Schön, im Osten?!?
@Grufti: Wieso? Stehst du auch auf Schmuck? Glitzer? (Glizza?) Firlefanz? (hier ein kleiner rosa Kreis mit funkelnder Halskette, ein Auge zukneifend)
Nein, nein. Es war wirlich nicht leicht mit den vielen RMB-Scheinen, die man für ein paar Euro kriegt. Aber strenge Selbstdisziplin hat mich immer überlegen lassen, wie viel das wohl wiegt. Und ob es zuhause zu irgend was passt. Damit nix einfach nur so rumliegt.
Auch für die Nichte habe ich mit Bedacht eingekauft. Bin im Geiste ihre Schmucksammlung durchgegangen. Habe nicht die billigen Plastik-Diademe und Kronen aus der Prinzessinen-Zeitung berücksichtigt, die meine Schwester ihr immer kauft. Soll ja ein bleibender Wert sein, den sie mit 12 immer noch tragen kann. Nur wurmt es mich, dass sie unbedingt mein chinesisches Micky-Maus-Heft behalten wollte. Habe ich eigentlich für mich gekauft. Mit einer sehr guten Geschichte (Donald schlafwandelt und geht als strahlender Held daraus hervor, erinnert sich aber nicht daran). Leider unter Disney-Copyright.
D. D.
Nein, nein. Es war wirlich nicht leicht mit den vielen RMB-Scheinen, die man für ein paar Euro kriegt. Aber strenge Selbstdisziplin hat mich immer überlegen lassen, wie viel das wohl wiegt. Und ob es zuhause zu irgend was passt. Damit nix einfach nur so rumliegt.
Auch für die Nichte habe ich mit Bedacht eingekauft. Bin im Geiste ihre Schmucksammlung durchgegangen. Habe nicht die billigen Plastik-Diademe und Kronen aus der Prinzessinen-Zeitung berücksichtigt, die meine Schwester ihr immer kauft. Soll ja ein bleibender Wert sein, den sie mit 12 immer noch tragen kann. Nur wurmt es mich, dass sie unbedingt mein chinesisches Micky-Maus-Heft behalten wollte. Habe ich eigentlich für mich gekauft. Mit einer sehr guten Geschichte (Donald schlafwandelt und geht als strahlender Held daraus hervor, erinnert sich aber nicht daran). Leider unter Disney-Copyright.
D. D.
Reisebericht Teil 14: Geräusche in Hotelzimmern.
Nein, nein! Nicht, was Sie schon wieder denken. Neben der Reibung von Haut auf dem Bettlaken (scheuer, knirsch, knarz, rumpel, polter, schepper) fiel eine Vielfalt akustischer Reize an.
Die Verkehrsgeräusche waren meist landestypisch. Unabhängig von Isolierung und Stockwerk. Da fällt mir eine kombinierte Beijing-Shanghai-Reise ein: In Beijing schlief ich einige Nächte im zweiten (ersten) Stock. Mit Gehupe (rund um die Uhr) und Speichermegaphonen von Straßenhändlern (6 bis 22 Uhr) unter meinem Fenster. In Shanghai war ich dankbar für das Zimmer im 15. (16.) Stock. Abseits von Hauptverkehrsstraßen. Zumindest was Autos betraf. Direkt am Hafen hörte man auch die Signalhörner von Schiffen ziemlich gut, bis nach oben.
In einem Hotel war es in der Nacht relativ ruhig. Erst um etwa 3 Minuten vor sechs Uhr hupte jemand. Und eröffnete damit schlagartig die Straßenverkehrs-Kulisse. Am nächsten Morgen das gleiche Muster. Wenn ich nachts aufwachte war trotz angestrengten Horchens nichts zu hören. Wieder ziemlich genau zur gleichen Zeit ging’s los. Aufgestanden und zum Fenster gewankt. Halt. Noch die Brille aufsetzen. Ja, so geht’s. Seltsam, auf der Straße ist noch relativ wenig Verkehr. Die tun aber schon so, als ob sie eine größere Anzahl Autos vertreten müssten. Vielleicht hupen die Fahrer nur, um in Übung zu bleiben. Oder um selber wach zu werden. Auf dem Fluss sind Fischerboote. Schnell wieder zurück und die Kamera auspacken. Zu langsam. Nur noch ein Boot stehen geblieben, aber das muss dran glauben. Dann eben mit Zoom bildfüllend gemacht.
Die Nacht in Nanjing war gespenstisch ruhig. Innenfenster zur Dachterrasse. Ich konnte nicht einschlafen, weil die Matratze Atemgeräusche weitergab. Lautere waren nicht auszublenden und auf leise muss man sich erst mal einstellen.
Landestypisch ist es ebenfalls (nach meiner Erfahrung bezieht sich das auch auf andere Länder), dass nachts (1 bis 5 Uhr) gut gelaunte Gäste auf dem Weg zum Zimmer ihren Begleitern wichtige Mitteilungen zu machen haben. Das tun sie sicherheitshalber so laut, dass man an jedem Zimmer auf ihrem Weg klingeln und sich die Nachricht wiederholen lassen könnte, sollte sie nicht verstanden worden sein. Fernseher mit voller Lautstärke zu betreiben hebt nicht immer die Programmqualität.
Eine Hochzeitstorte auf dem Flur bedeutet nichts Gutes. Nicht, wenn man den Film „Das Hochzeitsbankett“ gesehen hat. Anscheinend war eine Betten-Belagerungsgesellschaft im gegenüberliegenden Zimmer. Die wurde aber um 11 ausbezahlt und ist gegangen. Brav!
