Die Berichterstattung der deutschen Medien sind nicht manipuliert, bestenfalls unvollständig, mal erklärt am Beispiel vom ZDF Heute Journal von gestern abend 08.07.. In der Online Mediathek findest Du zwei Beiträge zu gestern abend.
Der erste "Unruhen in Xinjiang spitzen sich zu"
Dort wird von einem Vorortreporter klar benannt, das ein aufgebrachter uigurischer Mob mehr als 150 Menschen umgebracht hat. Später im Beitrag gerät der Reporter in Bedrängnis und betont extra, das das Kamerateam von Sicherheitskräften in Sicherheit gebracht wird und nicht etwa, das die Polizei sein Team am Weiterfilmen hindern würde.
Der zweite Beitrag "Exil-Uiguren in Deutschland"
Es wird über den Uigurischen Weltkongreß berichtet und über die Integration und Gefühlslage der Uigurer hier in D.
Zwar kommt in dem Beitrag kein Han-Chinese zu Wort. Die Bilder zeigen aber auch weniger schmeichelhafte Situationen der Uigurer. Da wird eine Gruppe chinesischer Touristen angegriffen und vor laufender Kamera wird eine chinesiche Fahne mit einem längeren Handmesser bearbeitet. Da machen die Uiguren keinen friedlichen Eindruck. Zu dem Brandanschlag auf das chinesische Konsulat wird nichts gesagt.
Während der gesamten Berichterstattung bleibt die kritische Distanz gegenüber dem Regime erhalten.
Der einzige Kritikpunkt, den ich bei der allgemeinen Berichterstattung habe, ist, das man weiterhin darauf verzichtet, verschiedene Meinungen etwa aus Richtung Staatswesen aufzunehmen. So muß beim weniger Interessierten der Eindruck entstehen, als hätte man es mit Betonköppen oder einem einheitlichen kommunistischen Block zu tun, der keine unterschiedlichen Sichtweisen kennt.
Daher würde ich meinen, das Bild ist unvollständig, aber deswegen noch nicht verzerrt oder gelogen.
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