hier muss ich dir einmal recht geben (auch wenn mir dein vulgärer Tonfall hier nicht gefällt).Saiber hat geschrieben: Darueber hinaus. Da gab/gibt es Faelle, wo Praktizierende wie bei den Jehovas auf professionelle aerztliche Hilfe verzichteten und versuchten durch und mit Falun Dafa sich selber oder andere zu heilen. Die haben dann natuerlich ins Grass gebissen. Li Hongzhi dann sagte daraufhin, weil es diesen Vorwurf gab, dass man natuerlich aerztliche Hilfe sich einholen sollte, wenn man es nicht gebacken bekommt, durch seine "ferngesteuerte Magie" sich zu heilen. War/ist natuerlich auch ein Widerspruch zu dem was er in seinem Buch schrieb. Aber auch hier gabs von ihm eine Erklaerung, dass die die verreckt sind, einfach noch nicht auf dem Level der "Selbstreinigung" angekommen sind.
Die Einstellung von Falun Gong zur ärztlichen Kunst ist in der Tat zwiespältig. Man hat den Eindruck, Li Hongzhi windet sich da immer zwischen zwei Polen.
Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen das Verbot von Falun Gong, wenn es denn so abliefe, wie z.B. in Deutschland das Verbot von Scientology. Nur scheinen in China da etwas.... drastischere Methoden angewendet zu werden.
Außerdem halte ich es für "suboptimal", wenn eine Lehre oder Bewegung erst gefördert wird (wie es bei Falun Gong offensichtlich der Fall war), dann eine abrupte Kehrtwendung vollzogen wird und das ausgesprochene Verbot mit... nicht ganz rechtsstaatlichen Mitteln durchgesetzt wird.

