Aber das gehört hier nicht zum Thema, kannst dich ja via PN melden
Petition gegen Abschiebung
Re: Petition gegen Abschiebung
Zur Zeit bin ich in der Anhui Provinz sehr weit abgelegen mitten in der Natur, werde in 2 Wochen in Fuzhou sein, später Wenzhou.
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Re: Petition gegen Abschiebung
Die chinesische Regierung hämmert ständig auf dem Wort "Gesetz" herum. Alles geschieht "in Übereinstimmung mit den Gesetzen". Aber was heißt das schon? Ein Gesetz ist in erster Linie nur eine Vorschrift, die die Machthaber in einem Staat erlassen haben. Über die Legitimität dieser Vorschrift bzw. derer, die sie erlassen, sagt das erst mal überhaupt nichts aus. Ohne hier zu sehr provozieren zu wollen: Auch Pinochet und sämtliche Diktatoren hätten darauf pochen können, ihre menschenverachtende Politik geschehe "in Übereinstimmung mit dem Gesetz". Wobei ich jetzt die gegenwärtige chinesische Regierung nicht mit Pinochet vergleiche. Ich wundere mich aber, dass manche Teilnehmer so unkritisch gegenüber staatlicher Gewalt sind.
Auf den Rechtsradikalen auf Sex-Urlaub gehe ich hier nicht ein, weil das an den Haaren herbeigezogen ist (ich glaube nicht, dass Sarilas so einen persönlich kennt).
@Andy_yi: Volle Zustimmung!
Auf den Rechtsradikalen auf Sex-Urlaub gehe ich hier nicht ein, weil das an den Haaren herbeigezogen ist (ich glaube nicht, dass Sarilas so einen persönlich kennt).
@Andy_yi: Volle Zustimmung!
das geht leider nicht. Soweit mir bekannt, ist es theoretisch unmöglich (und praktisch fast ummöglich), chinesischer Staatsbürger zu werden.VielUnterwegs hat geschrieben: Aber Gegenfrage, wenn diese Rechte alle sowieso Quatsch sind, warum wirst du dann nicht PRC Staatsbürger und entledigst dich diesem Ballast.
Re: Petition gegen Abschiebung
Weil es allgegenwärtig in fast täglich um den Globus passiert, man gewöhnt sich an die Tatsache ungerecht behandelt zu werden, vor allem wenn man schon in sehr vielen Ländern als Ausländer gelebt hat.unkritisch gegenüber staatlicher Gewalt sind
Das mit dem Sex-Urlaub war ein Beispiel welches ich mal hörte, kenne keine Rechtsradikalen, wär in Deutschland selber Ausländer, also wäre diese Gruppierung ein Tabu für mich.
Es kann sein das meine Ansichten sehr Radikal rüber kommen, was auch stimmt, ich sehe das alles halt ein bisschen anders, ich lebe zur Zeit mitten in der Pampa, das Dorf hat ca 500-600 Einwohner, der Bürgermeister fährt mit Motorrad rum, es ist eine ganz andere Welt, hier hat jeder Haushalt (auch unserer) noch ein schönes großes Bild von Mao Zedon über dem Esstisch hängen.
Die Familienangehörigen sind Mitglieder der Partei, viele gehen zur Armee, die anderen bauen Reis an.
Im großen und ganzen ist es ein schönes Leben hier, kein Stress, bisschen Arbeit die zwar hart ist, aber man kann damit überleben, leider nicht ganz meine, deswegen muss ich auch zum arbeiten in die Großstadt um mehr Geld zu verdienen, Laptop, Computer, Tablet, Handys und auf weitere Spielereien möchte ich dann doch nicht verzichten. (das Internet hier ist auch um einiges besser als in Fuzhou oder Wenzhou)
Hier noch paar nette Aufnahmen von Heute
Als Link weil bisschen größer...
http://i.imgur.com/Sfc2h.jpg
http://i.imgur.com/49oZx.jpg
http://i.imgur.com/Wlj1t.jpg
http://i.imgur.com/C2C4Y.jpg
http://i.imgur.com/RzMpO.jpg
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Re: Petition gegen Abschiebung
Sarilas, du hast ja selbst gesagt dein länglicher Beitrag über die Probleme in der (westlichen) Welt ist etwas wirr. Das kannst du aber recht leicht aufgliedern. Zuerst solltest du Herrschaftsformen (Demokratie, leninistisches Einparteiensystem, Monarchie, usw.) und Wirtschaftsformen (sozialer oder unregulierter Kapitalismus, Kommunismus, usw.) trennen. Des weiteren, in Bezug auf China, solltest du dich mehr mit Leninismus und vielleicht auch ein wenig Stalinismus beschäftigen.
