China verschweigt Hinrichtungen
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Auf der einen Seite wundert mich das Ergebnis dieser Umfrage aber auf der anderen Seite ist diese Meinungsbildung auch ein Abblild der chinesischen Presselandschaft und der gesellschaftlichen Meinungsbildung.
Auch wenn ich die Todesstrafe aus humanitärer Überzeugung ablehne, halte ich zum mindest ein Rechtssystem/Justitzsystem für wichtig, welches alle Fälle genau überprüft und unabhänig und für die Geselschaft nachvollziehbar urteilt. Aus diesem Grund bin ich ganz klar der Überzeugung, dass jedes Todesurteil jeden Menschen angeht und nicht im stillen Kämmerlein getroffen werden kann.
Auch wenn ich die Todesstrafe aus humanitärer Überzeugung ablehne, halte ich zum mindest ein Rechtssystem/Justitzsystem für wichtig, welches alle Fälle genau überprüft und unabhänig und für die Geselschaft nachvollziehbar urteilt. Aus diesem Grund bin ich ganz klar der Überzeugung, dass jedes Todesurteil jeden Menschen angeht und nicht im stillen Kämmerlein getroffen werden kann.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Hallo,andy hat geschrieben:Ob du diese Ansicht auch hättest wenn du China nicht mögen würdest?, zweifelhaft.wudang hat geschrieben:Ich bin gegen die Todesstrafe aber wenn ein Staat eben nicht sagen moechte, wie viel Menschen er umgebracht hat, dann ist es die Sache von dem Staat.
Die Zentralregierung muss die Augen oeffnen und nicht mehr die Misshandlungen der lokalen Regierungen zulassen.
China ist eben China und ich mag dieses Land immer noch.
LG, Wu
Grüße
Andy, bislang ohne Meinung zu Thema.
Ich habe aber nicht gesagt, dass ich das System in China mag aber das Land schon. Was nicht bedeutet, dass ich die Todesstrafe unterstuetze, nur manchmal ist es tatsaeclich schwer fuer mich in solchen Sachen unparteiisch zu sein. Obwohl ich Politikwissenschaften studiert habe (studiere), manchmal ist es schwierig China zu kritisieren, denn sonst bekomme ich Haue auf den Kopf von meiner Freundin !
Wu, der so eine Strafe nicht unterstuetzt.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Habe dazu meine eigene Meinung. Mit Chinesen diskutiere ich aber nur noch ungern darüber, weil der chin. Minderwertigkeitskomplex jegliche Kritik aus dem Westen ablehnt.
Von mir aus dürfen Chinesen ruhig für ihre Hinrichtungen sein, solange in China (fast) nur Chinesen getötet werden, meinetwegen.
Von mir aus dürfen Chinesen ruhig für ihre Hinrichtungen sein, solange in China (fast) nur Chinesen getötet werden, meinetwegen.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
das ist aber amüsant, einerseit möchtest du angeblich "offene und freie Diskussion" haben, aber beim hinterfragen deiner behauptungen wirst du ausfällig.Pinyin hat geschrieben:Warum verstehen einige Menschen jede Kritik als Machtanspruch des Westens über China??? Paranoia? Verfolgungswahn? Wenn man zb. ein Gesetz in Deutschland kritisiert, möchte man doch auch nicht die BRD abschaffen. Scheinbar ist der Sinn einer offenen und freien Diskussion einigen Menschen abhanden gekommen. Nur weil ich die Todesstrafe in Ländern wie China oder den USA kritisiere, kann man doch keinen Machtanspruch anderer Länder über die genannten Staaten ableiten.
