Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
na ja Huangming... dieser Vorfall wurde in dem anderen Thread ja heftig diskutiert. Und jeder, der meinte, dass China in dieser Hinsicht qualitativ anders sei als Europa, bekam von den Patrioten eins übergebraten. Deswegen habe ich in diesem Thread bewusst nichts geschrieben.
OK, du bist Chinese, deswegen kannst du natürlich auch dein eigenes Land kritisieren. Tatsächlich finde ich es aber wenig zielführend, wenn Ausländer vernichtende Urteile über China (und natürlich überhaupt über ein Land) abgeben.
OK, du bist Chinese, deswegen kannst du natürlich auch dein eigenes Land kritisieren. Tatsächlich finde ich es aber wenig zielführend, wenn Ausländer vernichtende Urteile über China (und natürlich überhaupt über ein Land) abgeben.
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earleyalgorithmus
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Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Und das ist auch nicht Zufall, als die Welt über zugeschaute/zugehörte Frauenvergewaltigung im Japans JR-Wagon schweigt ?Huangming hat geschrieben:Parallel zu dem Vorfall in Foshan rettete eine Amerikanerin im Westlake in Hangzhou eine Frau.Die chinesischen Passanten haben hingegen nichts unternommen, um die Frau zu retten.Bernhard hat geschrieben:earleyalgorithmus hat geschrieben: Tut mir leid, dass ich für diesen Fall nur chinesischen Bericht vorlegen kann, während der Fall in Foshan Berichte plötzlich in 2000 menschlichen Sprachen hat. Tut mir leid.
ich würde mal sagen: Es ist eine allgemeine Eigenheit der Presse, eher negative Meldungen zu berichten.
Ich schätze mal, wenn in Deutschland ein Schwarzafrikaner von Skinheads zu Tode geprügelt wird, findet das in der internationalen Presse auch mehr Beachtung, als wenn das durch den beherzten Einsatz einer Gruppe von Menschen verhindert wird. Es ist dann ja nichts passiert...
Eine andere Frage ist: War diese Meldung auch auf Youtube und diversen anderen Portalen oder nicht?
Vor zwei Tagen oder so wurde eine Frau in China am helligsten Tag von einem Mann halbe Stunde lang vergewaltigt.Keine Passanten haben der Frau geholfen.
Vor einigen Tagen wurde wieder ein sechsjähriges Kind in China von einem Lastwagen mehrmals überfahren.Das Kind erlag darauf seiner Verletzung.
Nur mal paar beispiele, was in den letzten tagen in China passiert ist .
Ich glaube nicht, dass je ein deutsches Medium über die oben genannten Fälle berichtet hat.
Aber der Fall Foshan wirft schon eine gesellshaftliche Vertrauenskrise auf und ist meiner Meinung nach ziemlich einzigartig auf der Welt.18 Personen ignorieren ein 2-jähriges blutüberströmtes Kind?Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas in Deutschland hätte passieren können.
Es ist kein Zufall, dass sich die Weltöffentlichkeit gerade über den Vorfall in Foshan so sehr aufgeregt hat.
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China ist doch auch Teil dieser Welt, oder?earleyalgorithmus hat geschrieben:Und das ist auch nicht Zufall, als die Welt über zugeschaute/zugehörte Frauenvergewaltigung im Japans JR-Wagon schweigt ?
Wie wurde denn dort über die Vergewaltigung berichtet bzw. darüber diskutiert? Bisher haben wir von dir leider nur einen Link zu einer japanischen Website zu dem Vorfall bekommen. Wenn man bedenkt wie viel Sympathie die Chinesen gegenüber Japaner hegen muss das doch in China eingeschlagen sein wie eine Bombe
Bezüglich der zwanzig Wanderarbeiter: Da hat Serenita den entscheidenden Hinweis gegeben (good thinking!):
serenita hat geschrieben:Das Entscheidende hier ist doch: die 20 Wanderarbeiter können unter diesen Umständen unmöglich beschuldigt werden im Gegensatz zu den andren traurigen Fällen.
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Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
60 Millionen Deutsche ignorierten während dem zweiten Weltkrieg die Massenhinrichtung von Juden...Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas in Deutschland hätte passieren können.
