Deutschland schafft sich ab!

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht » 04.09.2010, 23:44

Hendrik hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben: Ausländer begehen mehr Straftaten als deutsche Staatsbürger. Das ist trivial richtig, denn es gibt nur 75 Millionen deutsche Staatsbürger und 6,9 Milliarden Ausländer.
Bei der aktuellen Diskussion geht es um die Situation in Deutschland und nicht um die weltweite Situation. Aber selbst bei einer weltweiten Betrachtung ist Deine Zählweise seltsam. Mein Verständnis eines Ausländers: Ein Spanier in Spanien ist kein Ausländer. Ein Kanadier in Brasilien ist ein Ausländer. Damit dürfte es weltweit weit weniger als 6.9 Milliarden Ausländer geben.
Du hast das Prinzip reductio ad absurdum nicht verstanden. Logisch ist meine Aussage völlig korrekt. Eine Straftat bleibt, auch nach deutschem Recht, eine Straftat, egal ob sie in Deutschland oder anderswo begangen wird, und unabhängig davon, ob der Täter ein Deutscher oder ein Ausländer ist.

Es ist aber ferner definitionsgemäss für das deutsche Strafrecht nicht irrelevant, wenn z.B. ein deutscher Sexualstraftäter sich an minderjährigen Thais vergeht - jedenfalls, wenn die Strafjustiz dessen gewahr wird. Das ist dann ein Fall für die deutsche Kriminalstatistik. Übrigens genauso, wenn ein in Deutschland lebender US-Bürger, Türke oder Franzose desselben Verberechens halber aktenkundig wird. Und da macht es keinen Unterschied, ob der Täter Durchreisender ist oder Daueraufenthaltsberechtigter. Wenn ein notorischer US-Vergewaltiger am Flughafen Frankfurt festgenommen und in Frankfurt angeklagt wird, ist er auch dann ein Fall deutscher "Ausländerkriminalität", wenn keines seiner Opfer deutsch war oder je in Deutschland gelebt hat.

Es ist daher wichtig, korrekt zu unterscheiden, auch wenn es das Denkvermögen mancher Leute überfordert.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Laogai » 04.09.2010, 23:53

Das klingt spannend:
aquadraht hat geschrieben:Ausgerechnet von den türkischen Hochschulabsolventen trägt sich nach Umfragen ein zunehmender Teil mit Auswanderungsgedanken, in die Türkei, in die USA und nach UK und nach Fernost. Das sind diejenigen, die sich perfekt integriert haben, die Deutsch, Englisch und Türkisch beherrschen. Die wollen weg. Das sagt viel über die deutsche Ausländerfreundlichkeit.
1) Wo finde ich diese Umfrage?
2) Wie viele in Deutschland lebende Türken haben einen Hochschulabschluss? Bitte in Prozent und absoluten Zahlen.
3) Warum wollen die Türken, die sich nicht "perfekt integriert" haben, nicht weg?
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht » 05.09.2010, 00:12

laogai hat geschrieben:Das klingt spannend:
aquadraht hat geschrieben:Ausgerechnet von den türkischen Hochschulabsolventen trägt sich nach Umfragen ein zunehmender Teil mit Auswanderungsgedanken, in die Türkei, in die USA und nach UK und nach Fernost. Das sind diejenigen, die sich perfekt integriert haben, die Deutsch, Englisch und Türkisch beherrschen. Die wollen weg. Das sagt viel über die deutsche Ausländerfreundlichkeit.
1) Wo finde ich diese Umfrage?
2) Wie viele in Deutschland lebende Türken haben einen Hochschulabschluss? Bitte in Prozent und absoluten Zahlen.
3) Warum wollen die Türken, die sich nicht "perfekt integriert" haben, nicht weg?
zu 1) http://www.derwesten.de/nachrichten/cam ... 88660.html" target="_blank

In Telepolis kam das auch mal.

zu 2) Zu den Hochschulabschlüssen weiss ich: Derzeit studieren 14% der Türken eines Jahrgangs. Die Zahl steigt, 1995 waren es erst etwas über 10%, von allen in der BRD lebenden Türken haben nur 3,1% Abitur oder mehr (das schliesst die anatolischen Omas ohne Schulabschluss mit ein).

