Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

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nikki1982
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Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von nikki1982 » 25.06.2009, 11:29

Ok, Ich bin nicht sehr aktiv hier auf dem Board, aber hier ist mal wieder typisch Mao am werk.

Vor drei Monaten bin ich gluecklicher Vater geworden. Mein Sohn ist halb Chinese, da meine Frau Chinesin ist und ich offensichtlich ein Deutscher bin :lol: . Nun, so weit so gut- Allerdings wollte ich jetzt eine doppelte Staatsbuergerschaft fuer meinen kleinen Rabauken beantragen.

Ich weiss das China so etwas NICHT erlaubt, aber ehrlich drauf geschissen. Problem ist folgendes...im Hukou wurde mal wieder total gefuscht, der Name meines Sohnes wurde in der Geburturkunde die vom Krankenhaus aussgestellt wurde, in Han Ze eingetragen. NICHT in Roemischen Zeichensatz aka Alphabet.

Nun kann meine Botschaft meinem Sohn KEINE Deutsche Staatsbuergerschaft erteilen, da logischerweise kein Schwein in DE HAN ZE lesen kann.

Der Heini von der Botschaft in Peking meinte darauf hin, dass ich doch einfach die Geburturkunde im Krankenhaus aendern lassen koennte, GAR KEIN PROBLEM wurde mir versichert....ja ja Arschlecken angesagt.

Die Penner im Krankenhaus sehen es nicht ein, die Geburturkunde zu aendern- ohne zu wissen was das fuer meinen Sohn in der Zukunft bedeutet. Er kann also keine DE Nationalitaet erwerben, auch wenn er es DAS RECHT dazu hat....

Brauche dringend Hilfe. Was kann ich denn jetzt machen, ich habe alles versucht...das einzige was noch gehen wuerde weare die Geburtsurkunde zu faelschen, was aber wirklich nicht in meinem anliegen ist. :evil: :evil:

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von hifi » 25.06.2009, 11:54

Warum soll der Name auf einer chinesischen Geburtsurkunde in Römischem Alphabet ausgeschrieben werden?
Hier in Deutschland verlange ich ja auch nicht, dass die Geburtsurkunde von mein Sohn auf Chinesisch geschrieben wird.
Kann man die chinesiche Geburtsurkunde nicht ganz normal bei einem anerkannten Übersetzer auf Englisch oder Deutsch übersetzen lassen? (Der Name natürlich ebenfalls) Dann kannst Du die Übersetzung bei der dt. Botschaft legalisieren lassen und die Schreibweise in Latein anerkennen lassen.
Und das mit der doppelten Staatsbürgerschaft geht es weder in China noch in Deutschland. Ihr müsst schon für eine Staatsangehörigkeit entscheiden.

Und natürlich herzlichen Glückwunsch nachträglich!!!!

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Linnea » 25.06.2009, 12:06

Wie hifi schon schrieb brauchst du u.a. eine Übersetzung der Geburtsurkunde. Dazu die Legalisation. Wie der ganze Vorgang ablaufen sollte und was du noch beachten musst wird hier beschrieben.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Attila » 25.06.2009, 13:18

Da stellen sich ja mal wieder Behörden quer... *händereib*

Also die Übersetzung dürfte kein Problem sein, ein von dem deutschen Konsulat/Botschaft anerkannter Übersetzer sollte die Übersetzung und damit 'romanisierung' des Namens hinkriegen sollen, da das Pinyin System der VR China dazu gedacht ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin

Falls sich die deutschen Auslandsvertretungen weiter querstellen ist hier immer eine gute Anlaufstelle, allerdings solltest Du dort sachlicher schreiben:
http://www.info4alien.de/cgi-bin/forum/ ... board=pstr
hifi hat geschrieben:Und das mit der doppelten Staatsbürgerschaft geht es weder in China noch in Deutschland. Ihr müsst schon für eine Staatsangehörigkeit entscheiden.
Das scheint so nicht zu stimmen:
... Entgegen einer verbreiteten Meinung müssen diese Kinder (ein Elternteil deutsch) sich auch nicht irgendwann entscheiden, ob sie eine der Staatsangehörigkeiten abgeben. ...
http://www.info4alien.de/einbuergerung/ ... kinder.htm

PS: Glückwunsch!!