Das Leben ist ein Grundrecht jedes Menschen und ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen in jdem Land dieser Welt ein Interesse daran haben, dass nicht grundlos und unbegründet Menschen abgeführt und verurteilt werden können, ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Das Recht auf Leben vermittelt nicht der "böse Westen" sondern der gesunde Menschenverstand. Ob die Chinesen mehrheitlich für die Todesstrafe sind, kann ich nicht beurteilen. Mir ist aber auch keine repräsentative Umfrage zu dem Thema unter Chinesen bekannt. Woher nimmst du diese Annahme? In Gesprächen mit chinesischen Freundinnen oder Freunden hat noch nie jemand überschwenglich über die Todesstrafe geschwärmt.
also man darf die westl. behauptungen nicht hinterfragen, sonst ist man "paranoid"
nochmal, gibt es beweise für deine behauptung man wird "nach belieben" hingerichtet und "ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren"? spontan fällt mir ein wie die westliche militär und geheimdienst menschen in nahost liquidieren. du magst dazu andere beispiele bringen.
was die haltung der chinesen zur todesstrafe betrifft, sie wird als notwendiges übel betrachtet, niemand schwärmt davon, das ist nur deine komische fantasie.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
wer ist aufgrund seiner überzeugung hingerichtet worden? bitte beweise.yaoshu hat geschrieben:http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1552940,00.html
"Nach einer Umfrage sind über 80 Prozent der Chinesen dagegen, die Todesstrafe in China abzuschaffen."
Dass wundert mich allerdings keineswegs, gerade in China wird sich wohl immer eine Mehrheit für alles finden, was die Regierung macht, aber ich will hier keine debatte über Meinungsfreiheit lostreten.
Intressanter ist doch die Frage:
Wenn so viele Menschen in China für die Todesstrafe sind, warum gibt die Regierung keine Daten dazu heraus?
Sehr viele Menschen sind für die todesstrafe, weil sie ihnen gerecht erscheint, für schwere Straftaten.
Unabhänig dessen, wie kann man tolerieren dass diese Exekutionen geheim gehalten werden?
Wie kann man tolerieren dass Menschen aufgrund ihrer Überzeugung hingerichtet werden?
Währe dass gerecht? Sie haben keine Straftat begangen.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
ich kann mir es vorstellen, dass kein chinese mit einem ausländer diskutieren möchte, der ausser vorurteile, arroganz und uninformiertheit nichts anderes in der birne hat.no1gizmo hat geschrieben:Habe dazu meine eigene Meinung. Mit Chinesen diskutiere ich aber nur noch ungern darüber, weil der chin. Minderwertigkeitskomplex jegliche Kritik aus dem Westen ablehnt.
du hast aber immer nur die "minderwertigkeitskomplex"-erklärung
das nennt man wohl rassengerechtno1gizmo hat geschrieben: Von mir aus dürfen Chinesen ruhig für ihre Hinrichtungen sein, solange in China (fast) nur Chinesen getötet werden, meinetwegen.
die deutschen dürfen natürlich ausserhalb deutschland nicht-deutschen liquidieren, für "demokratie" und "freiheit", selbstverständlich.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Tarkan, du scheinst mit Hass gegenüber westlichen Ländern (warum auch immer) erfüllt zu sein und eine weitere Diskussion mit dir macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Keiner bestreitet, dass in Kriegsgebieten wie in Afganistan oder im Irak unrechtsmäßigkeiten von Soldaten und Einheimischen begangen werden. Tötungen jeglicher Art sind aus meiner Sicht nicht zu rechtfertigen. Du aber versucht Hinrichtungen mit Straftaten in anderen Ländern zu rechtfertigen und zu begründen. Das ist eine sehr komische Argumentation!
Keiner bestreitet, dass in Kriegsgebieten wie in Afganistan oder im Irak unrechtsmäßigkeiten von Soldaten und Einheimischen begangen werden. Tötungen jeglicher Art sind aus meiner Sicht nicht zu rechtfertigen. Du aber versucht Hinrichtungen mit Straftaten in anderen Ländern zu rechtfertigen und zu begründen. Das ist eine sehr komische Argumentation!
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Und wie sieht es nun aus..., dein Weltbild? Das wäre ja mal eine Chance, uns über den Sinn (oder Unsinn?) von Hinrichtungen aufgrund einer Straftat aufzuklären. Du hast bis jetzt zum Thema ansich auch noch nicht wirklich Stellung bezogen. Du beziehst dich auf die Mehrheit der Chinesen und unsere Unkenntnis, aber was hälst du ganz persönlich davon?tarkan hat geschrieben:du hast aber immer nur die "minderwertigkeitskomplex"-erklärung das spricht für dein weltbild.
