Mit Chinesen über Politik reden

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corneta
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von corneta »

jadelixx hat geschrieben:
Skorpid hat geschrieben: Stimme aber auch dem überein, daß man einem Land keine Politik aufzwingen kann. Der wichtigste Schritt lautet "Bildung für alle", der Rest passiert von alleine.
Nee, reicht nicht, freier Zugang zur Information sollte wenigestens noch dazu gehören.
So manche Demokratie ist mit gesteuerter Bildung in eine totalitäre Gesellschaft abgedriftet.
Das sehe ich anders, mit entsprechender Bildung (und der daraus entstehenden Neugier) ist man dann durchaus im Stande, sich die Informationen selbst zu holen. Entscheidend ist, dass Bildung dazu führt, dass man über seinen eigenen Tellerrand hinaus schaut und dabei entdeckt, dass es außer der eigenen, momentanen Lebensform auch noch andere Alternativen gibt. Ob diese dann für erstrebenswert erachtet werden, liegt im Auge des Betrachters.
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Liberator
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von Liberator »

beowulf hat geschrieben:
Babs hat geschrieben:und hier ein Link dazu samt (englischer) Übersetzung

Außerdem der erste Blogeintrag zum Thema Jokes from the Great Proletarian Cultural Revolution (1966-1976) (leider nur in englischer Übersetzung)
"Three men were in jail comparing their reasons for being incarcerated. The first said: " I'm in for being a supporter of Deng Xiaoping." The second replied, " That's funny, I am in here for attacking Deng Xiaoping!"

The two turned to ask the third, "What are you in for?" Shaking his head sadly, he replied " I AM Deng Xiaoping."" :lol:
Na das ist dann die chinesische version von einem Witz, den man sich in der UdSSR über den deutschen Kommunisten Karl Radek, der unter Stalin als "Trotzkist" in Ungnade gefallen war, dann rehabilitiert wurde und letztlich dann doch wieder im Arbeitslager landete
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bossel
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von bossel »

jadelixx hat geschrieben:Hat Dich so schon mal ein Chinese gefragt oder ist das nur aus einer Diskussion im Forum?
Habe ich doch bereits erwähnt: English Corner.
Wenn Du von dem Chinesen nach der Diskussion noch wahrgenommen werden willst, mußt Du Dir Zeit nehmen und Dir erstmal anhören, warum er selber Mao toll findet.
English Corners sind Teil meines Jobs. Es ist ja nicht so, als wenn ich freiwillig dahinginge. IdR ist es mir fürchterlich egal, ob die Leute mich hinterher noch wahrnehmen. Aber, wie gesagt, die Chinesen, die solche Themen mit mir diskutieren, sind idR wesentlich weniger borniert als dt. Altkommis & "Chinaliebhaber". Die einzige negative Reaktion, an die ich mich erinnere, kam von einem eher unbeteiligten Zuhörer. & nachdem der Junge wütend abgedampft war, kam von den übrigen Anwesenden (die meisten leicht belustigt) als Reaktion, daß ich mich nicht weiter drum kümmern solle, da der Typ ein wenig -äh- verbohrt sei.
Das Mao soundso viele Leute umgelegt hat, wird man Dir eh nicht glauben, auch wenn Du da noch soviele Geschichtsforscher ins Spiel bringst.
Das stimmt so auch nicht. Den meisten Chinesen ist durchaus klar, daß Mao für den Tod vieler Chinesen verantwortlich ist. Das Ausmaß ist ihnen vielleicht nicht ganz klar & ihn als Massenmörder zu bezeichnen, wäre den wenigsten in den Sinn gekommen. Aber wenn ich erkläre, warum ich ihn so nenne, haben sie damit kein größeres Problem (auch wenn sie mir nicht unbedingt zustimmen). Auch da sind sie nicht so verbohrt, wie manche Deutsche, wie's scheint.
Was ihn viel mehr beeindrucken wird, ist die Tatsache, das in der alten Bundesrepublik sehr viel mehr kommunistische Zustände erreicht wurden, als unter Mao oder unter einem sowjetischen Führer.
Das Thema Kommunismus kommt auch öfter mal in solchen Diskussionen. Daß es im ach-so-kapitalistischen Westen mehr real existierenden Sozialismus (von Kommunismus rede ich da weniger) als in der VRC gibt, erstaunt manche natürlich, aber den meisten ist durchaus klar, daß die VRC alles andere als sozialistisch/kommunistisch ist.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von bossel »