In den meisten Hotels habe ich die Minibar ausgeschaltet. Anfangs hat es mich genervt, als nachts halbstündig der Kompressor ansprang. Später ergriff ich die Prophylaxe und suchte schon in wachem Zustand und mit Brille den Schalter. Vorher kontrolliert, ob Schmelzwasser auslaufen oder keimen könnte. War aber nie der Fall.
Wan an! – Gute Nacht!
Domasla
Nein, nein! Nicht, was Sie schon wieder denken. Neben der Reibung von Haut auf dem Bettlaken (scheuer, knirsch, knarz, rumpel, polter, schepper) fiel eine Vielfalt akustischer Reize an.
Die Verkehrsgeräusche waren meist landestypisch. Unabhängig von Isolierung und Stockwerk. Da fällt mir eine kombinierte Beijing-Shanghai-Reise ein: In Beijing schlief ich einige Nächte im zweiten (ersten) Stock. Mit Gehupe (rund um die Uhr) und Speichermegaphonen von Straßenhändlern (6 bis 22 Uhr) unter meinem Fenster. In Shanghai war ich dankbar für das Zimmer im 15. (16.) Stock. Abseits von Hauptverkehrsstraßen. Zumindest was Autos betraf. Direkt am Hafen hörte man auch die Signalhörner von Schiffen ziemlich gut, bis nach oben.
In einem Hotel war es in der Nacht relativ ruhig. Erst um etwa 3 Minuten vor sechs Uhr hupte jemand. Und eröffnete damit schlagartig die Straßenverkehrs-Kulisse. Am nächsten Morgen das gleiche Muster. Wenn ich nachts aufwachte war trotz angestrengten Horchens nichts zu hören. Wieder ziemlich genau zur gleichen Zeit ging’s los. Aufgestanden und zum Fenster gewankt. Halt. Noch die Brille aufsetzen. Ja, so geht’s. Seltsam, auf der Straße ist noch relativ wenig Verkehr. Die tun aber schon so, als ob sie eine größere Anzahl Autos vertreten müssten. Vielleicht hupen die Fahrer nur, um in Übung zu bleiben. Oder um selber wach zu werden. Auf dem Fluss sind Fischerboote. Schnell wieder zurück und die Kamera auspacken. Zu langsam. Nur noch ein Boot stehen geblieben, aber das muss dran glauben. Dann eben mit Zoom bildfüllend gemacht.
Die Nacht in Nanjing war gespenstisch ruhig. Innenfenster zur Dachterrasse. Ich konnte nicht einschlafen, weil die Matratze Atemgeräusche weitergab. Lautere waren nicht auszublenden und auf leise muss man sich erst mal einstellen.
Landestypisch ist es ebenfalls (nach meiner Erfahrung bezieht sich das auch auf andere Länder), dass nachts (1 bis 5 Uhr) gut gelaunte Gäste auf dem Weg zum Zimmer ihren Begleitern wichtige Mitteilungen zu machen haben. Das tun sie sicherheitshalber so laut, dass man an jedem Zimmer auf ihrem Weg klingeln und sich die Nachricht wiederholen lassen könnte, sollte sie nicht verstanden worden sein. Fernseher mit voller Lautstärke zu betreiben hebt nicht immer die Programmqualität.
Eine Hochzeitstorte auf dem Flur bedeutet nichts Gutes. Nicht, wenn man den Film „Das Hochzeitsbankett“ gesehen hat. Anscheinend war eine Betten-Belagerungsgesellschaft im gegenüberliegenden Zimmer. Die wurde aber um 11 ausbezahlt und ist gegangen. Brav!
In den meisten Hotels habe ich die Minibar ausgeschaltet. Anfangs hat es mich genervt, als nachts halbstündig der Kompressor ansprang. Später ergriff ich die Prophylaxe und suchte schon in wachem Zustand und mit Brille den Schalter. Vorher kontrolliert, ob Schmelzwasser auslaufen oder keimen könnte. War aber nie der Fall.
Wan an! – Gute Nacht!
Domasla
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@ domasla...
Nööö das sind die Bemerkungen, die in jedem Kaufhaus oder an jedem Marktstand fallen... wenn ich mit meiner Frau einkaufen gehe ( ohne mein Frau kann ich schon gleich garnicht gehen, ...weil sie Angst hat, daß ich von einer anderen Fau angesprochen werde..)
ich komme mir fast so vor , wie eine Frau in Audi-Sarabien....nur umgekehrt....

Nööö das sind die Bemerkungen, die in jedem Kaufhaus oder an jedem Marktstand fallen... wenn ich mit meiner Frau einkaufen gehe ( ohne mein Frau kann ich schon gleich garnicht gehen, ...weil sie Angst hat, daß ich von einer anderen Fau angesprochen werde..)
ich komme mir fast so vor , wie eine Frau in Audi-Sarabien....nur umgekehrt....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Nochmal schnell den Osten aufgewärmt. Die Fotos sind da. Eigentlich waren sie schon immer da. Aber da noch nicht:
Ein Teil ist unter http://www.siteworld.de/domasla/ zu sehen. Oder am 2. Juli in Frankfurt.
D.
Ein Teil ist unter http://www.siteworld.de/domasla/ zu sehen. Oder am 2. Juli in Frankfurt.
D.
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