Corneta, die der Ansicht ist, dass niemand einem anderen Menschen das Leben nehmen sollte. Das gilt für Mörder genauso wie für Vollstreckungsbeamte. Ob das jetzt heimlich oder mit großem Trara passiert, ist in meinen Augen nebensächlich. Tot ist tot.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
corneta hat geschrieben:Und wie sieht es nun aus..., dein Weltbild? Das wäre ja mal eine Chance, uns über den Sinn (oder Unsinn?) von Hinrichtungen aufgrund einer Straftat aufzuklären. Du hast bis jetzt zum Thema ansich auch noch nicht wirklich Stellung bezogen. Du beziehst dich auf die Mehrheit der Chinesen und unsere Unkenntnis, aber was hälst du ganz persönlich davon?tarkan hat geschrieben:du hast aber immer nur die "minderwertigkeitskomplex"-erklärung das spricht für dein weltbild.
Corneta, die der Ansicht ist, dass niemand einem anderen Menschen das Leben nehmen sollte. Das gilt für Mörder genauso wie für Vollstreckungsbeamte. Ob das jetzt heimlich oder mit großem Trara passiert, ist in meinen Augen nebensächlich. Tot ist tot.
nett dass du das fragst. ich habe dazu keine feste meinung, bin weder dafür noch dagegen. im prinzip muss jede gesellschaft es für sich selbst entscheiden, ob die todesstrafe sinn macht für die situation und das verhältnis, die dort herrscht.
eine dogmatische haltung scheint mir dagegen sehr lächerlich.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
mh... sehe ich anders. Erstmal diskutieren mit Chinesen ist sowieso so eine Sache (egal ob das nun "Minderwertigkeitskomplexe" sind oder schlichtweg die Unerfahrenheit im Diskutieren), und dann finde ich vielmehr, dass Todesstrafe ein Thema ist, wozu sich die wenigsten wirklich reflektiert zu äußern können.no1gizmo hat geschrieben:Habe dazu meine eigene Meinung. Mit Chinesen diskutiere ich aber nur noch ungern darüber, weil der chin. Minderwertigkeitskomplex jegliche Kritik aus dem Westen ablehnt.
Geh mal auf die Straße in Deutschland und frag nach Pro oder Kontra, und dann frag nach einer Begründung dafür. Die Antworten würden sich auch nicht wirklich unterscheiden.
Interessante These, aber ein bisschen... einseitig?no1gizmo hat geschrieben:Von mir aus dürfen Chinesen ruhig für ihre Hinrichtungen sein, solange in China (fast) nur Chinesen getötet werden, meinetwegen.
Ich bin auch nicht gegen die Todesstrafe, ich bin aber auch nicht klar dafür. Aber ich bin mit der Einstellung aufgewachsen, dass jemand, der etwas verbotenes tut, auch dafür bestraft werden muss. Und wer zB. aus purer Lust 20 Leute in die Luft jagt, der hat in meinen Augen nichts humanes mehr verdient.
Wohingegen jemand, der eine andere Weltanschauung hat, eher nicht in diese Kategorie fällt. (zB. wer in Saudi Arabien das Christentum propagiert muss ja nicht gleich die Todesstrafe kriegen, da gibts sicherlich auch andere Lösungen
Mit anderen Worten, -um jetzt bei China zu bleiben- fände ich es gut, wenn sie nicht mehr alle erschießen, die nur mal was falsches gesagt haben. Wenn schon bestrafen, dann tuts ein Knast für diese Leute auch.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Huiuiui, hier kochen mal wieder die Emotionen hoch...
Also ich (Westler) bin mit einer Chinesin (Östler) verheiratet und kenne auch von ihrem Freundeskreis die Einstellung "Wehe ein Wessi sagt etwas böses über China, dann gibt's was auf die Mütze!" Daher kann ich die Meinung von no1gizmo zum Thema "Kritische Diskussionen mit Chinesen" durchaus nachvollziehen, wobei ich auch eine Ausnahme kenne, die durchaus sehr gerne darüber diskutiert. Aber "Kritikfähigkeit", "Geheimdienstmorden" und "Krieg" sind hier eigentlich nicht das Thema, daher macht dafür doch ein neues Thema auf.