Zu 3): Naja, können, wollen und wohin. Das Niederschmetternde ist eher, dass Deutschland denen, die über alle Stöckchen gesprungen sind, offenbar keine Perspektive bietet. Mind you, das sind die Meinungsführer in ihrer Community, die, die es geschafft haben.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Sepp » 05.09.2010, 00:12

laogai hat geschrieben:1) Wo finde ich diese Umfrage?
Hier und hier kannst du dazu was finden.

Edit: war zu langsam...
§ 328 StGB: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, [...] wer eine nukleare Explosion verursacht.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von PAX » 05.09.2010, 00:29

aquadraht hat geschrieben: Blablabla...
...noch mehr bla.
usw.

a^2
Schön, dass du dir so viel Mühe gibst uns die Realität, DEINE Realität, erklären zu wollen. Doch lass mich fragen, seit wann bist du aus der Schule raus? Ich würde dir empfehlen mal nach Duisburg oder Bochum zu gehen und dort eine Woche lang den täglichen Unterricht in einer Haupt- oder Realschule zu besuchen. Oder noch einfacher, setzt dich mal in eine Straßenbahn und fahre damit von Endstation zu Endstation. Besonders Freitags oder Samstags ist dies zu empfehlen.

Danach schauen wir mal weiter.

PS: Niemand spricht davon alle Ausländer auszuweisen. Ich bin eher dafür alle asozialen Schweine da draußen, die nichts besseres zu tun haben als anderen immer und immer wieder durch ihre tolle "Isch bin Gängsta!!!einseinself11!!"-Art das Leben schwer zu machen, abzuknallen. Radikale Ansicht? Ja. Und nun? Wäre dies ein effizienter ökonomischer Weg zu einer für alle besseren Gesellschaft? Jep.

Ausländer gerne, war selber lange genug einer. Doch dann bitte nicht dieses RTL-Nachmittagspack. Hugh, ich habe gesprochen.
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von aquadraht » 05.09.2010, 00:56

PAX hat geschrieben:.. Ich würde dir empfehlen mal nach Duisburg oder Bochum zu gehen und dort eine Woche lang den täglichen Unterricht in einer Haupt- oder Realschule zu besuchen. Oder noch einfacher, setzt dich mal in eine Straßenbahn und fahre damit von Endstation zu Endstation. Besonders Freitags oder Samstags ist dies zu empfehlen.
Danach schauen wir mal weiter.
Ich war bis vor kurzem in Duisburg auf Grund des Standorts eines Geschäftspartners regelmässig tätig. Ich kenne daher auch die Strassenbahnen recht gut. Welche Linie empfiehlst Du? Ich spreche übrigens kaum türkisch. Meine Schwester, die erst in Bochum gelebt hat und nun in Dortmund wohnt, hat türkische Kinder und Erwachsene seit langem unterrichtet und spricht das fast perfekt. Ok, ich habe lieber Chinesisch gelernt.

Also erzähl bitte Erwachsenen nichts vom Pferd. Ich mache mir über Unterschichten keine Illusionen, ich komme selbst aus derselben, und da gibt es verdammt nichts zu romantisieren. Aber bornierter Mittelständlerdünkel ist an Widerlichkeit den unangenehmsten Unterschichteigenschaften mindestens ebenbürtig.

Was Dein "PS" angeht: Nach übereinstimmenden Untersuchungen ist nicht die Höhe der Strafe, sondern die Aufklärungsquote und nachfolgende Sanktion entscheidend für die Kriminalprävention. Wer Straftaten begeht, ob "Bagatellen" oder grössere, sollte mit dem Risiko der Bestrafung konfrontiert sein, die selbst gar nicht so barbarisch sein muss, wie die Bild- und Thilogemeinde in ihren feuchten Phantasien fordert. Davon abgesehen bleibt nach anderthalb Jahrhunderten List aktuell: "Die beste Kriminalpolitik ist eine gute Sozialpolitik".