Bernhard hat die Problematik schon angeschnitten, das ist aber sehr komplex und bedarf einer umfassenderen Analyse. Stark vereinfacht gesagt, schafft eine leninistische Partei wie die KPCh pluralistische Institutionen (Konzerne, Gerichte, Polizei, Armee, Parlament, usw) mit ihren Repräsentanten (CEO, hohe Richter, Polizeisprecher, Generäle, Abgeordnete, usw) für die Öffentlichkeit. Hierbei wird aber sichergestellt, dass diese Institutionen von der Partei durchdrungen (bei Unternehmen über die Parteikommitees die den CEO kontrollieren) sind, sowie ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, und ihre Führungspersonen der Partei angehören und im Zweifelsfall einem Parteigremium folgen müssen, welches nicht immer aber immer wenn es politisch relevant wird in Erscheinung tritt. Lenin hob hier insbesondere die Armee, als die wichtigste zu kontrollierende Institution, in den Vordergrund und im Falle Chinas hat er, wie nicht nur 89 zeigt, recht behalten
Bernhard hat die Problematik schon angeschnitten, das ist aber sehr komplex und bedarf einer umfassenderen Analyse. Stark vereinfacht gesagt, schafft eine leninistische Partei wie die KPCh pluralistische Institutionen (Konzerne, Gerichte, Polizei, Armee, Parlament, usw) mit ihren Repräsentanten (CEO, hohe Richter, Polizeisprecher, Generäle, Abgeordnete, usw) für die Öffentlichkeit. Hierbei wird aber sichergestellt, dass diese Institutionen von der Partei durchdrungen (bei Unternehmen über die Parteikommitees die den CEO kontrollieren) sind, sowie ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, und ihre Führungspersonen der Partei angehören und im Zweifelsfall einem Parteigremium folgen müssen, welches nicht immer aber immer wenn es politisch relevant wird in Erscheinung tritt. Lenin hob hier insbesondere die Armee, als die wichtigste zu kontrollierende Institution, in den Vordergrund und im Falle Chinas hat er, wie nicht nur 89 zeigt, recht behalten
Re: Petition gegen Abschiebung
@VielUnterwegs
na ja, die Armee untersteht in jedem funktionierenden Staat der Regierung (es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre; die Weimarer Republik ist da ein unrühmliches Beispiel).
Die Gerichte in einem Rechtsstaat westlichen Zuschnitts hingegen nicht; allerdings muss man klar sagen: Kein Mensch ist absolut objektiv, auch kein Richter. Und Auch in einer Demokratie werden die Richter, obwohl institutionell unabhängig, von der Regierung bestellt. Oder vom Parlament, das i.d.R. die gleiche oder ähnliche politische Ausrichtung hat wie die Regierung. Folglich ist auch in einer Demokratie die "ideologische" Ausrichtung der Richter tendenziell wie die der Regierung (zum Zeitpunkt der Ernennung).
na ja, die Armee untersteht in jedem funktionierenden Staat der Regierung (es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre; die Weimarer Republik ist da ein unrühmliches Beispiel).
Die Gerichte in einem Rechtsstaat westlichen Zuschnitts hingegen nicht; allerdings muss man klar sagen: Kein Mensch ist absolut objektiv, auch kein Richter. Und Auch in einer Demokratie werden die Richter, obwohl institutionell unabhängig, von der Regierung bestellt. Oder vom Parlament, das i.d.R. die gleiche oder ähnliche politische Ausrichtung hat wie die Regierung. Folglich ist auch in einer Demokratie die "ideologische" Ausrichtung der Richter tendenziell wie die der Regierung (zum Zeitpunkt der Ernennung).
Re: Petition gegen Abschiebung
Bin die Tage viel durch Enzyklopädien gegangen und schon einiges gelesen auch den Begriff Leninismus ist oft erwähnt muss aber noch ein paar Beiträge vergleichen, die auf Wikipedia sind oft nicht neutral, aber erstmal besser als gar nichts.