NHR hat geschrieben:Wow...ich dachte ehrlich, Du könntest lesen. Da habe ich wohl falsch gedacht..schade.
Du, falsch denken? Ist doch unmöglich! So ein großer Denker...

Zuerst dies...
NHR hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind in meinen Augen sowohl Leute, die Mao als Massenmörder bezeichnen, als auch seine militanten Verteidiger, gleichermaßen dumm.
& dann das...
1. Habe ich nie bestritten, dass Mao viel Scheisse gebaut hat. Über Verbrechen wie die Kulturrevolution z.B. muss ich aber hier gar nichts schreiben, da sogar viele Chinesen, mit denen ich gesprochen habe, diese verurteilen.
Es ging nicht darum, ob er Scheiße gebaut hat, sondern ob er ein Massenmörder ist. Hast Du etwa auch ein so schlechtes Gedächtnis? Oder kannst Du etwa Dein eigenes Geschreibsel nicht lesen? Oder (bei einem überragenden Denker wie Dir beinahe unvorstellbar) versuchst Du hinterfotzigerweise, von Deinem vorherigen Gelaber abzulenken?
2. kannst Du deine Sekundärquellen für Dich behalten. Primärquellen bitte.
Ja, was denn nun? Jetzt brauchst Du doch wieder Quellen für die Tatsache, daß Mao ein Massenmörder ist? Mao selber hat's doch zugegeben. Welche Quellen hast Du denn, die besagen, daß Mao nicht für massenhaften Mord verantwortlich ist?
Ach halt, Du kannst ja 0 Chinesisch.
Oh großer Allwissender, ich traue mich fast nicht, dies zu schreiben, aber ... Du liegst falsch. Ich kann 0,1 Chinesisch. :mrgreen:
3. Deinen Rummel kannst Du für Dich behalten, der interessiert niemanden. Echt, niemanden.
Und wenn ich sage, dass er niemanden interessiert, dann meine ich damit wirklich, dass er niemanden interessiert. Er ist unwichtig.
:mrgreen: Kleiner Lügenbold, Du.
Naja, gut, vielleicht bist Du so allein in Deinem Elfenbeinturm, daß der Rest der Welt einfach nicht mehr wirklich & Deine Meinung allgemeingültig erscheint.
Zum Glück bist Du kaum manipuliert, das sind nur wir blöden Deppen hier.
Blöder Depp!? Ist das jetzt Dein Versuch einer kleinen Selbstkritik? Du wirst Doch nicht etwa an Dir zweifeln, oh großer Freidenker?
Welche anderen Deppen sind denn bei Dir?
In meinen Augen ist Rummel eine Witzfigur und kein Historiker. Er kann nichtmal Chinesisch. Gute Primärquelle.
Habe ich irgendwo was von einer Primärquelle geschrieben? Zitier mich doch mal richtig, oh Leser der Wahrheit.
Mal abgesehen davon muß man kein Historiker sein, um zum Thema Demozid zu forschen. Rummel zB ist Professor Emeritus der Politikwissenschaften, von daher prallt Deine Kritik, daß er kein Historiker sei, eh von ihm ab.
Andererseits studiert er natürlich die Geschichte & schreibt darüber. Das macht ihn dann doch wieder zum Historiker (auch wenn es einer großartigen Autorität wie Dir nicht gefallen mag).