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von bossel » 25.06.2009, 18:14

nikki1982 hat geschrieben:Ich weiss das China so etwas NICHT erlaubt, aber ehrlich drauf geschissen. Problem ist folgendes...im Hukou wurde mal wieder total gefuscht, der Name meines Sohnes wurde in der Geburturkunde die vom Krankenhaus aussgestellt wurde, in Han Ze eingetragen. NICHT in Roemischen Zeichensatz aka Alphabet.

Nun kann meine Botschaft meinem Sohn KEINE Deutsche Staatsbuergerschaft erteilen, da logischerweise kein Schwein in DE HAN ZE lesen kann.

Der Heini von der Botschaft in Peking meinte darauf hin, dass ich doch einfach die Geburturkunde im Krankenhaus aendern lassen koennte, GAR KEIN PROBLEM wurde mir versichert....ja ja Arschlecken angesagt.
Wieso sollen die im Krankenhaus gepfuscht haben? In China benutzt man nunmal diese Schriftzeichen. Wird wohl keiner auf die Idee kommen, allen Ländern vorzuschreiben, die Namen Neugeborener in allen möglichen Transkriptionen auf die Geburtsurkunde zu schreiben (nur weil es sein könnte, daß das Kind irgendwann mal auswandert).

Mir scheint, Du hast da irgendwo was falsch verstanden. Wurde ja inzwischen schon erwähnt, wie das ablaufen sollte.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Laogai » 25.06.2009, 18:23

Attila hat geschrieben:
hifi hat geschrieben:Und das mit der doppelten Staatsbürgerschaft geht es weder in China noch in Deutschland. Ihr müsst schon für eine Staatsangehörigkeit entscheiden.
Das scheint so nicht zu stimmen:
... Entgegen einer verbreiteten Meinung müssen diese Kinder (ein Elternteil deutsch) sich auch nicht irgendwann entscheiden, ob sie eine der Staatsangehörigkeiten abgeben. ...
http://www.info4alien.de/einbuergerung/ ... kinder.htm
Nun, dann müsste ja ein einfacher Vaterschaftstest ausreichen, denn im gleichen Artikel heißt es:
info4alien hat geschrieben:Wenn ein Elternteil eines Kindes die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, ist das Kind automatisch deutscher Staatsangehöriger, auch wenn ein anderer Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit hat. Unerheblich dabei ist auch der Geburtsort.
Hier zieht wohl eher Doppelte Staatsangehörigkeit? (gleiche Quelle).
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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von nikki1982 » 29.06.2009, 15:25

Danke fuer die vielen Antworten und ja doppelte Staatsbuergerschaft ist natuerlich moeglich, das China das nicht erlaubt ist in dieser Situation unwichtig, ich denke einfach das der Vogel bei der Botschaft, ein Chinese einfach mit mir ein bisschen spielt...da ich alle Dokumente zusammen und legal in Duetschalnd und china verheiratet bin kann der mich mal Kreuzweise.Tut mir Leid fuer den rueden Umgangston, aber wer so brachial verneint hat es nicht anders verdient und die ganze Situation ist einfach nur zum Kotzen. Egal, Ich legalisiere jegliche Papiere und were das Hukou nochmal uebersetzen lassen, wenn der Kerl immernoch ablehnt dann muss ich wohl oder uebel das Konsulat in Deutschland einschalten.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von hifi » 29.06.2009, 15:52

nikki1982 hat geschrieben:wenn der Kerl immernoch ablehnt dann muss ich wohl oder uebel das Konsulat in Deutschland einschalten.
Ähm... Du meinst hier doch sicherlich das Auswärtige Amt, oder? Also bei Herrn Frank-Walter Steinmeier beschweren, denn er ist zuständig für die Botschaft in Beijing.
Ein deutsches Konsulat in Deutschland gibt es gar nicht.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Attila » 29.06.2009, 16:46

Yupp was hifi sagt kann ich nur unterstreichen. Ruf beim Auswärtigen Amt an und schildere denen den Sachverhalt, da scheint etwas ziemlich schief zu laufen. Auch den Namen des entsprechenden Mitarbeiters würde ich bereit halten falls Rückfragen kommen.

