Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

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Yingxiong
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Yingxiong »

Der "Westen" nicht, aber die Firmen, die dort Geschäfte machen!
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beowulf
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von beowulf »

Hier eine Seite zu den Thema mit einen Haufen Infos:

http://www.chinaafricarealstory.com/p/c ... dotes.html
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Saiber
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

blur hat geschrieben:Du bist ein Blender.
Dieses Kompliment gebe ich gerne zurueck.
blur hat geschrieben:Anstatt Einheimische zu beschäftigen werden dort ausschliesslich Chinesen beschäftigt.
Erfahrene Chinesen werden beschaeftigt, weil die Arbeiten da dann auch viel "smoother' and schneller voran gehen. Auch ist der KostenfaKtor ein Grund. Aber "ausschliesslich" ist eine dreiste Luege.
blur hat geschrieben:Da handelt es sich nicht um Facharbeiter, sondern auch einfaches Personal.
Die in deinen Augen "einfaches Personal" sind in Afrika Fachkraefte, angesichts der Auswahl die man dort hat...
blur hat geschrieben:Die Straßen werden gebaut um die abgebauten Rohstoffe zu transportieren und nicht um der Bevölkerung zu helfen.
Ach nein, die Strassen wurden dort gebaut fuer die Skateboarder und Rollerblader.....(und natuerlich werden diese Strassen von Orcs mit Knueppeln und Aexten bewacht, damit ja auch bloss keine Bevoelkerung es wagt diese Strasse nur zu beruehren.... und auch danach, wenn die Chinesen weg sind, stehen Schilder, "Property of the PRC - Do Not Enter!")
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Grufti
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Grufti »

beowulf hat geschrieben:Hier eine Seite zu den Thema mit einen Haufen Infos:

http://www.chinaafricarealstory.com/p/c ... dotes.html
Vielen Dank, beowulf, daß Du diesen Link hier hereingestellt hast :wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von robbe »

Wie auch immer, das chinesische Engagement in Afrika führt dennoch nur sehr bedingt zu einer nachhaltigen Entwicklung. Es als "guten Willen" und "Entwicklungshilfe" zu verkaufen, ist die gleiche Heuchlerei, wie es Industriestaaten machen.

Der Link beschreibt die Situation auch nicht umfassend. "Gefährlich", wenn man mit solchen Quellen sich eine "objektive" Meinung bilden möchte.
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Saiber
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

robbe hat geschrieben:Wie auch immer, das chinesische Engagement in Afrika führt dennoch nur sehr bedingt zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Das wird man sehen. Was jetzt aber nach so kurzer Zeit geschehen ist, ist viel nachhaltiger denn was vorher war.
robbe hat geschrieben:Es als "guten Willen" und "Entwicklungshilfe" zu verkaufen, ist die gleiche Heuchlerei, wie es Industriestaaten machen.
Wer hat das behauptet? Wurde nicht erwaehnt, dass natuerlich auch Eigeninteressen der Chinesen im Spiel sind? Nur sind die Chinesen viel mehr fairer und ehrlicher zu den Afrikaner als das der Westen es jemals war. Umsonst machen sie das nicht und sie sagen auch was sie wollen.

Aber jetzt mal zur Frage des Anfangpost bezueglich Abhaengigkeit.

Es war der Westen der Afrika abhaengig gemacht hat.
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von robbe »

Saiber hat geschrieben: Das wird man sehen. Was jetzt aber nach so kurzer Zeit geschehen ist, ist viel nachhaltiger denn was vorher war.
Es ist nicht nachhaltig, wenn chinesische Bauingenieure Straßen in Afrika bauen (lassen). Dass die Straße dann exisitiert und für ein paar Jahrzehnte genutzt werden kann, bedeutet nicht nachhaltig.

Ich möchte ja nur den Optimismus ein wenig bremsen, dass China nun Afrika entwickelt. Und es ist unbeschritten, dass Industriestaaten in der Vergangenheit total versagt haben bezüglich Entwicklung, das geben die sogar selbst zu. Das interessante ist, ob China nun die gleichen Fehler macht bzw. dessen Verhalten zur gleichen unbefriedigenden Entwicklung führt.
Es ist für die zukünftige Entwicklung auch total irrelevant wer wen abhängig gemacht hat, solange nicht die gleichen Fehler gemacht werden. Und die Industriestaaten bzw. Geberländer haben bereits aus der Vergangenheit gelernt.
Dass der reiche weiße Mann nach Afrika geht, das Geldbündel vorlegt und bestimmt wie es voran geht, ist ein altes Bild, nicht mehr aktuell.