Du scheinst übrigens sehr stark auf den Namen Rummel zu reagieren. Fühlst Du Dich von einem so kleinen Licht etwa bedroht, oh Leuchtturm des Wissens? Wäre doch ganz einfach, mit Deinen unerreichten Kenntnissen seine Zahlen zu widerlegen. Komm mal rüber mit den tatsächlichen Werten...
Mit Dir ist eine wissenschaftliche Diskussion über eine Person wie Mao einfach nicht möglich.
Du wolltest eine wissenschaftliche Diskussion? Ist mir nicht aufgefallen. Deine Wortwahl deutet da eigentlich nicht drauf hin. Aber vielleicht sind die wissenschaftlichen Diskussionen in Deinem Elfenbeinturm anders aufgebaut, als die, die ich kenne.
Übrigens ist das hier ein allgemeines Chinaforum, nicht speziell für wissenschaftliche Diskussionen. Ist Dir vielleicht bisher entgangen, oh Hüter des Elfenbeinturms.

Deine Reaktion auf Rummel ist wissenschaftlich? Hmm, vielleicht bin ich doch schon zu lange von der Uni. Als ich noch studierte, sah der wissenschaftliche Diskurs doch etwas anders aus.
Möglicherweise wurde Dein Elfenbeintürmchen aber auch falsch gebaut, nach unten statt nach oben, & deswegen sind Deine Beiträge so unterirdisch.
Ebensowenig könnte man mit Dir über Hitler, Göring oder Stalin diskutieren.
Da muß ich Dir leider unrecht geben, auch wenn es vermutlich nur meiner Dummheit entspringt, oh Wissender. Mit mir kann man über all diese großen Arschlöcher wie Mao diskutieren, nur vielleicht nicht unbedingt in einem Chinaforum.
Daher schreibe ich auch nichts weiter zu Deinem Beitrag. Verschwendete Zeit.
Danke, oh überbeschäftigter, allwissender Erleuchteter, daß Du dennoch die Zeit gefunden hast, einem kleinen Licht wie mir Deine allumfassende Weisheit näherzubringen.
Schade nur, daß Du gescheitert bist. :mrgreen:
Ich denke immer noch (ganz unwissenschaftlicherweise), daß Mao ein Massenmörder ist. Die Fakten sprechen nunmal dafür.



Aber immerhin hast Du einen großen Helden überzeugt (naja, viel Überzeugungsarbeit war da wohl nicht zu leisten). Ob das allerdings ein Ruhmesblatt ist, ...? :roll:

Monsterkiller hat geschrieben:jetzt hab ich extra den schwachsinn von brossel blockiert und nun sieht man es erst recht durch die zitierfunktion? Kann man das nicht auch irgendwie blockieren?
Tja, wenn Du nicht zu blöd wärest, könntest Du aufhören zu lesen, wenn Du meinen Namen am Anfang des Zitat siehst. Dann wiederum, mit deiner Lesefähigkeit ist es ja bekanntermaßen nicht weit her. Vielleicht gibt's da keine Lösung für Dich... :mrgreen:
Wundert mich kaum, dass uns Brossel seinen Chefideologen als wissenschaftliche Quelle verkaufen will.

Mein Chefideologe? Interessant. Welche Ideologie wäre das denn?
Rummel beruft sich auf Jung Chang :lol: - was auch nicht verwundert.
Tja, Rummel beruft sich auf eine große Zahl von Quellen in seiner Arbeit. Daß Du sowas übersiehst, verwundert aber auch nicht.
Aber im Prinzip haben wir ja hier auch die Krux - bei soviel hasserfüllten und ideologisch motivierten Wahnsinn, wird man geradezu in die Position gedrängt Mao zu "verteidigen"
Daß Du Massenmord verteidigen würdest, verwundert auch nicht wirklich.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von jadelixx »

