Tibet-Zerrbild 2

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
Marion

das stimmt nicht

Beitrag von Marion » 22.05.2005, 14:34

Ein Hauptmerkmal der chinesischen Zivilisation ist, dass sie nicht expansionistisch ist.
Das stimmt nicht. Hat China etwa nicht mehrmals in seiner langen Geschichte versucht, in Korea (ich meine jetzt nicht den Koreakrieg sondern z.B. während der Sui-Dynastie) oder Südostasien (z.B. Vietnam) einzudringen? Als China im 19.Jahrhundert schon längst durch den Westen bedroht war, hat es immer noch versucht, sein Territorium nach Innerasien auszuweiten.

Du kennst die chinesische Geschichte nicht. Sobald China militärisch dazu in der Lage war, hat es versucht, sein Territorium zu erweitern und seinen Machtbereich zu vergrößern. Das zieht sich durch die gesamte chinesische Geschichte, einschließlich der Republik und der Volksrepublik China.

Deine Aussage ist schlichtweg Unsinn.

lol

tian xia

Beitrag von lol » 22.05.2005, 14:49

tian xia....klar ist China nicht expansionistisch...alles eine Sache der Definition...Tian xia...alles unter dem Himmel gehört sowieso den Chinesen...sie expandieren also nicht, sonder holen sich ggf. nur das, was ihnen eh schon gehört.

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mesheel
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Beitrag von mesheel » 22.05.2005, 15:08

martin xin: der einzige der sich hier laecherlich macht, bist du. dein deutsch mag sich zwar durch die alberne diskussion verbessern, aber deine weltansicht ist durch jahrelange gehirnwaesche so verbohrt, dass nichts mehr zu machen scheint.

ich kannte mal einen chinesen, der hat ueber 8 jahre lang in der schweiz gelebt und an der uni wirtschaft studiert. warum? weil er nach abgeschlossenem studium wieder zurueck nach china wollte, um chinas wirtschaft aufzubauen und dazu beitragen, dass china in ein paar jahren dem westen heimzahlen kann, was die kolonialmaechte ihr damals angetan haben.

Leider erinnerst du mich sehr an den typen.

你們大陸人就是愛翻舊賬. 從來不會原諒...

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roshi
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Beitrag von roshi » 22.05.2005, 19:54

von der sorte gibts viele. Viel zu viele..... Ich kenne selber Zwei.

martin xin
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Beitrag von martin xin » 24.05.2005, 22:54

Marion, es muss richtig sein, dass China in seiner langen Geschichte nicht immer wie Pandabär passiv verhalten ist, sonst wäre es auch untergegangen. Aber merken Sie, dass ich Hauptmerkmal genannt habe. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie Welthistoriker oder Sinologie-Professoren in Deutschland. Ich bin fest davon überzeugt, dass die chinesische Zivilisation hauptsächlich eine defenvisive war und ist. Von der Weltgeschichte gesehen konnten fast alle große Eroberer und ihre Nachfolger ihre Beutel nicht lange erhalten, Römer nicht, Mongolen nicht, Hitler nicht, auch Napoleon nicht. Historisch gesehen werden fortschrittliche und gerechte Sachen in der Regel siegen. Sie kennen angeblich die chinesische geschichte, aber nur punktuell, nicht Haupttendenz oder Hauptmerkmal. sogar diese punktuellen Beispielen muss man auch genau in den damaligen Zusammenhängen betrachten. Wessen Aussage (meine oder Ihre ) ist "Unsinn", wird nicht von Ihnen selbst bestimmt, liebe/r Marion.

mesheel, ist offensichtlich nicht zu Diskussion hier, sondern ... denkst du selbst nach. Andere Leute, die andere Meinungen haben, sind durch "gehirnwaesche vebohrt": ist nur dein Gehirn "ungewaschen" und unverbohrt? ja, vieleicht noch deine gleichgesinnte, wie roshi... aber was ist darin in deiner Gehirn?

Es gibt in jedem Land, überall verschiedene Leute mit verschiedenen Meinungen, was kann ein Student, der in Schweiz studiert hat, schon großartiges gegen Westen bewegen, wie viel Wert hat dein Beispiel? Außerdem ist es schwer von hieraus zu bewerten, ob der von dir erzählte Student wirklich so gesagt hat.

roshi, brauchst du nicht bißchen Selbstachtung :!: :!: :!: ich habe hier nur meine Meinungen geäußert. Wenn du meist, was du schreibst, muss ich zustimmen, dann lebst du in falschem Zeitalter(wenn wir in einem anderen Zeitalter wären, würde ich dich auch nicht zustimmen). Du hast mich persönlich schon einaml beleidigt, jetzt wieder Worten wie "von der sorte gibts viele" benutzt. Menschen mit "Sorte" zu bezeichnen ist meines Achtens Menschenverachtend :!: :!: :!: Hast du in deutschen Schulen gelernt, Menschen mit "Sorte" zu bezeichnen :?: :?: :?: ich glaube nicht. Ich weiß nur, dass NAZIS andere Menschen als Unmenschen oder Untermenschen,oder als Tiere bezeichnet haben. Anscheinend bist du schon sehr nahe daran :!: :!: :!:

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mesheel
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Beitrag von mesheel » 25.05.2005, 06:25

Martin Xin
Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie Welthistoriker oder Sinologie-Professoren in Deutschland. Ich bin fest davon überzeugt, dass die chinesische Zivilisation hauptsächlich eine defenvisive war und ist.
Sind sogar Shiji und die Dynastiegeschichten in China zensuriert worden? Oder kannst Du sie einfach nicht lesen, weil in 繁體字 geschrieben? :lol: :lol:

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Beitrag von roshi » 25.05.2005, 08:52

was ist defensiv am §8 des antiabspaltungsgesetzes??? :?:

martin xin
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Beitrag von martin xin » 26.05.2005, 21:16

roshi, das Antispaltungsgesetz ist von seinem Wesen her ein Gesetz des Reagierens, nicht Agierens, eine Vorsichtsmaßnahme, eine defensive Lösung. Frankreich, Türkei und England usw. alle erlauben die Abspaltungstätigkeiten in ihren Ländern nicht. Kurz vor dem Bürgerkrieg (Nord-Süd-Krieg) haben die Amerikaner auch gleiche Gesetze erlassen.

martin xin
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Beitrag von martin xin » 26.05.2005, 21:32

mesheel, ich habe shiji wirklich nicht gelesen, auf diesem Gebiet möchte ich gern von dir lernen. Natürlich kann ich 繁体字 lesen; nur Schreiben ist schon schwierig :oops:

Über Zensuren: ich habe gerade gelesen, dass das weiss Haus den Bericht des US-Verteidigungsministeriums über China nicht genehmigt hat. Er habe China zu einseitig, zu schlecht bewerteet, und muss korrigert werden. Solche Zensur finde ich eher positiv :lol:

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Beitrag von mesheel » 27.05.2005, 06:24

Der Bericht wird wohl hauptsaechlich zensuriert, weil China sonst das Gesicht verloere und die chin. Regierung Amerika nicht mehr in China investieren lassen wuerde. Geld regiert die Welt! Wahrheit ist nebensaechlich :( :(

gast

Beitrag von gast » 27.05.2005, 20:53

Marion, es muss richtig sein, dass China in seiner langen Geschichte nicht immer wie Pandabär passiv verhalten ist, sonst wäre es auch untergegangen. Aber merken Sie, dass ich Hauptmerkmal genannt habe. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie Welthistoriker oder Sinologie-Professoren in Deutschland. Ich bin fest davon überzeugt, dass die chinesische Zivilisation hauptsächlich eine defenvisive war und ist. Von der Weltgeschichte gesehen konnten fast alle große Eroberer und ihre Nachfolger ihre Beutel nicht lange erhalten, Römer nicht, Mongolen nicht, Hitler nicht, auch Napoleon nicht. Historisch gesehen werden fortschrittliche und gerechte Sachen in der Regel siegen. Sie kennen angeblich die chinesische geschichte, aber nur punktuell, nicht Haupttendenz oder Hauptmerkmal. sogar diese punktuellen Beispielen muss man auch genau in den damaligen Zusammenhängen betrachten. Wessen Aussage (meine oder Ihre ) ist "Unsinn", wird nicht von Ihnen selbst bestimmt, liebe/r Marion.

Marion

Das ist meine These, die in jeder Dynastie belegbar ist

Beitrag von Marion » 27.05.2005, 21:29

Sobald China militärisch dazu in der Lage war, hat es versucht, sein Territorium zu erweitern und seinen Machtbereich zu vergrößern
Frag doch mal bitte einen Sinologie-Professor, ob er das unterstützen kann. Das trifft auf fast jede Große Nation zu.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die chinesische Zivilisation hauptsächlich eine defenvisive war und ist.
Die Fakten widersprechen deiner Überzeugung leider, ich weiss nicht, wie Du zu deiner Überzeugung kommst.
Allein schon der Name Zhongguo sagt einiges über China aus...das Reich der Mitte, Zentrum der Welt, alles hat sich dem zu unterwerfen, die chinesische Zivilisation ist überlegen.

Es lassen sich in fast allen Dynastien Beispiele zeigen. War China nicht geeint, hat jedes Herrscherhaus versucht, seine Macht auszubauen und es gab Bürgerkriege, wurde eine neue Dynastie gegründet und hatte sich das Herrscherhaus in ganz China einigermaßen etabliert, ging die Aggression nach aussen los:
Han-Dynastie (Han Wudi), Jin-Dynastie, Sui-Dynastie, Tang-Dynastie, Ming-Dynastie, Qing-Dynastie, die Expansionspolitik zieht sich durch die gesamte chinesische Geschichte.
Ein Hauptmerkmal der chinesischen Geschichte ist die aggressive Außenpolitik. Das ist meine These, die ich begründet habe.

Jetzt begründe doch bitte mal deine These mit Beispielen.

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Beitrag von mesheel » 28.05.2005, 14:53

Martin Xin hat nicht einmal das Shiji gelesen, geschweige denn eine der vielen Dynastiegeschichten. Was fuer ein Armutszeugnis. Wie soll er da eine Ahnung der chinesischen Geschichte haben.

好丟人, 他根本不了解自己的文化 !! :roll: :roll: :roll:

Babs

Beitrag von Babs » 28.05.2005, 16:29

entschuldige, liebe mesheel, aber ist das nicht ziemlicher Quatsch, den du hier verzapfst? Genau so gut könntest du behaupten, dass einer, der das Nibelungenlied nicht gelesen hat, keine Ahnung von deutscher Literatur hat ...

also würkli .... :D

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Beitrag von mesheel » 29.05.2005, 05:50

Das ist nicht Quatsch, wenn die entsprechende Person behauptet, sich in der chin. Geschichte auszukennen und ihre Standpunkte zu verteidigen sucht.

Er sollte schon Beweise und Beispiele fuer seine Behauptungen bringen koennen, haette er Shiji oder die Dynastiegeschichten gelesen, wuesste er, was fuer einen Quatsch er hier versucht unter die Leute zu bringen....

Ausserdem finde ich es peinlich, wenn man als Chinese nicht einmal einen Blick ins Shiji geworfen hat und dann die chinesische Kultur zu verherrlichen sucht.

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