In deinem KPCh Beispiel kann man das schon gut erkennen, das ist das normale am Kommunismus das eigentlich alles dem Staat gehört bzw dieser seine Finger mit im Spiel hat, dies war auch in Jugoslawien der Fall, nur dort hat es nicht ganz mit der Armee geklappt, 1991 sind die dann doch zerbrochen, weil sich der Staat komplett selbst ausgespielt hat. (Leute haben von der Bank Rucksäcke voller Geld bekommen, was aber an sich nichts wert war)
Ich nenne jetzt mal China "Moderner Kommunismus" es gibt kleine und große Konzerne die sind selbstständig, es gibt keinerlei staatlichen Einfluss, bis auf die normalen Regelungen und Gesetze, was ein jedes Land hat, ob diese nun eingehalten und/oder überprüft werden ist wieder rum was anderes.
Im Gegensatz dazu gibt es aber noch andere Großkonzerne die vollkommen dem Staat unterliegen, da wie du schon sagtest die dortigen CEO's von der Partei sind oder diese für die Partei arbeiten bzw deren "Ansagen" befolgen. Zum Beispiel das Internet (die Internet Zensur die ich bei manchen Webseiten schon verstehen kann, Jugendschutz ist für mich auch wichtig, auch wenn man das anders hätte regeln können, mich wundert es eh das man dieses Forum noch erreichen kann
)
Was aber nicht immer schlecht ist, in den meisten Ländern werden ja laut Aussagen von sehr vielen Menschen und wahrscheinlich stimmt dies auch meist, die Politiker und Regierungen schon fast von den Großkonzernen und Banken geleitet, da dort Geld=Macht bedeutet.
Im Falle Chinas wäre es aber doch umgekehrt, Banken und riesen Konzerne werden von der Partei geleitet/überwacht, da irren menschlich ist, kommen hier auch einige Fehler mit ins Spiel. Diese sind kalkulierbar solange nicht wie im Casino gezockt wird.
Weil es aber nicht komplett so ist und hier viele Unternehmen so arbeiten wie der Rest der Welt kommt man immer mal wieder in eine Krise wo sich ein Unternehmen ins Bankrott gezockt hat (Banken oder ähnliches).
So wie diese Immobilien Blase, die angeblich zu platzen droht, habe keine Ahnung ob das in China auch zutrifft jedenfalls war dies in den USA der Fall.
Was ich damit sagen will, ist jetzt nur meine Meinung aus meiner Sicht, das ein Einparteisystem, wo es weniger um Wähler und Macht geht und mehr um das Gesamtwohl der Regierung und des Landes, das Land an sich stabiler laufen würde als nehmen wir jetzt der schlimmsten Fall die USA.
Nachteil ist, falls diese eine Regierung versagt, hat man keinen Plan B :/
89 war ein Tiefschlag und eine Fehlentscheidung, da gebe ich dir recht, ich mag den Typen auch nicht, genauso wenige mag den hier in der Umgebung einer. -wenn man eine Ratte in die Ecke treibt, beißt diese- so würde ich den Fall beschreiben.
Ich habe zu diesem Thema so viel zu sagen, würde gerne so viel darüber schreiben und komme immer wieder vom Thema ab, würde gerne alles noch tiefer ins Detail ziehen, aber dies würde sehr sehr lange dauern, es ist wirklich ein heikles Thema, ich hoffe ich habe mich nicht zu missverständlich ausgedrückt, bzw möchte ich mich noch für die Provokation im anderen Post entschuldigen. Es gibt immer etwas gutes und etwas schlechtes.
Das wichtigste jedoch ist das einer nun die Welt retten muss, all das was um uns herum passiert sollte man nicht aus dem Augen verlieren, es geht jeden was an, selbst die Krisen in anderen Ländern müssen uns interessieren, da diese durch Großkonzerne die um die Welt deren Netzwerke aufgebaut haben, durch einen Bankrott überall Schäden hinterlassen können.
Würde das Thema wirklich gerne nochmal aufgreifen eventuell noch tiefer ins Detail gehen, aber jetzt ist es schon 01:00 und mir fallen echt schon die Augen zu ^^
Gute Nacht.
In deinem KPCh Beispiel kann man das schon gut erkennen, das ist das normale am Kommunismus das eigentlich alles dem Staat gehört bzw dieser seine Finger mit im Spiel hat, dies war auch in Jugoslawien der Fall, nur dort hat es nicht ganz mit der Armee geklappt, 1991 sind die dann doch zerbrochen, weil sich der Staat komplett selbst ausgespielt hat. (Leute haben von der Bank Rucksäcke voller Geld bekommen, was aber an sich nichts wert war)
Ich nenne jetzt mal China "Moderner Kommunismus" es gibt kleine und große Konzerne die sind selbstständig, es gibt keinerlei staatlichen Einfluss, bis auf die normalen Regelungen und Gesetze, was ein jedes Land hat, ob diese nun eingehalten und/oder überprüft werden ist wieder rum was anderes.