bossel hat geschrieben:English Corners sind Teil meines Jobs. Es ist ja nicht so, als wenn ich freiwillig dahinginge. IdR ist es mir fürchterlich egal, ob die Leute mich hinterher noch wahrnehmen. Aber, wie gesagt, die Chinesen, die solche Themen mit mir diskutieren, sind idR wesentlich weniger borniert als dt. Altkommis & "Chinaliebhaber". Die einzige negative Reaktion, an die ich mich erinnere, kam von einem eher unbeteiligten Zuhörer. & nachdem der Junge wütend abgedampft war, kam von den übrigen Anwesenden (die meisten leicht belustigt) als Reaktion, daß ich mich nicht weiter drum kümmern solle, da der Typ ein wenig -äh- verbohrt sei.
Gut, da kann ich wieder nicht mithalten, ich habs schlimmstenfalls mit desinteressierten Bekannten oder voreingenommenen Eltern von Freunden zu tun. Solche offiziell angesetzten Sprachaustauschtreffen habe ich bisher gemieden.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von wuseltiger »

Lebt bossel nicht in China, oder verwechsele ich da mal wieder was???
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von ingo_001 »

Ne, Du verwechselst da nichts.
Er lebt in China.

Das Ganze geht jetzt in eine Richtung, die wir hier schon durchgekaut haben/hatten.
http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... ter#p90248

Bin einfach zu faul, meine dies bezüglichen Postings zu kopieren oder gar das Gleiche nochmal mit anderen Worten neu zu schreiben - einfach bei Interesse den obigen Link anklicken.

Und viel Zeit zum Lesen einplanen - der Thread verschlang schon ein paar Seiten :mrgreen:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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NHR
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von NHR »

bossel hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:Wow...ich dachte ehrlich, Du könntest lesen. Da habe ich wohl falsch gedacht..schade.
Du, falsch denken? Ist doch unmöglich! So ein großer Denker...

Zuerst dies...
NHR hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind in meinen Augen sowohl Leute, die Mao als Massenmörder bezeichnen, als auch seine militanten Verteidiger, gleichermaßen dumm.
& dann das...
1. Habe ich nie bestritten, dass Mao viel Scheisse gebaut hat. Über Verbrechen wie die Kulturrevolution z.B. muss ich aber hier gar nichts schreiben, da sogar viele Chinesen, mit denen ich gesprochen habe, diese verurteilen.
Es ging nicht darum, ob er Scheiße gebaut hat, sondern ob er ein Massenmörder ist. Hast Du etwa auch ein so schlechtes Gedächtnis? Oder kannst Du etwa Dein eigenes Geschreibsel nicht lesen? Oder (bei einem überragenden Denker wie Dir beinahe unvorstellbar) versuchst Du hinterfotzigerweise, von Deinem vorherigen Gelaber abzulenken?
2. kannst Du deine Sekundärquellen für Dich behalten. Primärquellen bitte.
Ja, was denn nun? Jetzt brauchst Du doch wieder Quellen für die Tatsache, daß Mao ein Massenmörder ist? Mao selber hat's doch zugegeben. Welche Quellen hast Du denn, die besagen, daß Mao nicht für massenhaften Mord verantwortlich ist?
Ach halt, Du kannst ja 0 Chinesisch.
Oh großer Allwissender, ich traue mich fast nicht, dies zu schreiben, aber ... Du liegst falsch. Ich kann 0,1 Chinesisch. :mrgreen:
3. Deinen Rummel kannst Du für Dich behalten, der interessiert niemanden. Echt, niemanden.
Und wenn ich sage, dass er niemanden interessiert, dann meine ich damit wirklich, dass er niemanden interessiert. Er ist unwichtig.
:mrgreen: Kleiner Lügenbold, Du.
Naja, gut, vielleicht bist Du so allein in Deinem Elfenbeinturm, daß der Rest der Welt einfach nicht mehr wirklich & Deine Meinung allgemeingültig erscheint.
Zum Glück bist Du kaum manipuliert, das sind nur wir blöden Deppen hier.
Blöder Depp!? Ist das jetzt Dein Versuch einer kleinen Selbstkritik? Du wirst Doch nicht etwa an Dir zweifeln, oh großer Freidenker?
Welche anderen Deppen sind denn bei Dir?
In meinen Augen ist Rummel eine Witzfigur und kein Historiker. Er kann nichtmal Chinesisch. Gute Primärquelle.
Habe ich irgendwo was von einer Primärquelle geschrieben? Zitier mich doch mal richtig, oh Leser der Wahrheit.
Mal abgesehen davon muß man kein Historiker sein, um zum Thema Demozid zu forschen. Rummel zB ist Professor Emeritus der Politikwissenschaften, von daher prallt Deine Kritik, daß er kein Historiker sei, eh von ihm ab.
Andererseits studiert er natürlich die Geschichte & schreibt darüber. Das macht ihn dann doch wieder zum Historiker (auch wenn es einer großartigen Autorität wie Dir nicht gefallen mag).

