Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Nackt einkaufen gehen, gucken was andere so in ihren Wohnungen verstecken, Sich auf den Petrusstuhl im Petersdom hocken. Im Vergnügungspark ohne anzustehen aufs Karussell gehen, ect. ^^
Da es genügend Bücher gibt und das weltweite Strom-,Wasser-, und Gasnetz größtenteils automatisiert ist, kann man da schon ne ganze Menge mit anfangen wenn man alleine auf der Welt ist.
Klingt doch gar nicht so übel.
Da es genügend Bücher gibt und das weltweite Strom-,Wasser-, und Gasnetz größtenteils automatisiert ist, kann man da schon ne ganze Menge mit anfangen wenn man alleine auf der Welt ist.
Klingt doch gar nicht so übel.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Zombieland!PAX hat geschrieben:Nackt einkaufen gehen, gucken was andere so in ihren Wohnungen verstecken, Sich auf den Petrusstuhl im Petersdom hocken. Im Vergnügungspark ohne anzustehen aufs Karussell gehen, ect. ^^
Da es genügend Bücher gibt und das weltweite Strom-,Wasser-, und Gasnetz größtenteils automatisiert ist, kann man da schon ne ganze Menge mit anfangen wenn man alleine auf der Welt ist.
Klingt doch gar nicht so übel.
http://www.youtube.com/watch?v=M-cIjPOJdFM" target="_blank
(ok - da gibts noch extra Zombies und Mädels)
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Glaub mir, ich werde nicht die Einzige sein, die vor dem Springen ihr Hirn einschaltet. Und selbst wenn, ich komme mit mir auch ganz gut alleine klarRoyalTramp hat geschrieben:Und was willst du dann so ganz alleine auf der Welt, nachdem alle von der Brücke gesprungen sind?
Netter AnfangPAX hat geschrieben:Nackt einkaufen gehen, gucken was andere so in ihren Wohnungen verstecken, Sich auf den Petrusstuhl im Petersdom hocken. Im Vergnügungspark ohne anzustehen aufs Karussell gehen, ect. ^^
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Naja, Zombieland ist eine reine Komödie. I am Legend ist im Vergleich dazu ein düsterer Schocker (obwohl ich den eher langweilig finde).corneta hat geschrieben:Glaub mir, ich werde nicht die Einzige sein, die vor dem Springen ihr Hirn einschaltet. Und selbst wenn, ich komme mit mir auch ganz gut alleine klarRoyalTramp hat geschrieben:Und was willst du dann so ganz alleine auf der Welt, nachdem alle von der Brücke gesprungen sind?.
Netter AnfangPAX hat geschrieben:Nackt einkaufen gehen, gucken was andere so in ihren Wohnungen verstecken, Sich auf den Petrusstuhl im Petersdom hocken. Im Vergnügungspark ohne anzustehen aufs Karussell gehen, ect. ^^.... mir würde da noch ne ganze Menge einfallen. Allerdings auf die Zombies verzichte ich. Da kommt mir immer der Filmb"I am legend" in den Sinn, das war aber ein ganz gruseliges Szenario und keine Sau hat es für nötig gehalten, dass mal vorher zu erwähnen. Der Trailer war total harmlos und ich bin völlig ahnunglos ins Kino gegangen. Das hat mich wochenlang beschäftigt. Also bitte.... keine Zombies.
Aber wenn man das Zombiegenre nicht mag (welches ich übrigens generell nicht gruselig finde), wird man mit dem Film auch nicht viel anfangen können.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Wenn wir gerade OT sind, habe ich mir sagen lassen, dass "I am Legend" die eigentliche Vorlage voll verunstaltet hat. Demnach sei der Hauptakteur ein Zombie, der die Welt komplett falsch herum wahr nimmt. Er nimmt die normalen Menschen als Zombies wahr, er nimmt Tag als Nacht wahr und und und. Ein sehr interessanter Plot, wenn die Buchvorlage so ausgerichtet ist und schade, dass die filmisch dann nicht so umgesetzt worden ist.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
RoyalTramp hat geschrieben:"Einer besonderen Schuld" ist nicht DIE Schuld und "eine weitere Schuld" heißt, dass es noch andere Schuldlagerungen gibt. Bitte lesen.
Deine Aussage war:
Wäre vermutlich interessant, zu sehen, wie Du Deinen Schülern erklärst, daß schuldig "DIE Schuld" bedeutet, & daß eine besondere oder eine weitere Schuld so rein gar nichts mit schuldig zu tun haben.RoyalTramp hat geschrieben:Ich habe nie geschrieben, dass der Lehrer "verantwortlich" im Sinne von "schuldig" ist.