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von PAX » 05.09.2010, 01:27

Edit: Wer den folgenden Text liest, kann leicht den Eindruck bekommen, dass sich meine Wut einzig und allein gegen türkische Migrantenkinder richtet. Dies ist entspricht nicht den Tatsachen. De Facto bin ich von allem menschlichen Unrat der in die beschriebenen Kategorien passt angewidert. Türke, Chinese, Usbeke, Ami, whatever. Arschloch oder nicht? Das ist hier die Frage.

Dann müsstest du ja wissen, wie es z.B. in Rheinhausen ausschaut. Aber nur weil du dort tätig warst, heißt das noch lange nicht, dass du auch Einblick in die derzeitige Jugendkultur der problematischen Gruppen hattest.

Ich bin mit diesen aufgewachsen und habe teilweise auch im sozialen Bereich dort gearbeitet und war schockiert, welche radikalen Ansichten da gehegt und gepflegt werden! Weder bin ich ein Kind der Flower-Power Generation noch ein Verfechter der Weichspülpolitiker. NPD & Co sind mir zuwider, aber schlimmer noch als das was ich in den Jahren so erlebt oder besichtigt habe geht es kaum. Da wächst seit Jahren eine Generation integrationsunwilliger, höchstgradig gewaltbereiter, teilweise religös-fanatischer Migrantenkinder heran, die all jenes ablehnen (außer H4 und HipHop) wofür ein modernes Europa steht. Klar sind es nicht alle, aber doch sehr viele.

Ja, ich weiß. Harte Strafen bieten weder Sicherheit noch Abschreckung. Aber immerhin ist es besser als einen mehrmals verurteilten Vergewaltiger/Gewaltverbrecher/Mörder/bitte hier Kapitalverbrechen einfügen/ immer und immer wieder auf freien Fuß zu setzen. Am besten finde ich ja immer die Begründung der "Psychologen": Er hatte eine harte Kindheit und stand unter Alkoholeinfluss, ect.
Wenn ich im besoffenen Kopf eine türkische Familie umniete und später sage es tut mir leid, da würden die wenigsten Menschen Verständnis für mich aufbringen. Ich hatte ja keine harte Kindheit, Migrationshintergrund, angebliche Repressalien durch Rechtsradikale, blabla. Na und? Verbrechen bleibt Verbrechen.
Nur im deutschen Rechtssystem sind die Verbrecher immer wieder die zuletzt Lachenden.
Erinner dich doch mal an den Hamburger Ehrenmord vor 2-3 Jahren. Da hat der Mörder/Bruder der Schwester eine witzhafte Freiheitsstrafe bekommen und als Krönung hat die Familie, wegen der Verurteilung der Tat, alle Deutschen als Nazis beschimpft, Deutschland verflucht, den Jihad ausgerufen und wahrscheinlich die Dönerpreise um einen Euro angehoben. Solche Menschen haben hier einfach nichts zu suchen! Die haben nichtmal in der Türkei was verloren. Die gehören straight to the moon! Mit einem Katapult in die Sonne katapultieren, in den Vesuv werfen und unten drunter die Heizung aufdrehen. Mir Latte, hauptsache weg vom Fenster.
Solche Kreaturen machen die Gesellschaft kaputt und lachen noch drüber. Wie kann man sowas nur Verteidigen?

BTW: Die konservativen Christusfanatiker in den USA sind da nicht unbedingt besser als radikale Moslems. Aber trotzdem meine ich, wären wir ohne besser dran. Sucht euch aus wen ich damit meine. :P

Wisst ihr was ich in China und Japan wirklich wirklich wirklich angenehm fand? Die Tatsache, dass es weit und breit keine Talkshow-Türken gab. Während meiner Zeit dort, habe ich nur 2 türkische Studenten kennengelernt und diese waren gebildet, aufgeklärt und zutiefst beschämt über ihre asozialen Landsleute in den deutschen Städten. Davon hätte ich gerne mehr! Und jetzt kommt mir nicht an von wegen Türken hätten in Deutschlands Schulen nicht die gleichen Chancen wie deutsche Kinder! Das ist absoluter Humbug! Sie verlieren diese Chancen durch Selbstentfremdung und -ausgrenzung. Die wenigen anständigen türkischen Mitschüler die ich hatte, die den Lehrer nicht mit "Fick disch, du Kartoffel", begrüßt haben, haben allesamt einen guten Schulabschluss erhalten und ordentliche Arbeit/Studium.
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von no1gizmo » 05.09.2010, 02:30