Du scheinst übrigens sehr stark auf den Namen Rummel zu reagieren. Fühlst Du Dich von einem so kleinen Licht etwa bedroht, oh Leuchtturm des Wissens? Wäre doch ganz einfach, mit Deinen unerreichten Kenntnissen seine Zahlen zu widerlegen. Komm mal rüber mit den tatsächlichen Werten...
Mit Dir ist eine wissenschaftliche Diskussion über eine Person wie Mao einfach nicht möglich.
Du wolltest eine wissenschaftliche Diskussion? Ist mir nicht aufgefallen. Deine Wortwahl deutet da eigentlich nicht drauf hin. Aber vielleicht sind die wissenschaftlichen Diskussionen in Deinem Elfenbeinturm anders aufgebaut, als die, die ich kenne.
Übrigens ist das hier ein allgemeines Chinaforum, nicht speziell für wissenschaftliche Diskussionen. Ist Dir vielleicht bisher entgangen, oh Hüter des Elfenbeinturms.

Deine Reaktion auf Rummel ist wissenschaftlich? Hmm, vielleicht bin ich doch schon zu lange von der Uni. Als ich noch studierte, sah der wissenschaftliche Diskurs doch etwas anders aus.
Möglicherweise wurde Dein Elfenbeintürmchen aber auch falsch gebaut, nach unten statt nach oben, & deswegen sind Deine Beiträge so unterirdisch.
Ebensowenig könnte man mit Dir über Hitler, Göring oder Stalin diskutieren.
Da muß ich Dir leider unrecht geben, auch wenn es vermutlich nur meiner Dummheit entspringt, oh Wissender. Mit mir kann man über all diese großen Arschlöcher wie Mao diskutieren, nur vielleicht nicht unbedingt in einem Chinaforum.
Daher schreibe ich auch nichts weiter zu Deinem Beitrag. Verschwendete Zeit.
Danke, oh überbeschäftigter, allwissender Erleuchteter, daß Du dennoch die Zeit gefunden hast, einem kleinen Licht wie mir Deine allumfassende Weisheit näherzubringen.
Schade nur, daß Du gescheitert bist. :mrgreen:
Ich denke immer noch (ganz unwissenschaftlicherweise), daß Mao ein Massenmörder ist. Die Fakten sprechen nunmal dafür.



Aber immerhin hast Du einen großen Helden überzeugt (naja, viel Überzeugungsarbeit war da wohl nicht zu leisten). Ob das allerdings ein Ruhmesblatt ist, ...? :roll:

Monsterkiller hat geschrieben:jetzt hab ich extra den schwachsinn von brossel blockiert und nun sieht man es erst recht durch die zitierfunktion? Kann man das nicht auch irgendwie blockieren?
Tja, wenn Du nicht zu blöd wärest, könntest Du aufhören zu lesen, wenn Du meinen Namen am Anfang des Zitat siehst. Dann wiederum, mit deiner Lesefähigkeit ist es ja bekanntermaßen nicht weit her. Vielleicht gibt's da keine Lösung für Dich... :mrgreen:
Wundert mich kaum, dass uns Brossel seinen Chefideologen als wissenschaftliche Quelle verkaufen will.