Im Gegensatz dazu gibt es aber noch andere Großkonzerne die vollkommen dem Staat unterliegen, da wie du schon sagtest die dortigen CEO's von der Partei sind oder diese für die Partei arbeiten bzw deren "Ansagen" befolgen. Zum Beispiel das Internet (die Internet Zensur die ich bei manchen Webseiten schon verstehen kann, Jugendschutz ist für mich auch wichtig, auch wenn man das anders hätte regeln können, mich wundert es eh das man dieses Forum noch erreichen kann
Was aber nicht immer schlecht ist, in den meisten Ländern werden ja laut Aussagen von sehr vielen Menschen und wahrscheinlich stimmt dies auch meist, die Politiker und Regierungen schon fast von den Großkonzernen und Banken geleitet, da dort Geld=Macht bedeutet.
Im Falle Chinas wäre es aber doch umgekehrt, Banken und riesen Konzerne werden von der Partei geleitet/überwacht, da irren menschlich ist, kommen hier auch einige Fehler mit ins Spiel. Diese sind kalkulierbar solange nicht wie im Casino gezockt wird.
Weil es aber nicht komplett so ist und hier viele Unternehmen so arbeiten wie der Rest der Welt kommt man immer mal wieder in eine Krise wo sich ein Unternehmen ins Bankrott gezockt hat (Banken oder ähnliches).
So wie diese Immobilien Blase, die angeblich zu platzen droht, habe keine Ahnung ob das in China auch zutrifft jedenfalls war dies in den USA der Fall.
Was ich damit sagen will, ist jetzt nur meine Meinung aus meiner Sicht, das ein Einparteisystem, wo es weniger um Wähler und Macht geht und mehr um das Gesamtwohl der Regierung und des Landes, das Land an sich stabiler laufen würde als nehmen wir jetzt der schlimmsten Fall die USA.
Nachteil ist, falls diese eine Regierung versagt, hat man keinen Plan B :/
89 war ein Tiefschlag und eine Fehlentscheidung, da gebe ich dir recht, ich mag den Typen auch nicht, genauso wenige mag den hier in der Umgebung einer. -wenn man eine Ratte in die Ecke treibt, beißt diese- so würde ich den Fall beschreiben.
Ich habe zu diesem Thema so viel zu sagen, würde gerne so viel darüber schreiben und komme immer wieder vom Thema ab, würde gerne alles noch tiefer ins Detail ziehen, aber dies würde sehr sehr lange dauern, es ist wirklich ein heikles Thema, ich hoffe ich habe mich nicht zu missverständlich ausgedrückt, bzw möchte ich mich noch für die Provokation im anderen Post entschuldigen. Es gibt immer etwas gutes und etwas schlechtes.
Das wichtigste jedoch ist das einer nun die Welt retten muss, all das was um uns herum passiert sollte man nicht aus dem Augen verlieren, es geht jeden was an, selbst die Krisen in anderen Ländern müssen uns interessieren, da diese durch Großkonzerne die um die Welt deren Netzwerke aufgebaut haben, durch einen Bankrott überall Schäden hinterlassen können.
Würde das Thema wirklich gerne nochmal aufgreifen eventuell noch tiefer ins Detail gehen, aber jetzt ist es schon 01:00 und mir fallen echt schon die Augen zu ^^
Gute Nacht.
Re: Petition gegen Abschiebung
Wenn man deine Worte ließt könnte man fast meinen das die Verfolgung von Falun Gong Antwort auf die Aufforderung des Austritts aus der KP wäre. Ist es aber nicht. Die Verfolgung von Falun Gong fing 1999 an die Austrittsbewegung aus der KP aber erst ein paar Jahre später, da sich gezeigt hat, dass auf anderem Wege die KP zu einem Ende der Verfolgung nicht bereit ist.laogai hat geschrieben:Wer hat denn FLG als "brutale" Gefahr dargestellt? Regierungen fühlen sich doch nicht erst dann bedroht, wenn Gewalt angewendet wird. FLG fordert die Abschaffung der chinesischen Regierung. Das würde eine deutsche Regierung auch nicht gerade lustig finden.
