Gesundheitssystem am Ende?
Gesundheitssystem am Ende?
Nun wird die Katze aus dem Sack gelassen... CDU/CSU/FDP stellen ihre "Reform" des Gesundheitssystems vor:
- Beitragserhöhungen
- nur Belastung der Arbeitnehmer
- Kündigung des Solidarprinzips
- Einführung der Kleinen-Kopfpauschlale
- Keine Einschränkung der Medizinlobby
- keine Effizienzsteigerungen
- Radikal, da Belastung der niedrigen Einkommen wesentlich intensiver als höhere Einkommen
- Gefährdung der sozialen Sicherheit
- ...
http://www.n-tv.de/politik/Heftige-Krit ... 01476.html" target="_blank
Ist es nicht endlich Zeit für Rösler zurückzutreten?
Da fragt man sich doch wirklich wer diese Koaltion gewählt hat. Woher nimmt diese Regierung die Legitimation das gesundheitssystem gegen den Willen der Bürger zu neoliberalisieren? Mittlerweile liegt die FDP in den neusten Umfragen bei gerade einmal 4 %. Da gehört diese Partei auch hin -> raus aus dem Bundestag. Ich hätte nie gedacht, dass sich diese Koalition so entwickelt und eine Politik für 5-10% der Deutschen betreibt. Auch habe ich nicht vermutet, dass Merkel sich zu solch einer mutlosen und feigen Reform überreden lässt.
Das solidarische Gesundheitsprinzip habe ich immer für eine große Stärke gehalten, wenn man es mit der medizinischen Versorgung in China verglichen hat. In China sind die Menschen zum großen Teil auf sich alleine angewiesen und in diese Richtung entwickelt sich auch das dt. System. Sehr schade!
- Beitragserhöhungen
- nur Belastung der Arbeitnehmer
- Kündigung des Solidarprinzips
- Einführung der Kleinen-Kopfpauschlale
- Keine Einschränkung der Medizinlobby
- keine Effizienzsteigerungen
- Radikal, da Belastung der niedrigen Einkommen wesentlich intensiver als höhere Einkommen
- Gefährdung der sozialen Sicherheit
- ...
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Ist es nicht endlich Zeit für Rösler zurückzutreten?
Da fragt man sich doch wirklich wer diese Koaltion gewählt hat. Woher nimmt diese Regierung die Legitimation das gesundheitssystem gegen den Willen der Bürger zu neoliberalisieren? Mittlerweile liegt die FDP in den neusten Umfragen bei gerade einmal 4 %. Da gehört diese Partei auch hin -> raus aus dem Bundestag. Ich hätte nie gedacht, dass sich diese Koalition so entwickelt und eine Politik für 5-10% der Deutschen betreibt. Auch habe ich nicht vermutet, dass Merkel sich zu solch einer mutlosen und feigen Reform überreden lässt.
Das solidarische Gesundheitsprinzip habe ich immer für eine große Stärke gehalten, wenn man es mit der medizinischen Versorgung in China verglichen hat. In China sind die Menschen zum großen Teil auf sich alleine angewiesen und in diese Richtung entwickelt sich auch das dt. System. Sehr schade!
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Aus dem Namen. Deutschland ist eine BUNDES-Republik. Das bedeutet, dass die Regierung das Subsidiaritätsprinzip schon Verfassungsmässig durchsetzen muss (sollte). Und das bedeutet, dass die Zentralregierung soviel Verantwortung wie möglich an die Länder abgeben sollte, die wiederum soviel Verantwortung wie möglich an die Gemeinden abgeben, die wiederum die Freiheit der Bürger so gut wie möglich schützen müssen.Woher nimmt diese Regierung die Legitimation das gesundheitssystem gegen den Willen der Bürger zu neoliberalisieren?
