Geburt in China

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Sachse28
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Geburt in China

Beitrag von Sachse28 »

Was muss man bei der Geburt eines Kindes in China beachten? Mir geht es erstmal nicht um die visarechtlichen Dinge, die stehen im Merkblatt des Konsulates.

Was kostet eine Geburt in einen normalen Krankenhaus einer Kleinstadt in der Provinz Zhejiang finanziell? Sicherlich unterscheidet sich das von Krankenhaus zu Krankenhaus, aber mal so ungefähr geschätzt.

Ist der Vater Deutscher, werden dann höhere (Horror-)Preise verlangt?

Ist es überhaupt möglich, ein Kind dort zu gebären, wenn dort noch keine Untersuchungen an der schwangeren Mutter gemacht wurden, sondern bei einem Frauenarzt in Deutschland? Wird eine Geburt seitens der Ärzte dann verweigert?

Was sind Eure Erfahrungen dahingehend? Was sollte man beachten?

Prinzipiell ziehen wir die Geburt in Deutschland zwar vor, allerdings lassen wir uns die Option in China noch offen.
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Sachse28
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Re: Geburt in China

Beitrag von Sachse28 »

Die Beiträge in der Sucfunktion haben mir leider bisher noch nicht weitergeholfen. Waren halt die typischen unsachlichen Forum-Diskussionen.
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corneta
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Re: Geburt in China

Beitrag von corneta »

Sachse28 hat geschrieben:Ist es überhaupt möglich, ein Kind dort zu gebären, wenn dort noch keine Untersuchungen an der schwangeren Mutter gemacht wurden, sondern bei einem Frauenarzt in Deutschland? Wird eine Geburt seitens der Ärzte dann verweigert?
Ich weiß ja nicht, wie ihr euch das vorstellt, aber ich denke kaum, dass deine Frau 2 Wochen vor der Geburt mal eben schnell nach China fliegen kann. Die meisten Fluggesellschaften befördern bis zur 36. Woche und normalerweise hat man dann noch 4 Wochen vor sich :wink: . Da geht man doch sicher nochmal zum Arzt? Und den Kreissaal würde ich auch vorher mal ansehen wollen.

corneta, die denkt, dass es bestimmt schönere Sachen gibt, als mit einem 8 Monatsbauch in einem engen Flugzeugsitz 10 Stunden zu verbringen :wink: .
darjeeling
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Re: Geburt in China

Beitrag von darjeeling »

Sachse28 hat geschrieben: Was kostet eine Geburt in einen normalen Krankenhaus einer Kleinstadt ihn der Provinz Zhejiang finanziell? Sicherlich unterscheidet sich das von Krankenhaus zu Krankenhaus, aber mal so ungefähr geschätzt.
Soweit ich weiss, muss die Mutter Ihre Schwangerschaft ca. 4 Monate vorher in einem öffentlichen Krankenhauses Ihres Hukous registrieren, um dort überhaupt angenommen zu werden. Dazu kommt, Sie muss verheiratet sein. Auch wenn Sie keine staatliche Krankenversicherung hat, sollte dann die Geburt in einem staatlichen Krankenhaus auch für chinesische Verhältnisse sehr günstig sein.
Sachse28 hat geschrieben:Ist der Vater Deutscher, werden dann höhere (Horror-)Preise verlangt?
In einem staatlichen Krankenhaus - nein !!!
Sachse28 hat geschrieben:Ist es überhaupt möglich, ein Kind dort zu gebären, wenn dort noch keine Untersuchungen an der schwangeren Mutter gemacht wurden, sondern bei einem Frauenarzt in Deutschland? Wird eine Geburt seitens der Ärzte dann verweigert?
In Zhejiang, Hangzhou gibt es das Aima Hospital, dort ist es möglich. Die chinesische Frau eines amerikanischer Freund hat dort vor ein paar Monaten ein Kind geboren, der Preis war ca. 1100 USD. Incl. Wassergeburt und 3 Nächte Aufenthalt.
http://www.hzaima.com/english/
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serenita
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Re: Geburt in China

Beitrag von serenita »

Sachse28 hat geschrieben:Was muss man bei der Geburt eines Kindes in China beachten? Mir geht es erstmal nicht um die visarechtlichen Dinge, die stehen im Merkblatt des Konsulates.

Was kostet eine Geburt in einen normalen Krankenhaus einer Kleinstadt in der Provinz Zhejiang finanziell? Sicherlich unterscheidet sich das von Krankenhaus zu Krankenhaus, aber mal so ungefähr geschätzt.

Ist der Vater Deutscher, werden dann höhere (Horror-)Preise verlangt?