Ich bin generell gegen die Todesstrafe, egal in welchem Land, wenn auch nur die Gefahr besteht, daß ein Unschuldiger getötet wird (ist ja in der USA schon mehrfach durch neue Ermittlungen nachgewiesen worden). Und da bei solchen Prozessen immer Menschen beteiligt sind und Menschen nun mal Fehler machen (auch die großen Anführer, Politiker und Richter oder irgendwelche lokal einflussreichen Personen die gerne andere aus dem Weg räumen möchten), kann nicht garantiert werden, daß nicht ein Unschuldiger getötet wird.
Wenn ich mir vorstelle, ich bin ein armer Bauer mit einer hübschen Frau in einer ärmeren Provinz und ein lokaler Parteibonze mit Macht hat ein Auge auf sie geworfen und sucht nach einer einfachen Methode mich loszuwerden... so ein Päckchen Drogen sind schnell mal unter das Bett gelegt und schwups die wups bin ich irgendwo in einem Betonraum und werde solange geprügelt bis ich ein falsches Geständnis ablege und ein paar Tage später bekommt meine Frau ein Säckchen Asche und eine Rechnung für die Kugeln.... (diese Passage habe ich bewußt etwas überspitzt, unmöglich wird das allerdings nicht sein... als es in Europa noch die Todesstrafe in größerem Maßstab gab, war es hier sicher teilweise auch so).
Ich denke nicht nur an den Verurteilten, der vielleicht manchmal wirklich verachtenswerte und grausame Taten begangen hat sondern auch an die Familie die dahintersteht (ich weiß, auch die Opfer hatten Familie).
Und warum verheimlicht die chinesische Regierung die genauen Zahlen und behandeln sie wie ein Staatsgeheimnis? Wenn alles gerecht und rechtens ist und begründet werden kann, müsste man nichts verbergen.
Warum erfahren viele Angehörige nichts von der Hinrichtung, warum werden Organe entnommen und die Leichen verbrannt bevor die Familien etwas davon erfahren (hups, schon wieder neues Thema).
Was ist der Sinn von Todesstrafe? Gibt es dadurch etwa weniger Verbrechen? Ich und viele Statistiker sind nicht dieser Meinung.
Ich bin da eher für (menschenwürdige) Arbeitslager die Geld für soziale Angelegenheiten erarbeiten, da hat die Gesellschaft wenigstens noch etwas davon.
Ich mag auch das Land China aber die Todesstrafe verachte ich.
Also ich (Westler) bin mit einer Chinesin (Östler) verheiratet und kenne auch von ihrem Freundeskreis die Einstellung "Wehe ein Wessi sagt etwas böses über China, dann gibt's was auf die Mütze!" Daher kann ich die Meinung von no1gizmo zum Thema "Kritische Diskussionen mit Chinesen" durchaus nachvollziehen, wobei ich auch eine Ausnahme kenne, die durchaus sehr gerne darüber diskutiert. Aber "Kritikfähigkeit", "Geheimdienstmorden" und "Krieg" sind hier eigentlich nicht das Thema, daher macht dafür doch ein neues Thema auf.
Ich bin generell gegen die Todesstrafe, egal in welchem Land, wenn auch nur die Gefahr besteht, daß ein Unschuldiger getötet wird (ist ja in der USA schon mehrfach durch neue Ermittlungen nachgewiesen worden). Und da bei solchen Prozessen immer Menschen beteiligt sind und Menschen nun mal Fehler machen (auch die großen Anführer, Politiker und Richter oder irgendwelche lokal einflussreichen Personen die gerne andere aus dem Weg räumen möchten), kann nicht garantiert werden, daß nicht ein Unschuldiger getötet wird.
Wenn ich mir vorstelle, ich bin ein armer Bauer mit einer hübschen Frau in einer ärmeren Provinz und ein lokaler Parteibonze mit Macht hat ein Auge auf sie geworfen und sucht nach einer einfachen Methode mich loszuwerden... so ein Päckchen Drogen sind schnell mal unter das Bett gelegt und schwups die wups bin ich irgendwo in einem Betonraum und werde solange geprügelt bis ich ein falsches Geständnis ablege und ein paar Tage später bekommt meine Frau ein Säckchen Asche und eine Rechnung für die Kugeln.... (diese Passage habe ich bewußt etwas überspitzt, unmöglich wird das allerdings nicht sein... als es in Europa noch die Todesstrafe in größerem Maßstab gab, war es hier sicher teilweise auch so).
