Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

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ingo_001
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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 30.03.2009, 16:10

userhar hat geschrieben:Und hier noch ein Spruch aus Kanton:

"Es leigt nicht im offentlichen Interesse der Schengenstaaten, dass Personen in den Schengenrarm einreisen , bei denen die Gefahr eines Daueraufenthalts besteht."

alles klar?
DAS würde ich doch glatt an Herrn Thierse weiter leiten.

Ich bezweifle mal stark, dass DIESE Aussage, SO haltbar ist :roll:
Das würde dann bedeuten: JEDER "Ausser-EUler" ist unerwünscht :roll:
Und wenn das "nur" auf Chinesen gemünzt sein sollte (was es ja schwarz auf weiss nicht ist), frage ich mich: Mit welcher Rechtfertigung :roll:
Wie mans auch dreht und wendet: Da waren "Fachleute" am Werk, die augenscheinlich des Deutschen nicht mächtig sind und zudem der EU mit diesem geschossenen "Bock" einen "Bärendienst" erwiesen haben ...
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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von userhar » 30.03.2009, 17:21

die gesamte Mail war so. In der Antwortmail habe ich einen Teil kopiert und unter geschrieben: "gut gedeutscht"

Ich hatte die Damen und Herren aus Peking telefonisch mit der Aussage der Bundesregierung bezüglich Annahme der Unterlagen konfrontiert. Der Tenor: Deutschland ist weit. Hier ist das so.

Das ist ein Staat im Staat.

Dennoch gehe ich davon aus, dass diese Leute gebrieft sind und das nicht aus Jux und Tollerei machen.

Man braucht sich nur den Wandel der Argumentation der Regierung vor Augen halten. Erst ging es um angebliche Verhinderung von Zwangsehen. Allerdings konnte niemand sagen, wie das funktionieren soll. Jetzt wird die zwangsweise Trennung von Ehepartnern damit begründet, dass man sich Sorge um deren Verständigung macht. Natürlich kommen Polen, Engländer, Franzosen und wer weiß wer auch immer ohne Deutsch aus. Die armen Menschen. Die müssen auf die Sorge des Deutschlands verzichten.

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Attila
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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von Attila » 30.03.2009, 17:33

@userhar: Mal langsam!
Deine Polemik ist zwar sehr verständlich aber nicht zielführend.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, kann Deine Frau nicht nach DE einreisen aber war schon einmal mit einem Touristenvisum hier (Beerdigung).

Habt ihr (sie) denn schon einen Antrag auf Familienzusammenführung gestellt?
Ist dieser abgelehnt worden?
Wurde dagegen remonstriert?

Eine Klage hat sehr wohl gute Chancen, wenn das A1 Zertifikat vorliegt.

Gute Anlaufstelle bei festgefahrenen Visaanträgen:
http://www.info4alien.de/cgi-bin/forum/ ... ?board=ehe

Das Konsulat in Kanton ist schon berüchtigt. Besser nach Shanghai wechseln, ist möglich wenn dort Wohnung & Sprachkurs sind. GK Shanghai kann (!) sich entscheiden dann den FZF Antrag zu bearbeiten.

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften dürfte sich jedoch brennend für Deinen Schriftverkehr interessieren...
http://www.verband-binationaler.de/
:wink:
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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von userhar » 30.03.2009, 20:55

Natürlich hast Du recht. Aber irgendwann kommt das hoch. Die ersten runden haben sie meine Frau verschaukelt. das zog sich hin. Dann lag meine Mutter auf dem Totenbett. Die Bearbeitung wurde wieder in Richtung Besuchsvisum vertagt. das wurde dann abgelehnt, weil meine frau dann ja illegal in Deutschland bleibt. Zur Beerdigung bekam sie dann doch ein Visum. Sie ging die ganze Zeit hier in Berlin auf die VHS. Bringt aber nicht viel. Bevor sie verstand, was die Lehrerin wollte, war der halbe Kurs vorbei. Dann hieß es, dass nur 2 Schulen in Berlin die Prüfung abnehmen dürfen. Gerade noch 2 tage vor Rückflug einen Termin bekommen. Die Auswertung erfolgt nicht in Berlin. Irgendwo in Westdeutschland. Das war am 21.11. Ergebnis noch nicht da. Aber sie hat es mit Sicherheit nicht bestanden.