Klär mich doch mal über diese Schuldlagerungen auf. Wie muß ich mir das vorstellen?
50% der Schuld liegt beim Lehrer, weil sich seine Schutzbefohlenen umbrachten
20% liegt beim Lehrer, weil er die beiden belogen hat
10% liegt bei der Gesellschaft, wegen des Drucks
10% liegt bei den Eltern, weil sie nicht genug Selbstbewußtsein vermittelt haben
10% liegt ganz allgemein bei den Expats, weil sie so unmoralisch sind
Oder was verstehst Du unter Schuldlagerungen?
Nana... Du hast Dich mit aktuellen Studenten angefreundet? Ist das moralisch einwandfrei?Aber ich kann die versichern, dass die Situation an der Uni in Hunan eine gänzlich andere war, als hier in Shanghai.
Gibt keine Statistiken dazu, also steht hier dein Wort gegen meines.
Wie überraschend.
Mal abgesehen davon, daß ich Deinem Wort nicht weit traue (die Art, wie Du Deine eigenen Worte im eigenen Munde herumdrehst, ist schon verdächtig), habe ich IIRC nie behauptet über die Mehrheit der Jugendlichen Bescheid zu wissen. Ich habe ausschließlich von meinen Erfahrungen mit Studenten berichtet.
Du verwechselst wohl Deine Interpretation der Fakten mit den Fakten selbst.Mit dem Unterschied, dass alleine die Bevölkerungsstruktur eher meine Position stützt (-> siehe Unterscheidung zwischen Stadt- und Landbevölkerung)
Hast Du wenigstens dafür irgendwelche Quellen?RoyalTramp hat geschrieben: Wir reden hier in Teilen erst von der 2. Generation. Und die sind mit Sicherheit noch nicht in dem Umfang in einer Stadt sozialisiert, denn eine echte Sozialisierung beginnt erst überwiegend mit der 3. Generation und auch da nicht unbedingt (siehe Deutschland und seine Deutschlandtürken). Es ist erst die 4. Generation, von der man annehmen kann, dass sie vollständig in einem Bezugsfeld sozialisiert wird.
Außerdem scheint es mir doch sehr gewagt, die nach Deutschland eingewanderten Türken mit in China in die Stadt gezogenen Chinesen zu vergleichen.
Muß ich daraus jetzt ableiten, daß Studenten in Shaoguan großstädtischer sind, als in Shanghai?Demnach ist es wohl nicht zu weit hergeholt, zu sagen, dass erst die Kinder und Abkömmlinge der Immigranten aus den 50er/60ern in Shanghai auch wirklich in der Großstadt zu 100% sozialisiert sind
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
VampireRoyalTramp hat geschrieben:Wenn wir gerade OT sind, habe ich mir sagen lassen, dass "I am Legend" die eigentliche Vorlage voll verunstaltet hat. Demnach sei der Hauptakteur ein Zombie, der die Welt komplett falsch herum wahr nimmt. Er nimmt die normalen Menschen als Zombies wahr, er nimmt Tag als Nacht wahr und und und. Ein sehr interessanter Plot, wenn die Buchvorlage so ausgerichtet ist und schade, dass die filmisch dann nicht so umgesetzt worden ist.
"Er blickt aus dem Fenster auf die Vampirmassen und erkennt nun, dass er selbst für die Vampire das abnormale Monster ist. Denn sie haben gelernt, mit dem Virus zu leben, und er ist ein Mythos, der die getötet hat, die sie geliebt haben. Er ist für sie das, was die Vampire früher für die Menschheit waren: Ein Übel, das vernichtet werden muss. Als er im Angesicht der Vampire die Pille schluckt, endet die Handlung mit der titelgebenden Zeile: Ich bin Legende."
Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Die Deutschlandtürken würde ich allenfalls für eine schlecht gelaufene Integration als Beispiel heranziehen. Und da hats nicht alleine an Bemühungen auf deutscher Seite gehapert.RoyalTramp hat geschrieben: Die Immigranten seit 1980 sind sehr wohl von Interesse, denn wir reden ja von oder über Jugendliche im Alter ab 18, sprich: Wir reden hier in Teilen erst von der 2. Generation. Und die sind mit Sicherheit noch nicht in dem Umfang in einer Stadt sozialisiert, denn eine echte Sozialisierung beginnt erst überwiegend mit der 3. Generation und auch da nicht unbedingt (siehe Deutschland und seine Deutschlandtürken). Es ist erst die 4. Generation, von der man annehmen kann, dass sie vollständig in einem Bezugsfeld sozialisiert wird. Ich möchte nochmal betonen, dass es hier um solche Leute geht, die aus "Einwandererfamilien" stammen, und damit nicht die Ur-Shanghaier gemeint sind.