Passauer Asylcafé kämpft für Flüchtling Yun Zou (26)
http://www.am-sonntag.de/aktuelles/arti ... ALES&BNR=0
Liebe Grüße,
Xian
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Re: Petition gegen Abschiebung
Wenn man meine Worte liest könnte man vieles meinen. Aber deine Schlussfolgerung ist falsch, ich habe damit keineswegs den (ziemlich absurden) Aufruf zum Parteiaustritt aus der KPCh durch FLG gemeint. Diese Kampagne ist ohnehin nur für Propagandazwecke in westlichen Staaten gedacht, denn wer sich ein wenig mit China und der aktuellen Situation dort auskennt weiß, dass nicht jeder Hinz und Kunz in die Partei eintreten kann, eine Mitgliedschaft erarbeitet werden muss und ein Austritt keine Abstimmung mit den Füßen ist. Aber das ist dir sicherlich nicht bekannt.Xian hat geschrieben:Wenn man deine Worte ließt könnte man fast meinen das die Verfolgung von Falun Gong Antwort auf die Aufforderung des Austritts aus der KP wäre. Ist es aber nicht.laogai hat geschrieben:Wer hat denn FLG als "brutale" Gefahr dargestellt? Regierungen fühlen sich doch nicht erst dann bedroht, wenn Gewalt angewendet wird. FLG fordert die Abschaffung der chinesischen Regierung. Das würde eine deutsche Regierung auch nicht gerade lustig finden.
1999 wurde FLG in China verboten. Als treuer Anhänger hättest du schreiben müssen, dass die "Verfolgung" viel früher anfing. Da hat man dich aber schlecht gebrieftXian hat geschrieben:Die Verfolgung von Falun Gong fing 1999 an
Liest du in diesem Thread nur selektiv? Der Artikel wurde von qpr schon drei Seiten zuvor erwähnt. Oder gibt es pro Link eine Sonderzulage?Xian hat geschrieben:[verlinkt]www.am-sonntag.de
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Re: Petition gegen Abschiebung
Welche "Fakten" liegen uns zu dem Fall denn bisher vor?
Nun, da gibt es die (inzwischen Folge-)Petition. Den Link dazu kann man im ersten Posting dieses Threads finden. Darin heißt es zur Begründung:
In Deutschland angekommen besinnt sich das Mädchen seiner Pflichten und leistet erst ihren Au-Pair Job ab. Kaum ist dieser abgelaufen erinnert sie sie sich an den eigentlichen Grund ihrer "Flucht" und stellt einen Asylantrag.
Noch jemand hier, der an Märchen glaubt? Oder bin ich wirklich der einzige?
Nun, da gibt es die (inzwischen Folge-)Petition. Den Link dazu kann man im ersten Posting dieses Threads finden. Darin heißt es zur Begründung:
Weiterhin haben wir einen Artikel aus am-sonntag (auch diesen Link findet man irgendwo im Thread). Dort ist zu lesen:Petition hat geschrieben:Yun Zou ist am 15.4.2009 nach Deutschland gekommen. Mit ihrer Flucht nach Deutschland wollte sie der Verfolgung durch die chinesischen Behörden entgehen. Yun Zou und ihre Familie waren schwerster Verfolgung ausgesetzt, da sie Falun Gong praktizieren.
Und dann noch die Passauer Neue Presse:Jahrelang war das Leben der Familie geprägt von Hausdurchsuchungen, Drohungen und Erpressungen seitens der Behörden. Um dem zu entkommen, bewarb sich Yun Zou als Au-pair Mädchen und floh im April 2009 schließlich nach Deutschland, wo sie auch Asyl beantragte. „Hier gelten glücklicherweise Menschenrechte und Glaubensfreiheit“, sagt sie.
Da wird also ein junges Mädchen und ihre Familie in China übel verfolgt. Sie beschließt die Flucht, bewirbt sich als Au-pair in Deutschland und bekommt das entsprechende Visum der deutschen Behörde. Bei der Ausreise aus China übersieht der Beamte, dass dieses Mädchen verfolgt wird und lässt es von dannen ziehen.Aus diesem Grund hat sich Yun Zou (26) in Soltau als Aupair-Mädchen beworben. Seit März 2010 ist ihre Aupair-Zeit vorbei, aber zurück nach China kann und will sie nicht. Sie stellte einen Asylantrag und zog in ein Asylheim.
In Deutschland angekommen besinnt sich das Mädchen seiner Pflichten und leistet erst ihren Au-Pair Job ab. Kaum ist dieser abgelaufen erinnert sie sie sich an den eigentlichen Grund ihrer "Flucht" und stellt einen Asylantrag.
