Das Leben in Deutschland

In diesem Forum können alle Fragen rund um Familienangelegenheiten, z.B. Heirat, Geburt, Scheidung, damit verbundene Visumsfragen und andere bürokratische und sonstige Hürden besprochen werden.
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Julius
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Das Leben in Deutschland

Beitrag von Julius » 27.05.2009, 12:41

Hallo,

meine Verlobte und ich wollen heiraten und zusammen in Deutschland (Regensburg) leben. Sie ist Chinesin und hat Germanistik studiert, anschließend hat sie 2 Jahre in Peking gearbeitet. (als Teamassistentin). Sie spricht gut deutsch. Warscheinlich wird sie hier auch noch einen Master-Studiengang absolvieren. Unsere Befürchtung ist momentan, ob sie hier anschließend auch ein guten Job bekommen kann.

Gibt es bei Euch Erfahrungen, ob eine deutsch-sprechende Chinesin hier gute Jobmöglichkeiten hat?

An die Paare, bei denen der chinesische Teil nach Deutschland gezogen ist. Was habt Ihr bezüglich des Jobs für Erfahrungen gemacht? Seid Ihr eventuell sogar auf Ablehnung oder Diskriminierung gestoßen? Gab es positive oder negative Erfahrungen?

Ich danke Euch für Eure Rückmeldungen und Tipps!

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 27.05.2009, 13:29

Julius hat geschrieben:Gibt es bei Euch Erfahrungen, ob eine deutsch-sprechende Chinesin hier gute Jobmöglichkeiten hat?

An die Paare, bei denen der chinesische Teil nach Deutschland gezogen ist. Was habt Ihr bezüglich des Jobs für Erfahrungen gemacht? Seid Ihr eventuell sogar auf Ablehnung oder Diskriminierung gestoßen? Gab es positive oder negative Erfahrungen?
Erstmal: Willkommen in unserem Forum!

Es kommt darauf an, was man unter "gut" versteht und in welchem Bereich denn ein Job gesucht wird.

Meine Frau hat - bis auf die POLITISCHE DISKRIMINIERUNG :roll: (Nicht-Anerkennung ihres Berufs als Krankenschwester) - hier durchweg positive Erfahrungen gemacht. Man soll zwar nicht verallgemeinern aber auch in unserem (dt./chin.) Bekanntenkreis ist uns bis jetzt noch nichts in dieser Richtung zu Ohren gekommen.
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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Julius » 28.05.2009, 07:39

@ Ingo, was habt Ihr gemacht? Geht deine Frau arbeiten? Hat sie hier noch eine Ausbildung gemacht?

Meine Verlobte möchte auf keinen Fall Hausfrau sein, kann ich auch verstehen. Sie ist ein echtes Energiebündel. Was für ein Job sie hier später ausüben kann, kommt sicher auch noch darauf an, was sie für einen Master-Studium belegt. MBA, Medienwissenschaften und Übersetzer stehen in der näheren Auswahl. Leider weiß ich nicht, was die besseren Jobchancen mit sich bringt.

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Pitt1968 » 28.05.2009, 08:00

Obwohl meine Frau eigentlich eine sehr gute Ausbildung und internationale Berufserfahrung hat, konnten wir bisher noch keinen geeigneten Job finden. Das liegt aber zum Großteil an der augenblicklichen wirtschaftlichen Situation.
Ich weiß auch nicht ob ein Job als Dolmetscher interessant wäre. Bei uns (Raum Stuttgart) gibt es mittlerweile mehr als genug chinesische Dolmetscher und die Preise sind entsprechend niedrig (ab ca. 20,- Euro pro Stunde).

TaugeNix

Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von TaugeNix » 28.05.2009, 08:02

Darf ich fragen, welche Ausbildung eure Frauen/Freundinnen genossen haben?
Nur so zum Vergleich, wie Deutsche mit vergleichbaren Abschlüssen auf dem Markt akzeptiert werden.

Gruß,
TaugeNix

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Pitt1968 » 28.05.2009, 08:14

Meine Frau hat ein mehrjähriges Studium in Taiwan und London im Bereich Management und Vertrieb mit interntional anerkanntem Abschluß.
Ich muß dazu allerdings sagen, das wir bisher nur in diesem Bereich gesucht haben und es im Augenblick auch nicht zwingend erforderlich ist, das Sie einen Job hat.

