romeo hat geschrieben:Es gibt wahrlich genug real existierende Umweltprobleme, die herbeigeredete CO2-Mär gehört nicht dazu.
Und schon wieder eine Rolle rückwärts? Was ist denn an der Co2-Sache eine Mär?
Es ist richtig, daß der Mensch riesige Umweltprobleme verursacht hat. Das wären z.B. die Überfischung und Verschmutzung der Meere, falsche Landnutzung die zur Verwüstung/ -versteppung führt, Abholzung der tropischen und nördlichen Regenwälder, die Ausrottung/Verdrängung von Tierarten, die Verschmutzung von Grund- und Oberflächenwässern, die Belastung der Atmosphäre mit Schadstoffen wie z.B. Stick- und Schwefeloxide etc. pp.
Ach? Und Co2 ist kein Schadstoff?
Diese Aufzählung ist aber noch unvollständig. Die Lösung dieser Probleme ist überaus kompliziert und benötigt enorme Finanzmittel.
Total...vor allem lassen sich viele Sachen nur regional bekämpfen. So z.B. die Abholzung des Regenwaldes...was will man in Deutschland effektiv dagegen tun? Geht nicht wirklich was...müssen also die Staaten, in denen Regenwälder existieren. Man kann ihnen allenfalls Geld zuschießen, aber effektive Maßnahmen müssen die Regierungen vor Ort angehen. ABER Co2 ist nun etwas, was sich wie andere gasförmige Schadstoffe nunmal überall in der Welt auswirkt, deswegen müssen da auch globale Abkommen gefunden werden. Geht ja schlecht zu sagen: Oh...das Ozonloch ist gerade über Aussieland...na, dann ist es doch nur an den Aussies, dagegen was zu tun. Wenn aber das FCKW aus meinem Kühlschrank in China mit zu diesem Loch über Aussieland beigetragen hat, was kann da Aussieland gegen meinen "Kühlschrank" tun?
Ach so, um noch einmal auf den Klimawandel zurückzukommen, die Hauptursache für die gegenwärtige Schwankung des Klimas ist die veränderte Sonnenaktivität. Dies hat dazu geführt, daß die globalen Durchschnittstemperaturen seit einigen Jahren nicht mehr angestiegen sind. nach verschiedenen Wissenschaftlern dürften wir aufgrund der verringerten Sonnenaktivität für die nächsten Jahre eher mit einer Abkühlung rechnen - leider.
Das ist das erste Mal, dass ich davon gehört habe, dass die jetzigen Phänomene alleine auf die Sonnenaktivität zurückgehen. Woher will man denn wissen, wie die Sonnenaktivität beim "letzten großen Klimawandel vor what weiß ich 1,5 Mio. Jahren gewesen" ist, um sagen zu können, dass es jetzt aktuell DARAN liegt? Ich sage es mal als Laie: Die Aktivität der Sonne spielt selbstverständlich eine Rolle in den ganzen atmosphärischen Prozessen auf diesem Planeten. Wie sollte es auch anders sein? Aber irgendwo, wenn auch nur möglicherweise verschwindend gering, trägt auch der Mensch mit seiner schonungslosen Ausbeutung und Verschmutzung der natürlichen Ressourcenvorkommen mit dazu bei (er ist NICHT die Ursache...das gewiss nicht), dass hier vieles schief geht auf diesem Planeten, was die Existenzgrundlage diverser Spezies (Flora wie Fauna) durchaus bedroht und im Endeffekt auf ihn selbst fallen wird! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Nur: Gegen die Sonne können wir nix tun...die ist da, war da und wird auch noch lange da sein...mit den Aktivitäten der Sonne muss man daher halt klarkommen. ABER worauf der Mensch nun wirklich Einfluss nehmen kann, ist auf die Art und Weise, wie er mit diesem Planeten und seinen Geschöpfen darauf umgeht. Und da MUSS (!!!) der Mensch allmählich umdenken, wenn er nicht noch weit mehr Schaden anrichten will, als den, den er schon angerichtet hat.
Und das muss global geschehen. Denn was z.B. in den USA an Umweltsünden begangen wird, wirkt sich nicht mehr nur auf Nordamerika aus. Aber von so einem globalen Bündnis zum Klimaschutz ist nix zu sehen, weil jeder sein eigenes Brötchen backt, aus Angst, dass man in irgendein wirtschaftliches Hintertreffen gerät, weil man viel Geld für den Umweltschutz ausgibt, während andere Länder sich darum nicht zu kümmern scheinen. Und so geht dann hier alles den Bach runter...aber Hauptsache die Wirtschaft steht.
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