Wieso man erst nach 3 oder 4 Generationen "angekommen" sein soll, obwohl mal nur vom Land in die Stadt zieht, ist mir schlicht unbegreiflich.
Selbst ich als Ausländer habe in Taipei nicht 3 oder 4 Generationen gebraucht, um anzukommen.
Das war ich nach ca. einem guten Jahr.
Und ich sehe mich nun nicht grade als den Vorzeigekulturenversteher und hatte durchaus meine Hassphasen.
Unter "angekommen sein" verstehe ich eher mit "sich heimisch fühlen, die Lebensweise der lokalen Bewohner zu verstehen und zu akzeptieren".
Und dass ein Kind sowas nicht im eigenen Land packt, dazu müssten die Eltern schon EXTREM unwillig sein, die Lebensweise der neuen Umgebung zu akzeptieren und dem Kind praktisch verbieten, mit dieser zu kommunizieren.
Edit: ich will wie gesagt gar nicht abstreiten, dass es da sicherlich genügend zugezogene Landbevölkerung gibt, die mit dem mordernen Stadtleben noch nicht viel anfangen kann.
Dass die dieses aber allesamt ablehnen und es Generationen dauert, bis sie sich wie Stadtmenschen verhalten, wage ich stark zu bezweifeln.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Vorurteile und der Umgang mit Ihnen ist ein langes Kapitel. Dürfte ganze Bücher füllen...nur wer füllt sie ?
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Mit Sicherheit sind über dieses Thema schon etliche Bücher geschrieben worden - und werden noch geschrieben werden.
Zieh Dir mal nur diesen Thread rein ... und da gehts bis jetzt nur um ein Vorurteil ... obwohl ich im Thread-Titel im Plural geschrieben hatte.
Zieh Dir mal nur diesen Thread rein ... und da gehts bis jetzt nur um ein Vorurteil ... obwohl ich im Thread-Titel im Plural geschrieben hatte.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Vier Generationen mag übertrieben sein, aber nicht viel.NHR hat geschrieben:..
Wieso man erst nach 3 oder 4 Generationen "angekommen" sein soll, obwohl mal nur vom Land in die Stadt zieht, ist mir schlicht unbegreiflich.
Ah so. Du bist also als ungebildetes Bauernkind aus Mittelfranken, das noch nie ein Auto, einen Computer oder ein Hochaus gesehen hat, sondern nichts als Kirchturm, Wiesen, Äcker, Gänse, Ziegen, Pfarrer und CSU-Bürgermeister, ohne Bildung und Kenntnisse ins grosse Taipei geworfen worden und hast Dich nach einem guten Jahr zurechtgefunden, einschliesslich Sprache, Schrift, Sitten und Rechtssystem? Respekt.Selbst ich als Ausländer habe in Taipei nicht 3 oder 4 Generationen gebraucht, um anzukommen.
Das war ich nach ca. einem guten Jahr.
Und ich sehe mich nun nicht grade als den Vorzeigekulturenversteher und hatte durchaus meine Hassphasen.
Na gut, ein bisschen scheinst Du es zu merken. Aber mal im Ernst: 1978 lebten noch 80% der chinesischen Bevölkerung auf dem Land, heute sind es ca. 50% (Ende 2008 53%, aber die glaube ich auch nur teilweise, da nicht alle Arbeitsmigranten als Stadtbewohner erfasst sind - nach der Dynamik sind es aber inzwischen gewiss nur noch 50%). Anders gesagt, 1978 lebten ca. 200 Millionen Chinesen in Städten, knapp die Hälfte davon Zuwanderer vom Land, heute sind es knapp 700 Millionen. Die Chinesen, die in zweiter oder gar dritter Generation lebenslang Städter sind, dürften auch heute noch unter den urbanen Chinesen eine Minderheit ausmachen.Edit: ich will wie gesagt gar nicht abstreiten, dass es da sicherlich genügend zugezogene Landbevölkerung gibt, die mit dem mordernen Stadtleben noch nicht viel anfangen kann.
Dass die dieses aber allesamt ablehnen und es Generationen dauert, bis sie sich wie Stadtmenschen verhalten, wage ich stark zu bezweifeln.
Traditionen, Gewohnheiten und kulturelle Verhaltensweisen ändern sich nur mit einer gewissen Trägheit, und diese Trägheit ist grösser als nur eine Generation. Hendrik hat mit den Links auf den Sexualunterricht in China ein schönes Beispiel geliefert: Bereits seit den achziger Jahren gibt es in China verbindlichen Sexualunterricht, aber die Praxis ist so, dass selbst prüde erzogene Lehrer den Schülern mit rotem Kopf das Unterrichtsmaterial geben "da habt ihr was, lest es Euch durch", womit Vorurteil und Ignoranz eine Generation weitergegeben sind. Das _ist_ oft schon die dritte Generation.