In Deutschland ist das Gesundheitssystem ja zudem noch sehr billig und effizient, ihr bezahlt rund 40 Prozent weniger als beispielsweise die Schweizer und 68 Prozent weniger als die Amis...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
- ingo_001
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Daneben.Aremonus hat geschrieben:Aus dem Namen. Deutschland ist eine BUNDES-Republik. Das bedeutet, dass die Regierung das Subsidiaritätsprinzip schon Verfassungsmässig durchsetzen muss (sollte). Und das bedeutet, dass die Zentralregierung soviel Verantwortung wie möglich an die Länder abgeben sollte, die wiederum soviel Verantwortung wie möglich an die Gemeinden abgeben, die wiederum die Freiheit der Bürger so gut wie möglich schützen müssen.Woher nimmt diese Regierung die Legitimation das gesundheitssystem gegen den Willen der Bürger zu neoliberalisieren?
Du meinst den Föderalismus, nach dem z.B. die Bildungspolitik Ländersache ist.
Hier gehts aber um die Gesundheitspolitik und die ist Bundessache.
Nur, weil es nicht so teuer und ineffizient ist wie das der Amis (über das Schweizer bin ich nicht informiert), heisst das noch lange nicht, dass es billig und nicht verbesserungswürdig ist.Aremonus hat geschrieben:In Deutschland ist das Gesundheitssystem ja zudem noch sehr billig und effizient, ihr bezahlt rund 40 Prozent weniger als beispielsweise die Schweizer und 68 Prozent weniger als die Amis...
Ein haarsträubendes Beispiel:
Wo können denn Pharmaunternehmen sonst noch den Preis für Medikamente nach eigenem Gusto festlegen?
M.W. nur in Deutschland ...
* Apropos Deutschland: Ich glaube das dieser Thread ins gleichnamige Unterforum gehört, weil er mit der Politik in China nichts zu tun hat.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Ja, das deutsche Gesundheitssystem wird so in Zukunft nicht mehr weiter existieren. Das ist aber schon laenger klar, siehe auch demographische Entwicklung, dem eine idiotische Einwanderungspolitik gegenuebersteht. So viele kluge Chinesinnen koennt ihr gar nicht heiraten, um das wieder auszugleichen.
Ob Roesler oder jemand anders es umgestaltet, ist voellig egal.
Es geht nicht um Neoliberalislierung. Es geht darum, das das Gesundheitssystem so nicht lebensfaehig ist. Dem sozialistischen Prinzip, wie es im alten Gesundheitssystem abgebildet ist, steht eben eine kapitalistische Pharamindustrie gegenueber, die sich so erlauben kann, jeden Preis zu nehmen. Es braucht etwas mehr Intelligenz und Vernunft im Markt. Das geht zum Beispiel, in dem man den Buerger selbst eintscheiden laesst, gegen was er sich versichern will und ihm etwas mehr Verantwortung fuer seine eigene Gesundheit uebertraegt.
Eintscheidungen wie Rauchen, Drogen nehmen, Fett fressen, keinen Sport machen sollten Konsequenzen haben, fuer den den es betrifft, nicht fuer die Solidargemeinschaft.
Aprospos habe Ende Mai von der DKV-Auslandsvericherung einen Plan zur Beitragsentwicklung erhalten.
01/2011 sinnigerweise keine Angabe
01/2012 +3,4% (erstaunlich wenig, hatte sonst immer 5-15% Erhoehung)
01/2013 +103,3% (!!! obwohl, die hier mit 30-50% ohnehin schon ueberm hiesigen Marktpreis liegen)
Zwar zahle ich nur noch ein Drittel, von dem, was ich zum Schluss in D. bezahlen musste. Aber eine Beitragserhoehung um 103,3% ist dann doch schon heftig.
Mich wuerde mal interessieren, ob andere mit Auslandskrankenversicherung nach dem 3. Jahr mit aehnlichen Beitragsentwicklungen beglueckt wurden.
Wie sieht es bei Euch aus?
Ob Roesler oder jemand anders es umgestaltet, ist voellig egal.