Betrachtet man die chinesische "Entwicklungshilfe" macht sie eigentlich vieles Falsch (der Theorie nach). Was die Empfängerländer freut sind nur die zusätzlichen Ressourcen, die China willig bereitstellt. Aber im Grunde vollzieht China einen "top-down-Ansatz", das was früher gemacht wurde und heute als falsch angesehen wird.
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Saiber
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

robbe hat geschrieben:Es ist nicht nachhaltig, wenn chinesische Bauingenieure Straßen in Afrika bauen (lassen). Dass die Straße dann exisitiert und für ein paar Jahrzehnte genutzt werden kann, bedeutet nicht nachhaltig.
Deine eigene Erklaerung von Nachhaltigkeit moechte ich mal im Duden wiederfinden...
Ich möchte ja nur den Optimismus ein wenig bremsen, dass China nun Afrika entwickelt.
China handelt mit Afrika. Nicht mehr und nicht weniger. Dass da eine Entwicklung fuer Afrika mit dabei ist nur eine nette Nebenwirkung aber nicht die primaere Absicht.
Das interessante ist, ob China nun die gleichen Fehler macht bzw. dessen Verhalten zur gleichen unbefriedigenden Entwicklung führt.
Siehe oben. Man geht immer noch davon aus, dass China als Samariter in Afrika taetig und unterwegs ist und die Afrikaner gefuettert und bemuttert werden muessen. Dieser Ansatz ist von Vornherein falsch. China hat Interessen in Afrika. Afrika hat Interessen mit China zu handeln. Und das Wichtigste ist, Afrika wird von China gleichberechtig und nicht von Oben herab behandelt, sowie es hier einige schon wieder und immer noch tun (das ist typisch). Die Afrikaner koennen sehr wohl fuer sich selber sprechen, wissen was fuer fuer sie selber am Besten ist und brauchen keine "Verteidiger" (Heuchler) aus dem Westen.

"As Westerners, it is a wake-up call that we are losing our place not just in Africa but in the world—all we can do is to try to understand what is going on and ask different questions. At the moment, we can’t compete with China’s pragmatism, determination, work ethic and long-term vision. China tends to think decades into the future, they are taking much greater risks and are able to speculate on projects in a way the West doesn’t and can’t. The West is still stuck in a colonial mindset, and approaches Africa in a patronising way that hasn’t changed for many, many years."--aus The Economist,
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von beowulf »

Grufti hat geschrieben:
beowulf hat geschrieben:Hier eine Seite zu den Thema mit einen Haufen Infos:

http://www.chinaafricarealstory.com/p/c ... dotes.html
Vielen Dank, beowulf, daß Du diesen Link hier hereingestellt hast :wink:
Naja, warum großartig herumdiskutieren, wenn es jemanden gibt der sich seit drei (?) Jahrzehnten mit der Thematik beschäftigt und diverse Bücher und wissenschaftliche Abhandlungen dazu verfasst hat. Einmal kurz reinschnuppern und man könnte sich Kommentare ala "Lügner, Blender etc." sparen. z.B. habe ich direkt auf einen Überblick von chinesischen Projekten in Afrika verlinkt und einer Aufstellung der Verteilung chinesische und Einheimische Arbeiter. Wie man sieht, ist es extrem vermischt und hängt stark von den jeweiligen Umständen ab. Die Aussage, dass Chinesen nur Chinesen beschäftigen ist unhaltbar. Ebenso ist aber richtig, dass - im Gegensatz zu westlichen Firmen, in denen nur eine Handfull Techniker vor Ort (meist im 5 Sterne Hotel) sind - chinesische Arbeitskräfte quer durch die Hierarchieebenen stärker vertreten sind.
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von robbe »

Saiber hat geschrieben:Deine eigene Erklaerung von Nachhaltigkeit moechte ich mal im Duden wiederfinden...
Eine Entwicklung ist nachhaltig, wenn sie dazu führt, dass die betroffene Zielgruppe in der Lage ist ihre Lebensbedingungen selbstständig zu verbessern; vor allem auf veränderte Umwelt- und Rahmenbedingungen selbstständig reagieren kann.

Jedes mal die Chinesen rufen, wenn eine Straße gebaut werden soll = nicht nachhaltig.

China tritt als "Partner" auf? China nutzt einfach nur seine Ressourcen, die nachgefragt werden, und kauft sich dadurch was es selbst nachfragt. Das ist weder "von oben herab" noch partnerschaftlich, sondern eine ganz normale wirtschaftliche Transaktion (das machen europäische Firmen auch so). Da China dabei keinen besonderen politischen Idealen nachgeht, ist der Spielraum größer als für den Westen.

Das Zitat aus "The Economist", hat das ein Journalist oder ein Experte verfasst?
beowulf hat geschrieben:Wie man sieht, ist es extrem vermischt und hängt stark von den jeweiligen Umständen ab. Die Aussage, dass Chinesen nur Chinesen beschäftigen ist unhaltbar.
Sagt immer noch wenig aus. Es gibt z.B. auch den Vorwurf, dass die Chinesen die lokalen Arbeiter sehr schlecht bezahlen. Die Anzahl der Arbeiter zu vergleichen ist ungenügend.
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

@Robbe,

???????? sorry, ist zu wirr fuer mich das zu verstehen...
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von robbe »

Saiber hat geschrieben:@Robbe,

???????? sorry, ist zu wirr fuer mich das zu verstehen...
Interessiert mich nicht wirklich.
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

robbe hat geschrieben:
Saiber hat geschrieben:@Robbe,

???????? sorry, ist zu wirr fuer mich das zu verstehen...
Interessiert mich nicht wirklich.
Natuerlich interessiert es dich nicht. Deine Geschribsel machen ja auch keinen Sinn.