Nebenbei gesagt haben die meisten Leute auch anderes zu tun als ihre Sitten zu verfeinern, da geht es erst mal ums Durchkommen und wenigstens halbwegs vernünftiges Leben. Da bleibt dann einiges auf der Strecke. Ist übrigens bei unseren Türken, die so schlecht gar nicht integriert sind, auch nicht so viel anders. Wir reden da (in beiden Fällen) von Unterschichten, nicht von zu Besuch gekommenen Professoren.
Gruss, a^2
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
RoyalTramp hat geschrieben:..., der die Welt komplett falsch herum wahr nimmt.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Na, so war das auch nicht gemeint. Dann sagen wir halt "hinzugezogene Unterschichten allgemein".NHR hat geschrieben:Die Deutschlandtürken würde ich allenfalls für eine schlecht gelaufene Integration als Beispiel heranziehen. Und da hats nicht alleine an Bemühungen auf deutscher Seite gehapert.
Wie es aquadraht sagte: Trägheit. Jedes Ding braucht seine Zeit. Und je enger man an seinen Gewonheiten festhält, desto länger dauert es neue Gewohnheiten anzunehmen.Wieso man erst nach 3 oder 4 Generationen "angekommen" sein soll, obwohl mal nur vom Land in die Stadt zieht, ist mir schlicht unbegreiflich.
Du bist international sozialisiert. Von Anfang an wird auch in der schulischen Erziehung in Deutschland alles auf multi-kulturelle Vielfalt und Internationalität gelegt. Dass es für dich daher nicht so schwer war, dich an die Situation in Taiwan zu gewöhnen, die überdies gar nicht so groß anders ist, wie die bei uns im Westen, versteht sich von selbst. Aber den neuen Städtern fehlt diese Vorprägung gänzlich und da ist dann völlig schnuppe, ob sie die gleiche Sprache sprechen oder nicht (was sie häufig noch nicht einmal tun...die Eltern meiner Freundin können z.B. kein Putonghua sprechen, sondern nur ihren Heimatdialekt...die kämen von daher hier in Shanghai gar nicht klar...): Für einen Bauer aus der Provinz der nach Shanghai kommt, ist es ungefähr so, wie für einen Roma, der nach Deutschland kommt.Selbst ich als Ausländer habe in Taipei nicht 3 oder 4 Generationen gebraucht, um anzukommen. Das war ich nach ca. einem guten Jahr. Und ich sehe mich nun nicht grade als den Vorzeigekulturenversteher und hatte durchaus meine Hassphasen.
Nein, das hat nicht so sehr mit der extremen Unwilligkeit der Eltern zu tun, die natürlich auch mit hineinspielt, aber viel ausschlaggebender dafür ist die Unmöglichkeit aufgrund z.B. des sozialen Status, weil man z.B. nicht das Geld hat, sich mit solchen zu sozialisieren, die da in dieser Hinsicht anders sind. Es ist mir gerade in Shanghai aufgefallen, dass die Gesellschaft hier recht erstarrt ist...es gibt hier keine Bewegungen unter den sozialen Schichten...kaum ein Austausch...jede Schicht existiert hier für sich selbst...die Ausländer unter sich, die reichen Chinesen unter sich, die armen Chinesen unter sich, die Künstler unter sich und und und. Austausch? Mangelware. Der einzige Ausstausch findet dann statt, wenn der Businesstyp aus dem Glashochhaus zum Nudelgeschäft gleich nebenan geht und das war es auch. Und wenn es kaum Austausch gibt, dann verhärten sich mitunter bestimmte Dinge, weil man nur von dem Kreis umgeben ist, der in vielerlei Hinsicht ähnlich denkt, fühlt, handelt, so dass man sich in seinen Ansichten erst Recht bestätigt fühlt. Es manifestieren sich die mitgebrachten Gewohnheiten...Unter "angekommen sein" verstehe ich eher mit "sich heimisch fühlen, die Lebensweise der lokalen Bewohner zu verstehen und zu akzeptieren". Und dass ein Kind sowas nicht im eigenen Land packt, dazu müssten die Eltern schon EXTREM unwillig sein, die Lebensweise der neuen Umgebung zu akzeptieren und dem Kind praktisch verbieten, mit dieser zu kommunizieren.