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 28.05.2009, 15:15

Julius hat geschrieben:@ Ingo, was habt Ihr gemacht? Geht deine Frau arbeiten? Hat sie hier noch eine Ausbildung gemacht?
Sie hat bis vor 3 Wochen als Pflegehelferin gearbeitet.
Jetzt ist sie im Mutterschutz - und danach ist arbeitstechnisch erstmal ein Jahr Baby-Pause angedacht.

Hier der Thread mit der unglaublichen, logisch völlig widersinnigen, unhaltbaren aber dennoch wahren in Gesetze gegossenen Diskriminierung einzig aus POLITISCHEN "Gründen" :roll: :roll: :roll:

http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... ter#p83342

Update:
Der Leiter des betreffenden Ressorts beim Berliner Senat sagte uns sinngemäss:
Diese Praxis ist politisch so gewollt und hat nichts mit der tatsächlichen Qualifikation zu tun. Gleichwohl hätten Klagen vor deutschen bzw. euopäischen Gerichten wenig Aussicht auf Erfolg - weil es mit deren "Unabhängigkeit" aus politischen Gründen nicht allzuweit her wäre.
Wo wir allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit Recht bekommen würden: Vor dem Internationalen Gerichtshof.
Knackpunkt dabei: Wir müssten vorher erst alle Vor-Instanzen durchlaufen. Lt. seiner vorsichtigen Schätzung würden günstigsten Falls 5 Jahre vergehen, bis unser Fall vor dem Internationalem Gerichtshof verhandelt würde ...
Davon haben wir dann doch (erstmal) trotz RS-Sersicherung abgesehen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Julius » 28.05.2009, 17:20

@ Ingo, ist ja echt ärgerlich. Ich wünsche Euch alles Gute!

Wie sieht es eigentlich mit der Aufenthaltsgenemigung aus? Die muß ja jährlich (??) verlängert werden solange keine deutsche Staatsbürgerschaft besteht. Könnte das ein Grund für Arbeitgeber sein, eine Einstellung abzulehnen? Oder bekommt der zukünftige Arbeitgeber den Aufenthaltsstatus garnicht mit? Muß man die Staatsbürgerschaft bei einer Bewerbung eigentlich angeben? Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Danke,
Servus.

andy

Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von andy » 28.05.2009, 17:35

Julius hat geschrieben: Wie sieht es eigentlich mit der Aufenthaltsgenemigung aus? Die muß ja jährlich (??) verlängert werden solange keine deutsche Staatsbürgerschaft besteht.
Soviel Ich weiß, kannst du doch nach der Heirat ein Visum auf Familienzusammenführung stellen, wenn deine Freundin dann hier ist, kannst du es beim zuständigen Amt in eine Permanente Aufenthaltsgenehmigung umändern lassen.

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von domasla » 28.05.2009, 17:49

Ein Arbeitgeber wird sich bei langfristigen Stellenbesetzungen sicher dafür interessieren, wie lange ein intensiv eingearbeiteter Arbeitnehmer dem Unternehmen erhalten bleibt. In einigen Fällen dürfte die jährliche Verlängerung ein zusätzliches Risiko (zu Stellenwechsel, Mutterschutz, Krankheit...) darstellen.

Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung sind bei Ausländern immer ein Thema. Lässt man eine bestehende unerwähnt, dann provoziert man eine lästige Nachfrage, die sich Arbeitgeber bei mehreren geeigneten Bewerbern sparen.

D.,

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Attila » 28.05.2009, 18:12

andy hat geschrieben:
Julius hat geschrieben: Wie sieht es eigentlich mit der Aufenthaltsgenemigung aus? Die muß ja jährlich (??) verlängert werden solange keine deutsche Staatsbürgerschaft besteht.
Soviel Ich weiß, kannst du doch nach der Heirat ein Visum auf Familienzusammenführung stellen, wenn deine Freundin dann hier ist, kannst du es beim zuständigen Amt in eine Permanente Aufenthaltsgenehmigung umändern lassen.
Das ist so nicht ganz richtig. In der Praxis sieht das so aus das wahrscheinlich erst einmal eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr erteilt wird, mit etwas Glück für drei Jahre.