So ein Anruf kostet fast nichts und hat in vielen Fällen schon weitergeholfen.

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Telefax: 03018-17-3402

Ansonsten würde ich noch den Tipp geben einfach mal den Antrag abzugeben (der MUSS angenommen werden), mit den Unterlagen die Du eben hast. Eine Ablehnung müsste dann schriftlich begründet werden, wäre gespannt wie sich besagter Mitarbeiter da rauswinden will...

Falls wieder Erwarten doch eine schriftliche Ablehnung kommt:
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oder einen Rechtsanwalt einschalten, aber erst NACH Antragstellung und erfolgter Ablehnung.
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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von wuseltiger » 29.06.2009, 16:54

Frage an die Väter und Mütter hier im Forum:

Wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Also das Kind wird in D geboren. Ein Elternteil ist Deutscher, damit hat es automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit und der andere Chinese.
Habt ihr dann noch die Chinesische beantragt? Hat das geklappt? Wollen die dann keine Bestätigung, dass das Kind keine deutsche Staatsangehörigkeit hat?


@nikki:

Ich denke es ist wohl "normal", dass die alle Dokumente erstmal legalisiert und übersetzt haben wollen, damit soll missbrauch ausgeschlossen werden. Prinzipiell nichts dagegen einzuwenden...Wenn Du alle Dokumente zusammen hast und das immer noch nicht klappt, kannst Du ja dem ablehnenden BEscheid entnehmen (hoffe mal dass ein Grund angegeben werden muss) woran es lag und das dann entweder ändern oder wirklich einen Anwalt einschalten. Alles Gute!

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von ijontichy » 02.07.2009, 17:07

Wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Also das Kind wird in D geboren. Ein Elternteil ist Deutscher, damit hat es automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit und der andere Chinese.
Habt ihr dann noch die Chinesische beantragt? Hat das geklappt? Wollen die dann keine Bestätigung, dass das Kind keine deutsche Staatsangehörigkeit hat?
Ich kann's noch nicht aus praktischer Erfahrung sagen, aber nach unseren Recherchen geht das nicht.
Ich verweise einfach mal auf die englische Wikipedia; “A person born outside China, including those with parent(s) of Chinese nationality, does not have Chinese nationality if a foreign nationality is acquired at birth, if the Chinese national parent has settled abroad.” http://en.wikipedia.org/wiki/Nationalit ... p_by_birth" target="_blank

Soweit wir das von anderen gehoert haben, muss man wohl in der Tat akribisch nachweisen, dass keine anderen Staatsbuergerschaften vorliegen (Bestaetigungsschreiben von entsprechenden Behoerden/ Auslandsvertretungen), bevor die chinesische Botschaft eine Staatsbuergerschaft fuer ein Kind aus einer bi-nationalen Ehe erteilt. (Und ein Hukou gibt es sowieso nicht...)
Ich weiss das China so etwas NICHT erlaubt, aber ehrlich drauf geschissen.
Ein Hinweis noch an den Verfasser des Threads: Vorsicht bei der ersten Reise von China aus ins Ausland! Es hat wohl einige Faelle gegeben, wo Familien mit einem chinesischen Elternteil und mit Kindern mit auslaendischem Pass aber Geburtsort in China von den Chinesen an der Grenze festgehalten wurden. Entweder musste eine offizielle Bestaetigung vorgelegt werden, dass das Kind die (mit Geburt automatisch erworbene) chinesische Staatsbuergerschaft abgegeben hat; oder es musste mit chinesischem Pass und auslaendischen Visum ausgereist werden. Einige EU Botschaften (nicht Deutschland; andere EU Laender die der Mehrstaatlichkeit freundlicher gesinnt sind) geben wohl in solchen Faellen vor einer ersten Ausreise aus China ein Visum in den chineischen Pass des Kindes, obwohl es ja mit dem deutschen Pass kein EU-Visum benoetigt.
(Uebrigens haben wir auch von anderen Familien gehoert, die ohne Probleme aus China ausgereist sind; es lohnt sich aber wohl, hier ein bisschen weiter zu recherchieren, bevor man Probleme bekommt...)