Ist es überhaupt möglich, ein Kind dort zu gebären, wenn dort noch keine Untersuchungen an der schwangeren Mutter gemacht wurden, sondern bei einem Frauenarzt in Deutschland? Wird eine Geburt seitens der Ärzte dann verweigert?

Was sind Eure Erfahrungen dahingehend? Was sollte man beachten?

Prinzipiell ziehen wir die Geburt in Deutschland zwar vor, allerdings lassen wir uns die Option in China noch offen.
Ich glaube es wird arg schwierig, weil Ihr ein sogenanntes 准生证 (sinngemäß eine Geburtserlaubnis) braucht. Wie man es genau beantragt, weiß ich leider auch nicht so genau. Hab' aber neulich gerade erst eine Geschichte gelesen von einer Chinesin, liiert mit einem Deutschen auch, dass sie im Endeffekt diese Erlaubnis eben nicht gekriegt hat und außerdem beim Antragsversuch ordentlich schikaniert wurde...Ob Ihr Euch das antun wollt?
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Bernhard
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Re: Geburt in China

Beitrag von Bernhard »

warum wurde sie schikaniert? Weil sie nicht verheiratet war (du schreibst ja "liiert", deswegen schließe ich das mal daraus), oder weil sie von einem Deutschen ein Kind erwartet hat? :roll:

Ich weiß, das ist jetzt OT, aber es interessiert mich trotzdem...
Bernhard
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Re: Geburt in China

Beitrag von Bernhard »

überhaupt... was heißt "Geburtserlaubnis"? Kann man dem Baby nicht erlauben, aus dem Bauch herauszukommen? Das dürfte in der Praxis arg schwierig werden... :roll:

Sorry für meinen Sarkasmus, aber ich versteh's echt nicht :!:
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Sachse28
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Re: Geburt in China

Beitrag von Sachse28 »

Ok, ok ... Eure Beiträge haben unsere erste Meinung bestätigt. Wir werden die Geburt wohl in Deutschland durchführen lassen. Ganz unmöglich scheint uns China zwar nicht, wir wollen uns da nur nicht in ein Abenteuer stürzen. Auch will ich nicht die Melkkuh für die zahlreichen privaten Krankenhäuser dort sein, die einen das Geld aus der Tasche ziehen.

Um jetzt nicht extra ein neues Thema zueröffnen, hier noch zwei Fragen:

1.) Habt ihr einen Namensvorschlag für einen Jungen/Mädchen? (Geschlecht noch unbekannt). Sollte in Deutsch und chinesisch leicht verständlich sein. Also nicht unbedingt Hermenegilda oder Maximillian-Franz. Das Herkunftsland der Person sollte nicht gleich ersichtlich sein.

2.) Welche Staatsbürgerschaft sollte das Kind nach der Geburt bekommen? Wir fürchten jetzt, wenn es die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt und wir gehen vielleicht irgendwann mal nach China, dass es dann als Ausländerkind nicht an die normalen Kindergärten oder öffentlichen Schulen kann und wir dann es an die teuren Ausländerschulen schicken müssen. Wie habt ihr in diesem Fall verfahren? Wo geht euer Kind in China in die Schule? Mit welchen Konsequenzen sollten wir rechnen, wenn wir eventuell mit einem deutschen Kind später nach China gehen?

3.) Gilt die Ein-Kind-Politik auch für Chinesen, die mit Ausländern verheiratet sind? Komm ich später in Gefängnis, wenn wir ein zweites Kind bekommen?

Vielen Dank für eure Antworten! Bitte bleibt sachlich! :)
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Sachse28
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Re: Geburt in China

Beitrag von Sachse28 »

Ausländer werden also so behandelt, als wären sie "chinesen, die illegalerweise mehrere kinder haben". Das 2. Kind hätte dann also keinen Anspruch auf Schulbildung, etc. ... und wir müssten alles selber bezahlen. Richtig, oder?
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Stephan1975
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Re: Geburt in China

Beitrag von Stephan1975 »

Meine Güte. Man kann ja nicht alles wissen - aber nichts wissen - ich dachte das ist schwieriger.

1. Unser Sohn hat einen deutschen Namen - und einen chinesischen Namen, den meine Frau und Ihre Familie benutzt, wenn sie Chinesisch mit ihm sprechen. Ich, sowie alle Deutschsprachigen sprechen ihn mit seinem deutschen Namen an. Mein Sohn hat als Erstnamen "Nicolas" welcher aus von Chinesen ausgesprochen werden kann.