Bestimmte Dinge lehnen sie nicht so sehr ab, sondern ihnen fehlt einfach die Möglichkeit dazu. Und Generationen dauert es in der Tat, denn der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier...Edit: ich will wie gesagt gar nicht abstreiten, dass es da sicherlich genügend zugezogene Landbevölkerung gibt, die mit dem mordernen Stadtleben noch nicht viel anfangen kann.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Wer sagt, dass es rein gar nix damit zu tun hat? Also bei dir gibt es echt nur 100% oder 0% aber irgendwelche Mitteldinger gibt es bei dir anscheinend nicht. Du bist in dieser Hinsicht verdammt "extrem". Übrigens: Google mal unter Indefinitartikel "ein".bossel hat geschrieben:Du bist mir schon ein lustiges Kerlchen, Du Deutschlehrer, Du.
Wäre vermutlich interessant, zu sehen, wie Du Deinen Schülern erklärst, daß schuldig "DIE Schuld" bedeutet, & daß eine besondere oder eine weitere Schuld so rein gar nichts mit schuldig zu tun haben.
Japp! Mir war vertraglich ausdrücklich eine Liebesbeziehung zu Studenten untersagt, und da habe ich mich auch dran gehalten. Gegen Freundschaften, vor allem, wenn sie von den Studenten an einen herangetragen ist, spricht sich auch die hiesige chinesische Moralität nicht aus, auch wenn man es immer noch für unangemessen erachtet, da der Lehrer eine Respektperson sein soll und nicht der beste Kumpel der Studenten. Aber damit kann man hier weithin an einer Uni leben...Nana... Du hast Dich mit aktuellen Studenten angefreundet? Ist das moralisch einwandfrei?
Ich verdrehe meine Worte nicht, aber ich muss hier wirklich jedes zeta genau klären, weil du es sonst nicht verstehst, was ich meine. Ist anstrengend, aber als Lehrer habe ich da eine gewisse Geduld entwickelt.Mal abgesehen davon, daß ich Deinem Wort nicht weit traue (die Art, wie Du Deine eigenen Worte im eigenen Munde herumdrehst, ist schon verdächtig), habe ich IIRC nie behauptet über die Mehrheit der Jugendlichen Bescheid zu wissen. Ich habe ausschließlich von meinen Erfahrungen mit Studenten berichtet.
Und deine? Du machst dir ja erst gar nicht die Mühe, Fakten einzubeziehen, sondern argumentierst ausschließlich auf Basis gemachter Erfahrungen. Immerhin versuche ich da nicht nur auf Basis meiner eigenen Erfahrungen zu argumentieren, auch wenn sie den Argumentationsschwerpunkt bilden, sonst könnte ich auch nicht in Anspruch nehmen, über die Mehrheit zu urteilen.Du verwechselst wohl Deine Interpretation der Fakten mit den Fakten selbst.
Du bist ja lustig. Ich bin mit der einzige, der hier wenigstens den ein oder anderen Link bringt, um seine Argumentation zu stützen. Und ausgerechnet du, der sich darum nie zu kümmern scheint, verlangst von mir, Quellen zu nennen? Was in diesem konkreten Fall betrifft, müsste ich erst einmal googeln, aber ansonsten empfehle ich dir den Gang in eine Fachbereichsbibliothek für Soziologie an einer Uni.Hast du wenigstens dafür Quellen? Außerdem scheint es mir doch sehr gewagt, die nach Deutschland eingewanderten Türken mit in China in die Stadt gezogenen Chinesen zu vergleichen.
P.S.: Dann nennen wir sie "zugewanderte Unterschichten", denn nichts anderes ist die in die Städte hinzugezogene ländliche Bevölkerung in China...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen
Also ich verstehe Bossel ...RT hat geschrieben:Ich verdrehe meine Worte nicht, aber ich muss hier wirklich jedes zeta genau klären, weil du es sonst nicht verstehst, was ich meine. Ist anstrengend, aber als Lehrer habe ich da eine gewisse Geduld entwickelt.
Liegt es möglicherweise an der Art deiner "Erklärungen"?
Für mich ist genau DAS der springende Punkt:RT hat geschrieben:Immerhin versuche ich da nicht nur auf Basis meiner eigenen Erfahrungen zu argumentieren, auch wenn sie den Argumentationsschwerpunkt bilden, sonst könnte ich auch nicht in Anspruch nehmen, über die Mehrheit zu urteilen.
auch mit noch sovielen Worten und Monster-Postings ist es so gut wie unmöglich, über die "Mehrheit" zu urteilen. Wer oder was ist die "Mehrheit"?
Manchmal frage ich mich, worum es Dir überhaupt geht!
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