Es geht nicht um Neoliberalislierung. Es geht darum, das das Gesundheitssystem so nicht lebensfaehig ist. Dem sozialistischen Prinzip, wie es im alten Gesundheitssystem abgebildet ist, steht eben eine kapitalistische Pharamindustrie gegenueber, die sich so erlauben kann, jeden Preis zu nehmen. Es braucht etwas mehr Intelligenz und Vernunft im Markt. Das geht zum Beispiel, in dem man den Buerger selbst eintscheiden laesst, gegen was er sich versichern will und ihm etwas mehr Verantwortung fuer seine eigene Gesundheit uebertraegt.
Eintscheidungen wie Rauchen, Drogen nehmen, Fett fressen, keinen Sport machen sollten Konsequenzen haben, fuer den den es betrifft, nicht fuer die Solidargemeinschaft.
Aprospos habe Ende Mai von der DKV-Auslandsvericherung einen Plan zur Beitragsentwicklung erhalten.
01/2011 sinnigerweise keine Angabe
01/2012 +3,4% (erstaunlich wenig, hatte sonst immer 5-15% Erhoehung)
01/2013 +103,3% (!!! obwohl, die hier mit 30-50% ohnehin schon ueberm hiesigen Marktpreis liegen)
Zwar zahle ich nur noch ein Drittel, von dem, was ich zum Schluss in D. bezahlen musste. Aber eine Beitragserhoehung um 103,3% ist dann doch schon heftig.
Mich wuerde mal interessieren, ob andere mit Auslandskrankenversicherung nach dem 3. Jahr mit aehnlichen Beitragsentwicklungen beglueckt wurden.
Wie sieht es bei Euch aus?
Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less. - Marie Curie
The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Jack Sparrow
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Das Subsidiaritätsprinzip ist nicht auf der Gesetzes- oder spezifischen Verfassungsebene, sondern auf einer Metaebene (= der allgemeinen Verfassungsebene) angeordnet und gibt somit nicht den Status quo als formelles und materielles Recht (das klagbar ist) wieder, sondern eine normative Ausrichtung, an welche sich die Legislative (und auch die Exekutive auf der Verordnungsebene) halten sollten.Daneben.
Du meinst den Föderalismus, nach dem z.B. die Bildungspolitik Ländersache ist.
Hier gehts aber um die Gesundheitspolitik und die ist Bundessache.
Wieviel bezahlt ihr dann derzeit so im Monat? Als schweizerischer Student bezahl' ich 250€ pro Monat (resp. 200€ pro Monat für meine Freundin) für die Krankenversicherung.
Ich wäre sofort dafür, das Solidaritätsprinzip zu Gunsten der Eigenverantwortung einzurschränken, da ich persönlich nicht einseh', warum ich als armer Student für die reichen Alten zahlen soll (wenn man das Solidaritätsprinzip nach breitem deutschem Verständnis meint. Das schweizerische Solidaritätsprinzip besagt, dass jeder zuerst sich selbst helfen soll, wenn das nicht geht sein Umfeld einspringt und erst dann der Staat (= die Gesellschaft) subsidiar für ihn aufkommt. Somit wäre das Solidaritätsprinzip bei einer Krankenkasse, die weniger zwischen den GEnerationen umverteilen muss, weiterhin gewährleistet.)
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Aus den letzten Wahlen, nehme ich an. IIRC funktioniert das System in D so.Pinyin hat geschrieben:Woher nimmt diese Regierung die Legitimation
Zufällig SPD-Mitglied? Klingst so...
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Dauert nicht mehr lange dann ist noch viel mehr am Ende in D, kann nur raten das Boot noch rechtzeitig zu verlassen.
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Der Wille der Bürger wäre nicht oft realisierbar. Das wäre ja schön, wenn die Politik immer alle Wünsche der Bürger erfüllen könnte. Und wie schon erwähnt, wird die Regierung ja gewählt.Pinyin hat geschrieben:Woher nimmt diese Regierung die Legitimation das gesundheitssystem gegen den Willen der Bürger zu neoliberalisieren?
Du scheinst ja die richtige Ahnung zu haben. Würde mich sehr interessieren, wie du zu diesen Schlüssen kommst (das Umfragergebnis ist nicht gefragt).Pinyin hat geschrieben:Mittlerweile liegt die FDP in den neusten Umfragen bei gerade einmal 4 %. Da gehört diese Partei auch hin -> raus aus dem Bundestag. Ich hätte nie gedacht, dass sich diese Koalition so entwickelt und eine Politik für 5-10% der Deutschen betreibt.
