Wie gut

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Skorpid
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Re: Wie gut

Beitrag von Skorpid »

Ich denke, ich erfreue mich nach nur 3 Monaten gelegentlichen übens schon einer B+, Erbsen sind kein Problem, nur die letzten 5 Reiskörner in der Schale, die nerven.... fast genauso wie die manchmal trockenen holzigen Billigstäbchen in manchen Asia Imbissen bei denen man vor Spreiseln (kleine Holzstückchen) Angst haben muss und die einem die Zunge wie eine leere Klopapierrolle austrocknen...
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bossel
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Re: Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Stäbchenthread heiß.

Beitrag von bossel »

laogai hat geschrieben:Es gibt Bereiche, da differenzieren Chinesen nach unseren Kriterien sehr oberflächlich (z.B. in der Biologie. Alle Tiere, die ein ähnliches Aussehen mit einer Maus/Ratte haben, führen 鼠 im Namen).
Naja, das hat wohl seine Wurzeln in Zeiten, als Biologie noch keine Wissenschaft war. Sowas kennt man ja auch in Europa. Da wurden Wale zu den Fischen gezählt (regional auch die Biber, va damit man sie in der Fastenzeit essen konnte).
Interessant ist in dem Zusammenhang vor allem, daß diese Volksbiologie in China immer noch weit verbreitet zu sein scheint. Meine Chefin hat mir mal im Unterricht dazwischengefunkt, als ich den Schülern Tierarten nahebringen wollte. Die meinte doch tatsächlich, daß Enten, Hühner & Gänse keine Vögel seien.
Natürlich gibt es auch im Westen für spezielle Viecher Unterkategorien, wie etwa in diesem Fall Geflügel (engl. poultry), aber da würde wohl kaum einer auf die Idee kommen, zB Hühner aus der Oberkategorie Vögel rauszunehmen.

Biologie scheint übrigens an chin. Schulen leicht vernachlässigt zu werden. Da habe ich von Studenten (!) Sachen gehört, da schlackerten mir die Ohren. Sowas wie "Fische fressen nur Gras" oder "Hühner können nicht fliegen".

Ich denke eher, dass hier rein kulturell andere Prioritäten gesetzt wurden. Essen (und davon auch noch genug zu haben) ist in China eben viel wichtiger als die Überlegung, welches Tier da letztendlich im Wok gelandet ist.
Scheint so. Tiere waren vielleicht einfach nicht interessant genug, um sich näher damit zu beschäftigen.

Trotzdem, auch im Westen wurden die Nahrungsmittel, die über einen längeren Zeitraum vorhanden & dementsprechend variiert wurden auch mit diversen Namen versehen. Nudeln in Italien sind auch nicht nur Nudeln, sondern Fusili, Spaghetti, Maccaroni & was weiß ich nicht alles. In Deutschland haben Nudeln erst recht spät weitere Verbreitung erfahren. Mal ganz abgesehen davon, daß man in D bis vor kurzem tatsächlich fast nur Nudeln aus Weizenmehl kannte. Da war eben kein Grund für eine weitgehende Differenzierung vorhanden.
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Grufti
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Re: Wie gut

Beitrag von Grufti »

Ron hat geschrieben:Bei 'Wetten Dass' hat neulich jemand in Rekordtempo 25 BH's mit Stäbchen geöffnet.
Hab's selber nicht gesehen nur in der Zeitung gelesen.
http://www.tz-online.de/aktuelles/stars ... 55075.html" target="_blank
Ron

Hahaha ich hatte das gesehen.... sehen müssen,. da meine Frau "wetten daß " sehr gerne ansieht......aber soviel ich gesehen hatten, waren es sicher keine koreanische Metallstäbchen...


Ich erteile mir ein A evtl. mit einen Minus versehen...

Besuch eines Chinarestaurants war auch ein (inoffizieller) Teil des Chinesisch-Wahlunterrichts bei der in München unter Chinesisch Lernenden fast schon legendären Frau Banholzer. Die Wartezeit auf das Essen hatten wir immer genutzt, um das Greifen von Bierfilzl und kleineren Objekten zu üben, sodaß wir schon beim "ersten Mal" nicht verhungern mußten. Als in dann nach Taiwan gefahren bin, hatte ich alle Minderwertigkeitskomplexe in puncto "Benutzen von Essstäbchen" komplett fallen gelassen, denn normalerweise wurden sie nur als Schaufel genutzt, um das Essen vom an den Mund gehalten Essschüsselchen in den selben zu verbringen. Auch in den Hotelrestaurants wurde auf "Sauberkeit der Tische" offensichtlich keinerlei Rücksicht genommen, denn prinzipiell wurde erst sämtliches Geschirr entfernt, und dann die total bekleckerte Tischdecke an den 4 Zipfel gepackt und zusammengefaltet weggetragen.

Ernstere Probleme hatte ich bei meinem Urlaub in Korea, denn dort gab es meist nur die wesentlich kürzeren und dünneren Stäbchen aus Metall..

Meine Frau lacht mich übrigens immer dann aus, wenn ich beim KFC meine Stäbchen auspacke, während sie die Hähnchenteile brav mit den Fingern hält... aber Hendl essen ohne Stäbchen nöööööhh!
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Wie gut

Beitrag von Aremonus »

Ich würd' mir ein A geben, gleich gut wie die Chinesen hier. Mücken kann ich aber noch nicht mit Stäbchen fangen :mrgreen: Das mit den Erdnüssen hab' ich aber noch nicht probiert, da ich einfach keine Huasheng mag...
Was ist denn so schwer daran, mit Stäbchen zu essen? Das ist doch vor allem eine Muskelübung, da man andere Muskeln als beim Essen mit Messer und Gabel braucht?
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Wie gut, dass ich alles lese und nicht nur die Titel...

Beitrag von domasla »

Antwort D: Schneller als die Chinesen.

Längere haben den Vorteil, dass man die Beute weiter über den Tisch herholen kann. Zu lang dürfen sie aber auch nicht sein. Weil es Zusammenstöße gibt, wenn mehrere Leute an den gleichen Teller wollen.

2008 hatten wir schon eine Diskussion zu Stäbchen:
http://forum.chinaseite.de/viewtopic.php?p=68668#p68668

Im Urlaub konnte ich meine Sammlung um zusammenschraubbare Metallstäbchen ergänzen. Eigentlich nicht wirklich wichtig, weil ich immer zwei Paar normale Kunststoffstäbchen und Einwegstäbchen mit mir herumschleppe.

D., der entsetzt feststellt, dass er inzwischen mit der linken Hand trinkt. Damit er die Stäbchen nicht mehr ablegen muss.
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Grufti
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Re: Wie gut, dass ich alles lese und nicht nur die Titel...

Beitrag von Grufti »

domasla hat geschrieben: Im Urlaub konnte ich meine Sammlung um zusammenschraubbare Metallstäbchen ergänzen. Eigentlich nicht wirklich wichtig, weil ich immer zwei Paar normale Kunststoffstäbchen und Einwegstäbchen mit mir herumschleppe.

D., der entsetzt feststellt, dass er inzwischen mit der linken Hand trinkt. Damit er die Stäbchen nicht mehr ablegen muss.

Hihihi ...Schade, daß Du keine 3. oder gar 4. Hand hast, damit Du Dein Potential in der Nutzung Deiner "Kampfstäbchen" 100 % ausnützen kannst.. :lol:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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