Mein Chefideologe? Interessant. Welche Ideologie wäre das denn?
Rummel beruft sich auf Jung Chang :lol: - was auch nicht verwundert.
Tja, Rummel beruft sich auf eine große Zahl von Quellen in seiner Arbeit. Daß Du sowas übersiehst, verwundert aber auch nicht.
Aber im Prinzip haben wir ja hier auch die Krux - bei soviel hasserfüllten und ideologisch motivierten Wahnsinn, wird man geradezu in die Position gedrängt Mao zu "verteidigen"
Daß Du Massenmord verteidigen würdest, verwundert auch nicht wirklich.
Du hast studiert?
Naja, heute bekommt wohl doch jeder Vollhorst einen Abschluss. Schade eigentlich.
An der Uni hast Du dann aber scheinbar eh nichts gelernt.
Sonst würdest Du nicht erst groß Rommel zitieren und dann, wenn ich von Primärquellen rede, meinen Kommentar diesbezüglich so abwatschen.
Was wolltest Du denn nun mit den gequoteten Aussagen dieses Herren Rummel aussagen, wenn es gar nicht um Quellen ging?
Dass Du den Boden hinter ihm aufleckst, oder doch, dass er eine ernstzunehmende Quelle ist?
Das ist er übrigens nicht, dass er nicht weniger ideologisch verblendet ist, als die ganzen Fans von Mao.

Dann versuchst Du mich natürlich auch lächerlich zu machen, indem Du mir unterstellst, von vorherigen Aussagen abzulenken. So eine gequirrlte Scheisse.
Ich lenke von gar nichts ab. Mao ist auch wissenschaftlich betrachtet ganz sicher nicht positiv zu sehen.
Dass er ein Massenmörder war, hat er erstens nie selbst zugegeben, zweitens ist es einfach falsch.
Aber das kann Dir ja egal sein, Du lutscht ja Rummels sch...ich schweife ab.

Den Rest fasse ich mal so zusammen:
1. Du zerfledderst die Beiträge anderer Leute und betreibst Wortklauberei, um dich selbst besser darzustellen.
2. Du bist Englischlehrer in China (Expertenjob) und hast dennoch keinen Plan von Chinesisch.
3. Du hälst Rummel für eine zuverlässige Quelle

Guter Mann. Nicht.
Du bist so dermaßen selbstverliebt und arschlöchrig, dass man das Kotzen kriegen könnte.
Und das alles, während Du von gar nichts bezüglich der chinesischen Geschichte Ahnung hast. Geh mal zu einem Professor der Sinologie und erzähl ihm was von Deinen Ansichten. Der wird Dich auslachen, Du Nulpe.
Es ist mir ein Bedürnis, Dir mitzuteilen, was für ein dummer Volltrottel du bist. Leider doch ein Zeugnis davon, dass Unis keine klugen Menschen, sondern gerne auch mal einfache Fachidioten ausbilden. Dafür kann mir ein Mod auch gerne eine Verwarnung geben.
Nacht! =)
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von ingo_001 »

Bevor ich mich hier groß einmische, werd ich wohl nicht drumm rum kommen, den Thread von Anfang bis Ende durchzulesen ...

Aber Eins kann ich schon mal sagen:

Jungs, keep cool :mrgreen:

Leben und leben lassen, ist eine Maxime, mit der wir hier im Großen und Ganzen gute Erfahrungen gemacht haben.

Mods gibts nicht mehr, die sind - bis auf Weiteres - im Ruhestand.
King Kim himself würde es jetzt obliegen da tätig zu werden.
Also, wenn ein Rüffel kommen sollte, ist es ein königlicher :mrgreen:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von domasla »

Bevor ich mich hier einmische...

D., der es ablehnt, in einem Forum über Politik zu... schreiben.