2. Wenn Ihr verheiratet seit, dann ist es ja bereits klar, dass es Dein Kind ist (davon geht das Gesetz aus). Wenn nur zusammen, dann ist es notwendig, dass die Vaterschaft angegeben wird, die dann auch die Staatsbürgerschaft in Deutsch ermöglichen würde. Bei einer Deutsch-Chinesische Familie mag sicherlich auch der Gedanke aufkommen, dass das Kind auch ruhig die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen sollte (somit ist die Einreise in China ohne Visum möglich). Auf der anderen Seite wäre das Kind dann Ausländer in Deutschland - also auch rechtlich auf eine Aufenthaltserlaubnis angewiesen.

3.) Ein-Kind Politik gilt bei Euch nicht. Du kannst ja versuchen auch die chinesische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dann würde sich die Situation ändern.
Bernhard
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Re: Geburt in China

Beitrag von Bernhard »

Nach meiner Information gilt die Ein-Kind-Politik nur, wenn die Kinder die chinesische Staatsbürgerschaft haben. Wie viele ausländische Kinder eine Familie hat, ist dem Staat gleichgültig.
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Re: Geburt in China

Beitrag von Linnea »

Sachse28 hat geschrieben:Ausländer werden also so behandelt, als wären sie "chinesen, die illegalerweise mehrere kinder haben". Das 2. Kind hätte dann also keinen Anspruch auf Schulbildung, etc. ... und wir müssten alles selber bezahlen. Richtig, oder?
Nein, das Thema ist etwas komplexer. Nehmen wir mal an, das Kind und alle weiteren bekommen die deutsche Staatsbürgerschaft und ihr geht nach China. Der Kindergartenbesuch dürfte noch das geringste Problem darstellen, und weitaus größere finanzielle Belastungen als bei chinesischen Kindern sind auch nicht zu erwarten. Beim Schulbesuch wird es etwas kritischer. China kennt keine Schulpflicht für Ausländer, und so weit ich weiß auch kein Recht auf einen Platz an einer öffentlichen Schule für diese. Ob ein ausländisches Kind aufgenommen wird, hängt in erster Linie von seinen Sprachkenntnissen (und möglicherweise von den Kapazitäten sowie dem Verhandlungsgeschick) ab. Das gilt aber auch für das erste Kind, und nicht erst für das zweite oder weitere. Der Schulbesuch ist auch nicht grundsätzlich kostenlos, auch nicht für chinesische Einzelkinder. Jede Provinz, jede Stadt hat dafür eigene Regeln, die sich nicht für ganz China verallgemeinern lassen. Teilweise bestehen auch Reglungen, dass für Plätze an Schulen mehr bezahlt werden muss, wenn man nicht im Einzugsgebiet der Schule wohnt - das gilt dann allerdings auch für Chinesen. Die Schule ist in meinen Augen überhaupt kein Grund die chinesische Staatsbürgerschaft zu wählen, sie ist eher ein Grund dies nicht zu tun, wenn ihr länger nach China wollt. Denn damit erschwert ihr es dem Kind vielleicht doch einmal, wenn auch nur für die letzten Jahre, eine internationale Schule zu besuchen und damit einen deutlich höher bewerteten Schulabschluss zu erlangen.
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corneta
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Re: Geburt in China

Beitrag von corneta »

Sachse28 hat geschrieben:1.) Habt ihr einen Namensvorschlag für einen Jungen/Mädchen? (Geschlecht noch unbekannt). Sollte in Deutsch und chinesisch leicht verständlich sein.
Ich würde da irgendwas Zweisilbiges nehmen. Für Mädchen ist das deutlich leichter: Lina, Anna, Maja... Es sollte auch zum Nachnamen passen. Sowas wie Chantall Schulz klingt halt einfach blöd :mrgreen: . Bei Jungennamen tue ich mich deutlich schwerer. Da würde ich was nehmen, was auch im englischen Sprachraum geht. Nehmt doch einfach mal die Liste der vorfügbaren chinesischen Silben und würfelt ein bisschen. Da kommt doch bestimmt was raus, was auch in Deutschland als Name durchgeht :wink: . Hier würden übrigens schon mal Vorschläge für einen Jungennamen gesammelt :wink: .
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Re: Geburt in China

Beitrag von ingo_001 »

Bei der Namenswahl haben wir z.B. auch darauf geachtet, dass das "R" nicht vorkommt.
Oder wenn, dann wenigstens in einer für Chinesen leicht auszusprechenden Variante.
* Wobei es für Töchterchen Nr. 2 (nach aktuellem Stand) auch ein "Ohne-"R-Name" geben wird.
Wenn wir in China sind, wird die chin. Entsprechung Ihres Namens angewandt - aber auch die Deutsche; je nach Situation und Gegenüber.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Geburt in China

Beitrag von Shenzhen »

Wo kommt denn eigentlich der Bloedsinn her, dass Chinesen kein R sprechen koennen?
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