Noch jemand hier, der an Märchen glaubt? Oder bin ich wirklich der einzige?
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Re: Petition gegen Abschiebung
Nope, war einfach eine Woche lang nicht da. Arbeite seit Anfang der Woche, noch zusätzlich neben der Schule und habe es vorgezogen meine Freizeit mit meiner Freundin anstatt am PC zu verbringen, also bitte ich den Doppelpost zu entschuldigen.laogai hat geschrieben:Liest du in diesem Thread nur selektiv? Der Artikel wurde von qpr schon drei Seiten zuvor erwähnt. Oder gibt es pro Link eine Sonderzulage?Xian hat geschrieben:[verlinkt]www.am-sonntag.de
Erstens legst du Sachen in den Artikel die da so nicht stehen zweitens ist rein spekulativ was du äußerst, da ich glaube das kein Beamter dieser Welt garantieren kann, das er nichts übersieht oder was auch immer für Gründe es haben kann. Als wäre noch nie jemand aus irgendeinem Land mit Flugzeug, Bahn oder was auch immer geflohen ohne dabei einem Beamten zu begegnen, der es checktDa wird also ein junges Mädchen und ihre Familie in China übel verfolgt. Sie beschließt die Flucht, bewirbt sich als Au-pair in Deutschland und bekommt das entsprechende Visum der deutschen Behörde. Bei der Ausreise aus China übersieht der Beamte, dass dieses Mädchen verfolgt wird und lässt es von dannen ziehen.
In Deutschland angekommen besinnt sich das Mädchen seiner Pflichten und leistet erst ihren Au-Pair Job ab. Kaum ist dieser abgelaufen erinnert sie sie sich an den eigentlichen Grund ihrer "Flucht" und stellt einen Asylantrag.
@qpr
Und über diesen Blog vom Asylkaffee Kontakt aufnehmen ? Bzws. schon gemacht ? Frage da ich die letzen Seiten nicht verfolgen konnte. Falls ja erkundige ich mich selber Mal.
Liebe Grüße,
Xian
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Re: Petition gegen Abschiebung
Schon wieder Verwirrung.Sarilas hat geschrieben: In deinem KPCh Beispiel kann man das schon gut erkennen, das ist das normale am Kommunismus das eigentlich alles dem Staat gehört bzw dieser seine Finger mit im Spiel hat, dies war auch in Jugoslawien der Fall, nur dort hat es nicht ganz mit der Armee geklappt, 1991 sind die dann doch zerbrochen, weil sich der Staat komplett selbst ausgespielt hat. (Leute haben von der Bank Rucksäcke voller Geld bekommen, was aber an sich nichts wert war)
Falsche Annahme. Jedes chinesische Unternehmen ist angehalten ein Parteigremium zu gruenden, die Statistiken schwanken zwischen 50 und 90%, wenn analysiert wird wie viele Unternehmen denn wirklich ein Parteigremium haben. Und selbst die Unternehmen ohne Parteigremium hoehren im Zweifelsfall auf die Partei, denn diese kann ihr jederzeit die benoetigten Lizenzen entziehen bzw. alle Unternehmen mit Parteigremium (wichtige Kunden/Lieferanten) anweisen mit dieser Firma keine Geschaefte mehr zu machen.Sarilas hat geschrieben: Ich nenne jetzt mal China "Moderner Kommunismus" es gibt kleine und große Konzerne die sind selbstständig, es gibt keinerlei staatlichen Einfluss, bis auf die normalen Regelungen und Gesetze, was ein jedes Land hat, ob diese nun eingehalten und/oder überprüft werden ist wieder rum was anderes.
Im Gegensatz dazu gibt es aber noch andere Großkonzerne die vollkommen dem Staat unterliegen, da wie du schon sagtest die dortigen CEO's von der Partei sind oder diese für die Partei arbeiten bzw deren "Ansagen" befolgen.
