Chinesisches Abitur

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romeo
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von romeo »

Das chines. Abi wird in Dtl. schon seit Jahren nicht mehr anerkannt. Der Betreffende muß danach mind. 2 Semester an einer chines. Uni studiert haben, bevor er sich in Dtl. bewerben darf. Zusätzlich muß auch noch ein Deutschkurs belegt und bestanden werden.
Geist

Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von Geist »

Linnea hat geschrieben:Du willst den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Es geht doch gar nicht um eine Anerkennung der Leistungen, sondern überhaupt den Zugang zu einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Ja, das stimmt und darauf bin ich auch bereits in einem früheren Beitrag drauf eingegangen - Schritt 1.

Meine Aussage mit der Anerkennung studierter Semester in China galt auch der Frage des TE ob es denn helfen würde an eine deutsche Uni zu kommen wenn man in China einige Semester studiert hat - Schritt 2.

Gruß
Geist
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von Linnea »

Geist hat geschrieben:Meine Aussage mit der Anerkennung studierter Semester in China galt auch der Frage des TE ob es denn helfen würde an eine deutsche Uni zu kommen wenn man in China einige Semester studiert hat - Schritt 2.
Das hilft aber, wenn alle anderen Wege nicht gegangen werden können oder wollen - ob etwas angerechnet wird, steht auf einem anderen Blatt. Dann stellen sich eher die Fragen: was dauert länger, was ist aufwändiger, wo will man eigentlich hin? Das Problem bleibt wahrscheinlich trotzdem die Gaokao. Eine Gaokao, die den Besuch einer der Hochschulen des 211-Projekts erlaubt und ein DSD II-Diplom (sollte ein deutscher Muttersprachler, der Deutsch in Wort und Schrift beherrscht, doch eigentlich schaffen), ermöglicht auch den direkten Zugang zu einer deutschen Hochschule.
Geist

Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von Geist »

Unrecht hast Du natürlich nicht. Das hängt natürlich ganz davon ab was man vorhat. Das ist auch leider alles ein wenig verzwickt muss man zugeben. Empfehlenswert ist in dieser Hinsicht die Zulassungsbank des DAAD. Dort gibt es ein Schritt-für-Schritt Programm das einem alle Möglichkeiten auflistet. Allgemein sind die Vorgaben schon recht strikt.

Gruß
Geist
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von Linnea »

Geist hat geschrieben:Empfehlenswert ist in dieser Hinsicht die Zulassungsbank des DAAD. Dort gibt es ein Schritt-für-Schritt Programm das einem alle Möglichkeiten auflistet.
Ich hab jetzt nicht danach gesucht, aber ich fürchte diese Datenbank richtet sich auch ausschließlich an Chinesen (für den hier diskutierten Fall - sonst auch an andere Menschen mit ausländischen Bildungsabschlüssen). Es fehlen einfach viel zu viele Informationen, was ich auch nachvollziehen kann, man muss sich auch nicht zwangsweise komplett nackig machen :wink: Deshalb auch mein Link zur Akademischen Prüfstelle und die Empfehlung dort anzurufen. Ich schätze dort bekommt man die besten Informationen, im allerbesten Fall gar eine Empfehlung, wie man vorgehen soll. Und selbst dann ist es noch vom Schüler abhängig. Ein fitter, selbständiger, in sich (dem Alter entsprechend) gefestigter 16-Jähriger (die zwei Jahre bis zur Volljährigkeit schenken sich dann auch nicht mehr viel), der noch ein wenig Familienanschluss (Großeltern, gute Freunde der Eltern) um die Ecke hat, kann die Oberstufe auch in Deutschland durchlaufen, wenn er beispielsweise in einer WG wohnt. Oder eben allein in Shanghai. Aber eben nicht jeder... und was man nicht vergessen sollte: nach einem langjährigen Auslandsaufenthalt wird Deutschland auch Ausland sein - mit allen sich daraus ergebenden Problemen.
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von selenblack »

Andy_yi hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben:Das Gaokao ist eine abartige Ochsentour, bei der es hauptsaechlich um's Auswendiglernen geht. Ein deutsches Abitur mit 1,X laesst sich mit ein paar Tagen lernen zur richtigen Zeit relativ easy erledigen.
:shock:

Es reicht für 1.x Abitur in Deutschland nicht nur ein paar Tage zu lernen. Das Deutsche Abitur setzt sich nicht nur aus den Abschlussprüfungen, sondern vorallem auch aus den schriftlichen und mündlichen Leistungen der 2 vorausgegangen Leistungsjahre zusammen. Kontinuität ist gefragt. Das ist auch wohl der größte Unterschied zum Gaokao. Das Gaokao ist kein Abitur sondern eine unabhängige Prüfung im Anschluss des 13. Schuljahres und nur für die Unversitätswahl von Bedeutung. Abschlusszeugnisse gibt es von der Schule seperat.
Auch wenn es OT ist, darf ich mal nachfragen, was ich mir unter DEM Deutschen Abitur vorzustellen habe? Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind extrem! Matheabiturienten in Hamburg haben z.B. Prüfungsfragen, die in Bayern in der 9. Klasse behandelt werden. Ich war keine fleißige Schülerin, in der Mitarbeit aber nicht schlecht und habe mit ca. eine Woche lernen mein bayerisches Abi mit ner 2,7 gemacht. Und da ich einen 1.x Magister-Abschluss hab, behaupte ich mal, dass es nicht an meiner Dummheit liegt...
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von VielUnterwegs »

selenblack hat geschrieben: Auch wenn es OT ist, darf ich mal nachfragen, was ich mir unter DEM Deutschen Abitur vorzustellen habe?
Bei mir: Baden-Wuerttemberg.
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Re: Chinesisches Abitur

Beitrag von hktraveller »

Vielen Dank fuer alle Antworten. Ich werde hier jetzt mit PMs weitermachen, da ich nicht zu viele Details oeffentlich machen will, da es wie gesagt nicht um micht geht. Das Ergebnis werde ich aber wenn die Zeit gekommen ist berichten.
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