Nach der Rückkehr waren die Dokumente nicht mehr gültig. 6 Monate überschritten. Es dauerte bis Ende Dezember, bis die neuen Dokumente wieder da waren. Dann haben wir mit Hilfe der Rechtsanwältin einen Termin für den 20.1. bekommen. Ich wollte unbedingt dabei sein, damit nicht wieder etwas schief geht. Lange Schalterreihe, dickes Glas und Lautsprecher, der seinen Namen nicht umsonst hat. Wie geht es Ihnen schallte es durch den Laden. ich sah meine Frau zusammenzucken. Die Messe war gesungen. Dann begann das eigentliche Gespräch. fragen und Antworten wurden protokolliert. Korrekte Antwort ja/nein. Die Anzahl der "nein" waren nicht viel weniger, als beim ersten Mal.

Man stellte fest, dass sich nichts geändert hat. Wir hätten jetzt 3 Möglichkeiten: 1. zurückziehen, 2. Umwandlung in ein Besuchsvisum (gleich mit dem Vermerk, dass meine Frau zwar pünktlich zurückgekommen ist, aber jetzt erst recht einen Grund hat, illegal in Deutschland zu bleiben), 3. sie besteht auf Annahme, dann würde er die Angelegenheit sofort abschließend bewerten.

Auf meinen Einwand, dass das die Regierung in Deutschland anders sehe antwortete er nicht, offerierte jedoch eine 4. Möglichkeit: sofortige Bearbeitung und die Weiterleitung des Antrags nach Berlin, wenn meine Frau sich verpflichtet vor dem Erhalt des Visums den Deutschtest abzulegen.

Sie hat also nach meiner Rückreise die Sachen gepackt und ist nach Peking gezogen. Der offerierte Kurs fand nicht statt. sie nahm Privatunterricht und hat jetzt am 23.3. den nächstmöglichen Kurs begonnen. Sie hat gewaltig Angst davor, dass sie nicht besteht. Sie lernt jeden Tag 8 - 10 Stunden, aber ständig sind dort Scheidungen im Gang wegen nicht erteilter Visa. Das motiviert natürlich. Schauen wir mal. Im Moment sieht es ganz gut aus. Ich hoffe, dass das so bleibt. Wir üben jeden Tag noch ein paar Stunden.

Ach ja, vielleicht noch eins. Als meine Frau in Berlin war, wollte die Anwältin wenigstens das Familiengespräch machen. Damit das schon mal erledigt ist und sie mit dabei ist. In dieser Zeit war die zuständige Mitarbeiterin nicht zu sprechen. Die ganze Geschichte ist auf Zeit gebaut, damit entweder finanziell oder seelisch die Puste ausgeht.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von romeo » 30.03.2009, 21:38

Philipp hat geschrieben:
romeo hat geschrieben: Das ist die Wiedereinführung der Personenkennzahl wie in der verflossenen DDR.

Seh ich auch so, wir nähern uns in fast jeder Hinsicht mehr und mehr den DDR-Verhältnissen, von Stasi-Schäuble mit Internet-Überwachung und Einschränkung der Redefreiheit über KITAs als Elternersatz hinzu Totalregulierung aller Lebensbereiche.

Der Sinn der Personenkennzahl ist u.a., dass sich zukünftig niemand der Bürokratie und dem Steuerraub mehr entziehen kann.
Nicht zu vergessen die Telekommunikationsüberwachung und die Speicherung von Fluggastdaten.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von Ron » 30.03.2009, 21:47

Habe ich Dich richtig verstanden dass Sie ein Besuchervisum erhalten hat
obwohl ihr schon verheiratet wart ?
Konnte man das hier nicht umwandeln in z.B. ein fiktive Aufenthaltserlaubniss ?
damit Sie hier A1 machen kann ?