Robbe: "China tritt als "Partner" auf? China nutzt einfach nur seine Ressourcen, die nachgefragt werden, und kauft sich dadurch was es selbst nachfragt. Das ist weder "von oben herab" noch partnerschaftlich, sondern eine ganz normale wirtschaftliche Transaktion"

Robbe: "Eine Entwicklung ist nachhaltig, wenn sie dazu führt, dass die betroffene Zielgruppe in der Lage ist ihre Lebensbedingungen selbstständig zu verbessern; vor allem auf veränderte Umwelt- und Rahmenbedingungen selbstständig reagieren kann.Jedes mal die Chinesen rufen, wenn eine Straße gebaut werden soll = nicht nachhaltig.

Ich sollte das in den "Stilblueten" reintun.... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Laogai
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Laogai »

robbe hat geschrieben:Eine Entwicklung ist nachhaltig, wenn sie dazu führt, dass die betroffene Zielgruppe in der Lage ist ihre Lebensbedingungen selbstständig zu verbessern; vor allem auf veränderte Umwelt- und Rahmenbedingungen selbstständig reagieren kann.

Jedes mal die Chinesen rufen, wenn eine Straße gebaut werden soll = nicht nachhaltig.
Die Logik dahinter entzieht sich mir. Dann dürfte man auch nicht das oft zitierte Netz ("Fisch geben = ein Tag satt; Netz geben = immer satt") stiften, sondern allenfalls eine Bastelanleitung dafür. Und statt Schulen und Krankenhäuser nur die Baupläne :shock:
Eine verbesserte Infrastruktur dient doch auch der Selbst-Entwicklung eines Landes. Schulen und Krankenhäuser alleine machen es nämlich nicht, denn dort muss man auch hinkommen. Und das geht über eine Asphaltstraße nun mal besser und schneller als über einen üblen Schotterweg.

Mal aus eigener Erfahrung: China baut nicht nur in Afrika Straßen, sondern auch in vielen angrenzenden Ländern. Zum Beispiel in Laos, einem der ärmsten Länder auf der Welt. Die Nationalstraße 13 zwischen Oudomxai (Muang Xai) und Na Teuy bin ich bisher vier mal gefahren. Das erste mal Ende 2007, dann im Februar und November 2010. Da war die Straße (übrigens DIE Hauptverbindung zwischen dem Norden und dem Süden des Landes!) auf dem Abschnitt eine Schotterstrecke. Die Dörfer rechts und links der Piste wurden in der Trockenzeit mit jedem vorbeifahrenden Auto, LKW oder Bus in eine dichte Staubwolke gehüllt und entsprechend verstaubt waren die Häuser. Und entsprechend trostlos sahen die Dörfer und ihre Bewohner aus.

Im Dezember letzten Jahres bin ich die Straße erneut gefahren. Da hatten die Chinesen bereits die Asphaltdecke fertig gestellt. Die Dörfer sind sichtlich aufgeblüht und nicht nicht mehr eingestaubt. Und die Kinder können nun mit dem Fahrrad, viel entspannter, zur Schule fahren.
robbe hat geschrieben:Das Zitat aus "The Economist", hat das ein Journalist oder ein Experte verfasst?
Es stammt von einem Filmemacher.
robbe hat geschrieben:
beowulf hat geschrieben:Wie man sieht, ist es extrem vermischt und hängt stark von den jeweiligen Umständen ab. Die Aussage, dass Chinesen nur Chinesen beschäftigen ist unhaltbar.
Sagt immer noch wenig aus. Es gibt z.B. auch den Vorwurf, dass die Chinesen die lokalen Arbeiter sehr schlecht bezahlen. Die Anzahl der Arbeiter zu vergleichen ist ungenügend.
Na klar, wenn der eine Vorwurf sich als unhaltbar herausstellt zaubert man einfach den nächsten aus dem Hut. Was kommt als nächstes?
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Re: Will China Afrika helfen oder abhängig machen?

Beitrag von Saiber »

Vielleicht versteht er die Fussballsprache besser?

Fortuna Koeln in der Regionalliga will sein Stadion renovieren. Da ist es egal ob Deutsche, Chinesische oder Polnische Unternehmen das Stadion renovieren (Kostenfrage). Habe ich ein fix renoviertes und neues Stadion, kommen auch wieder mehr Fans und mehr Geld in meine klamme Kasse...(Das ist Nachhaltigkeit). Oder fragst du auch hier, "immer die Polen oder Chinesen rufen wenn ein neues Stadion gebaut werden soll?"

P.S. sogar in Polen hatte man kurzzeitig, Chinesische Unternehmen beauftragt die Infrstruktur fuer die EM auszubauen. Das wurde aber dann wegen Unstimmigkeiten verworfen. Aber sie waren schon da und hatten angefangen gehabt.
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