Es werden immer mehr (Soft)Porno-Seiten entblockt, wohin immer mehr politisches geblockt wird.Sarilas hat geschrieben: Zum Beispiel das Internet (die Internet Zensur die ich bei manchen Webseiten schon verstehen kann, Jugendschutz ist für mich auch wichtig, auch wenn man das anders hätte regeln können, mich wundert es eh das man dieses Forum noch erreichen kann)
Im Einparteiensystem gilt Macht=Geld noch viel staerker, denn in einem Land das die Verfolgung von Korruption schwehr macht, und dazu tendieren leninistische Systeme, kann man Macht ganz leicht zu Geld machen. Gesamtwohl? Dir ist schon bewusst, wie korrupt es in China ist und das die Positionen bei denen man am meisten Bestechungsgelder einstreichen kann die mit den hoechsten Bewerberzahlen sind? Ich kenne einige junge Absolventen persoehnlich die sich um Positionen im oeffentlichen Dienst bewerben. Denen geht es zu 99% um den "Bonus".Sarilas hat geschrieben: Was ich damit sagen will, ist jetzt nur meine Meinung aus meiner Sicht, das ein Einparteisystem, wo es weniger um Wähler und Macht geht und mehr um das Gesamtwohl der Regierung und des Landes, das Land an sich stabiler laufen würde als nehmen wir jetzt der schlimmsten Fall die USA.
Nachteil ist, falls diese eine Regierung versagt, hat man keinen Plan B :/
Re: Petition gegen Abschiebung
Aus dem Artikel:qpr hat geschrieben:
Sorry, aber wenn ich ein politischer Flüchtling bin, arbeite ich doch nicht erst 1 Jahr in einem Land, bevor ich einen Asylantrag stelle.
Sie hat sofort Asyl beantragt, nicht erst nach einem Jahr.Jahrelang war das Leben der Familie geprägt von Hausdurchsuchungen, Drohungen und Erpressungen seitens der Behörden. Um dem zu entkommen, bewarb sich Yun Zou als Au-pair Mädchen und floh im April 2009 schließlich nach Deutschland, wo sie auch Asyl beantragte.
Ich frage selber Mal nach.Und ja Xian, ich habe bisher 2 Anfragen getätigt und niemand fand es bisher für angebracht, darauf zu reagieren.
Laogai und Otternase haben die gleichen Erfahrungen gemacht.
Liebe Grüße,
Xian
Re: Petition gegen Abschiebung
jeder, der sich mit der Materie beschäftigt hat, weiß, dass diese glorreiche Idee mit dem "Parteiaustritt" erst nach dem Verbot aufkam. Aber er weiß auch, dass das nicht ein "Weg" neben anderen ist, sondern überhaupt keiner.Xian hat geschrieben: Wenn man deine Worte ließt könnte man fast meinen das die Verfolgung von Falun Gong Antwort auf die Aufforderung des Austritts aus der KP wäre. Ist es aber nicht. Die Verfolgung von Falun Gong fing 1999 an die Austrittsbewegung aus der KP aber erst ein paar Jahre später, da sich gezeigt hat, dass auf anderem Wege die KP zu einem Ende der Verfolgung nicht bereit ist.
Kein Land kann eine Organisation "machen" lassen, die seine Bürger offen dazu auffordert, dieser Regierung ihre Loyalität aufzukündigen. Auch wenn es vorher keinen Grund für ein Verbot gegeben hätte - hier hat FLG die Begründung auf dem Präsentierteller nachgeliefert.
Wie viele dieser "Ausgetretenen" dann der KP wirklich die Gefolgschaft verweigern, möchte ich hier gar nicht diskutieren. Aber jedenfalls ist diese Aktion so ziemlich das Kontraproduktivste, was den Oberen von Falun Gong jemals eingefallen ist.
welche "Sachen", die laogai erwähnt hat, stehen nicht in dem Artikel?Xian hat geschrieben: Erstens legst du Sachen in den Artikel die da so nicht stehen zweitens ist rein spekulativ was du äußerst, da ich glaube das kein Beamter dieser Welt garantieren kann, das er nichts übersieht oder was auch immer für Gründe es haben kann. Als wäre noch nie jemand aus irgendeinem Land mit Flugzeug, Bahn oder was auch immer geflohen ohne dabei einem Beamten zu begegnen, der es checkt
Ich muss zugeben: Was laogai dargelegt hat, sind nur Indizien für die Unglaubwürdigkeit, keine Beweise. Es hätte theoretisch so sein können, wie es in dem Artikel steht. Aber du musst doch zugeben: Es ist sehr unwahrscheinlich. Da hätte gleich ein ganzes Bündel von Zufällen und Behörden-Schlampereien zusammenkommen müssen. qpr ist schon darauf eingegangen.
