalt zu lassen, aber dafuer die Wohnung, Heimfluege und sonstiges zu bezahlen? Könnte mir vorstellen das diese bzw. Viele Dinge steuerlich geltend gemacht werden koennen. Falls ja, waere es klug mehr auf die Annehmlichkeiten einzugehen als von Anfang an auf dasGehalt und man dann gegen eine Wand spricht:D

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von cookie2008 » 05.03.2012, 14:28

Kannst Du bitte die Firmenadresse nochmal nachschauen? In Shenzhen habe ich keine Fujian Road gefunden.

"Gepflegte Wohnung westlich" und China/Shenzhen passen nicht so immer zusammen kann ich Dir schonmal sagen.

Du solltest die richtigen Makler haben, die Dich nicht ueber den Tisch ziehen, aber wissen, was Du unter "westlich" verstehst. Ja, Makler kostet (weniger als in D), aber ohne wird es schwer. Tipps gebe ich Dir gerne. Wohnung laesst sich finden. Deutschen Standard wirst Du nicht bekommen. Manche Sachen sind schoener, aber die Qualitaet ist "anders". ;-)

Du warst also noch nie in Shenzhen? Wie ist Deine Vorstellung von der Stadt?

Ich kenne auch Auslaender, die hier in dt. Logistikunternehmen gearbeitet haben. Kein Einzelfall also.

Mittelstand ist idR pragmatischer als Grossunternehmen. Dafuer kann das Paket einfacher und teils kleiner ausfallen. Grossunternehmen zahlen (fuer Shenzhen) teils Zuschlaege, um die Lebensbedingungen auszugleichen. Miete ist ein interessanter Punkt. Makler. Umzugskosten. Weiterzahlung Sozialversicherung in Deutschland (Rente). Krankenversicherung, die in China und Hong Kong gilt fuer "westliche" Aerzte und Krankenhaeuser. Evlt. zusaetzlich Mitgliedschaft bei der SOS Klinik Shenzhen/weltweit zur Unterstuetzung bei Norfaellen. Ach ja, Impfschutz vielleicht noch (viel Standardimpfungen). Organisation und Bezahlung Pass- und Visumsangelegenheiten (kostet Geld! - In Deutschland vorher auf jeden Fall neuen 48 Seiten Reisepass beantragen! Bei Reisen nach Hong Kong gibt es ordentlich Stempel).
Die Liste kann man beliebig verlaengern. Aber vielleicht fragst Du erstmal, was Dir angeboten wird und dann gucken wir es an.

Wenn Du mir die Adresse der Firma bzw Strasse sagst, sage ich Dir mehr zu der Gegend.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von Bigdaddy » 05.03.2012, 20:24

Ok, danke. Meine Firma wird, denke ich, dafür sorgen bzw. die Chinesen aus unsere Niederlassungen.

nicht Shenzhen, sondern Shanghai :D
Genaue Adresse suche ich morgen nochmal raus, falls es in Shanghai mehrere solcher Straßen gibt.

Wie ist es den anderen Logistikern ergangen? Sind die gut klargekommen? (hauptsächlich sprachlich)
Ich werde noch diverse Sprachkurse machen um mich best möglich vorzubereiten.

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Re: Gehaltsvorstellungen für Expat

Beitrag von -=tokl=- » 06.03.2012, 03:35

Also in Shanghai selber kommst Du mit Englisch und Händen und Füßen ohne Probleme klar was das tägliche Leben angeht. In der Firma kommts drauf an was Ihr für Mitarbeiter habt und wie eure Kunden strukturiert sind -> Bei uns ist es so das im Office zwar jeder mehr oder weniger gut (reicht von nem verdrückten "Hello" hin bis zu vertragssicher) Englisch spricht, im Warehouse allerdings kein einziger -> Wenn da irgendwas ist kommt immer ein chinesischer Kollege mit zum übersetzten.

Allerdings sind wir auch in der Produktion / Handel tätig -> Vielleicht hat der ein oder andere Logistiker noch eine bessere Info für Dich!

Also davon ausgehend dass Du einen Entsendungsvertrag bekommst und dein AG in Deutschland weiter deine Krankenversicherung / Sozialbeiträge / Rente etc. zahlt:

1. Gehalt bleibt gleich bis ein wenig meh, aber Wohnung und andere Annehmlichkeiten bezahlt
-> Sollte sich gut leben lassen. Du hast über den Daumen 1500 € netto -> ca. 12 T RMB und liegst damit vermutlich schon deutlich über deinen chin. Kollegen. Wo Du halt n bissle aufpassen mußt sind die ganzen "Expat-Kneipen" & Clubs. Da kostet das Bier schnell mal 60-80 RMB und wenn man da dann wild feiern geht kann man am WE schon mal 150-200 € durch bringen :D

2. Gehalt steigt erheblich und man zahlt alles selbst
Wenn der Vertrag ein deutscher bleibt könnte man auch das überlegen -> Dann muß halt mal Flüge / Miete überschlagen.
3. Gehalt bleibt gleich, nur Heimfluege bezahlt.
Siehe Punkt 2
Zu wohnkosten: klar, hängt vom Stadtteil usw. ab
Straße vom arbeitgeber = middle fujian road
Von was fuer einem ca. Mietpreis kann man ausgehen fuer eine gepflegte wohnung ohne duschklo(westlich sollte es sein) in der Naehe des Arbeitsplatzes?

Also die einzige middle Fujian Road die ich gefunden habe liegt mitten in Huangpu und damit sehr zentral in der City. Ein Bekannter von mir wohnt in der Ecke und zahlt für ein kleines "serviced Apartment" mit ca 15m² gute 400 € / Monat. Er macht da ein Praktikum und will / kann sich nicht mehr Leisten -> Nach oben wirst Du aber sicher keine Grenzen finden :D Aber vielleicht ist untere Leistungspunkt ja auch nicht schlecht....

Generell: Aus welchem Beweggrund gehst Du denn nach China? Möchtest Du die dicke Kohle scheffeln und auf die Seite legen oder einfach was erleben? Wenn es Punkt 2 ist würd ich mit dem AG einfach Status Quo + Obulus aushandeln und mir ne geile Zeit in China machen!

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