Ich drücke euch die Daumen dass es klappt.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von userhar » 30.03.2009, 22:01

Hallo Ronny,

meine Frau hat wegen der Beerdigung ein Visum bekommen. Wir haben am 30.4. geheiratet. Meine Mutter ist im September verstorben. Eine Umwandlung war nicht möglich. Wie ich schon sagte, war die zuständige Mitarbeiterin für unsere Anwältin nicht greifbar.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 30.03.2009, 22:35

Um auch mal was Positives zu sagen:
Freunde von uns (er Ukrainer - sie Chinesin) hatten Mitte Dezember 2008 in China geheiratet.
Sie war vor der Heirat dreimal für jeweils drei Monate zu Besuch in Berlin und besuchte schonmal Deutsch-Grundkurse an der VHS.
Da sie verständlicherweise nach der Heirat nach Deutschland zu ihrem Ehemann umsiedeln wollte, erkunidgten wir uns, wie es denn nun um den abzuleistenden Deutschtest bestellt ist - und ob das Ablegen dieses Testes beim Goethe-Institut tatsächlich obligatorisch ist.
Ist er nicht: WEnn die Entfernung vom Wohnort unzumutbar gross ist (hier wären es 1000 Km gewesen).
Für diesen Fall würde das Bestehen eines Interviews beim zuständigen dt. Konsulat ausreichen.
Da ihr Mann (Software-Ingenieur) zwar schon seit 7 Jahren in Deutschland lebt (sein deutsch aber "nicht lerntauglich" ist), hatte ich die Rolle des Deutschlehrers übernommen.
Zuerst war seine Frau sehr nervös und unsicher, ob sie dieses Interview heil überstehen würde. Aber mit jedem Tag mehr Sprachtraining wurde sie selbstbewusster.
Ergebnis: Sie hatte das Interview (Ende Januar dieses Jahres) mit Bravour bestanden und wird Mitte April hier in Berlin eintreffen.
Ich hatte ihr als Interview-Tipp mit auf dem Weg gegeben jede Frage so ausführlich wie möglich zu beantworten, um die "Initiative" so weit wie möglich zu behalten.
Vor ca. 2 Wochen sagte sie mir, dass sie während des Interviews irgendeine Formulierung verwendet hätte, die so gepasst hat, dass der Interviewer wissend gelacht hatte und sinngemäss zu ihr sagte "jetzt weiss ich, dass sie nicht auswendig gelernt haben, sondern wirklich deutsch gesprochen und verstanden haben".
Ich werd sie noch mal danach fragen, wenn sie hier in Berlin eingetroffen ist.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von Attila » 31.03.2009, 00:10

userhar hat geschrieben:... Die ganze Geschichte ist auf Zeit gebaut, damit entweder finanziell oder seelisch die Puste ausgeht.
Yupp, gebe Dir völlig recht. Meine Frau und ich durften diese Tretmühle letztes Jahr durchlaufen.
http://forum.chinaseite.de/ftopic5101.html


Au weia! Da ist einiges schief gelaufen.
Stell den ganzen Vorgang am besten möglichst detailliert bei info4alien.de dar und warte ab was die Experten dazu sagen. Wahrscheinlich nur das sie das A1 Zertifikat erlangen soll, aber vielleicht lässt sich das ein oder andere beschleunigen. Eventuell übernimmt die Botschaft in Peking ja euren Fall, Kanton ist echt nicht der Hit... (milde umschrieben)

PS: Welche Dokumente waren abgelaufen? Die Heiratsurkunde? :shock: :shock: :shock:
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TaugeNix

Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von TaugeNix » 31.03.2009, 00:12

Also, tut mir leid:

Ich finde eure Bigotterie hier zum K*tzen.
Arabisch-stämmige Einwanderer sind in keinem Fall minder berechtigt, nach Deutschland einzureisen, wie eure FLs. "In die Sozialsysteme einwandern" - ah, das machen nur Muslime?
So ein Unfug.
WENN eure FLs so gebildet und wohlhabend wären, dass sie nicht in das "Sozialsystem einwandern", dann würde es auch keine Probleme geben - die Visa würden euch nachgeschmissen.