Natürlich liegt die Reizschwelle zum Helfen inzwischen tiefer in Deutschland als in China - aber auch nur wegen Jahrzehnte langer moralischer Erziehung zur Eigenverantwortung und weitreichenden Gesetzen welche Nichthelfen bestraft und Helfen zumindest zu keinem Risiko macht. Das steht in China noch bevor.
Ich finde es langsam störend, dass da immer die alte Nationalistenkiste aufgemacht wird...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Beziehungskiste
Das finde ich auch störend, aber die (noch ältere) Kulturkiste hast du aufgemacht:Aremonus hat geschrieben:Ich finde es langsam störend, dass da immer die alte Nationalistenkiste aufgemacht wird...Huangming hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas in Deutschland hätte passieren können.
Aremonus hat geschrieben:Weisst Du, in Europa wird es von den meisten Menschen als normal angesehen, anderen Leuten in so einer Situation zu helfen
Und bitte, bitte, bitte beim Zitieren immer auch den Autor (quote="Autor") erwähnen!
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Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Achso funktioniert das - danke für den Tipp^^laogai hat geschrieben:den Autor (quote="Autor") erwähnen
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Geist
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Guter Punkt. Haltet ihr denn auch religiösen Aspekte und dessen Einfluss in dieser Hinsicht für relevant?Aremonus hat geschrieben:60 Millionen Deutsche ignorierten während dem zweiten Weltkrieg die Massenhinrichtung von Juden...
Natürlich liegt die Reizschwelle zum Helfen inzwischen tiefer in Deutschland als in China - aber auch nur wegen Jahrzehnte langer moralischer Erziehung zur Eigenverantwortung und weitreichenden Gesetzen welche Nichthelfen bestraft und Helfen zumindest zu keinem Risiko macht. Das steht in China noch bevor.
Ein hervorragendes Beispiel ist da etwa Politik und denken wir ein paar Jahre zurück, so liegt der Gedanke dass sich der Erfolg des Nationalsozialismus oder wegen meiner auch des Marxismus anhand eines durchgeführten Weckrufes an das Ansinnen nach einem Mythos in der breiten Masse zurückführen lässt, hier gut mit in die Diskussion einbringen lässt - die Kiste wurde ja schon aufgemacht. Geht man einen Schritt weiter, führt dies konsequent dazu, das sich ein politisches System dieses Typus zu einer apokalyptischen Religion manifestiert, dem es auch entsprechend am notwendigen Zubehör wie zugrunde liegenden Dogmen bzw. Letztwahrheiten, eines Kultes, Inquisition, geistigen Oberhäuptern bzw. Priestern, Erlöserfiguren (Stalin, Hitler, Mao, Jesus), zu vernichtenden mythologischen Feinden (Kapitalismus, Judentum, römische Herrschaft) und ein sich anschließend verkündendes Paradies (das höhere Wohl, das tausendjährige Reich, das Paradies) nicht mangelt. Umgekehrt manifestieren sich apokalyptische Religionen auch gerne zu entsprechend politischen Systemen.
U. U. existieren in der Gesellschaft ja doch mehr Übel dieser Dogmen im Gedankengut der Menschen als man vielleicht annimmt.
Gruß
Geist
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Wieso interessiert es einen eigentlich überhaupt was und wie über sein Land berichtet wird? Mich interessiert es zumindest immer noch, weshalb man sich da als Chinese oder was auch immer so aufregen kann. Schwache Persönlichkeit? Erwarten manche Chinesen, dass man ihr Land lobt? Ich hoffe ja, dass nicht die Mehrheit so denkt...
Noch schlimmer, dass man sich auf Einzelfälle bezieht... die findet man überall...
Klatschzeitungen leben eben von außergewöhnlichen Ereignissen, wer das nicht erkennt ist arm dran...
PS: Übrigens prangern die Chinesen selbst das Verhalten der Passanten an, die an diesem einen überfahren Mädchen vorbeigelaufen sind. Ist gar nicht der böse Westen, der dsa alles in seinen Medien inszeniert.
Noch schlimmer, dass man sich auf Einzelfälle bezieht... die findet man überall...