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Dem kann ich mich nur anschließen. Aber Fakt ist, am Gesundheitssystem wird schon seit Jahren erfolglos rumgedoktert. Das geht solange, bis der Azt kommt.Pinyin hat geschrieben: Das solidarische Gesundheitsprinzip habe ich immer für eine große Stärke gehalten, wenn man es mit der medizinischen Versorgung in China verglichen hat. In China sind die Menschen zum großen Teil auf sich alleine angewiesen und in diese Richtung entwickelt sich auch das dt. System. Sehr schade!
M.E. sollte man auf alle Zigarettenpackungen und hochprozentigen Alkohole 5 € drauf setzen, die direkt in die Krankenkassen-Etats fließen könnten. Dann wäre der Topf schnell voll. Dazu könnte man die gefühlten 10 Millionen Krankenkassen zwangsfusionieren, um deren Verwaltungsetat spürbar zu entlasten. Und natürlich müsste man die Pharmaindustrie irgendwie knebeln, damit hier Medikamenten-Preise wie in anderen EU-Ländern möglich werden.
Hühnerkacke oder Fatalismus, je nachdem. Ich bin froh, dass ich in einem Staat lebe, der soziale Sicherungssysteme hat. Wenn ich z.B. sehe, wie es einem im gelobten Land (RotchinaGuangzhou hat geschrieben:Dauert nicht mehr lange dann ist noch viel mehr am Ende in D, kann nur raten das Boot noch rechtzeitig zu verlassen.
Merke: Wer das Boot verlassen will, sollte ausdauernd schwimmen können, oder einen guten Rettungsring dabei haben!
xiăo tùzi guāi guāi, ba mén kāi kāi …
一山不容二兔 ...
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Aremonus hat geschrieben:Das Subsidiaritätsprinzip ist nicht auf der Gesetzes- oder spezifischen Verfassungsebene, sondern auf einer Metaebene (= der allgemeinen Verfassungsebene) angeordnet und gibt somit nicht den Status quo als formelles und materielles Recht (das klagbar ist) wieder, sondern eine normative Ausrichtung, an welche sich die Legislative (und auch die Exekutive auf der Verordnungsebene) halten sollten.Daneben.
Du meinst den Föderalismus, nach dem z.B. die Bildungspolitik Ländersache ist.
Hier gehts aber um die Gesundheitspolitik und die ist Bundessache.
Wieviel bezahlt ihr dann derzeit so im Monat? Als schweizerischer Student bezahl' ich 250€ pro Monat (resp. 200€ pro Monat für meine Freundin) für die Krankenversicherung.
Ich wäre sofort dafür, das Solidaritätsprinzip zu Gunsten der Eigenverantwortung einzurschränken, da ich persönlich nicht einseh', warum ich als armer Student für die reichen Alten zahlen soll (wenn man das Solidaritätsprinzip nach breitem deutschem Verständnis meint. Das schweizerische Solidaritätsprinzip besagt, dass jeder zuerst sich selbst helfen soll, wenn das nicht geht sein Umfeld einspringt und erst dann der Staat (= die Gesellschaft) subsidiar für ihn aufkommt. Somit wäre das Solidaritätsprinzip bei einer Krankenkasse, die weniger zwischen den GEnerationen umverteilen muss, weiterhin gewährleistet.)
Das Schweizer Prinzip wäre auch in Dtl. zu begrüßen. Nur befürchte ich, daß dies in einer immer weiter nach links abdriftenden Gesellschaft nicht durchzusetzen sein wird. Inzw. machen die Sozialausgaben in Dtl. ca. 50% der Bundesausgaben aus, dazu kommen noch die Ausgaben der Länder und Kommunen. Da die Anzahl der Beitragszahler sinkt, die Zahl der Leistungsempfänger wegen der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und einer schwachsinnigen Einwanderungspolitik aber steigt, können wir davon ausgehen, daß noch zu unseren Lebzeiten dieses System zusammenbricht.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Aremonus hat geschrieben: Ich wäre sofort dafür, das Solidaritätsprinzip zu Gunsten der Eigenverantwortung einzurschränken, da ich persönlich nicht einseh', warum ich als armer Student für die reichen Alten zahlen soll (wenn man das Solidaritätsprinzip nach breitem deutschem Verständnis meint...