Dort wird gesagt, sie floh nach Deutschland und beantragte dort Asyl. Dass das sofort geschah, sagt dein Zitat nicht.Xian hat geschrieben: Aus dem Artikel:
Sie hat sofort Asyl beantragt, nicht erst nach einem Jahr.Jahrelang war das Leben der Familie geprägt von Hausdurchsuchungen, Drohungen und Erpressungen seitens der Behörden. Um dem zu entkommen, bewarb sich Yun Zou als Au-pair Mädchen und floh im April 2009 schließlich nach Deutschland, wo sie auch Asyl beantragte.
Alles in allem ist die Sache sehr fraglich, und die Tatsache, dass keiner auf Rückfragen antwortet, macht die Sache nicht glaubwürdiger. Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, möchte ich dir empfehlen, mehr über die TATSÄCHLICHEN Zustände ich China zu lernen. Nicht nur die Berichte von 5 Menschenrechtsorganisationen gegeneinander abzugleichen und daraus die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Behauptung abzuleiten.
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Re: Petition gegen Abschiebung
Nun ja, den schlampigen Grenzer habe ich hinzugedichtet.Bernhard hat geschrieben:welche "Sachen", die laogai erwähnt hat, stehen nicht in dem Artikel?
Klar sind schon viele Leute so aus einem Land geflohen. Du hast übrigens den Heißluftballon und selbstgebastelte U-Boote vergessen.Xian hat geschrieben:Als wäre noch nie jemand aus irgendeinem Land mit Flugzeug, Bahn oder was auch immer geflohen ohne dabei einem Beamten zu begegnen, der es checkt
Aber mal scharf nachgedacht: Hätte unser Au-pair Mädchen eine solch abenteuerliche Flucht hinter sich wäre das ganz bestimmt Bestandteil für die Begründung ihrer Verfolgung.
Danke! Beweise liegen uns auch nicht vor.Bernhard hat geschrieben:Ich muss zugeben: Was laogai dargelegt hat, sind nur Indizien für die Unglaubwürdigkeit, keine Beweise.
Da stößt du bei Xian leider auf taube Ohren. Er ist nicht hier um zu lernen, sondern um zu propagieren. Einen anderen Auftrag hat er nicht und ist auch nicht mehr in der Lage eigene Gedanken zu entwickeln.Bernhard hat geschrieben:Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, möchte ich dir empfehlen, mehr über die TATSÄCHLICHEN Zustände ich China zu lernen.
Jetzt spekuliere ich mal ins Blaue hinein: Das Mädchen ist als Au-pair nach Deutschland gekommen. Von FLG hat sie vorher allenfalls etwas gehört, jedoch nie selbst praktiziert. Ihre Familie erst recht nicht und es gab auch keinerlei Verfolgungen, Bedrohungen oder gar Inhaftierungen, wie es von ihr jetzt dargestellt wird.
In Deutschland hat sie dann ihre Stelle als Au-pair angetreten. In der Zeit muss etwas vorgefallen sein, was sie zum Verbleib hier im Lande bewegt hat. Vielleicht hat sie sich verliebt, wer weiß? Was also tun, um hier zu bleiben? Asyl wäre eine Möglichkeit, und die freundlichen Landsmänner und Landsfrauen aus der FLG-Fraktion haben sie tatkräftig dabei unterstützt.
Blöd nur, dass die deutschen Behörden ziemlich schnell hinter diesen Vorwand gekommen sind und den Asylantrag abgelehnt haben. Denn eigentlich ist Deutschland ja ein Land, in dem auf solche "Ungerechtigkeiten" geachtet wird:
Yun Zou wird also wieder nach China zurück reisen. Vielleicht bekommt sie nun dort Ärger von den chinesischen Behörden wegen der ganzen Aufregung, die sie in Deutschland verursacht hat. Bestimmt bekommt sie jedoch Ärger von ihrer Familie. Die hatte nämlich ihre Tochter viel früher zurück erwartet und mit FLG gar nichts am Hut...VielUnterwegs hat geschrieben:In Deutschland werden hierbei aber die Menschenrechte gewahrt, wenn nicht, dann wird dagegen vorgegangen und der Verstoss gegen selbige bestraft. In China dagegen werden die Menschenrechte nicht gewahrt, darum auch keine oder kaum Abschiebungen nach China.
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Re: Petition gegen Abschiebung
Ich hatte mich schon ernsthaft gefragt, ob ich der einzige bin, der hier einen Wirtschaftsflüchtling sieht ? Mir war beim ersten Post schon klar, das das ganze konstruiert ist... So wenig ausländerfeindlich wie ich bin und so sehr ich Chinesen leiden kann, aber solche Leute bitte direkt ins Flugzeug.
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