Nach dem erfolgreichen Besuch eines Integrationskurses (oder dem Nachweis eines erkennbar geringen Integrationsbedarfes) kann der Aufenthaltstitel um weitere 3 Jahre verlängert werden.

Nach 3 Jahren Aufenthalt in Deutschland und Ehe zu einem deutschen Partner kann eine Regeleinbürgerung vorgenommen werden.
§9 StAG
http://www.info4alien.de/einbuergerung/themen/regel.htm

Schneller und unkomplizierter wird Deine Frau wohl an eine Niederlassungserlaubnis nach 3 Jahren kommen, da ist der erfolgreiche Besuch des Integrationskurses nötig. Oder eben der Nachweis das eine erfolgreiche Integration schon besteht, falls Sie in Deutschland studiert hat könnte das eine Möglichkeit sein.
§28 Abs. 2 AufentHG
http://www.info4alien.de/gesetze/aufenthg.htm#28

Also Arbeit wird sie sicherlich finden, nur sieht es zur Zeit überall eng aus, auch in China. Meine Frau steht noch in Engem Kontakt mit vielen Bekannten aus China, die Jobsituation für Akademiker dort ist auch nicht besser als hier, eher sogar noch schlechter.
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 28.05.2009, 18:19

Julius hat geschrieben:@ Ingo, ist ja echt ärgerlich. Ich wünsche Euch alles Gute!

Wie sieht es eigentlich mit der Aufenthaltsgenemigung aus? Die muß ja jährlich (??) verlängert werden solange keine deutsche Staatsbürgerschaft besteht. Könnte das ein Grund für Arbeitgeber sein, eine Einstellung abzulehnen? Oder bekommt der zukünftige Arbeitgeber den Aufenthaltsstatus garnicht mit? Muß man die Staatsbürgerschaft bei einer Bewerbung eigentlich angeben? Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Danke,
Servus.
Die Dauer der vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung ist von BL zu BL unterschiedlich. In Berlin wird sie für 3 Jahre erteilt (war bei meiner Frau und auch 3 anderen chin. Ehefrauen jedenfalls so) und in NRW wird sie lt. Erfahrung eines Freundes (auch mit einer Chinesin verheiratet) nur für ein Jahr erteilt.
Da i.d.R. (in den von mir genannten Fällen) mit der vorläufigen Aufenthaltserlaubnis auch gleich eine Arbeitserlaubnis erteilt wurde, sehe ich keinen Grund, weshalb ein potentieller Arbeitgeber das negativ sehen sollte.
Natürlich sollte - wie übrigens in JEDER Job-Bewerbung - auch da die Nationalität angegeben werden.
Wie gesagt, meine Frau hat bis jetzt keine negativen Erfahrungen, im Job gemacht.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von wuseltiger » 28.05.2009, 18:28

Hallo Julius,

auch von mir willkommen in diesem Forum!

Ich glaube die Situation für Germanisten ist generell und gerade momentan nicht rosig.
Ausländerin zu sein (die normalerweise nicht soo gut Deutsch spricht und schreibt wie ein
deutscher Germanist) ist hier auch kein Vorteil. Ihr müsst euch also dementsprechend
eine Nische suchen. Z.B. Unternehmen mit Kontakt nach China.. Du solltest im Internet
recherchieren, was Germanisten normalerweise so machen.. Ich glaube die wenigsten
arbeiten irgendwo als Lektoren o.ä.

Also über Diskriminierung kann ich mich bisher nicht beschweren. Meine Frau ist Architektin
und die haben es für gewöhnlich auch nicht leicht auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings hat das
bisher bei ihr super geklappt.

wuseltiger, der aber auch glaubt, dass seine Frau eine gute Architektin ist ( :oops:)

TaugeNix

Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von TaugeNix » 28.05.2009, 21:00

Pitt1968 hat geschrieben:Meine Frau hat ein mehrjähriges Studium in Taiwan und London im Bereich Management und Vertrieb mit international anerkanntem Abschluß.
Ein international anerkannter Abschluss aus London oder aus China?

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Re: Das Leben in Deutschland

Beitrag von Kelisedian » 03.06.2009, 13:33

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich gerne an das Gespräch anschliessen, da ich weiss, dass das Leben für die Chinesen in Deutschland nicht einfach ist, daher möchte ich von meiner Erfahrung berichten und würde mich sehr über weitere Antworten und eventuelle Hilfe, Tips und Tricks freuen, von Leuten die bereits mehr Erfahrung haben.