PAX hat geschrieben: Wisst ihr was ich in China und Japan wirklich wirklich wirklich angenehm fand? Die Tatsache, dass es weit und breit keine Talkshow-Türken gab.
Jaaaaaaa! Hier in Japan, die Straßen sauber, die Menschen sehr diszipliniert, zierliche Frauen können unebsorgt durch dunkle Gassen laufen.

Japaner würden niemals so über Ausländer debattieren, wie Deutsche, weder in der Stammkneipe, noch in der Politik. Demografische Entwicklung? pfff! Dafür entwickeln wir doch Roboter! Bildungsferne Türken und Araber kämen den Japanern nie "ins Haus".

Und Japaner, die mal in Deutschland gelebt haben, unterstützen diese Meinung gleich noch viel mehr.
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von 88--Guiyang--88 » 05.09.2010, 02:47

Ich kann das Geblubber von dem Gutmenschen hier auch echt nicht ertragen, es ist mir wirklich zu wider.
Ja in Deutschland ist alles super - ihr habt die besten Gesetze, das einzige Problem sind die auslaenderhassenden Deutschen die sich nicht die Moschee angucken wollen. Immer das gleiche geblubber von den gleichen "hirnlosen 68er" gepraegten.
Die einzige Hoffnung steckt in meinen Augen in der naechsten Generation, die hoffentlich frei von der deutschen Kriegs-Vergangenheit handeln kann und endlich rigoros Gesetze gegen die Auslaender einfuehren, und vor allem durchsetzen kann, die sich nicht integrieren wollen.

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2010, 03:29

aquadraht hat geschrieben:1. Vereinfachte Ausweisung und Rückführung straffällig gewordener Ausländer.

Du scheinst die Probleme nicht zu sehen. Grundsätzlich bin ich dafür, dass jeder Straftäter nach den Gesetzen zur Verantwortung gezogen wird und seine Strafe verbüsst. Dabei ist es mir egal, ob der Deutscher, Chinese, Türke oder Alien von der anderen Seite der Galaxis ist. "Ausweisung und Rückführung" als generelle Sonderbestrafung lehne ich ab. Bei einem von vorneherein nur zeitweilig hier Lebenden wie einem Studenten oder entsandten Arbeitnehmer ist es natürlich ok, die Aufenthaltserlaubnis zu canceln, wenn der Verstoss schwerwiegend ist und der Aufenthaltszweck entfällt. Bei straffällig gewordenen Touristen oder gar Kriminaltouristen wie den osteuropäischen Einbrecherbanden ist das auch ok, wenn auch nicht sehr wirkungsvoll. Hier sehe ich auch als Problem, dass die oft nach Verbüssung eines Bruchteils der Strafe abgeschoben werden, das ermuntert zur Wiederholung. Bei Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, halte ich die Sonderbestrafung durch Zerstörung ihrer Lebensgrundlage für nicht tragbar. Ich sehe da keinen Grund, den nichtdeutschen dauerhaft hier lebenden Straftäter einer Sonderbestrafung zu unterziehen. Wie gesagt, Bestrafung nach dem Gesetz, ja. Bei manchen Gruppen würde das gar nicht greifen. Wenn einem Flüchtling oder Asylbewerber im Heimatland der Tod, Folter droht, darf man ihn auch bei schwersten Verbrechen nicht abschieben, dem stehen internationale Konventionen entgegen, und einen Staatenlosen oder Menschen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit kannst Du eh nicht abschieben. Deine "Lösung" bringt also mehr Wuhling als Klarheit oder Gerechtigkeit.
Warum? Weil sie den "Lebensmittelpunkt in Deutschland" haben? Entschuldige mal, aber das sollte sich ein Ausländer im vornehinein klar sein, bevor er dann eventuell einen Raubmord begehen sollte! Sorry, aber er kann sich dann gerne in seiner Heimat wieder eine neue Lebensgrundlage schaffen! Da bist du in meinen Augen viel zu tolerant, Aqua.