Fazit: Unserem Verstaendnis nach gibt es nur einen Ort auf der Welt, wo man ganz legal, und ohne spaetere Fallstricke, bi-nationale Chinesen zur Welt bringen kann: Hong Kong. Wenn man dort ein Kind bekommt, mit einem deutschen Elternteil und einem chinesischen Elternteil (und der Elternteil kann gerne auch ein Mainland Hukou haben), dann ist das Kind Deutscher per Geburt, und kann gleichzeitig die chinesischen Staatsbuergerschaft, und dauerndes Aufenthaltsrecht fuer Hong Kong, bekommen.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Grufti » 02.07.2009, 17:29

wuseltiger hat geschrieben:Frage an die Väter und Mütter hier im Forum:

Wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Also das Kind wird in D geboren. Ein Elternteil ist Deutscher, damit hat es automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit und der andere Chinese.
Habt ihr dann noch die Chinesische beantragt? Hat das geklappt? Wollen die dann keine Bestätigung, dass das Kind keine deutsche Staatsangehörigkeit hat?

Mein Sohn hat ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von Laogai » 02.07.2009, 18:26

wuseltiger hat geschrieben:Frage an die Väter und Mütter hier im Forum:
Wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Also das Kind wird in D geboren. Ein Elternteil ist Deutscher, damit hat es automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit und der andere Chinese.
Habt ihr dann noch die Chinesische beantragt?
Davon abgesehen, dass weder die deutsche noch die chinesische Seite eine doppelte Staatsbürgerschaft zulässt (wie hier bereits geschrieben), sehe ich keinen Vorteil darin, unserem Sohn die chinesische Staatsbürgerschaft zu verpassen.
Ok., einen kleinen Vorteil hätte es schon, denn dann würde er kein Visum für die VR benötigen. Aber das wäre dann auch schon alles.
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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von ijontichy » 02.07.2009, 19:00

Die deutsche Seite ist gar nicht (mehr) so sehr das Problem: wenn Kinder per Geburt mehrere Staatsbuergerschaften erwerben, stoert das die Deutschen in der Regel nicht mehr (und die anderen Staatsbuergerschaften muessen auch nicht spaeter aufgegeben werden).

Vorteile fuer ein spaeteres Leben in China (falls das Kind sich mal dafuer entscheiden sollte) kann eine chinesische Staatsbuergerschaft schon bringen; allerdings ohne Hukou sind das schon sehr viel weniger. Und - aus heutiger Sicht - nicht ausreichend viele, sonst wuerden nicht auch viele Chinesen, die das Geld und die Moeglichkeit haben, lieber Australier, Kanadier, etc. werden, und dann als "Auslaender" in China arbeiten...

Andererseits: wer weiss, wie das in 20 Jahren aussieht... Die Welt bleibt selten wie sie war. Und letztlich hat es natuerlich auch eine rein emotionale Komponente.

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Re: Verdammt mein armer Sohn kann kein Deutscher werden

Beitrag von wuseltiger » 02.07.2009, 20:00

laogai hat geschrieben:[Davon abgesehen, dass weder die deutsche noch die chinesische Seite eine doppelte Staatsbürgerschaft zulässt (wie hier bereits geschrieben),


Also man kann definitiv zwei Staatsangehörigkeiten in D besitzen. Meine Kusine ist halbe USundAlerin. Ob man eine davon mit einem gewissen Alter abgeben muss, weiß ich nicht, früher war das so.. Aber die Gesetze ändern sich ja täglich.
Warum sollte es kein Vorteil sein eine 2. Staatsangehörigkeit zu haben? Zumindest schadet es ja nicht. Wenn die lieben Kleinen mal eine Wohnung in China erben sollen, kann das u.U. schwierig werden.

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