Also, meine Frau Lei und ich haben im Januar geheiratet, wir sind noch beide Studenten, ich in Bochum für Ostasienwissenschaften und Sie studiert an einer Akademie Grafi und Malerei in Essen. Meine Frau ist einige Jahre älter als ich und hat früher bereits in China studiert. Sie hat einen Bachelor Abschluss in Modedesign und Master in Design und Projekt Management ( in China absoviert ) außerdem hat sie dort Kunst und Design an einer Fachhochscule unterrichtet. Sie ist im April 29 geworden. Ich (21).
Durch unsere Heirat hat meine Frau übrigens ein uneingeschränktes Visum bekommen mit Arbeitserlaubnis und allem PiPaPo. Trotz ihrer ziemhlich nguten Qualifikation, hat sie von den Deutschen Behörden im Jahre 2006 ( als sie zum deutschlernen hierher kam ) nur den BA in Modedesign anerkannt bekommen. Seit Mitte 07 kennen wir uns und da begann sie mit dem Studium für Kunst und Malerei( das war ihr eigentlicher Traum den Sie verfolgt hat um nach deutschland zu kommen. Ansonsten geht es ihr hiernicht so gut, das Studium ist das einzige was sie hier relativ auf den beinen hält. SIe hat nurnoch wenige Freundinnen in Deutschland da diese mittlerweile alle wieder nach China, da für die der Traum in Deutschland geplatzt ist. Seither hat meine Frau nebenbei in diversen chinesischen Firmen gearbeitet um dort etwas Geld zu verdienen für Ihr Studium. Meine Frau würde sehr gerne Ihr guten Deutschkenntnisse und weiteren Fachkenntnisse in einem ordentlichen Job einsetzten eventuell im bereich Modedesign oder Projekt Management bei einem größeren Unternehmen, die Chancen stehen aber leider sehr schlecht, da Anscheind einfach kein Interesse Seitens Unternehmen an chinesen besteht.

Es ist eigentlich schon sehr deprimierend meine Frau anzusehen, da sie hier nicht so richtig Fuß fassen kann und keinen Anschluss findet. ( wenig Kontakte, keine gute Jobausicht etc. )
Trotz der relativ großen chin. Community finde ich selbst auch nur wenig Infos um ihr weiterhelfen zu können, da Ja hier direkt Essen ist und Düsseldorf und doch eigentlich größere internationale Unternhemen und auch chinesische Firmen ansässig sein müssten. ( Wir selbst wohnen in Bochum )

Ich bin manchmal echt am verzweifeln, ich sag Ihre immer sie soll zurück nach CHina zu ihren Eltern(sie ist das Einzige Kind und die Eltern sind schon alt). Ich würde sofort nach meinem Studium im nächsten sommer nach China kommen. Das ist übrigens unser Ziel nach meinem BA Abschluss, da auch die Jobchancen in China ziemhlich gut sind und man als Ausländer guten Anschluss findet. ( Ich war im Sommer08 2 Monate zu den olympischen Spielen dort und fühlte mich dort sehr wohl)

Was ich mit meiner Geschichte sagen will, ist dass die Aussichten anscheind nicht so gut für chinesen in D sind und D an sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht den Draht zu China hat ( wie es bereits andere europ. Länder haben).

Meine Bitte: Wenn jemand noch Infos hat wo meine Frau Anschluss an die chinesische Community im Ruhrgebiet finden kann, hat, dann möge er dies bitte sofort melden ;-), Außerdem würde ich mich sehr freuen wenn jemand Unternehmen oder ähnliches kennt wo sie Chancen hätte, eventuell Kontakte hat oder auch einfach nur internetseiten wo nach Chinesen mit etwaiger Fachkenntnisse gesucht wird.

Es ist nunmal leider so, dass auch aufGrund der kulturellen Unterschiede die chinesen in D sehr unauffällig sind und weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben - besonders bei größeren Unternehmen für geeignete Positionen.

Über HIlfe, Anregungen und Tips würde ich mich sehr freuen. Wenn sich jemand angesprochen fühlt oder sich mitteilen möchte wäre ich aub über eine PN erfreut.

Grüße,

Christian

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