Doch, ich bin sehr für diese Sonderbestrafung. Da er hier als Gast in einer besonderen Verantwortung steht, gibt es dafür auch eine Sonderbestrafung. Ich kann ja auch nicht zu meinem Kumpel gehen und dort anfangen, seine Möbel umzurücken, wie es mir gefällt! Der würde mich dann auch gemäß seines Hausrechts auch vor die Tür setzen!

Das ist korrekt und daran gilt es sich zu halten, denn Deutschland hat sich diesen Konventionen gegenüber verbürgt. Ich teile zwar die dieser Konvention zugrundeliegende Ansicht nicht, da sie mir zu menschenfreundlich ist, aber ich kann damit leben, dass sie Gültigkeit hat. Was mich persönlich betrifft, wäre es mir eher wurscht, was dem eventuellen Mehrfachvergewaltiger in seiner Heimat drohen würde, er hat es ja bewusst aufs Spiel gesetzt, dann soll er den gewagten Einsatz auch bezahlen, bitteschön.

2. Gezieltere Auswahl der nach Deutschland einwanderenden Bevölkerung.

Sag mal, wenn Du schon von deutschen Verhältnissen keine Ahnung mehr hast, was ich bei jemandem, der im Ausland lebt und einem anstrengenden Job nachgeht, gar nicht kritisiere, solltest Du Dich nicht mehr zurückhalten? Es gibt in Deutschland seit Ende der siebziger Jahre (noch unter der Regierung Schmidt) keine Arbeitnehmeranwerbung mehr. Anfang der achziger Jahre gab es sogar eine Kampagne, Ausländer zur Rücksiedelung zu bewegen. Ausländer sind bis zur Abschaffung des Asylrechts nach den vom Kohlregime angezettelten oder mindestens geduldeten Pogromen noch in erwähnenswerter Zahl als Asylbewerber ins Land gekommen. Ein anderer Weg war der Familiennachzug, der bis an die Grenze des in den Menschenrechtskonventionen erlaubten (wenn nicht weiter) beschnitten wurde. In der Folge stagniert die Einwanderung. Zum Teil gibt es sogar einen zunehmenden umgekehrten Trend. Ausgerechnet von den türkischen Hochschulabsolventen trägt sich nach Umfragen ein zunehmender Teil mit Auswanderungsgedanken, in die Türkei, in die USA und nach UK und nach Fernost. Das sind diejenigen, die sich perfekt integriert haben, die Deutsch, Englisch und Türkisch beherrschen. Die wollen weg. Das sagt viel über die deutsche Ausländerfreundlichkeit. Und in das Land willst Du Inder, Lateinamerikaner oder andere mit hoher Qualifikation locken? Da müsstest Du erstmal massenhaft Thilos und no1gizmos ausweisen. Aber wer will die? (edit: dagegen wäre ich natürlich auch ganz entschieden. Wegen Dummheit und abstossender Ideologie darf man Menschen natürlich auch nicht vertreiben)
Und genau das ist das Problem: Die integrierten Ausländer möchten auch zunehmend Deutschland verlassen, aber die wenig bis kaum integrierten Ausländer wollen im Land bleiben! Jetzt sag' du mir mal, warum da etwas nicht stimmt? Die Integrierten wollen weg, weil D ausländerfeindlich sei? Wohl kaum, denn wie passt diese Begründung z.B. auf türkische Ärzte mit deutscher "Stammpatientenkartei"? Und die wenig bis kaum Integrierten wollen dann wohl nicht weg, weil Deutschland so toll ausländerfreundlich ist, oder wie? :wink:

Die integrierten Ausländer wollen aus Deutschland weg, weil - ich behaupte es spontan - einfach die allgemeine wirtschaftliche Situation nicht mehr zum Bleiben reizt, Aqua, denn es wollen ja nicht nur diese weg, sondern auch immer mehr Deutsche scheinen dem Land den Rücken zuzudrehen. Ehrliche Arbeit lohnt sich in Deutschland immer seltener, und das sehen auch die gut integrierten Ausländer in Deutschland zunehmend so. Die wirtschaftlichen Gründe sind meiner Überzeugung nach wesentlicher, als eine irgendwie geartete Ausländerfeindlichkeit der Deutschen, warum selbst gut ausgebildete Ausländer wieder den Schritt aus D herausgehen wollen. Man schaue sich einfach an, was ein Ingenieur in Deutschland für ein unterirdisches Gehalt gemessen an der Kaufkraft erhält, im Vergleich zu anderen Ländern. Und jetzt Ausländerfeindlichkeit als Grund annehmen, wenn ein türkischer Ingenieur das Land verlassen will? Das geht nur mit viel viel Fantasie. In diesem Fall lasse ich "Ausländerfeindlichkeit" als den Auszug aus Deutschland begünstigenden Faktor gelten, aber nicht als das ausschlaggebende Argument. Dieses wäre für mich ganz klar die allgemeine wirtschaftliche Situation!

Die latente Ausländerfeindlichkeit ist in meinen Augen nur oberflächlich ein gutes Argument für so manches Phänomen, Aqua, aber häufig verdeckt sie andere mögliche Ursachen für bestimmte Tendenzen und verschleiert den Blick dafür, dass dahinter vielleicht doch auch andere Gründe stehen können. Deswegen spricht man bei diesem Argument auch häufig von einer "Keule", denn da vergeht einem "Hören und Sehen" im wahrsten Sinne des Wortes.
3. Erhöhung des Integrationsdruckes auf derzeit in Deutschland weilende Ausländer.

Sollte man nicht mal den Integrationsdruck auf die Deutschen erhöhen? Bei ADG-Verstössen Strafsteuer für Unternehmen, Konzessionsentzug für Diskotheken bei Abweisung auf Grund von "Rasse"*, Verlust von Steuerprivilegien für Selbständige? Eine Pflicht für Deutsche (ok nicht ernstgemeint;)), Veranstaltungen wie den Tag der offenen Moschee zu besuchen und Kontakt zu Migrantenfamilien nachzuweisen? Nee klar, das ist genauso Stuss wie Deine Vorschläge. Aber klar, gegen Ausländer muss man Druck ausüben... Weisst Du eigentlich, wie viele Migranten gute Deutschkenntnisse haben und diese in den letzten Jahren verbessert haben? Klar, nicht, der Integrationsbericht ist ja fast 500 Seiten lang, wer liest das auch .. Eine bessere Idee wäre gewesen, die Deutschkurse umsonst anzubieten, oder wenigstens Rückerstattung der Kosten bei Absolvierung von Anschlusskursen mit erweiterter Qualifikation zu geben.
Ich hatte davon gesprochen, dass mehr kostenlose Integrationskurse angeboten werden sollten, insofern sehe ich da auch die Deutschen in einer gewissen Verantwortung, aber dir geht es wahrscheinlich mehr um die allgemeine Gesellschaftliche Akzeptanz von Ausländern. Sorry, aber wie viele Menschen gehen in einen Döner Laden oder zum Griechen? Wieviele tummeln sich auf Wochenendbasaren herum? Es gibt kein Problem der Akzeptanz ausländischer Mitbürger in Deutschland in breiter gesellschaftlicher Hinsicht. Schwierigkeiten gibt es allenfalls auf dem Arbeitsmarkt, wo es leider wirklich so ist, dass bei gleicher Befähigung und Qualifikation dem Deutschen der Vorschub geleistet wird. Aber ist das verwunderlich? Unternehmen müssen ökonomisch denken und da heißt die Formel: Ausländer...unterschiedlicher kultureller Hintergrund...kann das Geschäft beeinträchtigen...nicht so gut...