Wie? Oh. Doch keinen Elite-Uni Abschluss? Und dich keinen tollen gut bezahlten Job in Chinesien? Na, dann ist es ja auch immer noch ein großer Unterschied zu den "südländischen" Einwanderern: Paar tausend Kilometer :lol: :lol:

[ironie on] Ach - der böse deutsche Staat. Wieso lässt er die FLs nicht rein, aber das kopftuchtragende Gesindel? Die verchecken doch nur Drogen. Verprügeln aufrechte Toitsche! Und sprengen uns in die Luft. [/off]

Ich bediene mich ungern der Wortwahl Philipps: aber wenn ich hier diese islamophoben Gelbfieber-Willies sehe, die ihre FLs in einer Woche als Liebe des Lebens kennen lernten und dann gegen andere Ausländer schießen, wird mir ganz anders.


Ihr tut mir leid, bonierte Freunde der Asiaten jenseits des Bosporus.

TaugeNix^fühlt sich angewidert

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Philipp
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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von Philipp » 31.03.2009, 05:24

TaugeNix hat geschrieben:Na, dann ist es ja auch immer noch ein großer Unterschied zu den "südländischen" Einwanderern: Paar tausend Kilometer :lol: :lol:

Ja, gibt da immer noch einen gewissen Unterschied zwischen ostasiatischen und arabischen Einwanderern, du kannst ja mal in Baghdad und in Shanghai Urlaub machen, dann wirst du den Unterschied schon früh genug merken. Oder arbeite mal ein Jahr als Lehrer an einer Schule in China und als Lehrer an einer Hauptschule in Berlin Kreuzberg, wirst du den Unterschied auch bemerken.

Wie, du ziehst selber China einem arabischen Land vor, wie man deiner Unterschrift entnehmen kann? Sinds wohl doch nur leere Worte, von unserem Gutmenschen-Gelbfieberwilli hier :lol: :lol: :lol:

Politisch korrekte Klugscheißer wie du sind typischerweise Leute die selber Kontakt zu den Problemminderheiten die sie verteidigen meiden, aber andere schlau belehren wollen, damit man sich schön überlegen fühlen kann.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von nina_gregor » 31.03.2009, 06:55

hi,

ich habe auch geplant mit meinem deutschen Freund in Daenemark zu heiraten.
Von vielen habe ich gehoert, dass es der schnellste Weg zur Heirat zwischen Deutschen u. Auslaender ist.
Mein Freund und ich haben folgende Unterlagen bereitgestellt:
-Passport mit gueltigem Visum (Ich persoenlich ziehe das Besuchvisum fuer mind. zwei Einreisen)
-Geburtsurkunde (legalisiert von Generalkonsulat Daenemark)
-Ehefaehigkeitsnachweis also die Ledigkeitsnachweis bzw. noch Scheidungsbescheinigung o. Verurteilung.

Eigentlich sollte es einfach sein in diesem Land zu heiraten. Zur Sicherheitsstellung koenntest du vorab den Hochzeitsort aussuchen, da in verschiedener Stadt benoetigt man unterschiedliche Unterlagen.

Zur weiteren Kommunikation kannst du mir einfach zuschreiben.
[email protected]


Hoffentlich kann ich Dir weiterhelfen.