Ich denke nicht nur an den Verurteilten, der vielleicht manchmal wirklich verachtenswerte und grausame Taten begangen hat sondern auch an die Familie die dahintersteht (ich weiß, auch die Opfer hatten Familie).
Und warum verheimlicht die chinesische Regierung die genauen Zahlen und behandeln sie wie ein Staatsgeheimnis? Wenn alles gerecht und rechtens ist und begründet werden kann, müsste man nichts verbergen.
Warum erfahren viele Angehörige nichts von der Hinrichtung, warum werden Organe entnommen und die Leichen verbrannt bevor die Familien etwas davon erfahren (hups, schon wieder neues Thema).
Was ist der Sinn von Todesstrafe? Gibt es dadurch etwa weniger Verbrechen? Ich und viele Statistiker sind nicht dieser Meinung.
Ich bin da eher für (menschenwürdige) Arbeitslager die Geld für soziale Angelegenheiten erarbeiten, da hat die Gesellschaft wenigstens noch etwas davon.
Ich mag auch das Land China aber die Todesstrafe verachte ich.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Und genau da ist das Problem. Wo zieht man die Grenze? Wer bestimmt, wo die Grenze ist? Ab wievielen Opfern hat ein Mörder die "Kugel" verdient? Gilt das auch für Vergewaltiger? Wie sieht es aus mit Fremdgehen (selbst dafür kann man auf dieser Welt sterben)? Sind Kindermörder schlimmer, als andere? Erwischen wir auch immer den Richtigen? In wie weit ist das Umfeld Auslöser der Tat?Taiyang hat geschrieben:Mit anderen Worten, -um jetzt bei China zu bleiben- fände ich es gut, wenn sie nicht mehr alle erschießen, die nur mal was falsches gesagt haben.
Das sind mir zuviel offene Fragen und eine Hinrichtung ist zu endgültig, als dass man es sich nochmal anders überlegen kann.
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Frei nach dem Motto " Keine Meinung ist auch'ne Meinung"
Dogmatische Haltung inwiefern? Entschuldige das ich auf dem Schlauch stehe, aber welche Haltung meinst du genau? Oder generell??eine dogmatische haltung scheint mir dagegen sehr lächerlich.
Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
Re: China verschweigt Hinrichtungen
Jep, seh ich auch so.Und warum verheimlicht die chinesische Regierung die genauen Zahlen und behandeln sie wie ein Staatsgeheimnis? Wenn alles gerecht und rechtens ist und begründet werden kann, müsste man nichts verbergen.
Die USA melden ihre Hinrichtungen ja auch ordnungsgemäß.
Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
Re: China verschweigt Hinrichtungen
In der Hinsicht: gleiches für gleiches.corneta hat geschrieben: Und genau da ist das Problem. Wo zieht man die Grenze? Wer bestimmt, wo die Grenze ist? Ab wievielen Opfern hat ein Mörder die "Kugel" verdient? Gilt das auch für Vergewaltiger? Wie sieht es aus mit Fremdgehen (selbst dafür kann man auf dieser Welt sterben)? Sind Kindermörder schlimmer, als andere? Erwischen wir auch immer den Richtigen? In wie weit ist das Umfeld Auslöser der Tat?
Die Todesstrafe sollte nicht die Regel werden, und schon lange nicht für lapidare Sachen wie Ehebruch (im Vergleich zu Mord ersten Grades).
Aber wer -bewusst- Menschen, egal ob kleine Kinder (oder auch nur eins), oder erwachsene Menschen hinterhältig/kaltblütig/bewusst foltert, traktiert, umbringt, der verdient nichts anderes. Da ist mir auch das Umfeld egal.
Aber vielleicht wäre der beste Ansatz einfach, ein funktionierendes Rechtssystem. Wo "lebenslänglich" auch wirklich lebenslänglich heißt und die Knastzellen nicht komfortabler sind als eine Hartz4 Wohnung.
(auf Deutschland bezogen)
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