Aber ich kenne das so auch aus keiner anderen Gegend der Welt (ich kenne mich jetzt aber nur ein wenig im europäischen Mikorkosmos aus, dass meine Aussage keinen Allgemeinheitsanspruch hegt), dass es dort anders wäre, wenn es zu einer Konkurrenzsituation Inländer vs. Ausländer z.B. beim Arbeitsplatz kommt: Dem Inländer wird - soweit mir bekannt - immer der Vorschub geleistet. Und? Ist das schlimm? Nein! Es ist rein ökonomisch gedacht...wohlgemerkt: bei gleicher Qualifikation und Befähigung der Bewerber. Wenn natürlich der ausländische Bewerber wesentlich besser qualifiziert wäre als der Deutsche, aber dann dennoch der Deutsche genommen würde, dann würde ich mit dir zusammen auf die Barrikaden gehen, denn das wäre hochgradig unfair, aber sind dir solche Fälle, die zudem völlig unökonomisch wären, den besseren nicht anzustellen - bekannt?

Ich weiß zwar nicht, wieviele Ausländer konkret an solchen Angeboten und Maßnahme teilgenommen haben, aber da ist doch alle super! Wogegen soll das jetzt ein Argument sein? Damit rennst du bei mir in offene Arme, Aqua. Solche Ausländer haben vor mir jedenfalls nichts zu befürchten und sind mir persönlich herzlich willkommen!

Mir geht es um kriminelle Ausländer, "Ausländer" im Sinne von nicht des deutschen Passes habbar mit einem begrenzten Aufenthaltstitel.
* die jüngste Schwester meiner Kinder aus erster Ehe ist halbe Afrikanerin (deutsche Staatsangehörige und Doktorandin), die kann da Geschichten erzählen über Discos und so - was hier im Forum abgeht, kann insofern nicht verwundern, ich platze da trotzdem regelmässig bei soviel Dummheit.
Ja, und? Ich kann dir auch Stories über meine Diskoerfahrung erzählen, wo ich mit meinen Freunden nach langer Zeit mal wieder in unsere "Stammdisse" fahren wollten und wir nicht geschnallt haben, dass unsere Stammdisko in den letzten 2 Monaten von einem türkischen Untenehmer aufgekauft und in eine türkische Disse umfunktioniert worden war. Sie nannte sich zuvor "Nachtwerk" in Bochum und dann hieß sie auf einmal "Taksim", alleine beim Namen hätten wir schon stutzig werden sollen, aber wir waren damals noch naiv und waren der Überzeugung, dass sich ja nur der Name geändert hätte, aber der Inhalt der gleiche wäre. Wie realitätsfern wir doch damals gewesen! Als wir an der Tür ankamen, was glaubst du, was wir uns da alles anhören durften. Das "Freundlichste", was man uns damals sagte war: "Eure Ladies können rein, aber ihr verpisst Euch gefälligst und verdunkelt mir nicht die Sonne."

Komm' mir also bitte nicht mit irgendwelchen Erlebnissen deiner Verwandschaft, denn es gibt in Deutschland nicht nur ein Problem mit "Ausländerfeindlichkeit", sondern auch mit "Inländerfeindlichkeit". Darf man aber nicht sagen, weil man dann sofort "Rechts" ist in der allgemeinen hysterischen Diskussion.
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2010, 03:37

@Aqua

Übrigens: Wenn es nach deiner Meinung nach kein Problem mit der Ausländerkriminalität gibt, dann dürfte es dieser Logik folgend auch keine Probleme mit Ausländerfeindlichkeit geben, denn eine große Zahl z.B. rechtgerichteter Straftaten richtet sich gegen INLÄNDER mit migrativem Hintergrund, wäre also auch eine Art Inländerfeindlichkeit und eben nicht Ausländerfeindlichkeit. Aber nein, da sind dann wieder alle Ausländer gleich und da machen die Menschenfreunde sich dann nicht die Mühe, so dezidiert die unterschiedlichsten Ausländergruppen voneinander zu unterscheiden, wenn es um die "Ausländerfeindlichkeit" geht. Nur bei der "Ausländerkriminalität", da MUSS man natürlich bis ins kleinste Detail zwischen solchen Ausländern und solchen Ausländern unterscheiden bla bla. Was ist das Ziel, Aqua? Meine Meinung: Vernebeln, verschleiern, verharmlosen, das Problem klein reden, bis überhaupt kein Problem ist. Umgekehrt aber die vorhandene "Ausländerfeindlichkeit" möglichst aufbauschen und an die ganz große Glocke hängen!

