canni hat geschrieben:Letztendlich kommt das Geld doch sowieso nur einigen wenigen zugute. Die kaufen davon dann Daimlers in Untertürkheim - was ja auf Umwegen wieder in unsere Finanzkasse wandert haha... Die Menschen dort haben doch nichts davon.
Aus welchen Hoehlen deines sogenannten "Denkzentrums" ist das denn entsprungen?
Pinacola hat geschrieben:Will China Afrika helfen oder abhängig machen?
Das sind Rufe der Verzweiflung weil Afrika einen selber entgleitet. 60 Jahre Brot fuer Afrika und zu Weihnachten ein wenig mehr, aber gebracht hat es den Afrikanern wenig. Sie wurden schon aus egoistischen wirtschaftlichen Gruenden klein und arm gehalten und wurden nie gleich behandelt.
Afrika konnte billig Rohstoffe liefern. Hat sich ein Land dann stabilisiert und die Verhandlungen ueber Rohstoffe schwieriger, wurden Stimmen im Westen laut, dass die Regierung (mit der man Jahre lang handelte) auf einmal menschenverachtend sei, die Menschrechte nicht beachtet, gar eine Diktatur. Schnell mal eine Rebellion angestachelt, die Opposition geholfen und schon hat man wieder ein schwaches Land und schon sind die Rohstoffe wieder billig.
Dazu kommen noch andere Wirtschafts- und Handels Werkzeuge, wie G7,8,9,10,11,12,13,14,15.....,
Aber was sagen denn die Afrikaner selber????
Dambisa Moyo (Intellektuelle und Schriftstellerin) im Interview:
Westliche Presse:
"Im Westen sehen viele die Chinesen als Kolonialisten, die Afrika ausbeuten."
Moyo:
"Das ist nur Neid. Der auf Mitleid und Almosen basierte Ansatz der westlichen Entwicklungshilfe ist gescheitert. Das chinesische Modell hat in Afrika innerhalb von fünf bis zehn Jahren mehr Arbeitsplätze und Infrastruktur geschaffen als der Westen in 60 Jahren."
Westliche Presse:
"Stabilisiert China nicht Afrikas Diktatoren?"
Moyo:
"Viele der größten Despoten Afrikas - Mobutu Sese Seko, Idi Amin, Mugabe, Bokassa - waren lange vor den Chinesen da. Es ist lächerlich, wenn sich westliche Länder jetzt auf einmal wegen China um die Menschenrechte in Afrika sorgen. Ein sudanesischer Freund sagte mir: Dambisa, ich lebe lieber mit einem Job und einer Straße vor dem Haus unter einem Despoten als in einer Armutshölle unter einem Despoten."
Jahrzehnte war der Westen in Afrika. Hat Rohstoffe fast gratis bekommen. Und was haben die Westler hinterlassen? Verbrannte Erde.
China ist seit ueber 8 Jahren da und es gibt, Strassen (eine Infrastruktur), Hospitale, Schulen und sogar Strom- und Wasserleitungen und Kraftwerke. Dinge, die keiner mehr wegnehmen kann wenn Handelsbeziehungen abbrechen. Eine zementierte und betonierte Strasse ist da und sie bleibt auch da.
So, wo soll die Abhaengigkeit liegen, wenn den Afrikaner das gegeben wird, womit sie selbstaendig werden koennen?
Diese ganze Heuchelei von "Chinas Raubzug in Afrika", "China nutz Afrika aus", "China macht Afrika abhaengig" ist nichts anderes als die bittere und blanke Angst davor, dass selbst Afrikanische Laender von Entwicklungslaender zu Industrienationen aufsteigen koennen. Deren Vorteil waere noch, sie haben Rohstoffe bis zum Hals. Das waere das Ende der westlichen Industrienationen.
Pinacola hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob die chinesische Regierung uneigennützige Geschenke machen würde... Wie denkt ihr darüber?
Es heisst Handeln und Handeln ist nie uneigennuetzig fuer die beteiligten Parteien. China bekommt Rohstoffe und Lebensmittel. Afrika, seine Infrastruktur, Know-How, Industrie und auch Devisen. Und China mischt sich nicht in die politischen Angelegenheit der afrikanischen Laender ein.