Heirat, never Ending Story

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sventaicang
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Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 02.07.2009, 05:58

Hallo!

Ich habe da ein paar Fragen:

Auf der Seite des Generalkonsulats in Shanghai kann ich den Visabestimmungen nicht die Information entnehmend dass das HUKOU uebersetzt, beglaubigt und legalisiert sein muss. Jetzt wurde mir jedoch von einem Freund ein Dokument des OLG Nuernbergs zugeschickt welches genau dieses fordert.Hat hier jemand Informationen? Mein zustaendiges OLG ist das OLG Hamm.

Eine weitere Frage:

Ledigkeitsbescheinigung sowie Geburtsurkunde liegen bereits vor. Beides vom offiziellen Notariat in Suzhou. So wie ich meine Verlobte verstanden habe steht in der Ledigkeitsbescheinigung folgendes:

Frau xx ist in der Stadt Suzhou (Ort in dem Ihr HUKOU ausgestellt ist) nicht verheiratet etc. Natuerlich koennte man jetzt unterstellen das sie in einem anderen Ort verheiratet ist. Angeblich ist es nicht moeglich solch ein Dokument fuer ganz China zu erhalten. Hat da jemand einen Tipp?

Noch eine:

"Mir wurde gesagt" dass das OLG erst nach Visaantrag in Aktion tritt und man die Bestaetigung des Standesamtes sofort bekommen kann. Hat hier jemand noch ein paar Erfahrungswerte?

Vielen Dank!

andy

Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von andy » 02.07.2009, 06:04

sventaicang hat geschrieben:Hallo!

Ich habe da ein paar Fragen:

Auf der Seite des Generalkonsulats in Shanghai kann ich den Visabestimmungen nicht die Information entnehmend dass das HUKOU uebersetzt, beglaubigt und legalisiert sein muss. Jetzt wurde mir jedoch von einem Freund ein Dokument des OLG Nuernbergs zugeschickt welches genau dieses fordert.Hat hier jemand Informationen? Mein zustaendiges OLG ist das OLG Hamm.
Ist normal das dass HUKOU uerbesetzt und legalisiert werden muss.
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sventaicang
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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 02.07.2009, 06:08

Ich Frage nach da mir auch am Telefon versichert wurde das dem nicht so ist (deutscher MA im Generalkonsulat Shanghai).. Schriftlich bekommt man vom Konsulat ja eh nichts... was bringt es auch. Also werden wir das machen lassen.

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Attila
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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von Attila » 02.07.2009, 09:21

sventaicang hat geschrieben: "Mir wurde gesagt" dass das OLG erst nach Visaantrag in Aktion tritt und man die Bestaetigung des Standesamtes sofort bekommen kann. Hat hier jemand noch ein paar Erfahrungswerte?
War bei uns damals nicht zutreffend, die OLG Entscheidung lag MONATE vor dem Visaantrag vor. Also völliger Dünnpfiff.

Wie soll das Standesamt bestätigen das einer Eheschließung nichts im Wege steht wenn die Befreiung vom OLG nicht da ist?

Glaub nichts was Dir Konsulats- / Botschaftsmitarbeiter nicht schriftlich geben.
:twisted:
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott

Got Pork?

sventaicang
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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 02.07.2009, 09:24

Hallo!

Das was du sagst klingt schon logisch. Ich wollte einfach nur mal nachfragen.

Sehe ich es auch richtig dass das OLG die in China uebersetzten Dokumente (offizielles Notariat in Suzhou, die uebersetzen gleich mit) nicht anerkennt?

Angenommen ich lasse das erneut in Deutschland uebersetzen (Dokumente meiner Verlobten), muss das dann ebenfalls ueberbeglaubigt und erneut legalisiert werden? Wenn ja, Wo?

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von tomorrow » 02.07.2009, 12:48

hallo,

bin gerade auch in der situation alles zu organisieren. dokumente liegen alle vor. meine verlobte macht gerade den deutschkurs für A1.

zu deinen fragen:

hukou muss übersetzt, legalisiert und beglaubigt vorliegen. die botschaft will das original sehen, der rest geht ans OLG.

Im Ledigkeitsnachweis meiner Verlobten steht in etwa das selbe. diesen nachweis hatte ich vorab an des OLG in stuttgart gefaxt. mir wurde gesagt das dies wohl so ausreichend ist, auch die botschaft in beijing hat dieses dokument anerkannt.

ablauf:
zunächst muss das OLG die ehefähigkeit beglaubigen, dann geht das ganze über das standesamt and die botschaft bzw. die ABH in deiner heimatstadt.
stand einer email aus dem generalkonsulat: der visaantrag kann dann bearbeitet werden, wenn das ok vom OLG/standesamt aus deutschland vorliegt.

vielleicht kann mir hier ja einer sagen, wie lange das ganze ab antragstellung realistischerweise dauern kann/wird.

vielen dank.

sventaicang
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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 03.07.2009, 02:19

Ich habe da noch eine Frage zu den Uebersetzungen. Wo hast du uebersetzen lassen?

Wir haben die Dokumente in Suzhou vom offiziellen Notar uebersetzt bekommen. Wenn wir das jetzt ueberbeglaubigen lassen und dann in der Botschaft legalisieren lassen... Werden die Dokumente dann in Deutschland ueberall akzeptiert? Oder bedarf es einer erneuten Uebersetzung?

Wie sieht das mit der Ueberbeglaubigung in China aus, wo koennen wir das machen lassen? Ist das ueberhaupt notwendig oder kann das gleich legalisiert werden?