Es wäre wirklich schön, wenn Menschenversteher, wie auch du einer bist, endlich mal eine konsequente Linie in der Anwendung des Begriffs "Ausländer" erkennen ließen: Wenn es kein Problem mit Ausländerkriminalität gibt, gibt es auch kein Problem mit Ausländerfeindlichkeit und in Deutschland wäre demnach alles super!

P.S.: Wer übrigens Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten! :mrgreen:
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von happyfuture » 05.09.2010, 03:54

88--Guiyang--88 hat geschrieben:Ich kann das Geblubber von dem Gutmenschen hier auch echt nicht ertragen
Da ist etwas dran! Vor allem, wenn sich hier lediglich die "Verbalakrobatiker" austoben, die nicht einmal die geposteten Beiträge, Link-Hinweise geschweige denn den "Erguss" von Thilo gelesen haben ...
a² hat geschrieben:Wenn nun eine rumänische, österreichische oder albanische Bande in Deutschland Einbrüche oder Taschendiebstähle verübt, ist das gewiss Ausländerkriminalität. Nur hat die mit der Kriminalität von Ausländern, die in Deutschland leben, nichts zu tun. Selbst wenn Du alle Ausländer aus Deutschland vertreiben würdest, bliebe diese Kriminalität. Ausser Du baust eine Mauer drumrum und machst am besten einen Kontrollpunkt an jeder Strassenkreuzung.
a² hat lediglich zusammengefasst, was in den entsprechenden Publikationen veröffentlicht wird. Meine Empfehlung daher: lesen, erst dann Antworten. Natürlich setzt auch dies ein gewisses Maß an vorhandenem IQ voraus, sodass ich aufgrund meiner hohen Toleranzgrenze Nachsicht für den ein oder anderen Beitrag habe, was wiederum unserem a² selten gelingt.
a² hat geschrieben:was genau fehlt da thematisch, was durch Thilos Machwerk (ich bin jetzt etwa durch die Hälfte und habe alles quer gelesen, und bin glücklich, kein Geld dafür ausgegeben zu haben) angeregt wurde?
100% Zustimmung, was diese Aussage angeht! :wink:

@RT - Du hast mal wieder meine volle Bewunderung, schreibst so viel ...

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2010, 03:57

happyfuture hat geschrieben:@RT - Du hast mal wieder meine volle Bewunderung, schreibst so viel ...
Die Sommerkurse sind jetzt endlich vorbei und ich habe wieder mehr Zeit. ;)
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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von happyfuture » 05.09.2010, 04:13

RoyalTramp hat geschrieben:Das "Freundlichste", was man uns damals sagte war: "Eure Ladies können rein, aber ihr verpisst Euch gefälligst und verdunkelt mir nicht die Sonne."
Ich behaupte, Du kommst nicht in jede "Disse" rein!
Ins "P1" (wird Dir aufgrund deines Budgets möglicherweise nichts sagen) kommst Du auch nicht rein, lediglich die Wortwahl der Türsteher ist im ersten Anlauf "gewählter"

Faszinierend, wie das Grundthema hier gnadenlose, fast schon fanatische Postings von frustrierten Einzelschicksalen aus den dunklen Seelenbereichen hervoruft ...

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Re: Deutschland schafft sich ab!

Beitrag von Andy_yi » 05.09.2010, 04:13

aquadraht hat geschrieben: Ich war bis vor kurzem in Duisburg auf Grund des Standorts eines Geschäftspartners regelmässig tätig. Ich kenne daher auch die Strassenbahnen recht gut. Welche Linie empfiehlst Du? Ich spreche übrigens kaum türkisch. Meine Schwester, die erst in Bochum gelebt hat und nun in Dortmund wohnt, hat türkische Kinder und Erwachsene seit langem unterrichtet und spricht das fast perfekt. Ok, ich habe lieber Chinesisch gelernt.
Es ist sicher nicht in ganz Duisburg so, aber wo es ganz extrem ist, ist im Stadtteil Marxloh. Da ist wirklich vom Kiosk bis zum Finanzberater alles türkisch. Nicht das ich damit ein Problem hätte, aber schießereien und messerkämpfe sind da bei Familienproblemen und Auseinandersetzungen keine seltenheit.

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