Die reichen Alten sollten proportional genauso abgezockt werden ( oder mit einem wesentlich höherem Spitzensteuersatz belegt werden), wie diejenigen, die von ihrem kargen Lohn auch noch die immer höher werdende KV legen müssen.
DAS wäre ein wirkliches "Solidaritäts"prinzip, nicht das was in D praktiziert wird.
Ich sehe ein Zweiklassen-Gesundheitswesen auf uns zukommen, das sich stark an das chinesische "Vorbild" anlehnt.....
Wenn dann wenigstens die kostenlose medizinische Grundversorgung für die Rentner gesichert wäre, wie das in China der Fall ist, wäre es u.U. noch einigermaßen annehmbar
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Die Richtung der Ausgestaltung einer Gesundheitsreform war bereits bei der Wahl der entsprechenden Parteien abzusehen.
Zudem würde ich hier eher zwischen Bedarfsgerechtigkeit und Leistungsgerechtigkeit unterscheiden.
Bedarfsgerechtigkeit bedeutet, das jeder - unabhängig seinem Leistungsvermögen ( ausgedrückt im Einkommen ) den gleichen Anspruch hat. Leistungsgerechtigkeit, dass die Ansprüche mit der Leistung steigen.
Für unsere Beiträge bedeutet also Bedarfsgerechtigkeit eine Proportionalisierung. ( die Belastung bleibt in Relation zum Einkommen gleich - der arme Student zahlt in Proportion zu seinem geringen Einkommen weniger als der Reiche), während Leistungsgerechtigkeit gleiche nominale unproportionalisierte Beiträge für alle bedeutet ( der Student zahlt dasselbe wie der Reiche ).
Und nun ist es leider mal so, das der "bürgerliche Block" ganz klar auf das Leistungsprinzip setzt ( vergleiche auch Bildung : Stipendien für die leistende Elite, und nicht die Unterschichtenkinder, Studiengebühren unabhängig des Einkommens für jeden gleich u.s.w. )
Dies ergibt sich auch aus den Programmen - nur die meisten Wähler machen sich vor ihrem Kreuzchen keine solche Gedanken.....mit entsprechenden Folgen.
Zudem würde ich hier eher zwischen Bedarfsgerechtigkeit und Leistungsgerechtigkeit unterscheiden.
Bedarfsgerechtigkeit bedeutet, das jeder - unabhängig seinem Leistungsvermögen ( ausgedrückt im Einkommen ) den gleichen Anspruch hat. Leistungsgerechtigkeit, dass die Ansprüche mit der Leistung steigen.
Für unsere Beiträge bedeutet also Bedarfsgerechtigkeit eine Proportionalisierung. ( die Belastung bleibt in Relation zum Einkommen gleich - der arme Student zahlt in Proportion zu seinem geringen Einkommen weniger als der Reiche), während Leistungsgerechtigkeit gleiche nominale unproportionalisierte Beiträge für alle bedeutet ( der Student zahlt dasselbe wie der Reiche ).
Und nun ist es leider mal so, das der "bürgerliche Block" ganz klar auf das Leistungsprinzip setzt ( vergleiche auch Bildung : Stipendien für die leistende Elite, und nicht die Unterschichtenkinder, Studiengebühren unabhängig des Einkommens für jeden gleich u.s.w. )
Dies ergibt sich auch aus den Programmen - nur die meisten Wähler machen sich vor ihrem Kreuzchen keine solche Gedanken.....mit entsprechenden Folgen.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
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- Phytagoras
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Re: Gesundheitssystem am Ende?