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von tomorrow » 03.07.2009, 05:15

Wir haben die Dokumente auch beim örtlichen Notar in der Heimatstadt fertigen und übersetzen lassen.
Die Überbeglaubigung fand beim chinesischen Aussenministerium in Beijing statt . Von denen hatten wir auch den angebotenen Service, die Legalisation bei der deutschen Botschaft in Beijing machen zu lassen, genutzt (das gesamte dauerte allerdings fast 2 Wochen).

Also ganz klar, die Überbeglaubigung ist laut Homepage der deutschen Botschaft ein "Muß". Da werdet ihr nicht drum herum kommen. Am besten per eMail auf der deutschen Botschaft nachfragen. Ist das bei euch Shanghai?

Wo ist Deine Verlobte gerade? Beim Sprachkurs?

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 03.07.2009, 05:30

Wir wohnen in Jiangsu, also ist Shanghai zustaendig. Ich werde mich da mal erkundigen. Werden die von der deutschen botschaft legalisierten Dokumente denn beim OLG anerkannt? (Uebersetzung in China).

Meine Verlobte hat den A1 Test beim Goethe Institut in Shanghai schon vor ein paar Wochen bestanden...

Da gibt es dann ja auch Noten... Allgemein bestanden wird wohl ausreichen denke ich mal. Sie hat mit gut - bestanden. Ingesamt hat uns der Spass ca. 6000 RMB gekostet ohne Fahrtkosten (2x 2400 RMB Sprachkurs, je ein halbes Level, immer am Wochenende) und dann noch ca. 1000 fuer die Pruefung. Da sie relativ sprachgegabt ist ging es ohne lernen zuhause.

tomorrow
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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von tomorrow » 03.07.2009, 08:53

Ja, die in China übersetzten und legalisierten (geht ja wohl nur dort) Dokumente werden beim OLG anerkannt. Dies ist ja auch der übliche Weg, dies zu tun.

Meine Verlobte macht gerade den Sprachkurs A1, der geht halbtags ca. 7 Wochen, bis Ende Juli. Test ist Mitte August. Die Kosten sind mit Euren vergleichbar.
Ich sehe nach ca. 2,5 Wochen erste gute Fortschritte. Sie kann bereits fliessend US-amerkanisch und tut sich beim Lernen der deutschen Sprache auch recht leicht. Ich bin da auch sehr zuversichtlich.

Anfang August kann sie das Visum zur Eheschließung in D bei der Botschaft beantragen und wird den Sprachtest nachreichen. Die Bearbeitung des Visums dauert ja auch noch 6 - 12 Wochen. Also noch eine lange Zeit (subjektiv betrachtet).
Ich überleg gerade, ob es nicht sinnvoller ist, noch diesen Monat zur Heirat nach China zu fliegen, um dann das Visum zur FZ zu beantragen. Mal sehen......

Also noch viel Erfolg auf dem Weg.

Gruss aus Deutschland

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von sventaicang » 03.07.2009, 08:59

Hast du denn schon die Befreiung vom Ehefaehigkeitszeugnis des OLG fuer Sie?

Ohne die gibt es ja keine Bestaetigung vom Standesamt und ohne die Bestaetigung kein Visaantrag. Wie lange dauert der Spass?

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von tomorrow » 03.07.2009, 12:30

Nein, mir liegt die Befreiung vom OLG noch nicht vor. Die Unterlagen müssen erst noch von China zu mir und dann ab zum Standesamt/OLG. Dort soll es so ca. 2-3 Wochen dauern. Da haben wir gerade Druck drauf. Das sollte noch reichen.

Das blöde an dem ganzen Prozess ist ja, dass man sich in der Sache so langsam druchhangelt. Immer wieder erfährt man neues und muss darauf reagieren. Mir hat bis dato noch keiner 100%ig gesagt, wie es Schritt für Schritt geht.

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von Ron » 03.07.2009, 12:44

Beim 2. mal wird dann alles einfacher :mrgreen: :mrgreen:
Spass beiseite, im Grunde ist es nicht so kompliziert,
hast Du mal hier im Forum, speziell Attila's Threats durchgelesen ?
Da ist eigentlich alles soweit erklärt.
(Es müsste mal jemand der das alles durchgemacht hat eine Schritt für Schritt
Anleitung schreiben)

Wir haben deswegen auch in China, genauer in Hongkong geheiratet weil
das einfach viel unkomplizierter war.
Und die Familie war auch dabei.

Ron

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von tomorrow » 03.07.2009, 13:51

hallo Ron,

o.k., ich wohne in D, meine Verlobte ist derzeit in CN. Angenommen ich fliege in den nächsten 14 Tagen nur zum Heiraten dort hin. Welchen Vorteil habe ich konkret. Zeitlich und Rechtlich und ggf. in der gesamten Abwicklung.

Ich denke, wenn ich dies so mache, dann wird es in der derzeitigen Phase zeitlich doch keinen grossen Unterschied mehr machen. Abgesehen von dem Flug den ich mehr bezahle.

Die Papiere benötigen wir doch dann auch in D, sobald wir hier zusammen sind.

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Re: Heirat, never Ending Story

Beitrag von Ron » 03.07.2009, 14:24

Jetzt denke ich ist egal wo ihr heiratet, ihr habt ja schon soweit alles zusammen
was ihr braucht zum Heiraten in D.
Nur rechtlich hätte Sie einen Vorteil auf das Visum weil ihr ja schon verheiratet seit.
Knackpunkt ist nur A1, wenn das vorliegt gibts auch sofort das Visum.
Dagegen hilft auch keine Heirat in China.

siehe auch hier z.B.
http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... na#p110275

Ich sagte ja wir haben in HK geheiratet weil das viel viel einfacher war.
Ging dort alles ohne Botschaft/Notar etc.
(aber auch nur weil meine Frau einen HK Pass hat)

Ron

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