Gruss

Lina

TaugeNix

Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von TaugeNix » 31.03.2009, 07:42

Philipp hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:Na, dann ist es ja auch immer noch ein großer Unterschied zu den "südländischen" Einwanderern: Paar tausend Kilometer :lol: :lol:
Ja, gibt da immer noch einen gewissen Unterschied zwischen ostasiatischen und arabischen Einwanderern, du kannst ja mal in Baghdad und in Shanghai Urlaub machen, dann wirst du den Unterschied schon früh genug merken.
Danke, aber ich war schon in arabischen bzw. muslimischen Ländern.
Gefällt mir auch dort.
Wie, du ziehst selber China einem arabischen Land vor, wie man deiner Unterschrift entnehmen kann? Sinds wohl doch nur leere Worte, von unserem Gutmenschen-Gelbfieberwilli hier :lol: :lol: :lol:
Abgesehen davon, dass ich kein Gelbfieber habe (danke der Nachfrage), hat meine Verbundenheit zu China andere Gründe, familiäre.
Im Übrigen: s.o.
Politisch korrekte Klugscheißer wie du sind typischerweise Leute die selber Kontakt zu den Problemminderheiten die sie verteidigen meiden, aber andere schlau belehren wollen, damit man sich schön überlegen fühlen kann.
Es hat nichts mit politischer Korrektheit zu tun - ich bin weder ein Anhänger der 68er noch in sonst irgendeiner Form ein "Gutmensch".
Ich finde es - um es auf den Punkt zu bringen - nur immer wieder erstaunlich, warum bei solch stammtischhaften Diskussionen mit zweierlei Maß gemessen wird.

Versteh' mich nicht falsch: ich bin (neben der notwendigen humanitären Aufgabe) für eine zielorientrierte und nachfrageabhängigen Einwanderungspolitik, und auch ich sehe große Versäumnisse in der Vergangenheit. Allein: Warum diese latente oder offene Ablehnung gegenüber Bosporus-Asiaten, aber die fast fetischhafte Verehrung und Verteidigung der Ostasiaten?!

Wenn die Ostasiatin eben keine Elite-Studentin ist. Oder keine finanziellen Mittel aufweisen kann. Oder eben auch nur mangelhafte Deutschkenntnisse nachweisen kann: dann besteht kein juristischer Unterschied mehr.
Mehr sage ich dazu nicht - die Diskussion ist eh weit von einem Niveau entfernt, welches meiner Zeit würdig ist.

Gruß,
TaugeNix^entschuldigt sich für die Wortwahl im vorangegangen Post - inhaltlich bleibt er aber dabei

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von Philipp » 31.03.2009, 08:06

TaugeNix hat geschrieben:Allein: Warum diese latente oder offene Ablehnung gegenüber Bosporus-Asiaten, aber die fast fetischhafte Verehrung und Verteidigung der Ostasiaten?!

Vielleicht weil die Bosporus-Asiaten bei Kriminalität und Arbeitslosigkeit weit überrepräsentiert sind und im Bildungssektor weit weniger erfolgreich als der heimische Durchschnitt sind und deren Masseneinwanderung deswegen überwiegend Probleme macht, während Ostasiaten sich in westliche Gesellschaften ohne größere Probleme integrieren. Sogar in China machen Uighuren nur Probleme.

Ich wette, wenn in China ausschließlich Uighuren und keine Han-Chinesen mehr leben würden, hättest weder du, noch die anderen Leute in dem Forum hier Interesse dort auch nur hinzureisen, genausowenig wie ihr nach Uzbekistan reist.

Nebenbei gesehen sind ostasiatische Frauen attraktiver.

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Re: Heirat: der schnellste Weg nach Deutschland

Beitrag von da hai » 31.03.2009, 09:43

@TaugeNix Das Problem ist doch eine ungleiche Behandlung bei der Visa Erteilung an sich. Wieso wird hier nach Herkunft unterschieden? Wo bleibt hier der Schutz von Ehe und Familie, wo die Gleichberechtigung?

Bei den von mir geschilderten Visaproblemen handelt es sich außerdem fast ausschließlich um Studentenvisa. Chinesische Studenten unterliegen ja gar nicht der Problematik der Einwanderung, bekommen aber trotzdem ständig Probleme. Zumal hier ja sehr wohl ein gewisses Bildungsniveau vorhanden ist.

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