Weil: Wenn man anfangs gleicher Meinung ist, dann kann sich das im Verlauf der - ich schreib' mal "Diskussion" - schnell ändern. Ich meine nicht die "Meinung", sondern das "gleich". Es ist ganz natürlich, dass man versucht, Recht zu haben. Recht zu behalten. Die eigenen Äußerungen werden gehegt und gepflegt und gegen die kleinsten Zweifel verteidigt. Dann gibt es Missverständnisse (und richtig verstandene Gegenstimmen) und schon geht der Krieg los. Man sucht in den Texten der Anderen nach angreifbaren Passagen. Zitiert. Ganze Texte, was die Lesbarkeit erschwert. Auszüge, was Meinungen aus dem Zusammenhang reißt. Eine Technik ist, die Aussagen einzeln zu zitieren und getrennt darauf einzugehen. Das ist ein Versuch, aber nicht immer erfolgreich. Spätere Schreiber können das wieder zerpflücken. Das oft geforderte Üronie-Smiley sollte in Beiträgen, die ironisch gemeint sind, auch wirklich eingesetzt werden. Na ja... Ob es immer wahrgenommen wird? Es ist manchmal nicht deutlich, dass ein Beitrag nicht ernst gemeint ist. (Dieser ist es. Ernst gemeint, meine ich.) Dann wird es oft... persönlich. Beleidigend. Die Grenzen sind fließend. Man kramt frühere Beiträge raus. Bei anderen Themen. Und Privates. Das wird ins Gespräch gebracht. Hilfreich für die Leser ist das nicht. Möchte man seine Äußerungen später "entschärfen" gibt es ein Problem. Wurde ein Text einmal zitiert, dann ist es wirkungslos, die ursprüngliche Fassung zu korrigieren, weil in den Zitaten das Original hinterlegt ist. Zurück zum Thema.

Also... Möchte noch jemand etwas darüber schreiben, ob es anders ist, mit Chinesen über Politik zu reden? Ob es überhaupt möglich ist?

Also... Lasst die Vergleiche mit den USA, mit Hitler und (in letzter Zeit auch) mit Islamisten. Das weicht vom Thema ab. (Längere Diskussionen nehmen zwangsläufig diesen Verlauf.)

Also... Seid nett zueinander! Vergesst euren Streit. Alles nicht so gemeint... Ihr könnt euch ja darauf berufen, dass ihr von Sinnen wart. Nicht ihr selbst. Weil man sich ganz automatisch zofft (siehe oben).

Also... Ich habe doch hoffentlich nicht über Politik geschrieben?

D., der es ablehnt, in einem Forum über Politik zu... schreiben.
hifi
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von hifi »

Aber lieber D., worüber sollte man in einem Chinaforum denn reden, wenn man nicht über Politik streitet?

Aber diese verbissene Diskussion um Mao hat wirklich kaum noch mit dem ursprünglichen Thema zu tun. (Ich habe einen neuen Thread dafür aufgemacht: Kommunismus, Kapitalismus, KPC und Mao)

Ich finde, das Problem sind eben die Bewertungen.
Für manche sind diese Bewertungen eine dermaß emotionale Angelegenheit, dass man dann schnell auch auf die persönlichen Beleidigungen zurückgreift. Das muss bei einer Diskussion doch nicht sein, oder? Die Grundlage unserer Demokratie ist ja, dass wir akzeptieren können, die anderen Menschen durchaus auch ganz andere Meinungen haben dürfen als wir selbst und dass man diese auch sicherlich mit Respekt widersprechen können.
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von wuseltiger »

Also ich sehe das ähnlich wie hifi, lieber D.

Dein Einwurf war gut und richtig. Die Diskussion wurde zu heftig (da bin ich auch ab und zu dran beteiligt :oops: ) und ich denke, dass die Besonnen unter uns durchaus in die Diskussion eingreifen können und sollen (wie in der Schule - wenn die Kleinen sich streiten muss der Lehrer dazwischen gehen)..
Aber prinzipiell nicht über Politik zu diskutieren (streiten?) das ist doch auch keine Lösung, vor allem ist es undemokratisch. Internetforen bieten hier eine perfekte Plattform, aus meiner Sicht.
Ich finde die Lage könnte viel schlimmer sein. Ich stelle mir vor, dass sich niemand an einer politischen Diskussion beteiligt, etwa aus Desinteresse, oder schlimmer weil man Angst hat vor Repression.
Also ab und zu seine Meinung heftig zu vertreten (=streiten) halte ich für lehrreich und notwendig. Wenn es dann zu weit geht, dann können ja andere nach einem Time Out oder Break rufen, schaden wird es nicht...
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von domasla »

Klar dürft ihr streiten. Und anderer Meinung sein. Sonst könnte man hier gar nichts schreiben. Aber hinterher wieder vertragen, gell?