Mag zwar arrogant klingen, aber ich kriege immer mehr das Gefühl, dass die Bürger dumm sind. Und das meine ich jetzt nicht vom Bildungsstand her, denn was ich in meinem Studium manchmal für Sachen höre, ist echt... zum Heulen.Dies ergibt sich auch aus den Programmen - nur die meisten Wähler machen sich vor ihrem Kreuzchen keine solche Gedanken.....mit entsprechenden Folgen.
Als die BT-Wahl letztes Jahr war, hab ich im O-Ton wirklich das hier gehört: "Warum wählst du denn die CDU?" "Die haben gestern hier Brezeln verteilt!"
Bei sowas kann ich echt nur den Kopf schütteln. Und dann auch vor der Wahl immer die Sprüche: "Die FDP wird alles besser machen. Das versprechen sie ja. Steuersenkungen! Das wird schön!"
Keine Ahnung, wie man eine seit langem bekannte "Fähnchen im Wind"-Partei überhaupt wählen kann.
Und dann schaut man sich die Fernsehlandschaft an und deren Einschaltquoten. Ein Bauer sucht Frau hat Einschaltquoten von 8-10 Millionen. Das sind 1/10 von Deutschland. Oder DSDS...
Manchmal kommts mir so vor wie im alten Rom: "Gebt den Leuten Brot und Spiele und sie verzeihen dir alles."
Man sieht es doch auch gerade jetzt hier bei der Gesundheitsreform. Da läuft ne WM und schon bei Beginn der WM hört man die Pläne. Nur hats da keinen interessiert, weil Deutschland noch drin war...
Ich weiß echt nicht, was mit "den Bürgern" los ist. Ich sah letztens im TV ne Demonstration in Paris. Riesig. Tausende von Leuten. SO muss es aussehen.
Und nicht wie der "bequeme" Deutsche irgendwie auf der Couch sitzen und sich dennoch aufregen.
(Es gibt noch viel mehr Beispiele, die ich nennen könnte, an denen man sieht, dass viele Bürger "dumm" sind imo. "Killerspiele" könnte man da noch nennen...)
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Ich häng' mal wieder den Nationalisten 'raus und promote das schweizerische (beziehungsweise seit inzwischen 100 Jahren auch amerikanische) System der direkten Demokratie: jedes Gesetz kann von einer bestimmten Zahl Bürger zur Abstimmung gebracht werden und eine bestimmte Zahl von Bürgern (in der CH 100.000) kann eine Verfassungsänderung vorschlagen, über die dann abgestimmt wird.
Das ist besser als Demonstrationen und Generalstreiks und bringt IMHO echte Demokratie - ein Volk, dass seine Regeln selbst aufstellt, anstatt die zu wählen, die ihre Regeln aufstellen sollen.
Zumindest etwas, das IMHO gut an der Schweiz ist - wenn auch die Fussballmannschaft versagt
Das ist besser als Demonstrationen und Generalstreiks und bringt IMHO echte Demokratie - ein Volk, dass seine Regeln selbst aufstellt, anstatt die zu wählen, die ihre Regeln aufstellen sollen.
Zumindest etwas, das IMHO gut an der Schweiz ist - wenn auch die Fussballmannschaft versagt
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Gesundheitssystem am Ende?
Da kommt wieder das Problem, was im vorigen Post angesprochen wurde... Die Qualifikation der Bürger, die dann über richtig wichtige Dinge abstimmen dürfen.Aremonus hat geschrieben: Das ist besser als Demonstrationen und Generalstreiks und bringt IMHO echte Demokratie - ein Volk, dass seine Regeln selbst aufstellt, anstatt die zu wählen, die ihre Regeln aufstellen sollen.
Ist doch totaler Blödsinn, Leute über etwas abstimmen zu lassen von dem sie 0 Ahnung haben...
Ich glaube kaum, dass viele Wähler Lust hätten sich über die Themen solcher Abstimmungen dann zu informieren.. Passiert ja nicht mal wirklich bei der Bundestagswahl... Und selbst wenn, stellt sich dann noch die Frage der Qualifikation.
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