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PS: Übrigens prangern die Chinesen selbst das Verhalten der Passanten an, die an diesem einen überfahren Mädchen vorbeigelaufen sind. Ist gar nicht der böse Westen, der dsa alles in seinen Medien inszeniert.
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earleyalgorithmus
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Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Ja, Atheismus ist der Punkt.Geist hat geschrieben:Guter Punkt. Haltet ihr denn auch religiösen Aspekte und dessen Einfluss in dieser Hinsicht für relevant? Rein interessenhalber die Frage.Aremonus hat geschrieben:60 Millionen Deutsche ignorierten während dem zweiten Weltkrieg die Massenhinrichtung von Juden...
Natürlich liegt die Reizschwelle zum Helfen inzwischen tiefer in Deutschland als in China - aber auch nur wegen Jahrzehnte langer moralischer Erziehung zur Eigenverantwortung und weitreichenden Gesetzen welche Nichthelfen bestraft und Helfen zumindest zu keinem Risiko macht. Das steht in China noch bevor.
Gruß
Geist
Kommunisten zerstören ein Volk und ein Land nicht durch jede Menge korrupte oder verrückte Kommunisten selber, sondern durch Atheismus.
Ein alter Deutscher sagte mir einstig einen deutschen Spruch, "wer nicht an Gott glaubt, der wird von Gott bestraft". Das ist Wahrheit, finde ich.
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Geist
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Der Ursprung liegt mitnichten im Atheismus. Im Kofuzianismus gab es auch Tugenden, die Menschlichkeit oder wegen meiner meiner ethisches Verhalten forderten.
Gruß
Geist
Gruß
Geist
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Willst du lieber nicht anfangen nachzudenken bevor du schreibst?earleyalgorithmus hat geschrieben:Kommunisten zerstören ein Volk und ein Land nicht durch jede Menge korrupte oder verrückte Kommunisten selber, sondern durch Atheismus.
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Aha. Das heißt man muss den Leuten den Glauben aufzwingen oder wie? Was da so alles passieren kann, zeigt die Geschichte der katholischen Kirche. Es ist auch gar nicht so lange her da haben sich katholische und evangelische Kinder mit Steinen beschmissen. Nein sowas braucht man nicht. Unter dem "Namen des Herren" wurde bereits genug Schindluder getrieben - in allen Glaubensausrichtungen. Bin froh das dieser Hang zu Kirche und Gott mit den älteren Generationen langsam aber sich ausstirbt. Bringt nichts außer Hass und Krieg.earleyalgorithmus hat geschrieben: Kommunisten zerstören ein Volk und ein Land nicht durch jede Menge korrupte oder verrückte Kommunisten selber, sondern durch Atheismus.
Ein alter Deutscher sagte mir einstig einen deutschen Spruch, "wer nicht an Gott glaubt, der wird von Gott bestraft". Das ist Wahrheit, finde ich.
Erstmal wurde die laut deinem Artikel in der Toilette und nicht im Wagon vergewaltigt und zudem ist das nicht wirklich spektakulär, als das sich die Presse für sowas interessiert.earleyalgorithmus hat geschrieben: Und das ist auch nicht Zufall, als die Welt über zugeschaute/zugehörte Frauenvergewaltigung im Japans JR-Wagon schweigt ?
Wäre das Kind in Japan überfahren und liegen gelassen worden, kannst du dir sicher sein das es ebenfalls in der internationalen Presse behandelt worden wäre. Es ist aber eben in China passiert. Ich frage mich eher warum du diese Tatsache durch andere Artikel, positiver und negativer Art, versuchst tot zu schweigen oder zu relativieren? Minderwertigkeitskomplexe ?
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Ohje.. Jetzt fängt es schon wieder an, dass sich jemand einen weiteren Account erstellt. Schwach und unbegreiflich zugleich..
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Ich bin bislang nur stiller Mitleser, aber da kommt es mir halt hoch.robbe hat geschrieben:Ohje.. Jetzt fängt es schon wieder an, dass sich jemand einen weiteren Account erstellt. Schwach und unbegreiflich zugleich..
Re: Nanchang:20 Wanderarbeiter retten Mädchen unter Fahrzeug
Schon klar :)rJJE hat geschrieben:Ich bin bislang nur stiller Mitleser, aber da kommt es mir halt hoch.
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