(Zwei kleine grinsende Strichmännchen mit gelben Köpfchen treffen sich auf der Straße. Begrüßen sich freundlich. Da ist eine leere Wand. Fast leer. Ganz oben sieht man ein Fragezeichen. Plötzlich steht vor der Mauer ein kleines Eimerchen mit schwarzer Farbe. Ein Pinselchen steckt drin. Eines der Strichmännchen bückt sich, nimmt den Pinsel und schreibt etwas unter das große Fragezeichen. Legt den Pinsel zurück. Jetzt will auch sein Freund etwas schreiben. Fertig. Er tritt zurück und betrachtet zufrieden sein Werk. Da schreibt das erste Männchen etwas dazu. Unterstreicht einzelne Stellen in seinem eigenen Beitrag. Unterstreicht auch Wörter im Text des zweiten Männchens. Eines streicht es sogar durch. Damit ist der aber nicht einverstanden. Nun muss er wieder etwas schreiben. Folgt mit dem Finger dem anderen Text, schreibt weiter. Liest und schreibt wieder etwas. In der Zwischenzeit fällt seinem Kumpel noch etwas ein. Er wird ungeduldig. Hüpft auf der Stelle. Will unbedingt das Pinselchen. Als es soweit ist schreibt er ganz groß weiter. Wir können es zwar nicht lesen, aber manche Wörter scheinen ihm wichtig zu sein. Jetzt streicht er mehr Stellen im anderen Text durch. Er scheint mit dem Inhalt nicht einverstanden zu sein. Noch einige dicke Ausrufezeichen. Fertig. Stolz liest er es durch. Dann kommt ein drittes Gelbgesicht vorbei, bleibt stehen und schüttelt den Kopf. Läuft weiter. Ein viertes Männchen bleibt auch stehen und schreibt einige kleine Fragezeichen darunter. Jetzt wollen beide den Pinsel. Streiten sich. Schlagen sich. Sie bilden sogar kurz ein Knäuel. Es gibt Staubwölkchen. Kleine Sternchen umkreisen die Köpfchen. Noch mehr Leute laufen vorbei und wundern sich. Fertig. Einer hat den Pinsel erobert. Man weiß nicht mehr genau, welcher es ist - egal! Er schreibt weiter, streicht durch und hebt hervor. So geht es weiter. Inzwischen sind beide erkennbar beschädigt. Schmutzig, mit mehreren kreuzförmigen Pflastern und einem Kopfverband. Dann fängt es an zu regnen. Zeit, nach Hause zu gehen. Sie hören auf zu streiten, grinsen mit einer Zahnlücke in die Kamera und umarmen sich. War alles nur Spaß. Morgen werden sie wieder eine Wand finden, an der man sich... aussprechen kann.)

D., dem es nur wichtig ist, dass man sich nicht die Köpfe einschlägt. Mit bleibenden Folgen. Wegen so was nicht!
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von wuseltiger »

Hast du das gerade spontan geschrieben, oder schon früher und es passt einfach sehr schön hier herein?

wuseltiger, musste lachen...
beowulf
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Re: Mit Chinesen über Politik reden

Beitrag von beowulf »

Werfen wir mal einen Blick drauf, ab welchen Zeitpunkt die Diskussionen immer explodieren.
Ich habe den Eindruck es fängt immer dann an, wenn ich mein Mausrad glühen lassen muss um bei gewissen ellenlangen verschachtelten Zitat Postings herunterscrollen zu können.
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